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Gott

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(@azatoth)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren


Den logischen Beweis würde ich gerne sehen, ich glaube Du gehst ein wenig leichtfertig mit diesem Begriff um...Abgesehen heißt logisch nicht gleich wahr.

Ich glaube Beweis ist an der Stille nicht das richtige Wort.
Wahr muss es in diesem Fall nicht zwingend auf Vergangenheit oder Gegenwart bezogen sein. In den Punkt glaube ich der Bibel, dass es bereits geschehen ist, aber wenn nicht, dann wird es eben noch geschehen.
Warum ?
Um Gott in seiner Ganzheit wahrzunehmen, muss man selber Gott sein.
Der Mensch ist aber ein geistig und physisch beschränktes Wesen, und als dieses nicht in der Lage über sich selbst hinaus zu wachsen. Ein Gefäß kann sich nun mal nicht selber beinhalten.
Welche Möglichkeit gibt es nun, dass Gott sich uns mitteilt ?
Indem er in unseren Gedanken zu uns spricht ?
Andere und wir uns selber würden uns wohl eher für verrückt erklären, bevor wir auf diese Stimme in unserem Kopf hören.
Es muss schon etwas sein, was für alle in der gleichen Form und gleichzeitig wahrnehmbar ist, sonst könnte sich ja jeder was anderes ausdenken.
Soll er mit einer Donnerstimme aus dem Himmel zu uns sprechen ?
Könnte er, das wäre aber kein Beweis für uns, dass es wirklich Gott wäre der da spricht.
Zu so einem Zaubertrick wären selbst wir heute in der Lage.
Man könnte sich jetzt beliebige bombastische Erscheinungsformen für Gott ausdenken, die ihm aber trotzdem niemals gerecht würden.  Eine Annerkennung der Menschen durch solch eine Form der Offenbarung wäre nichts weiter als Heuchelei oder Angst.
Was liegt näher, als dass Gott selber in diese Welt kommt und zu den Menschen geht, als das was sie selber sind ?
Vor Ihresgleichen haben die Menschen keine Angst, es sei denn vielleicht, dass sie große Macht haben oder bis an die Zähne bewaffnet sind. Jesus war weder bewaffnet noch ein Herrscher. Eine bemittleidenswerte Kreatur, vor der niemand Angst hatte.
Niemand war gezwungen auf ihn zu hören. Niemand hatte Schaden, wenn man ihn ignorierte.
Am Ende musste man sogar Angst vor Strafen haben, wenn man mit ihm gesehen wurde.
Das was Jesus der Welt mit zu teilen hatte war eine frohe Botschaft (das Evangelium).
Um nichts anderes geht es, es geht rein um Informationen.
Wer diese überbringt, ist unwichtig. Wichtig ist, dass die Menschen sie neutral wahr nehmen können,
ohne Angst vor Strafe oder Verblendung vor dem Eindrucksvollen.
Auch heute ist es noch egal, wie wir diese Botschaft erhalten. Wichtig ist, dass wir sie erfahren.
Irgendwoher muss sie ja gekommen sein, sonst wäre sie nicht da.
Für mich ist die Botschaft moralisch rein. Auch wenn man dem Boten böses unterstellt ändert sich nichts daran.
1+1 bleibt immer 2 auch wenn das ein offiziell anerkannter Lügner sagt.


Traurig, aber anscheinend wahr. Nächstenliebe ist nichts wert, wenn man Gott nicht liebt - meiner Meinung nach ein Armutszeugnis.

Wenn du jemanden tötest, sollte man mit dir Gnade walten lassen, nur weil du dich an die restlichen 123456789 Gesetze gehalten hast ?
Würde es dich als Schöpfer einer Lebensform nicht traurig machen, wenn sie dich ignorieren oder hassen obwohl sie auf dich angewiesen sind ? Stell, dir einfacherweise nur mal vor du hättest ein Aquarium mit Fischen drin. Die Fische wollen foran nicht mehr, dass du dich um sie kümmerst. Nach einiger Zeit verstopfen die Pumpen, das Wasser verdreckt, möglicherweise bleibt der Strom weg. Die Fische sterben, weil sie nicht in der Lage sind sich um all diese Dinge zu kümmern. Ja sie wissen nicht mal davon gechweige dass sie esverstehen. Aber du erfüllst ihn ihren Wunsch weil du dich nicht aufzwingen willst.


Fragen stellen ist im Christentum anscheinend sowieso so ne Sache. Für mich ist die gepredigte Moral wie oben gesehen sagen wir eindimensional.

