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Gott

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Beiträge: 1308
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(@highjump)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

st mir klar! Gott ist ja auch kein Teil des Universums. Er existiert auf anderer Ebene und er verlässt diese niemals. Der Grund weswegen keine wahrheitsgemäßen Aussagen über ihn gemacht werden können ist, das er unpersönlich und makrokomisch  ist. Man kann sich dieser Wahrheit (sprachlich) nähern aber nie ganz erreichen. Deswegen ist die Meditation so wichtig.  

'Er' ;D ?! Was meinst Du, was man als letztes noch so gerade über Gott sagen kann ?

Wenn da keine wäre, dann hätte man es auch sprächlich nicht getan.  

Gerade weil unsere Sprache, wie Du gesagt hast, in diesen Dingen so unzureichend ist, sollte man annehmen, dass einige Menschen da einem Irrtum unterliegen, genau so wie sie Gott personalisieren.

Und man kann auch aus dem Traum den man des Tags träumt aufwachen.  Wenn Du auf dem Weg zum Buddha bist, wirst das früher oder später erkennen. Die ZEN-Lehre ist in diesem Punkt eindeutig.

Ich fürchte da bist Du vielleicht einer kleinen sprachlichen Ungenauigkeit auf den Leim gegangen. Buddhisten sagen nicht, dass das Leben ein Traum oder eine Illusion ist, sondern [u]wie[/u] ein Traum/Illusion.
Ich weiß, die Metapher "erwachen" ist da auch eine wenig irreführend.

Ganz richtig!  

Glaube ist von einer materiellen Perspektive ganz gut erklärbar, zum einen aus einer evolutionsbiologischen Perspektive, zum andern aus einer neurologischen.  Ein paar richtige Schnitte im Hirn die ganze Spiritualität ist futsch.

Nun wir haben auch die Intuition mitbekommen - so das wir hier einen Zugang zur Wahrheit/ Wirklichkeit haben.

Intuition hat uns auch schon oft fehlgeleitet.

Wir brauchen die Welt als Spiegel.

Hehe, wie lustig. Buddha lehrte, dass die Menschen nur auf ihre Spiegelbilder zielen, aber nie auf den Spiegel selber, wenn sie die Wahrheit zu erkennen versuchen.


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Beiträge: 51
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(@django)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren


Glaube ist von einer materiellen Perspektive ganz gut erklärbar, zum einen aus einer evolutionsbiologischen Perspektive, zum andern aus einer neurologischen.  Ein paar richtige Schnitte im Hirn die ganze Spiritualität ist futsch.

Ach, ja, das GLAUBST Du also?^^
🙂 🙂 🙂


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Beiträge: 1710
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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

'Er' ;D ?! Was meinst Du, was man als letztes noch so gerade über Gott sagen kann ?

Naja, die Benennung ist halt so üblich bei uns. `Es´ würde es wohl genauer treffen.

Gerade weil unsere Sprache, wie Du gesagt hast, in diesen Dingen so unzureichend ist, sollte man annehmen, dass einige Menschen da einem Irrtum unterliegen, genau so wie sie Gott personalisieren.

Das Problem liegt bei dem Kommunikationsmittel Sprache an sich. Unsere Sprache kann sich dem eigentlich noch gut annähern und gute Erklärungen liefen.

Ich fürchte da bist Du vielleicht einer kleinen sprachlichen Ungenauigkeit auf den Leim gegangen. Buddhisten sagen nicht, dass das Leben ein Traum oder eine Illusion ist, sondern [u]wie[/u] ein Traum/Illusion.

Leben findet eigentlich nur dann statt, wenn wir wach sind - also im Augenblick. Wenn Du in der Erinnerungen schwelgst( Vergangenheit) oder von der Zukunft träumst, dann triffst Du nicht den Punkt der da heißt Gegenwart - Hier und Jetzt.

"Hier ist das Glück vergänglich wie der Tag, dort ist es ewig wie die Liebe Gottes."
(Wilhelm von Humboldt)

"Träume nicht von der Zukunft: Sie wird dir die Vergangenheit nicht zurückgeben, noch andere Glücksträume erfüllen.
Deine Pflicht und deine Belohnung -dein Schicksal- sind Hier und Jetzt."
(Dag Hammarskjöld)

Intuition hat uns auch schon oft fehlgeleitet.

