Benachrichtigungen
Alles löschen

Gott

200 Beiträge
48 Benutzer
0 Reactions
38.7 K Ansichten
Beiträge: 1293
Registered
(@arkas-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Ich hab lange mitgelesen und wollte eigentlich gar nicht schreiben, aber manche Dinge hab ich einfach schon zu oft gehört.

Der Begriff "An Gott glauben" kommt daher, dass man von Gott nichts im naturwissenschaftlichen Sinne wissen kann, was dazu führt, dass eigentlich jeder glauben kann was er will, weil man ein richtig oder falsch nicht empirisch nachweisen kann.

Ich bin allerdings der Meinung, dass alles irgendwo seine Grenzen hat. Diese Grenzbereiche gehen vom absolut schwachsinnigen Vielgötterglauben bis zur kindischen Vorstellung Gott pfusche mit völlig irrationalen oder besonders tiefsinnigen Handlungen in der Welt herum.

Anbetungswürdig ist nur eines, und das ist Quelle allen Seins, und damit mein ich nicht den Menschen und die Tiere und die Pflanzen sondern auch noch den 99,9(...)9 %igen Rest der Schöpfung von dem wir wenn überhaupt eine blaße Ahnung haben.

Was uns vielleicht Probleme bereitet ist die Vorstellung, wir hätten heute quasi alle wichtigen Frage mit Hilfe der Naturwissenschaft geklärt und es fehle sozusagen nur noch Gott. Die einen kommen dann auf die überhebliche Idee es gäbe keinen Gott nur weil man ihn noch immer nicht gefunden hat obwohl man doch nun schon bis zum Mond geflogen ist. Andere werfen die Vorstellung von Gott über den Haufen, nur weil sie erkennen, dass die Erde wohl kaum der einzige bewohnte Planet ist und die Menschen wohl kaum die einzige intelligente Lebensform sind oder weil gar die Möglichkeit besteht, Außerirdische seien für unsere Schöpfung (mit-)verantwortlich.

In aller Einmütigkeit fällt man jedenfalls über die Religionen her und macht sich drüber lustig dass ein Hirtenvolk vor 3.000, andere Krichengründer vor 1.500, oder ein Prophet vor 500 Jahren doch tatsächlich noch nicht fähig waren Gott so zu definieren wie es definitv richtig ist.

Was man auch noch bedenken sollte ist, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt die wir nicht verstehen. Ein bekannter Spruch dem viele hier möglicherweise zustimmten werden, aber die Mehrheit der Menschen, egal ob gläubig oder nicht, glaubt eben nicht mal mehr an die Existenz solcher Dinge, es gibt nur noch Gott und uns einfältige Tölpel hier. Dass so ein System irgendwann ins Wanken gerät ist logisch.


Antwort
Beiträge: 1308
Registered
(@highjump)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Lieber Arkas es freut wirklich wirklich wirklich für dich, dass Du anscheinend die Weisheit mit Löffeln, wenn nicht gar mit einer riesengroßen Suppenkelle, gegessen hast und die Dir so psychologisch tiefe Einsichten in das menschliche Sein erlauben.

absolut schwachsinnigen Vielgötterglauben

kindischen Vorstellung

überhebliche Idee

Ich danke Dir von ganzem Herzen für diese adäquate Einschätzung des großteils der Menschheit. Danke Arkas. ::)

Der Begriff "An Gott glauben" kommt daher, dass man von Gott nichts im naturwissenschaftlichen Sinne wissen kann

Wer sagt, dass man Gott nicht messen könnte wenn man ihn findet. Was Du postulierst nimmt schon eine bestimmte Vorstellung des Begriffes "Gott" vorweg.

Was uns vielleicht Probleme bereitet ist die Vorstellung, wir hätten heute quasi alle wichtigen Frage mit Hilfe der Naturwissenschaft geklärt und es fehle sozusagen nur noch Gott. Die einen kommen dann auf die überhebliche Idee es gäbe keinen Gott nur weil man ihn noch immer nicht gefunden hat obwohl man doch nun schon bis zum Mond geflogen ist.

