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Luzid Träumen

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(@science)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Ich will auf das bewusste steuern meiner Träume hinaus. Da ich träumen überaus liebe, und es besser noch ist als TV schauen möchte ich einfach viel bewusster träumen um so Abenteuer zu erleben und meinen Horizont zu erweitern, vielleicht geht das, vielleicht ist es auch möglich im Träumen zu lernen? Wie leistungsfähig unser Gehirnist interessiert mich ebenso wie die Wahrsagerei, vielleicht wird im Träumen das ganze was wir an "fremden" Emotionen bekommen verstärkt und sind so in der lage einiges vorauszusagen. Jedenfalls interessiert mich das Bewusstein sein, und dort forsche ich auch seit einiger Zeit.


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(@wasserpanther)
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Hmm... das bewusste Steuern meiner Träume ist für mich eher uninteressant. Ich sehe die Träume als Spielwiese meines Traumbewusstseins an und diese Spielwiese will ich ihm auch lassen. Mein Wachbewusstsein hat bei Tagträumen und auch bei Phantasiereisen im Rahmen des ATs genügend Möglichkeiten, sich in der Traumwelt auszutoben.

Wichtig war mir jedoch, mich an meine Träume - an all die Abenteuer, die ich dort erlebte - erinnern zu können. Vor einigen Jahren klappte dies überhaupt nicht. Wenn, dann habe ich mich nur an Alpträume erinnert und auch dies war eher selten. Dafür hatte ich umsomehr Tagträume. Innerhalb eines AT-Kurses, den ich vor 9 Jahren besuchte, sprach ich dies mal an. Mit Hilfe eines formelhaften Vorsatzes, versuchte ich dann diese Erinnerungsblokade zu sprengen. Doch irgendwie lief es erstmal völlig schief. Anstatt mich an meine "Nachtträume" zu erinnern, nahmen meine Tagträume immer mehr Raum ein und wurden immer unkontrollierbarer. Nachdem ich zum X-ten Mal, meinen Bahnhof oder die Bushaltestelle, an denen ich hätte aussteigen wollen, verpasst hatte, weil ich halt gerade in einem Tagtraum war, stoppte ich mit der Formel. Aber irgendwie wird sie wohl doch gewirkt haben, denn ein paar Monate später begann ich, mich auch an meine Nachtträume zu erinnern.

Inzwischen bin ich vorsichtiger geworden, wenn es darum geht, unbewusste Dinge bewusst zu machen. Der Mensch kann nur funktionieren, wenn er Informationen filtert und vieles ausblendet.

Gerade mediale Fähigkeiten können sehr problematisch werden. Was tust du, wenn Du etwas "gesehen" hast und Du willst nicht, dass dies geschieht? Sprichst Du gegenüber den anderen beteiligten Personen offen darüber, gehst Du die Gefahr der Selbsterfüllenden Prophezeihung ein und bist dadurch nacher der/ die Schuldige. Natürlich kannst Du auch gegen das Zukünftige arbeiten und versuchen, andere Impulse zu geben - doch nach meinen Erfahrungen laufen solche Einzelkämpferaktionen meistens schief und am Ende wird einem sogar noch vorgeworfen, dass man unsensibel gewesen sei und die Augen vor der Realität verschlossen hätte... Oder Du kannst einfach alles laufen lassen. - Was aber hatte dann die Vision für einen Sinn? Warum bitteschön willst Du eine Tragödie bereits in der Vorschau sehen, warum zweimal leiden??

Bzgl. "aus Träumen lernen". Sagt Dir Thorwald Dethlefsen und Rückführungen etwas? Dieser hatte doch auch Experimente mit dem "Zugänglichmachen" von Gelerntem aus früheren Leben - oder bringe ich da jetzt etwas durcheinander?