Oh ich stellte Jahrelang fragen und stelle sie auch noch, und ich behaupte auch nicht, dass es einfach ist. Die Erleuchtung überfällt einen ja nicht einfach so, sondern es ist ein langer Prozess der hart erarbeitet werden muss, da nur so garantiert ist, dass der unbedingte persönliche Wille Gott zu finden und ihm zu gefallen die Antriebskraft ist. Ich will auch gar nicht behaupten, dass ich mich total erleuchtet fühle, aber ich werde weiter dran arbeiten 🙂


Außerirdische Intelligenz.

Naja in meinem Weltbild spielt es so gut wie keine Rolle ob Aliens existieren oder nicht.
Ich persönlich glaube zwar nicht (mehr) daran, aber selbst wenn es sie gibt, wären sie einfach nur weitere Mitgeschöpfe.
Es gibt Milliarden Menschen auf der Welt die ich auch noch nicht kenne, warum sollten Aliens bedeutsamer sein,
nur weil sie unendlich weit weg wohnen und eine blaue Haut haben oder ähnliches ?
Genug technisches Spielzeug mit dem wir selber erst mal klar kommen müssen haben wir eh schon auf der Welt.
Es wäre uns wohl nicht zum Nutzen, wenn eine technologisch weiter entwickelte Rasse uns ihre Erkenntnis einfach so überlassen würden. Moralisch gesehen bräuchten wir sie auch nicht. Der Mensch weiss was gut und richtig ist, er hält sich nur nicht daran.
Da nützt der blaue erhobene Zeigefinger eines Aliens auch nichts.


Stimmt. Kaum eine der Ideen im Christentum ist wirklich neu, die meisten Eigenschaften von Jesu findet man irgendwo anders schon viel früher.
Was nützt es, wenn man woanders nichts daraus lernt ?


Antwort
Beiträge: 1710
Registered
(@uranus32)
Noble Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren


Vor Ihresgleichen haben die Menschen keine Angst, es sei denn vielleicht, dass sie große Macht haben oder bis an die Zähne bewaffnet sind. Jesus war weder bewaffnet noch ein Herrscher. Eine bemittleidenswerte Kreatur, vor der niemand Angst hatte.

Ach wirklich, warum wollten sie ihn dann unbedingt loswerden!?

-> Baghwan Shree Rajnesh hat folgendes geschrieben::
Jesus sprach ständig vom Königreich des Himmels.
Das hat viele Probleme mit sich gebracht. Schon die Terminologie hat viele Probleme geschaffen,
weil das Wort "Königreich" politisch ist, und die Politiker Angst bekamen. Darum wurde er gekreuzigt, weil sie dachten, dieser Mensch rede von irgendeinem Königreich, das auf Erden entstehen solle, und dieser Mann sage: "Ich bin der König dieses Königreichs".
Dieser Mann wolle eine Revolution anzetteln, einen Umsturz der Regierung.
Dieser Mann wolle ein neues Königreich gründen.

Der König, der Statthalter, die Beamten, die Priester, sie alle bekamen Angst. Und dieser Mann hatte Einfluss, weil das Volk auf ihn hörte.
Das Volk hörte ihn nicht nur zu - jedesmal, wenn sie ihm zuhörten, wurden sie verwandelt, wurden sie entflammt, waren wie neu, geschah etwas mit ihnen.
Und so bekamen sie alle, die Priester, Pontius Pilatus, der Statthalter, Herodes, der König, die ganze Regierung - so bekamen sie alle Angst vor diesem Menschen. Er schien gefährlich.
Es hatte noch nie einen so unschuldigen Mann gegeben, aber er wirkte gefährlich! Er wurde mißverstanden.
Aber die Möglichkeit, einen Jesus mißzuverstehen, die besteht immer. Das Problem ist: Er muss eure Sprache gebrauchen, weil es keine andere Sprache gibt; und alles, was er sagt, muss er in euren Worten sagen. Es gibt keine anderen Worte, und eure Worte sind bereits überfrachtet. Sie tragen bereits zuviel Sinn, sie sind zu beladen.
Er sprach einfach von dem Reich Gottes, dem Königreich des Himmels. Aber "Königreich" das Wort ist gefährlich: "Königreich" erinnert irgenwie an Politik.

Jesus war kein Revolutionär von dieser Welt. Er war wohl ein Revolutionär, ein Meisterrevolutionär - aber einer der inneren Welt.
Er sprach vom inneren Reich.
Aber selbst die Jünger waren sich nicht bewusst, was er damit meinte.