Die Mensche die heute nicht an Gott glauben, so wie ich, tun das aus überwiegend im weitesten Sinne philosophischen Motiven und nicht weil die Wissenschaft ihnen Gott nicht zeigen kann. Das Gegenteil der Ansicht ist, so wie ich Lage einschätzte, eher der Fall, viele führende Naturwissenschaftler sind gläubig angesichts der erstaunlichen Vorgänge gerade auf zellulärem Niveau in der Umwelt.

Dass so ein System irgendwann ins Wanken gerät ist logisch.

Wieso gerät ein System ins Wanken nur weil es die Sachen jenseits von Gott und dem Menschen verleugnet?


Antwort
Beiträge: 874
Registered
(@dark-knight13)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Moin!

Hab gerade nicht die Muße um alles komplett nachzulesen, aber ein paar Dinge kann ich evtl. schon beitragen.

Gelebt hat er in der Tat, historische Belege gibt es dafür, wie für viele andere Religionsstifter.

Die Belege für den 'historischen' Jesus sind sehr, sehr dünn. Kein einziger der römischen Geschichtsschreiber erwähnt ihn, sehr wohl aber wird über z.B. Johannes den Täufer oder über die Sekte der Essener berichtet.

Machen wir uns nichts vor, das Neue Testament (beim Alten verhält es sich ein bißchen anders) ist ne nette Geschichte mit schöner Moral, aber halt kein Tatsachenbericht, sondern ne von wem auch immer in die Welt gesetzte Erzählung.   😉

Gruß
Bergamr

Das ist in Bezug auf die antike Geschichtsschreibung auch nicht unüblich. Antike Geschichtsschreibung hat nichts mit Moderner zu tun, in der nach Möglichkeit die Tatsachen aufgezeichnet und analysiert werden können. Antike Geschichte wurde immer mit Bezug auf den jeweiligen Herrscher geschrieben und mußte seinen Zielen und Idealen entsprechen, falls man nicht den Kopf verlieren wollte oder auch gewisse Annehmlichkeiten.
So wäre es auch nicht sonderlich verwunderlich, wenn man aus der Zeit des Pontius Pilatus nichts über eine Person Jesus lesen könnte, wenn dieser Jesus tatsächlich zu Unnannehmlichkeiten für Pilatus geführt hat.
Schließlich würde das ein schlechtes Licht auf Pilatus' Regierungsfähigkeiten werfen.
Und danach interessiert so eine Sache niemanden mehr, warum auch? Die betreffenden Personen sind tot, es läßt sich nicht mehr gegen sie politisch verwenden.
Unser heutiger 'Bewahrungsgedanke' wie er sich z.B. im Denkmalschutz äussert war der Antike total fremd. Die Athener haben die Reste ihrer ersten Akropolis zu einer Mauer verbaut. Heute wäre sowas undenkbar, damals normal.

Nun ja. Auf was ich hinaus will, ist: mir erscheint die 'Lehre der Evangelien' sowie der 'Siegeszug des Christentums' eine gewollte, politisch motivierte Inszenierung, die mit der schwindenden Macht des römischen Imperiums und der Ausdehnung der 'barbarischen Grenzvölker' zu tun hat. Die Installation dieses 'Glaubens' sieht für mich viel mehr nach verschleierter Machtfortsetzung der alten Strukturen als nach einem revolutionären neuen Glauben aus. Vergleicht man die zentralen Ideen, so kann man erkennen, daß nichts, nicht einmal das 'Christusbewußtsein' dieses Glaubens, neu war. Alles war schon mindestens 200, manches sogar mehrere hundert Jahre bekannt und in anderen Religionen vertreten.
Absolut richtig. Die Römisch-Katholische Kirche ist der Erbe des Römischen Imperiums. Tatsächlich ist es sogar der letzte Rest des Imperiums. Es war die Möglichkeit Roms das zerfallende weltliche Imperium wenigstens als Geistiges zu erhalten und es evtl. wieder auf die weltliche Ebene auszudehnen.
Nicht umsonst lautet der (innoffizielle) Papsttitel 'Pontifex Maximus', Oberster Priester.
Der Pontifex Maximus war zu Roms Zeiten der oberste Prister des Pantheons, zur Zeit des Imperiums füllte der Kaiser dieses Amt aus. Der Kaiser war (fast, mit seltenen Ausnahmen) immer auch Pontifex Maximus und umgekehrt.
Somit ist der Papst auch immer Kaiser von Rom, auch wenn er diesen Titel offiziell nicht trägt.