LG
wasserpanther


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Beiträge: 510
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(@science)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Deine Argumente sind sehr interessant, leider kann ich mich auf Grund meiner Arbeit nicht in Tagträumerei verlieren. Dies würde sehr schwere Konsequenzen zur folge haben. Zumal ich fast 10 Stunden täglich mit dem Auto unterwegs bin. Vielleicht stelle ich mir unter Tagträumen auch etwas ganz anderes vor, oder liege ganz falsch. Was die Visonen angeht, so lebe ich nach dem Grundsatzt Aktion = Reaktion. Und wenn etwas geschehen soll dann geschieht es, einzig der Verlauf kann geändert werden, aber nicht das Endresulatat, denn es läuft alles vorherbestimmt auf das eine Ziel aus. Man kann es verzögern oder verkürzen, den weg erleichtern oder erswchweren, aber nicht den Ausgang ändern. Ich kenne das lernen aus Träumen oder früheren "Leben" nicht. Hab auch noch nie davon gehört. Ich bin erstrebt dazu, jeden Tag neues zu lernen. Hätte ich die Energie dann würde ich ununterbrochen lesen und das geleste dann so gut möglich ausleben bzw. erforschen. Der Drang nach Wissen ist so stark, weshalb ich auch nach neuen Wegen suche effizienter mein Bewustsein zu steuern und mit Informationen zu füllen. Wenn man bedenkt dass nur gerade mal 10% des Gehirnes genutzt wird, stellt sich immer wieder die Frage wofür sind die anderen 90%. Irgendwo schlummert einiges man muss es nur zu aktivieren Wissen. Auch aus meinen früheren Fehlern möchte ich bewusster lernen, auf das unterbewusste zurückgreifen, denn es geschahen viele Dinge an welche ich  mich leider nicht mehr richtiug erinnere. Seien es Familiäre oder Schulische Probleme. Ich erhoffe mir dadurch einen Vorteil, dass ich bewusst Blockaden überwinden kann, welche mich in verschiedenen Situation behindern. Sei es nur das unkontrollierte ausgeben von Geld. Dieses Problem ist nicht beseitigt sondern nur beiseite geschoben in dem meine Frau das Geld verwaltet. Woher kommt dieser Drang Geld auszugeben, obwohl es nicht befriedigt. Mediale Fähigkeiten um den Rätseln der Menscheit auf den Grunde zu gehen, das Wissen welches so wertvoll ist aufzuwahren und für spätere Generationen zu erhalten. Es ist nicht für jeden Bürger bestimmt und soll auch so bleiben, denn die Masse weiss nicht wie damit umzugehen. Gezielte einsetzung von Wissenschaftlichen erkenntnissen um die Umwelt besser zu erhalten. Viele Gedanken spielen sich in meinem Kopfe ab. Oft herrrscht auch rege Verwirrung und ein Zustand des Stillstandes, und doch ist die Unruhe täglich vorhanden. Ich fühle dass ich zu höherem und weit mehr bestimmt bin als nur mein Lebenlang als Arbeiter zu arbeiten mein Geld zu verdienen und dann zu streben. Dies ist  nicht meine Bestimmung das fühle ich. Dies wiederspiegelt sich auch in meinen Visionen nieder, welche nicht immer oder kaum zu deuten sind, da diese so verwirrt und höchst komplex sind, dass ich selbst keine Ahnung habe welche Ursprunges diese sind. Ich hoffe ich verwirre dich nicht, doch wie du erkennen kannst habe ich gerade eine Phase, bzw. die unsere Kommunikation hat etwas ausgelöst dass mich zum schreiben anregt. Vielleicht denke ich auch nur ich müsse die Träume steuern damit ich erkennen kann.


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(@hartwig)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren


Woher kommt dieser Drang Geld auszugeben, obwohl es nicht befriedigt.

Jeder sucht in einer Gruppe seinen sozialen Platz. In kleinen Gruppen oder Familien ist das recht natuerlich. Jeder akzeptiert da, dass andere groesser, kraeftiger, intelligenter usw. sind und fuehlt sich idealerweise trotzdem nicht in seinem Selbstwertgefuel beschraenkt, sondern meistens sogar noch bestaetigt.
Anstatt auf einen kraeftigeren oder intelligenteren Mitmenschen neidisch zu sein, freut man sich, einen solchen zur Seite zu haben.

In der Massengesellschaft sind aber WIRKLICH freunschaftliche Beziehungen sehr selten. Wenn z.B. ein Arbeitgeber mit Entlassung droht, wird man nicht so froh sein, einen solchen Kumpel zur Seite zu haben.

Die soziale Rangordnung wird in der Massengesellschaft allgemein durch Geld und Konsumgueter bestimmt. Eine Rangordnung in der Massengesellschaft ist aber praktisch sinnlos, da die Rangordnung ja nicht nur die eigene Strasse, das Viertel, die Gemeinde, den Staat, sondern letztlich die gesamte Welt umfasst.

Entweder versucht man mit Geld oder den daraus resultierenden Konsumguetern Ansehen zu kaufen oder "sich selbst etwas Gutes zu tun". Beides ist meist recht sinnlos.

Wer lernt, was fuer einen Selbst (Koerper und Seele) wirklich wichtig ist, gibt sein Geld viel gezielter aus.

Man muss sich nur ein wenig von Allen abkoppeln, die nicht Kumpels oder gute Familenangehoerige sind. Dann ist auch moeglich, sich etwas ganz billiges zu kaufen und sich maechtig darueber zu freuen.

Dieses Abkoppeln meine ich nicht im Sinne von Eigenbroetler, sondern eher wie ein Versicherungsvertreter: immer freundlich und zuvorkommend - nach aussen hin.

Das hilft Dir, ungestoert von aeusseren Einfluessen Deinen eigenen Weg zu finden.