Die Jünger also fragen: "Wie sieht das Königreich des Himmels aus?"
Denn was uns nicht bekannt ist, kann nur mit einem Wie erklärt werden.
Daher aller Mythos. Mythologie heißt , Dinge, die man nicht kennt und in seinem jetzigen Geisteszustand auch nicht kennen kann, durch etwas zu erklären, das man kennt.
Das unbekannte mit den Begriffen des Bekannten zu erklären, ist Mythos - ein wenig Verständnis dorthin zu bringen, wo du dich befindest.

Das Königreich des Himmels läßt sich nicht direkt, unmittelbar erklären. Das ist unmöglich.
Solange du es nicht selber betrittst, gibt es keine Möglichkeit, dir darüber etwas zu sagen. Alles, was gesagt würde, wäre falsch, weil die Wahrheit sich nicht sagen läßt.
Was tun dann aber Jesus, Laotse und Buddha ununterbrochen, jahrelang?
Wenn Wahrheit nicht gesagt werden kann - was tun sie dann?
Sie versuchen, euch etwas, das sich nicht erklären läßt, durch einige Symbole zu erklären, die ihr kennt.
Sie versuchen, das Unbekannte durch das Bekannte zu erklären.
Das ist das Allerschwierigste von der Welt - durch Gleichnisse, Mythen, Geschichten.

Und es gibt törichte Leute, die einen Mythos zu analysieren versuchen, die ihn sezieren den Mythos chirurgisch und sagen dann : "Dies ist ein Mythos, es ist nicht historisch."
Aber niemand hat je behauptet, dass Mythos Geschichte ist. Und ein Mythos kann nicht zerlegt werden, weil er einfach nur symbolisch ist.

Es ist genauso, wie wenn da ein Meilenstein steht, auf dem ein Pfeil ist, und darunter steht: "Delhi".
Und du zerlegst den Stein, du zerlegst den Pfeil, die Tinte, die Chemikalien und alles, und du sagst: "Da war irgendein Idiot am Werk - das ist kein Delhi zu finden."

Mythen sind Meilensteine, sind Pfeile, die zum Unbekannten weisen. Sie sind nicht das Ziel, sie weisen nur hin.
Das ist die bedeutung der Frage der Jünger: Sag uns, wie das Königreich des Himmels aussieht.
Wir können nicht fragen, was das Königreich des Himmels "ist".
Seht euch die Art der Frage an:Wir können nicht fragen, was das Königreich des Himmels ist das wäre zu viel.
Darauf können wir keine Antwort erwarten.
Wir können nur fragen, wie es beschaffen ist; was heißt: "Sag etwas, das wir kennen; gib uns dadurch ein paar Hinweise, damit wir eine gewisse Ahnung bekommen."

Es ist genau, wie wenn der Blinde fragt, wie Licht aussieht.
Wie kannst du fragen, was Licht ist, wenn du blind bist? Wenn du so fragst, schliesst schon die Art des Fragens die Antwort aus.
Es läßt sich nicht beantworten. Licht kann man nur erfahren - dazu brauchst du Augen. Aber: "Wie sieht Licht aus?" bedeutet:
"Sag uns etwas in der Sprache der Blinden:"

Alle Gleichnisse sind Wahrheiten in der Sprache der Blinden;
alle Mythologien sind Wahrheiten, in der Sprache der Blinden gekleidet. Zerlegt sie also nicht! Ihr werdet nichts darin finden.
Sie sind nur Fingerzeige.

Die Jünger fragen, wie das Königreich des Himmels aussieht: "Sag uns, sag es uns in einer Parabel, in einer Geschichte,
damit wir Kinder es verstehen können. Wir wissen es nicht, wir haben keine Erfahrung. Sag etwas, das uns einen Schimmer geben kann."

Jesus sagte zu ihnen:
"Es ist wie ein Senfkorn - kleiner als alle Samen, aber wenn es auf die gepflügte Erde fällt, bringt es einen großen Baum hervor
und bietet allen Vögeln des Himmels Schutz."