Natürlich wird und wurde die Bibel und ihr Inhalt für politische Zwecke gebraucht, bzw. mißbraucht und natürlich dienen organisierte Religionen nur denjenigen, die an ihrer Spitze stehen und genau darum gibt es sie auch.
Aber als Gegenfrage: widerlegt dies automatisch den Inhalt, oder hat der Inhalt damit vielleicht gar nichts zu tun?
Ich meine, hey, die Nazis haben es geschafft ihre Aussenpolitik bis '39 als Friedenspolitik zu verkaufen, obwohl es ein deutlicher Weg in den Krieg war. Da hatte das Etikett auch nichts mit dem Inhalt zu tun, hat aber daran nichts geändert.

Um mal das Positive zu betrachten:
Immerhin blieb der Inhalt über Jahrtausende erhalten und ich behaupte sogar, daß trotz der Änderungen und Anpassungen die eigentliche Botschaft erhalten geblieben ist.
Denn wenn es Substanzlos wäre, könnte man es beliebig auswechseln.

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt!".

Nimms doch mal wörtlich.  😉
Ich bezweifle, daß dann das Ergebnis herauskommen würde, daß du gerne hättest, denn natürlich müßte man diesen Satz heuzutage anpassen. 'Diese Welt' war das Maximum an Vorstellung für einen Menschen von vor 2000 Jahren. Viele wußten doch noch nichtmal im Ansatz, was ein Planet ist und somit war 'diese Welt' alles was sie an materieller Vorstellung von 'Welt' hatten.
Ich behaupte, die heutige Anpassung wäre 'Mein Reich ist nicht von diesem Universum!'
Aber diesen Satz hätten die Leute damals nicht verstanden, die hätten gefragt, 'was ist ein Universum?', 'was ist eine Galaxie?', 'was ein Planet?', aber um diese Fragen geht es gar nicht. Es geht darum klar zu machen, daß es eine andere Form der Existenz ist, eine die mit Unserer nicht vergleichbar und auch nicht erklärbar ist.
Oder andersherum: Wenn Jesus den Leuten von ausserirdischen Intelligenzen erzählen wollte, warum hat er nicht mit den Grundlagen angefangen? Wieso hat er den Leuten nicht erklärt, daß die Welt auf der sie leben ein Planet ist und was ein Planet ist? Wieso hat er nicht vom Sonnensystem geredet, von unserer Galaxie und dem Universum, dessen Teil sie ist? Was hätte die Bergpredigt zu dieser Erkenntnis beigetragen und die Gleichnisse?
Das mit dem Weinberg kann man ja noch als Bild für die Erde sehen, aber der verlorene Sohn ist verloren, nicht verlassen. Er ist aktiv gegangen, aus Überzeugung.
Übertragen auf eine ausserirdische Lebensform hieße das, daß wir sie verlassen hätten und nicht sie uns.

Aber mal kurz zu der Frage umzulenken, ob evtl. die Bibel eine Erzählung ist, die aussagt, daß eine ausserirdische Intelligenz für die Existenz der Menschheit verantwortlich ist:
Spielt das wirklich eine Rolle? Ich meine, ist es wichtig für unser Handeln zu wissen, ob wir durch evolutionäre Mechanismen, Ausserirdische Intelligenzen oder einen Gott erschaffen wurden?
Ändert es etwas an der Tatsache, daß wir für unser Handeln selbst verantwortlich sind?
Ich behaupte, es würde nichts ändern, u.a. weil so eine Erkenntnis doch nicht auf einmal den Verstand ausschaltet oder die Moral mit einem Schlag beseitigt.
Und hätte sich so eine Erkenntnis wirklich unter falschen Vorzeichen über Jahrtausende halten können?