Das glaube ich nicht. Wenn es den Anschein gehabt haben sollte, dann fehlt der Zusammenhang.

Hehe, wie lustig. Buddha lehrte, dass die Menschen nur auf ihre Spiegelbilder zielen, aber nie auf den Spiegel selber, wenn sie die Wahrheit zu erkennen versuchen.

Da gebe ich ihm Recht!  😉 Selbst wenn man in die Position gekommen ist und diese Erkenntnisse gewonnen hat, bedarf es harter Arbeit und eisener Disziplin auf dem Pfad der Erleuchtung zu bleiben.

[b]@ Django[/b]

Nur sehe ich das eben auch so, dass ein Mensch, der nur für seine ganz persönliche Entwicklung inkarniert - also keine reine Helfermanifestation ist -, auch logischerweise irgendwo in sich nicht ausgeleuchtete Winkel trägt, quasi das ganz individuelle Böse.

Letztendlich kommt es der Ganzheit zu Gute.

Gruß Uranus32!


Antwort
Beiträge: 1308
Registered
(@highjump)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Naja, die Benennung ist halt so üblich bei uns. `Es´ würde es wohl genauer treffen.  

'Es' ;D ?!  Hat es denn Länge, Breite, Form, Farbe, Geschmack.... kurz - ein Ding?

Leben findet eigentlich nur dann statt, wenn wir wach sind - also im Augenblick. Wenn Du in der Erinnerungen schwelgst( Vergangenheit) oder von der Zukunft träumst, dann triffst Du nicht den Punkt der da heißt Gegenwart - Hier und Jetzt.

Was anderes sage ich ja nicht, Vergangenheit und Zukunft existieren nur im Jetzt.

Das glaube ich nicht. Wenn es den Anschein gehabt haben sollte, dann fehlt der Zusammenhang.

Die Intuition hat den Menschen gesagt, dass die Erde eine Scheibe ist, dass die Götter wütend sind, wenn es donnert und das Meer einen umarmt.


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Beiträge: 874
Registered
(@dark-knight13)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Moin!

Niemand weiß, warum wir träumen oder warum wir überhaupt schlafen, diese Lücke mit etwas metaphysischen zu füllen, halte ich für vorschnell, es können auch ganz materielle Ursachen sein.
Träumen und Schlafen dürften wirklich reichlich wenig mit metaphysischen Vorstellungen zu tun haben. Meines Wissens nach Schläft und Träumt jedes höherentwickelte Lebewesen (d.h. mehr als Einzeller oder Pflanze), was mich zu der Schlußfolgerung geführt hat, daß bewußtes Leben (also der Wachzustend) eine Überbeanspruchung des Körpers darstellt. Denn so wie eine Maschine nicht andauernd auf über 100% Leistung laufen kann, ohne Ruhe- und Wartungsphasen, so kann das offenbar auch ein Körper nicht.


Glaube ist von einer materiellen Perspektive ganz gut erklärbar, zum einen aus einer evolutionsbiologischen Perspektive, zum andern aus einer neurologischen.  Ein paar richtige Schnitte im Hirn die ganze Spiritualität ist futsch.

Ach, ja, das GLAUBST Du also?^^
🙂 🙂 🙂
Tja, Django, in diesem Fall muß man nicht glauben, wenn man sich informieren würde. Man könnte zur Abwechslung mal wissen.
Aber wenn du es nicht glauben willst, kannst du dich ja mal für so ein Experiment zur Verfügung stellen und dann kannst du ja versuchen zu beweisen, daß es Glaube ist und nicht Wissen. Dürfte allerdings etwas schwer werden.
Was mich vielmehr wundert ist, daß jemand mit dieser Vorstellung noch was mit Buddhismus anfangen kann und stattdessen sich nicht gleich der Quantenphysik zuwendet.
Oder haben wir doch das Spiritualitätsgen und wollen es bloß nicht wahrhaben?

Ich glaube es besteht gar keine Trennung zwischen physischer und metaphysischer Ebene, vergleichbar in einem Traum. Dort ist alle Materie, bildlich gesprochen, aus Geist hergestellt.