Jesus hat das, dieses Senfkorn, sehr oft gebraucht, aus vielen Gründen.
Das erste: Das Senfkorn ist das kleinste Samenkorn. Gott ist unsichtbar, kleiner als das Kleinste. Von wo also auf ihn verweisen?
An der Grenze liegt das Senfkorn, das Kleinste.
Jenseits davon wird man nicht mehr verstehen können, weil jenseits davon das Unsichtbare ist.
Das Senfkorn ist die Grenze, das Kleinste in der Welt des Sichtbaren - man kann es sehen, aber es ist sehr klein. Geht man weiter,
betritt man die Welt des Feinstofflichen, keiner als das Kleinste. Dies liegt genau an der Grenze.

Und dieses Senfkorn ist nicht nur das Kleinste, es hat auch eine sehr mysteriöse Eigenschaft: Wenn es wächst,
wir es zu einem der größten Bäume. Es ist also ein Paradox: Des Same ist das Kleinste, und der Baum ist das Größte.
Gott ist das Unsichtbraste, und das Universum ist das Sichtbarste; das Universum ist der Baum, und Gott ist der Same;
Gott ist das Unveräußerlichte, und das Universum ist das Veräußerlichte.
Wenn du ein Samenkorn zerlegst, wirst du nicht den Baum darin finden. Du kannst es sezieren, aber du wirst keinen Baum darin verborgen finden.
Und du kannst sagen: "Da ist kein Baum, und die Leute waren einfach dumm, wenn sie dahergesagt haben,
dass ein großer Baum in diesem Samenkorn verborgen liege. Es ist nichts da."

Genau das machen die Analytiker seit eh und je.
Wenn du ihnen erzählst, dass diese Blume schön ist, nehmen sie sie mit uns Labor und werden sie sezieren, um herauszufinden,
wo die Schönheit steckt. Sie werden lauter Chemikalien und andere Dinge finden, sie werden sie auseinandernehmen und analysieren,
und sie werden die verschiedenen Elemente der Blume in lauter Reagenzgläsern ordnen aber es wird kein einziges Fläschchen dabei sein,
worin sich die Schönheit befinden wird.
Nein, sie werden aus dem Labor kommen und sagen: "Du musst unter Halluzinationen leiden. Du hast geträumt - Schönheit gibt es nicht.
Ich habe die ganze Blume zerlegt - nichts ist übriggeblieben - und es war keine Schönheit dabei."

Es gibt Dinge die nur in ihrer Ganzheit erkannt werden können. Man kann sie nicht sezieren, weil sie größer sind als ihre Teile.
Dies ist das Problem - ein grundsätzliches Problem für alle, die auf der Suche nach der Wahrheit sind. Die Wahrheit ist größer als alle Teile zusammengenommen. SIe ist nicht nur die Summe der Teile, sie ist größer als die Teile.

Eine Melodie ist nicht nur die Summe aller Noten, aller Töne. Nein, sie ist etwas Größeres. Wenn alle Noten zusammentreffen, entsteht eine Harmonie - eine Harmonie wird hörbar, die in den Einzelnoten nicht da war. Ich spreche zu euch: Ihr könnt meine Worte sezieren, sie sind alle in einem Wörterbuch zu finden, aber mich könnt ihr nicht in dem Wörterbuch finden. Und ihr könnt sagen: "Alle Wörter sind hier drin, also was soll's?

Dies ist die Sicht des Analytikers. Er kann Poesie töten, er kann sagen, dass es nur zusammengeklaubte Wörter sind.
Er kann nicht zwischen die Worte sehen, er kann nicht zwischen den Zeilen lesen - und Poesie existiert dort.
Und die Schönheit existiert dort, und die Exstase und Gott und alles, was bedeutsam ist, existiert immer zwischen den Worten, zwischen den Zeilen.
Das Senfkorn ist das Kleinste und enthält das Größte.
Ihr könnt Gott nicht sehen, weil er das Kleisnte ist - das Senfkorn - aber ihr könnt das Universum sehen. Und wenn das Universum da ist, muss auch der Same da sein. Wie kann es einen Baum geben ohne Samen? Ob ihr es sehen könnt oder nicht, darauf kommt es nicht an.
Kann dies Universum ohne letzten Grund, ohne Quelle existieren? Den Ganges gibt es - kann es den Ganges geben ohne eine Quelle?
Und dieses riesige Universum - und ihr glaubt, dass es ohne Quelle sein könne?
Nicht nur dieses riesige Universum... sondern was für eine Harmonie darin, eine so universelle Symphonie, ein so universelles System!
Es ist kein Chaos - wie diszipliniert alles ist, alles am richtigen Platz!
Und diejenigen, die es sehr wohl wissen, die sagen, dass dies die beste aller möglichen Welten ist: Nichts kann besser sein als diese.

Es muss ein Samenkorn geben. Aber der Same ist sehr klein, kleiner als der Senfsame. Der Senfsame wird hier als Mythos gebraucht - um anzudeuten. <-

Und Jesus war vielleicht nicht selbst bewaffnet,  aber er hätte ne ganze Armada herbeirufen können. Nur war es ja nicht seine Aufgabe zu zeigen wie man sein Ego aufbläht, sondern vorzuleben wie man dem göttlichen Willem folgt. Und er hat alles ausnahmslos dem untergeorndnet.

Welche Möglichkeit gibt es nun, dass Gott sich uns mitteilt ?
Indem er in unseren Gedanken zu uns spricht ?
Andere und wir uns selber würden uns wohl eher für verrückt erklären, bevor wir auf diese Stimme in unserem Kopf hören. Es muss schon etwas sein, was für alle in der gleichen Form und gleichzeitig wahrnehmbar ist, sonst könnte sich ja jeder was anderes ausdenken.
Soll er mit einer Donnerstimme aus dem Himmel zu uns sprechen ?

Vielleicht definierst Du dich nur falsch. Es ist ja realtiv einfach sich von der scheinbar existierenden Außenwelt abzugrenzen. Nur so einfach kommst Du nicht davon. Du wirst solange mit ihr wieder konfrontiert, bist Du dich mit ihr wieder Ganz identifizierst( Stichwort: Selbsterkenntnis). Wenn Du es nicht ganz verstehst, dann beschäftige dich mal mit dem Thema "Polarität".
Und das Leben spricht immer zu uns. Alles was in der Umwelt vor sich geht hat mit dir zu tun. Denn jeder von uns lebt letztendlich in seiner eigenen Welt.

Und so in etwa Teilt sich dir Gott mit: "So eigenartig es sich auch anhört, man muß sich von der Weisheit finden lassen. Und deswegen darf man auch kein festes Ziel
haben. Man denkt z.B. über etwas nach und nach einer Weile verwirfft man es um sich anderen Dingen zu widdmen. Dann in einer
Lebensituation in der man es nie erwartet hätte, kommt die Weisheit zu einem und alles ist auf einmal ganz klar und deutlich.
Dann denkt man und erinnert sich an die Zeit davor."

Gruß Uranus32!


Antwort
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:

Den logischen Beweis würde ich gerne sehen, ich glaube Du gehst ein wenig leichtfertig mit diesem Begriff um...Abgesehen heißt logisch nicht gleich wahr.

Ich glaube Beweis ist an der Stille nicht das richtige Wort.

Wenn es logisch ist muss es auch einen logischen Beweis geben, sonst ist es nicht logisch. Beweis ist das richtige Wort, Du hast anscheinend den begriff Logik unterschätzt - [url] http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4dikatenlogik [/url]

Wenn du jemanden tötest, sollte man mit dir Gnade walten lassen, nur weil du dich an die restlichen 123456789 Gesetze gehalten hast ?

Das Problem was ich in Deiner Moral sehe, ist das die einzelne Tat oder Moral an sich bedeutungslos ist, egal was sie nun ist Nächstenliebe oder Mord. Ich hingegen betrachte Mitgefühl an sich schon als gute Handlung, egal ob der Mensch ansonsten ein Dieb ist dementsprechend betrachte ich auch Mord als schlechte Handlung, auch wenn der Mensch ansonsten nur gutes Tut.
Wenn es nach dir geht ist, und das finde ich ziemlich amüsant, Gottesliebe völlig bedeutungslos, wenn man nur ein anderes Gebot nicht befolgt. ;D
Abgesehen davon unterstellst Du allen anderen Menschen, die sich für andere mit Liebe und Mitgefühl engagieren, dass sie schlechte Menschen sind, weil sie nicht an Gott glauben, wobei ich persönlich keinen Sinn darin sehe an Gott zu glauben.

Würde es dich als Schöpfer einer Lebensform nicht traurig machen, wenn sie dich ignorieren oder hassen obwohl sie auf dich angewiesen sind ?

Wenn Gott traurig wird, weil ihn die Kreaturen, die er erschaffen hat nicht mehr lieben ist er kein erleuchtetes Wesen sondern auch nicht anders als wir - Effektor seiner Gefühle, und keinerlei Anbetung mehr als ein Mensch würdig.

Außerdem habe ich meine Fische noch nie mit Plagen, Gewalt, Tod, Völkermord und so heimgesucht.  😉

Oh ich stellte Jahrelang fragen und stelle sie auch noch, und ich behaupte auch nicht, dass es einfach ist.

Irgendwann landet man doch bei: Die Wege des Herrn sind unergründlich. Abgesehen von den zahlreichen Widersprüchen, die sich bei genauer Betrachtung ergeben, die niemand erklären kann.

Der Mensch weiss was gut und richtig ist, er hält sich nur nicht daran.
Da nützt der blaue erhobene Zeigefinger eines Aliens auch nichts.  

Warum brauchen wir dann Gottes Zeigefinger, warum brauchen wir ein Hölle, ein Fegefeuer, ein Paradies, die Beichte, die Geißelung...man es gibt so viele tolle moralische christliche Zwangsjacken.

Zitat:

Stimmt. Kaum eine der Ideen im Christentum ist wirklich neu, die meisten Eigenschaften von Jesu findet man irgendwo anders schon viel früher.

Was nützt es, wenn man woanders nichts daraus lernt ?

Die Kulturen, aus denen die christlichen Lehren hervorgegangen sind, sind schon vor langer zeit untergegangen und die Frage solltest Du Dir lieber selber beantworten. Warum befolgen Christen Lehren von anderen untergegangenen Kulturen, die, wie Du selbst festgestellt hast, nichts draus gelernt haben - sind sie unnütz und bedeutungslos?

Nein, sie werden aus dem Labor kommen und sagen: "Du musst unter Halluzinationen leiden. Du hast geträumt - Schönheit gibt es nicht.  

So nicht ganz richtig. Der Völlständigkeit halber sollte man erwähnen, dass es mathematische Muster für Schönheit gibt, such mal nach Phi.


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Beiträge: 1205
 Fabs
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(@fabs)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

hallöchen zusammen...

muss es denn einen sinn geben an gott zu glauben?

ich gehöre weiss gott 🙂 nicht zu denn menschen die sich an christliche dogmen halten und habe auch sicherlich ein anderes bild von gott als es die meisten religionen uns erzählen wollen.
aber ich glaube an ihn, so wie ich an vieles andere auch glaube. manchmal bin ich sauer auf ihn und manchmal gibt mir mein glaube auch halt und manchmal lasse ich ihn in ruhe und er mich. ich sehe das so, das er uns einfach gewähren läst, wir menschen machen nunmal fehler und das nicht zu knapp. und vielleicht sollen wir einfach nur daraus lernen, selbst wenn es noch einige millenien dauern sollte. was ist schon zeit für einen gott?
das mit den ganzen straffen und plagen die er vieleicht auf die menschen gelassen hat waren vielleicht auch nur ein lernprozes von ihm. es könnte doch sein das gott auch nur ein mensch ist, der noch lernt :). nobody is perfect...

warum wäre ein gott mit fehlern nicht mehr anbetungs würdig?

Lieben gruss
Fabs


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(@highjump)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

muss es denn einen sinn geben an gott zu glauben?  

Anscheinend hat es bei Dir doch einen Sinn. Für [u]mich[/u] ist Gottesanbetung genau so sinnlos wie einfach nur im Kreis zu laufen, statt dessen könnte ich meine Energie auf viel sinnvollere Dinge lenken.

was ist schon zeit für einen gott?

Vielleicht haben Götter auch nur eine limitierte Lebensspanne.

das mit den ganzen straffen und plagen die er vieleicht auf die menschen gelassen hat waren vielleicht auch nur ein lernprozes von ihm. es könnte doch sein das gott auch nur ein mensch ist, der noch lernt Smiley. nobody is perfect...

Wenn man der Bibel glaubt, ist er nicht lernbedürftig sondern perfekt. Klar kann man sich das raussuchen was man will und sich die Dinge zurecht legen, wie es einem am besten gefällt, aber ist das im Sinne des Christentums?
Mit erscheint Gott  wie ein Kind mit einem Brennglas, dass vor einem Ameisenhaufen sitzt.

warum wäre ein gott mit fehlern nicht mehr anbetungs würdig?

Warum sollte man ein Wesen anbeteten, dass so grausame Fehler begeht, so voller Rachegelüste und Zorn sein kann, wenn vielleicht der Nachbar viele höhere Qualitäten verkörpert. Wenn Gott auf der Erde den gleichen Kurs gefahren hätte, wie vor 2000 Jahren, wäre er heute als Kriegsverbrecher vor Gericht und je nach Justiz hingerichtet worden.


Antwort
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