Aber natürlich sollte man so ein Buch wie die Bibel nicht wörtlich nehmen, manche der Storys sind hunderte bis noch mehr Jahre nach Geschehen aufgeschrieben worden und natürlich geschah dies mit politischen Zielen und Motiven. Und wer Gleichnisse wörtlich nimmt, ist selber schuld.
Was da genau gemeint ist weiß ich auch nicht, aber ich weiß, daß es mehr ist als materielle Dinge.

Ich persönlich würde jedoch das Alte Testament ebenfalls aussen vor lassen, da es zwar Wahrheit enthält, aber gleichzeitig auch der Entstehungsmythos des Israelischen Volkes ist.

1. Alles war +/- wie es dort beschrieben wird inkl. Gott.
2. Alles eine schöne Geschichte mehr aber nicht, keine Tatsachen.
3. Alles war +/- wie es dort beschrieben wird, kein Gott sondern eine andere Intelligenz.
Du hast Punkt vier vergessen:
4. Alles eine Metapher für Vorgänge, die sich nicht mit Worten oder menschlicher Vorstellungskraft erfassen lassen.
Ist ähnlich wie Punkt 2. und dennoch völlig anders.



Aus der Bibel kann man so ziemlich alles lesen was man will, da sie keine einheitliche Lehre beinhaltet.
Die Kirche heute neigt dazu den Rache-Gott zu verschweigen und die Hölle unter den Tisch fallen zu lassen und nur subtil durchblitzen zu lassen. Man konzentriert sich eher auf die Nächstenliebe.

Das ist leider wahr, aber auch genau das was die Bibel vorhersagt.
Im Grunde ist das nichts weiter als die Verleugnung des Christus.
Unsinn, das ist nichts als ein politisches Totschlagargument, um Kritiker mundtot zu machen. Den Christos in sich kann man nicht verleugnen, oder kann man sich selbst leugnen?

Wenn du jemanden tötest, sollte man mit dir Gnade walten lassen, nur weil du dich an die restlichen 123456789 Gesetze gehalten hast ?
Ja, denn auch Gnade ist ein Gebot, abgeleitet aus dem Gebot zur Nächstenliebe. Abgesehen davon, wo wir gerade bei Bibelzitaten sind:
Matthäus 7;1-5
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden. Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.

Würde es dich als Schöpfer einer Lebensform nicht traurig machen, wenn sie dich ignorieren oder hassen obwohl sie auf dich angewiesen sind ?
Nö, mich würde es freuen, denn sie würden Eigenständigkeit beweisen. Abgesehen davon würde ich mich HighJump anschließen, eine Schöpfung von Claqueuren ist nicht gerade eine glorreiche Tat, abgesehen davon, daß man sie viel billiger kaufen kann. ;D

Stell, dir einfacherweise nur mal vor du hättest ein Aquarium mit Fischen drin. Die Fische wollen foran nicht mehr, dass du dich um sie kümmerst. Nach einiger Zeit verstopfen die Pumpen, das Wasser verdreckt, möglicherweise bleibt der Strom weg. Die Fische sterben, weil sie nicht in der Lage sind sich um all diese Dinge zu kümmern.
Unpassendes Beispiel, denn im Gegensatz zu den Fischen im Glase sind wir durchaus in der Lage uns selbst zu versorgen. Wir würden ohne Gott nicht existieren, das mag stimmen, aber wir können sehr gut ohne ihn klar kommen.
Der eigentliche Witz ist, daß unsere reine Existenz für ihn bereits Anbetung genug ist.

