Hi,
Praim hatte sich mal kurz in meinem Forum gemeldet, viel Wirbel verursacht, und sich dann wieder verdünnisiert.
Seit dem 11. Juli hat er sich nicht mehr blicken lassen.
Ich glaub da kommt nix mehr.
War wohl nur heisse Luft. ::)
Hallo,
Das hat jetzt nichts mit Praims Ankündigung zu tun aber ich dachte vielleicht interessiert es doch jemanden.
Ich hatte letztes Jahr im September die Möglichkeit den Nordpol mit dem Flugzeug zu überqueren, Wir überflogen dabei den exakten Geographischen Nordpol, Angezeigt wurde dies durch das in jeder Verkehrsmaschiene angebrachte ND-System, Zudem kippte wenig später der Kompass um 180 grad als wir den Magnetischen Pol überflogen. Wir befanden uns in einer höhe von ca. 33.000 Fuß und hatten klare Sicht von mindestens ca. 300km. Entgegen vielerlei Behauptung das eine ständige Wolkendecke die Polkappe verdeckt war der Himmel Klar, sehr klar. Nur vereinzelte Cirrus Wolken waren über uns zu erkennen. Von einer undurlässigen, blickdichten Wolkendecke kann aber keine Rede sein. (sah so aus wie auf oberstem bild http://www.ping.de/schule/pg-herne/p-wetter/wolken/cirrus.htm ).
Ich verbrachte den ganzen Flug im Cockpit des Flugzeugs von Typ MD-11, und konnte anhand des ND-Systems genau sehen wann wir den Geographischen Nordpol überflogen. während der ca. 7 Stunden über dem Packeis viel mir jedoch nichts außergewöhliches auf, die Eisschicht schien beständig es waren nur kleinere Seen mit geringer tiefe auf der oberfläche zu sehen die sich Türkis vom Eis abhoben. Eine riesige Öffnung wie sie auf manchen Zeichnungen abgebildet ist war nicht zu erkennen, das Eis war von sehr Kontinuierlicher beschaffenheit. Man sah keinerlei Hinweise die auf Menschen in dem Gebiet schließen liesen, noch nichteinmal Eisbrecher waren dort unterwegs. Uns begegneten andere Verkehrsflugzeuge die uns in einem Abstand von nur 300 Fuß unterflogen, auf exaxt unserem Kurs was die genauigkeit der Navigationssysteme hervorhebt. Dort oben kann also von einem regen verkehr ausgegangen werden. Die Piloten haben hier noch nie etwas auffälliges bemerkt, ihr hauptthema war eher die hohe Kosmische Strahlung über den Polen. Auf mein Verlangen konnte ich auch die Flugkarten einsehen die sehr genau das Gebiet um den Nordpol beschrieben. Ich habe im Netz gesucht aber leider keine dieser Karten finden können. Unter: http://www.airliners.de/ wird einem in dieser Hinsicht sicherlich weitergeholfen, es dauert aber einige zeit sich zu registrieren. Auf den Karten war aber nichts interessantes (für die Theorie) zu finden, die Piloten warfen sie nach dem Flug weg. Auch die veränderte Erdkrümmung die auf manchen Seite erwähnt wird viel mir Optisch nicht auf, was aber keinerlei Beweiskraft hat da eine abweichung von einigen Grad mir sicherlich nicht auffallen würde. Für mich besteht allerdings kein zweifel daran den Magnetischen wie Geographischen Nordpol überflogen zu haben, Ich kann mir nicht vorstellen das der Kompass manipuliert war und das ND-System ein Fake. Alleine aus Finanziellen erwägungen wäre es ein unding den Nordpol künstlich zu verlegen, Es würde bedeuten die gesamte unabhängig entwickelte Technik der Luftfahrt in frage zu stellen. Infos zum ND-System gibts unter http://www.rcline.de/zivileluftfahrt/zivileluftfahrt.html
und
http://www.meriweather.com/320/fwd/nd1.html#top
Die genauere Technik dürfte sich interessenten durch weiteres Googeln mit den Begriffen der Pages offenbart werden, auch nützlich sind sicherlich die kürzel ILS (instrument landing system) und VOR (Very high frequency omnidirectional range), um aufschlüsse über die authenzität der Navigationsanlagen von Verkehrsflugzeugen zu bekommen ( http://home.t-online.de/home/320035758274/Luftfahrtinfos/Instrumente/VOR/body_vor.html).