Wenn da keine wäre, dann hätte man es auch sprächlich nicht getan.
Und man kann auch aus dem Traum den man des Tags träumt aufwachen. 😉 Wenn Du auf dem Weg zum Buddha bist, wirst das früher oder später erkennen. Die ZEN-Lehre ist in diesem Punkt eindeutig.
Das Gegenteil ist der Fall, erst die Sprache bewirkt die Trennung.
Wenn du Ahnung von Quantenphysik hättest, wüßtest du, daß es tatsächlich keinen Unterschied gibt zwischen diesen beiden vorgestellten Ebenen.
Als Beispiel wäre die metaphysische Wirklichkeit eines Apfels identisch mit der physischen Wirklichkeit, oder anders ausgedrückt, ist die Idee eines Apfels identisch mit einem Apfel, den du in der Hand hältst.
Lediglich die Art der Betrachtung, der Blickwinkel unterscheiden sich und somit erscheint ein Unterschied, der gar nicht vorhanden ist.
Das dürfte mit der Entstehungsgeschichte der Sprache zusammenhängen. Sprache hat eine Funktion, sie soll etwas erreichen und beschreiben und ist schon deshalb in ihrem Ergebnis nicht offen sondern bestimmt.
Vor allem soll sie die physische Welt beschreiben und ist somit zwangsläufig für die Beschreibung einer metaphysischen Realität unzulänglich.

"Hier ist das Glück vergänglich wie der Tag, dort ist es ewig wie die Liebe Gottes."
(Wilhelm von Humboldt)

"Träume nicht von der Zukunft: Sie wird dir die Vergangenheit nicht zurückgeben, noch andere Glücksträume erfüllen.
Deine Pflicht und deine Belohnung -dein Schicksal- sind Hier und Jetzt."
(Dag Hammarskjöld)

Man sollte nicht immer alles durcheinanderwürfeln und erst recht nicht die Hintergründe ausblenden. Diese Personen haben eigenständige Hintergründe und vor diesen muß man auch die Aussagen betrachten.
Die erste Aussage scheint eh wertlos, weil sie offenbar falsch zugeordnet ist, jedenfalls scheint sie nicht von Humboldt zu stammen, denn das wäre bestimmt bekannt gewesen und ich hätte [url= http://www.zitate.de/detail-kategorie-9649.htm ]hier[/url] nicht als Urheber 'Unbekannt' gefunden (lustigerweise auch der einzige Ort im Netz, wo man dieses Zitat findet).
Die zweite Aussage ist von einem Politiker und sollte auch so gedeutet werden. Sie hat mit einer metaphysischen Ebene überhaupt nichts zu tun.
Es bedeutet schlicht, daß man nicht andauernd von Utopien träumen sollte, sondern statt dessen jetzt beginnen sollte sie umzusetzen und zu realisieren, denn sonst wird es immer nur Zukunftsdenken bleiben.
Er war so ein Mann und ist auch genau deshalb umgebracht worden, aber das nur am Rande.

Hehe, wie lustig. Buddha lehrte, dass die Menschen nur auf ihre Spiegelbilder zielen, aber nie auf den Spiegel selber, wenn sie die Wahrheit zu erkennen versuchen.

Da gebe ich ihm Recht! Zwinkernd Selbst wenn man in die Position gekommen ist und diese Erkenntnisse gewonnen hat, bedarf es harter Arbeit und eisener Disziplin auf dem Pfad der Erleuchtung zu bleiben.
Hmm, wenn das Leben Lernen bedeuten soll, sind dann nicht Alle zwangsläufig immer auf dem Weg der Erkenntnis (oder auch gerne Pfad der Erleuchtung), bzw. Keiner? Abgesehen davon, daß ich solche Floskeln wie 'Pfad der Erleuchtung' (oder auch die andere Version) eh für Selbstbeweihräucherung halte. Nach dem Motto: 'Ich bin besser als du, weil ich bin, du nicht.'
Und wenn es jetzt heißt, die, die nur dem Geld und der Materie hinterherjagen seien auf einem Irrweg. Ist es das wirklich, oder ist es nicht nur eine ganz andere Herangehensweise und die Behauptung, es hätte nichts mit 'Wirklichkeit' zu tun eine höchst subjektive Beurteilung?
Auch wenn der Zusammenhang ein anderer war, 'Alle Wege führen nach Rom' hieß es einmal und wie kann man dann sagen, daß der Weg, den ein Anderer geht, falsch sei, nur weil es nicht Meiner ist? Woher soll man denn wissen, daß er falsch wäre, wenn man ihn nicht selbst geht? Oder geht es letztenendes auch wieder nur um Selbstwert?

Aber noch als Verständnisfrage zu der eigentlichen Aussage:
Sind im Moment der Betrachtung nicht Spiegelbild und Spiegel identisch? Macht nicht die Betrachtung selbst das Bild und bedeutet das dann nicht, daß ich den Spiegel nicht betrachten darf, um den Spiegel selbst sehen zu können?
Ist das als Mensch überhaupt möglich, oder andersherum: sind wir nicht gerade deshalb Mensch, damit es überhaupt erst möglich wird? Also das Bild betrachten zu können und nicht nur den Spiegel?
Ich sehe darin keine tiefere Wahrheit oder sogar Weisheit, sondern nur eine Feststellung.

@HighJump

'Er' Grinsend ?! Was meinst Du, was man als letztes noch so gerade über Gott sagen kann ?
'Es' Grinsend ?!  Hat es denn Länge, Breite, Form, Farbe, Geschmack.... kurz - ein Ding?
Du machst dich mit diesen Fragen gerade selbst lächerlich, denn in diesem Moment bis du der, der in dem Wort 'Gott' ein Ding, eine Sache, oder sogar eine Person/Wesen sehen willst. Schlimmer noch, du unterstellst es Anderen.
Und gerade dann, wenn du selbst schon die Unzulänglichkeit der Sprache festgestellt hast ist es lächerlich, wenn du ein Wort, das etwas Metaphysisches versucht darzustellen auf die Goldwaage legst.
Aber egal, Hauptsache, man kann Andere niedermachen um sich so zu beweisen, daß man selbst 'besser' ist, weil die eigene Weltsicht ja 'besser' ist, als die von Anderen.
Dummerweise gibt es in einer subjektiven Welt kein 'besser als'. Es gibt nur 'anders'.
Genauso wie wo anders festgestellt wurde, daß es kein 'richtig' und 'falsch' oder auch 'gut' und 'böse' gibt, weil diese erst durch die Betrachtung entstehen (jedenfalls, solange es philosophisch bleibt).
Uranus32 und auch Andere mögen manche merkwürdigen Ansichten und Zusammenhangloses von sich geben, aber dann davon auszugehen, daß sie die Vorstellung von einem alten, bärtigen Mann auf Wolke 7 sitzend hätten, ist für eine halbwegs ernsthafte Diskussion nicht gerade förderlich.
Aber was mich pesönlich wirklich wundert:
Wieso diskutiert jemand, der keine wie auch immer geartete Gottesvorstellung hat überhaupt in einem Thema mit, das mit 'Gott' betitelt ist?
Das Einzige, was du dazu sagen könntest wäre doch nur: 'Ich glaub nicht an 'Gott', egal, was man sich darunter vorstellen kann, oder nicht Punkt'

Und hier, bei den Worten falsch/schlecht, gut/böse schließt sich wieder der Kreis zur Quantenphysik, die uns lehrt, daß die Welt sich erst durch die Betrachtung zu dem formt, was man glaubt zu sehen. Sie also mit Objektivität absolut gar nichts zu tun hat, denn sie formt sich erst im Auge des Betrachters durch den Betrachter. Was übrigens nicht heißt, daß sie nicht existent wäre, oder gar Illusion. Aber in gewisser Weise ist sie ohne Betrachter formlos, nur eine Ansammlung von Wahrscheinlichkeiten.

Buddhisten sagen nicht, dass das Leben ein Traum oder eine Illusion ist, sondern [u]wie[/u] ein Traum/Illusion.
Was dann nicht heißt, das Buddhismus das Nonplusultra ist, sondern nur eine Möglichkeit die Welt zu betrachten, wie sie ist. Denn wie im Traum ist auch hier theoretisch alles möglich.
So ist es theoretisch z.B. möglich, daß ein Passagierflugzeug durch die Alpen fliegt (durch und nicht drüber!), nur ist die Wahrscheinlichkeit so gering, daß es wohl nie passieren wird. So wie es theoretisch auch möglich ist, daß eine Person 10mal hintereinander einen 6er im Lotto hat, aber praktisch wird es wohl auch nie passieren.
Spielt es überhaupt eine Rolle, was theoretisch möglich wäre, wenn es praktisch nie passieren wird?
Die Tatsache an sich bestimmt, aber ich kann keine sinnvoll brauchbaren Schlußfolgerungen daraus ziehen oder darin erkennen.

bis denn!
dark knight13


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