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(@wasserpanther)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

[left]Hmm... inzwischen sind wir an einem Punkt angelangt, an dem es fast schon zuviel für einen thread ist. Aber für mich ist das OK so. Ich kenne das. Manchmal passiert es mir auch, dass ich in 'ner Diskussion bin und auf einmal ganz viel aus verschiedenen Bereichen hervorsprudelt und ich das Gefühl habe, dass sich irgendwo dahinter ein unsichtbarer Faden befindet, der gerade erst noch dabei ist, diese Dinge miteinander zu verknüpfen... und dann schreibe ich einfach, um klarer zu werden. 😉

[color=#0066cc]"Zumal ich fast 10 Stunden täglich mit dem Auto unterwegs bin." [/color]
Ach Du Schande, bist Du Kurrierfahrer oder so?
Ich saß zuletzt, um zur Arbeit hin- und zurückzukommen 5 Stunden pro Tag im Auto... dies hat mich schon genug geschlaucht - am Ende hatte ich geflucht, dass das Bahnfahren so teuer ist, dabei hätte ich die Fahrzeit wenigstens noch zum Lesen nutzen können.

[color=#0066cc]"Was die Visonen angeht, so lebe ich nach dem Grundsatzt Aktion = Reaktion. Und wenn etwas geschehen soll dann geschieht es, einzig der Verlauf kann geändert werden, aber nicht das Endresulatat, denn es läuft alles vorherbestimmt auf das eine Ziel aus. Man kann es verzögern oder verkürzen, den weg erleichtern oder erswchweren, aber nicht den Ausgang ändern."[/color]
Nun, je nach Situation benutze ich andere Denkschemata. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip, auf das die westliche Kultur und die Wissenschaft aufbaut, benutze ich zwar in vielen Situationen, aber bei Visionen eher nicht. Dort gilt für mich das Prinzp der Synchronizität. Auch habe ich bereits miterlebt, dass Dinge geändert werden können. Und je mehr Menschen daran glauben, etwas ändern zu können, desto eher gelingt es. Ich glaube nicht, dass es "ETWAS" gibt, dass uns vorbestimmt. Ich glaube, jeder von uns bestimmt mit... und nicht nur Menschen bestimmen.... - Aber dies gehört wohl eher in eine Weltbilddiskussion...

Oho... ungestümer Wissensdrang... irgendwie kommt mir dies bekannt vor. Bei mir kommt jedoch noch hinzu, dass nach kurzer Zeit wieder ein anderes Gebiet interessant wird. Dabei geht's mir jedoch noch vielmehr um das Erleben an sich. Das Anhäufen von Wissen ist bei mir kein so dringendes Bedürfnis - eher der Reiz des Neuen. Eine neue Perspektive, eine neue Denkrichtung oder sogar Denkart, dass ist es, was mich fasziniert. Und nur mühsehlig fange ich damit an, zu filtern, was für mich denn "wirklich" von Interesse ist. Und ich denke, darin liegt die Herausforderung unserer "Überinformationsgesellschaft": Zu lernen effektiv zu filtern. Inzwischen verdoppelt sich das Weltwissen bereits innerhalb von zwei Jahren... und dieser Vorgang wird immer schneller. Wie weit kommt man denn da noch mit dem Anhäufen von Wissen?

Aber ich bezweifel, dass Dir das Anzapfen des Unbewusstseins alleine bei Deinen Problemen weiterhilft. Es wird einfach sehr viel, sehr kryptisches hochkommen und dann braucht es wieder viel Zeit, dies auseinanderzuklamüsern und das Nützliche herauszufiltern. Ich verlasse mich lieber darauf, dass mir mein Unbewusstes zur rechten Zeit die Informationen gibt, die ich gerade brauche. Dazu kommt noch, dass Erkenntnis nur der erste Schritt für eine Änderung ist.

[color=#0066cc]"Mediale Fähigkeiten um den Rätseln der Menscheit auf den Grunde zu gehen, das Wissen welches so wertvoll ist aufzuwahren und für spätere Generationen zu erhalten." [/color]
Ich habe es in diesem Zusammenhang irgendwie mit Orten. Manche Orte haben einfach sehr viel Energie, welche sich wiederum in den unterschiedlichsten Fascetten zeigt. Manche sind gut für mich, bei anderen habe ich eher das Gefühl, als würden sie mich aussaugen... mal sehen, ob ich hier im Forum dazu noch was an anderer Stelle finde.
Jedenfalls habe ich manchmal den Drang, eine Art Landkarte mit "Kraftorten" zu zeichnen und viel umher zu reisen, um die verschiedenen Orte auf mich wirken zu lassen. Vor allem, um festzuhalten, welcher Ort sich wie verändert. Aber dies verwerfe ich meist wieder, denn irgendwo muss ja auch das Geld zum Leben her und dieses lästige "Geldranschaffen" frisst halt auch Zeit.  😉

Hmm... wenn ich Dich recht verstehe, dann
- weißt Du, was Du nicht willst.
- weißt Du, dass Du woanders hin willst.
aber Du weißt noch nicht so recht, wo dieses woanders ist und erhoffst Dir durch luzides Träumen einen Zugang zu Deinem Unbewussten, was Dir sagt, wo Dein Platz ist.
Kann das sein?

Liebe Grüsse!
wasserpanther[/left]


Antwort
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