Aber um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Gott.
(Anmerkung: ich finde die Bezeichnung 'Gott' für dieses Phänomen äusserst unpassend, benutze es jedoch aus Konvention und ohne die Übersichtlichkeit störende Anführungsstriche)
So wie sich daß hier liest, scheinen die Meisten Gott immer noch als Person zu sehen und zwar als aktive.
Dadurch entstehen natürlich massig Widersprüche so wie die Storys vom Rachegott und Mörder ganzer Völkerschaaren.
Aber nicht Gott hat dies getan, sondern schlicht und einfach die Menschen. Gott oder Engel töten nicht, Menschen töten. Gott muß lediglich als Rechtfertigung herhalten. Das war früher so und ist heutzutage nicht anders, hat aber mit Gott rein gar nichts zu tun. Und somit widerlegt es ihn natürlich auch nicht.

Uranus32 hat es mit seinen zitierten Text eigentlich deutlich gemacht, wenn man Wahrheit sucht, kann man nicht mit vorgefaßten Meinungen zum Ziel kommen. Denn dann sucht man nicht Wahrheit, sondern Bestätigung.

bis denn!
dark knight13


Antwort
Beiträge: 1308
Registered
(@highjump)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Ich bezweifle, daß dann das Ergebnis herauskommen würde, daß du gerne hättest, denn natürlich müßte man diesen Satz heuzutage anpassen.

Es gibt kein Ergebnis, dass ich gerne hätte, ich will die Wahrheit, falls es sowas gibt. Ich finde Deine Deutung des Zitates genauso legitim wie meine, denn wie es  der Zufall will habe ich mich mit dem Thema näher beschäftigt. Es gibt zahlreiche Bibelzitate zu diesem Thema und erstaunliche Fakten, die mich erst auf diesen Trichter gebracht haben.
Z.B. gibt es ein afrikanisches Urvolk, dass die die genauen Umlaufzeiten eines Trabanten des Polarsternes kennt und vor zwei Tagen habe ich gelesen, dass Neuseelands Ureinwohner vor über hundert Jahren wussten das Jupiter Ringe hat, obwohl unsere Raumsonden sie erst 1979 entdeckten. Von der Erde kann man sie heute nur mit hochentwickelten Teleskopen entdecken und das nur sehr wage.
Ich will ja die Bibel nicht zwanghaft umdeuten nur ich finde die Theorie sehr interessant.

Oder andersherum: Wenn Jesus den Leuten von ausserirdischen Intelligenzen erzählen wollte, warum hat er nicht mit den Grundlagen angefangen? Wieso hat er den Leuten nicht erklärt, daß die Welt auf der sie leben ein Planet ist und was ein Planet ist? Wieso hat er nicht vom Sonnensystem geredet, von unserer Galaxie und dem Universum, dessen Teil sie ist?

Ich glaube nicht das Jesus ein Alien war und das er selber davon gewusst hätte, wer oder was sein Boss ist. Wie ich oben beschrieben habe wissen einige Völker erstaunlich viel, aber ich glaube es ging nicht um Naturwissenschaften sondern um Religion. Ich glaube nicht, dass man naturwissenschaftliche Erkenntnisse damals auch gerade als Jesus hätte durchsetzten können, das wird deutlich, wenn man mal sieht wie schwer es Gallileo hatte mit seiner verrückten Theorie.

Du hast Punkt vier vergessen:
4. Alles eine Metapher für Vorgänge, die sich nicht mit Worten oder menschlicher Vorstellungskraft erfassen lassen.
Ist ähnlich wie Punkt 2. und dennoch völlig anders.

Habe ich unter Punkt zwei vernachlässigt. Ich würde trotzdem bei den drei Punkten bleiben.

Den Christos in sich kann man nicht verleugnen, oder kann man sich selbst leugnen?

Das fasse ich ja schon fast als Beleidigung auf!  😉


Antwort
Beiträge: 608
Registered
(@zweistein)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Hey zusammen,

jeder kann natürlich glauben was er will. Mir persönlich gefällt die Erklärung von Max Planck am besten.

Max Planck:  
"Meine Herren, als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält.

Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!  

Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen.Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern erschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben:
GOTT!"

Ja, ich weiß, dass ich das jetzt zum dritten Mal in 5 Jahren poste aber es passt halt. 🙂

Grzzz

2stone


Antwort
Seite 22 / 40
Teilen: