Selbstverständlich kann man mithülfe der "modernen Physik" jederzeit Zeitreisen tätigen. Jederzeit und jeder!
Jedenfalls hat man nach dem Papier eine Zeitreise gemacht. Leider nicht in Wirklichkeit oder besser: Gottseidank nicht.
In der "modernen Physik" wird behauptet, daß es auch eine gravitative Zeitdilatation geben soll. Es gibt davon viele "Ausführungen". Ich zeige nur anhand der gravitativen "Ur"-Zeitdilatation den Schwachsinn auf. Formelnachweis findet man bedarfsweise bei NWOverblödia.
Es heißt:
dt = t * g * dh/c²
dt = Zeitdifferenz für Höhendifferenz dh nach einer Zeitdauer t. g ist die Gravitationsbeschleunigung und c die Lichtgeschwindigkeit.
Für eine Höhendifferenz von dh = 1m und einer Zeitdauer t = 1s ergibt sich damit ein dt von 1,091e-16 s.
Sieht noch nicht nach viel aus. Nun besteht aber die Erde schon seit rund 5 Milliarden Jahren und bei einer Höhendifferenz von 10000 m, welche man bei einem Flug in den Urlaub überwinden muß, besteht dann zwischen Flugplatz und 10000m schon die Zeitdifferenz dt = 172000s, also 48 Stunden!
Beim Höhenflug reist man also erst einmal in 48 Stunden Zukunft und bei der Landung müßen wir wieder 48 Stunden in die Vergangenheit reisen.
Da man mit einer Uhr im allgemeinen die Zeit zu messen glaubt, sollte sich daher der Sekundenzeiger rasend schnell drehen. Beim Landeanflug natürlich rückwärts.
Wenn man das bisher nicht beobachtet hat, gibt es entweder die Zeitdilatation nicht oder die Uhr kann keine Zeit messen.
Nun ist aber ebenfalls bekannt, sogar in der "modernen Physik" ist das anerkannt, daß es keine Reise in die Vergangenheit gibt.
Diese Feststellung widerspricht aber der Feststellung, daß ein Flugzeug bisher noch niemals oben in der Zeit hängengeblieben ist. Alle sind bisher wieder heruntergekommen.
Schlußfolgerung: Es gibt diese Zeitdilatation tatsächlich nicht. Egal, was die Uhr nun eigentlich "mißt".
Eine Uhr mißt tatsächlich nichts. Eine Uhr ist nur eine Frequenzreferenz mit einem Taktzählwerk. Sie reagiert mit Sicherheit nicht auf "Zeit". Aber auf andere Größen. Druck, Temperatur, Felder. Mit einer Uhr kann man z.B. sehr präzis die Temperatur messen, wenn man andere Größen konstant hält. Oder den Druck, wenn man die anderen Größen konstant hält. Oder Magnetismus. Oder die Gravitation. Wenn man die jeweils anderen Größen konstant hält.
Nur Zeit kann eine Uhr niemals messen.
Mit solchen nichtmessenden Zeitmessern hat man aber die Zeitdilatation schon gemessen! Sogar im Flugzeug. Nur hat man von den 1720000 Sekunden Zeitdilatation einfach nix gemerkt. Und die paar Nanosekunden, welche angeblich gemessen worden sein sollen, das war dann Temperatureinwirkung, Luftdruckeinwirkung usw.
Wer das nun immer noch nicht verstanden hat, lasse sich ja nicht mit Wurmlöchern von Auserwählten verarschen. Wurmlöcher gibts nämlich tatsächlich. Im Schlick in der Nordsee! Ächt!
was artefakte oder antike darstellungen von hitec betrifft, so glaube ich da weniger an zeitreisen als möglichkeit. imho funktioniert die natur und das universum an sich in wiederkehrenden zyklen, was auch die indios in südamerika bereits erkannt hatten.
vorstellbar das es bereits eine oder mehrere hitec zivilisationen auf der erde gegeben hat, die dann plötzlich verschwunden sind, aus welchem grund auch immer.
wenn man überlegt wie rasant sich die computertechnologie in den letzten jahren seit ihrer entstehung entwickelt hat und welche soziologischen auswirkungen damit einhergingen (internet als bsp.)...
das alles ist innerhalb weniger jahre passiert.
wenn man jezt den bezugsrahmen vergrössert und in betracht zieht wie lange der mensch laut wissenschaftlicher erkenntnis auf der erde existiert, sind die letzten 50 jahre computerentwicklung eher marginal.
der punkt ist, (und da hat dieses gedankenexperiment eine schwachstelle)... es gibt keine evidenten hinterlassenschaften... plastikmüll z.b., welcher jahrtausende lang nicht verrottet.
irgendwas müsste doch übrig geblieben sein, ausser tontafeln, die verschieden interpretiert werden können
[highlight]irgendwas müsste doch übrig geblieben sein[/highlight]
Vielleicht muß man nur tief genug graben 😉
wie tief kann man graben?
Hallo,
sequencer23 schrieb:
vorstellbar das es bereits eine oder mehrere hitec zivilisationen auf der erde gegeben hat, die dann plötzlich verschwunden sind, aus welchem grund auch immer.
Geht man vom Zeitalter der Erde ca. 4,55 Milliarden Jahre aus könntest du Recht haben. Allerdings müssen wir vermutlich die ersten milliarden Jahre abziehen, weil da auf unseren Planeten noch kein Leben möglich war.
Jetzt müßte man wissen wie lange es gedauert hat, bis das erste Leben enstanden ist. Die ersten Saurier gab es ca. vor 260 Millionen Jahren, bis sie dann 60 Millionen Jahre vor unserer Zeit verschwunden sind. Danach konnten sich dann erst die Säugetiere ausbreiten. Die Frage ist, war da noch genug Zeit für eine zusätzliche Hochkultur wie die Unserige oder darüber hinaus? Und wenn dem so ist, warum findet man zwar immer noch Saurierversteinerungen, aber absolut nichts von dieser vergangen Kultur?
paule schrieb:
In der "modernen Physik" wird behauptet, daß es auch eine gravitative Zeitdilatation geben soll. Es gibt davon viele "Ausführungen". Ich zeige nur anhand der gravitativen "Ur"-Zeitdilatation den Schwachsinn auf. Formelnachweis findet man bedarfsweise bei NWOverblödia.
Ich beziehe mich lediglich auf die spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein. Und da gibt es sehr wohl eine Zeitdilatation. Die auch vor einigen Jahren mit Hilfe von Atomuhren bestätigt wurde. Und Zeit lässt sich sehr wohl messen, gerade bei Atomuhren, weil dort die Atome absolut konstant verfallen.
Diesen Text habe ich dir mal kopiert:
Bei der Zeitdilatation (aus lat.: dilatare "ausbreiten", "aufschieben") handelt es sich um ein Phänomen der Relativitätstheorie. Befindet sich ein Beobachter im Zustand der gleichförmigen Bewegung bzw. ruht er in einem Inertialsystem, geht nach der speziellen Relativitätstheorie jede relativ zu ihm bewegte Uhr aus seiner Sicht langsamer. Diesem Phänomen unterliegen allerdings nicht nur Uhren, sondern jeder beliebige Vorgang und damit die Zeit im bewegten System selbst. Dabei ist die Zeitdilatation umso stärker, je größer die Relativgeschwindigkeit der Uhr ist, woraus folgt, dass sie nicht im alltäglichen Leben, sondern erst bei Geschwindigkeiten beobachtbar ist, die im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit nicht vernachlässigbar klein sind. Die Tatsache, dass für alle Beobachter die Zeit des jeweils anderen langsamer verstreicht, stellt jedoch keinen Widerspruch dar, wie eine nähere Betrachtung der Relativität der Gleichzeitigkeit aufzeigt (näheres siehe im Artikel spezielle Relativitätstheorie und Minkowski-Diagramm).Ein solcher Effekt wurde zuerst von Joseph Larmor (1897) und Hendrik Antoon Lorentz (1899) im Rahmen einer inzwischen überholten Äthertheorie abgeleitet. Albert Einstein (1905) gelang es jedoch im Rahmen der speziellen Relativitätstheorie zu zeigen, dass der veränderte Uhrengang nicht mit einer Beeinflussung durch einen Äther, sondern mit einer radikalen Neuinterpretation der Konzepte von Raum und Zeit zusammenhängt (näheres siehe im Artikel Geschichte der speziellen Relativitätstheorie).
Bei der gravitativen Zeitdilatation handelt es sich um ein Phänomen der allgemeinen Relativitätstheorie. Mit der gravitativen Zeitdilatation bezeichnet man den Effekt, dass eine Uhr, und auch jeder physikalische Prozess, in einem Gravitationsfeld langsamer geht als außerhalb desselben. So läuft die Zeit auf der Erdoberfläche relativ um 6,95317 · 10-10 s langsamer ab als im fernen Weltraum. Genauer gesagt misst jeder gegenüber dem Gravitationsfeld ruhende Beobachter eine längere bzw. kürzere Ablaufzeit von Vorgängen, die in identischer Weise im bzw. außerhalb des Gravitationsfelds ausgelöst wurden (wie z. B. eine Oszillation des elektrischen Feldstärkevektors eines Lichtstrahls, welche als Zeitbasis verwendet werden kann). Anders als bei der Zeitdilatation durch Bewegung ist die gravitative Zeitdilatation nicht gegenseitig: Während der im Gravitationsfeld weiter oben befindliche Beobachter die Zeit des weiter unten befindlichen Beobachters langsamer ablaufen sieht, sieht der untere Beobachter die Zeit des oberen Beobachters entsprechend schneller ablaufen.
Deshalb wird es in der Zukunft auch gewaltige Probleme bei den ersten interstellaren Raumflügen geben, zumindest solange bis der echte Warpantrieb erfunden wird ;). Somit würden die Astronauten eines Sternenschiffes tatsächlich eine Zeitreise machen, jedoch nur in die Zukunft. Was bedeudet, das sie bei ihrer Rückkehr keinen Menschen mehr antreffen, den sie mal gekannt haben.
Gruß,
Richard