Der Flug ging übrigens von Göteborg nach Fairbanks. Ich weiß allerdings nicht ob diese strecke auch von Passagierflugzeugen geflogen wird. Kurzum kann ich nur abraten von einer Expedition zum Nordpol, zumindest zum geographischen un magnetischen, da sich meiner Meinung dort nichts finden läßt außer einer Wundervoll eintönigen Landschaft.
hallo
interessant. ich werd mir das noch in ruhe genauer anschauen. (allerdings stehen erdbeben noch etwas hoeher auf meiner liste)
anmerken moechte ich noch, dass man beachten sollte dass es verschiedene theorien gibt. ein sagt die oeffnung ist am geo.pol. die andere geht von einer versetzten oeffnung aus (siehe thema: arktis / antarktis). oder auch es gibt ueberhaupt keine oeffnung (auch schon ein thema hier im forum). von der angeblichen groesse dieser oeffnung gibt es natuerlich auch verschiedene meinungen.
nach dem motto: alles und nichts ist moeglich.
was die sache natuerlich nicht gerade einfacher macht und viele die nur schnell an der oberflaeche der thematik(en) gekratzt haben meist zu einem kopfschuetteln verleitet...
gruesse, zak
Vor mehr als 680 Jahren schrieb der unbekannte Verfasser des
«Königspiegels»: «Wünschest Du zu wissen, was Leute in jenen Ländern (im
hohen Norden) suchen, oder warum Leute bei so großer Lebensgefahr dorthin
fahren, so wisse, dass eine dreifältige Natur in dem Manne ist, die ihn dazu
treibt. Ein Teil ist Wetteifer und Neigung zur Berühmtheit; denn es ist die
Natur des Mannes, dorthin zu ziehen, wo Aussicht auf große Gefahr ist und
sich dadurch einen Namen zu machen. Der zweite Teil ist Wissbegierde; denn
es ist auch die Natur des Mannes, dass er die Gegenden, von denen man ihm
erzählt hat, kennen und sehen und auch wissen will, ob es dort so ist, wie
man ihm gesagt hat. Der dritte Teil ist Gewinnsucht; denn die Leute suchen
überall nach Geld und Gut und gehen dorthin, wo sie hören, dass man es
gewinnen kann, wenn auch große Gefahr dabei sein sollte».
Der « Königspiegel », ein altnorwegisches Werk, um 1250 erschienen, ist die
Hauptquelle über die Kulturgeschichte Norwegens im frühen Mittelalter.
Ich habe ein sehr interressantes Zitat gefunden:
Fridtjof Nansen. In seinem Buch «Nebelheim» schreibt dieser Forscher:
«Nirgends sind wir langsamer vorgedrungen, nirgends hat jeder neue Schritt
vorwärts so viele Anstrengung, so viele Leiden und Entbehrungen gekostet,
und nirgends haben die errungenen Entdeckungen wohl weniger materielle
Vorteile versprochen - und dennoch standen jederzeit neue Kräfte bereit, um
vorwärts zu kommen und die Grenzen der Welt noch weiter hinauszurücken. Wer
vermag das Gefühl in Worten auszudrücken, wenn die letzte schwierige
Eisscholle besiegt ist und vor dem Auge das Meer nach neuen Reichen hin
offen liegt...
Den letzten Halbsatz verstehe ich nicht: "wenn die letzte schwierige
Eisscholle besiegt ist und vor dem Auge das Meer nach neuen Reichen hin
offen liegt..."
Das Meer liegt zu neuen Reichen hin offen? Ist dies ein Hinweis, dass Nansen
ein eisfreie Wasserfläche in Richtung Nordpol gesehen hat? Und wusste oder
ahnte er, dass dort ein neues Reich, also ein Staat, dahinter liegt? Oder
will er uns damit sagen, dass man nur beharrlich genug nach norden wandern
muss, bis man auf eine riesige eisfreie Wasserfläche stößt und das dort auch
eine andere Nation zu finden ist??
Und weiter: Roald Amundsen, Leiter der Gjöa-Expedition (1903 1907) und
glücklicher Bezwinger der Nordwestpassage, bemerkt durchaus zutreffend:
"Dass auf der Polarforschung von jeher nicht allein der ihr eigene hohe
Glanz weißer Schneefelder, gigantischer, in phantastischen Formen erodierter
Eisberge und wunderbarer Himmelserscheinungen (Polarlicht, Fata morgana)..."
Wunderbare Himmelserscheinungen wie eine Fata Morgana? Sah Amundsen
Flugscheiben oder die Spiegelung von Städten der hohlen Erde? Kamen ihm
diese Sichtungen als Fata morgana vor und sie waren in Wirklichkeit real?
Und er erkannte diese Realität einfach nicht? Denn es wird von ihm eindeutig
zwischen polarlichtern und Fata morganen getrennt!!
Und noch etwas: John Ross (1777 1856) drang 1818 über die Melvillebucht und
den Smithsund bis zum Foulkefjord (78° 18' N.) vor und brachte die erste
Kunde von den Etah-Eskimos, den nördlichsten ständig bewohnten
Niederlassungen der Erde, nach Europa. Und an den Küsten von Baffinland
entdeckte er auf vorgelagerten Inseln, den sogenannten Karmesinklippen, die
wunderbare Erscheinung des roten Schnees.
Roter Schnee?
hallo
Roter Schnee?
vielleicht ist dieser schnee von pollen, asche oder sand eingefaerbt worden. die frage ist dann allerdings woher das zeugs gekommen ist...
gruesse, zak