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Luzid Träumen

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(@hartwig)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Zu erst einmal zum Zeitfaktor.

Das errinnert mich an Benjamin L. Whorf. Sein bekanntestes Buch: "Sprache, Denken, Wirklichkeit. Beiträge zur Metalinguistik und Sprachphilosophie."

Der war diplomierter Chemiker, arbeitete als Sachverstaendiger bei einer Feuerversicherung und war im Nebenberuf Professor fuer Linguistik an einer Uni. Familienvater war er auch noch und leider hat er nicht einmal die 50 geschafft. Das ist leider das Risiko von Universalgenies.

Ich schaetze den sehr, vor allem weil er mit dem Geist eines Naturwissenschaftlers Linguistik betrieb, aber trotzdem moechte ich nicht sein Leben gefuehrt haben.

Zweitens.
Frage der Identitaet und Ziel des Lebens.

Siehst Du Dich als Beschuetzer von irgendwem, soll das ganze hauptsaechlich Dir selbst dienen, willst Du aktiv in die Gesellschaft eingreifen oder Dich aus ihr zurueckziehen?

Das Ziel, auch ein diffuses oder unterbewusstes ist schon sehr wichtig, um das Laufen im Kreise zu vermeiden. Dieses Ziel zu kennen ist am Anfang sicher das schwerste, da vieles auf Irrtum und Falschinformation beruht.

Es gibt ganz verschiedene Menschen, die behaupten, gluecklich, wissend, usw. zu sein. Der Unterschied kommt daher, dass sie gluecklich sind, ganz verschiedene Ziele erriecht zu haben.

Ich persoenlich habe z.B. kein definiertes Ziel im Sinne unserer Gesellschaft. Ich vertraue auf die allgemeinen Eigenschaften, die die Menschheit seit Millionen von Jahren nicht hat aussterben lassen. Naturvoelker sind mein Ideal und die streben nicht nach Herrschaft und auch nicht nach einem Nobelpreis.
Nach landlaeufiger Meinung vegetieren die nur vor sich hin.   ;D

Wenn Du etwa Deine eigene Effizienz steigern willst, da gibt es z.B. Versuche, wo Menschen z.B. Texte lesen koennen, wo die obere Haelfte der Buchstabenreihe entfernt wurde. Keine Versuchsperson kann im Normalzustand diesen Text lesen, unter bestimmten Drogen aber dafuer fliessend.

Die Frage ist nur, will ich das, brauche ich das?

Und das ist eine Frage der Identitaet, der Selbstsicht. Und da gibt es viele verschiedene Antworten drauf.

Ansonsten, zum letzten Abschnitt Deines Beitrages, haben wohl die meisten eine Unmenge von Buechern gelesen, was leider kein kurzer, sondern ein umstaendlicher Weg ist. Zumindest erscheint es mir so.


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Beiträge: 874
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(@dark-knight13)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Moin!

Kann wenig zu den Träumereien sagen (ich selbst hab meinen Spaß und muß da nichts ändern), aber

"Nun wie kannst du dir sicher sein dass es sich bei Visonen um Visionen und nicht um normale Träume handelt? Wie kannst du den Unteschied erkennen? Zumal beides kaum voneinander zu unterscheiden ist?"  

Die Qualität des Erlebten ist eine andere.

das kann ich bestätigen. Man weiß es einfach, es fühlt sich anders an. Das einzige, daß einem da im Weg stehen kann, ist lediglich die eigene Ungläubigkeit.

oder einer art Selbstsugesstion in der man sich einredet oder einflössen lässt das man alleine nur durch Geld kein Glück findet.
Hmm, ich glaub nicht, daß man sich sowas einreden kann, aber man kann es sich ganz bestimmt klar machen. Der erste Schritt wäre natürlich die Frage nach dem 'Warum?' und da hat Hartwig eine recht gute Erklärung abgeliefert, natürlich will man seinen Status erhöhen, so wie bei fast allen Dingen, die man öffentlich macht. Einfach einmal eine halbe Stunde nehmen und darüber nachdenken.

bis denn!
dark knight13


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Beiträge: 510
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(@science)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Ueber eine E-Mail würde ich mich sehr freuen. Meine Adresse solltest du angezeigt sehen. Also demnach hatte ich noch nie Visioen da allle meine Träume relativ gleich sind, dass heisst diese sind meistens alle sehr intensiv. Es gibt nur kleine Abweichungen denen ich noch nie meine Auf merksamkeit gegeben habe. Diese Nacht hatte ich wieder einen speziellen Traum. Nun er war einwenig verwirrt und komisch, ich erzähle diese nun kurz. Meine Frau und ich MUSSTEN an einem Experiment teilhaben wie lange wir bei Sex durchalten können. Dabei MUSSTE jeder einen anderen Partner wählen als die eigene Frau. Das Sexuelle war zwar berfriedigend, doch alleie schon der Gedanke dazu gezwungen zu werden löst bei mir unbehagen aus. Im Traum kam eine Frau vor mit der ich den Geschlechtakt ausübte welche ich zwar kenne, mit welcher ich aber nie ein gutes Verhältniss hatte. Es war sehr intesiv dieser Traum. Nun kann man den Traum deuten auf mehrer arten, ich selbst habe da auch meien Vorstellungen. Und jeder Mann oder jede Frau hatt schon einen solchen Traum gehabt. Doch ich finde wichtig dass man daraus etwas lernen kann, ich werde jedoch nicht schlau daraus. Was AT betrifft da stehe ich noch im Dunkel, ich habe zwar schon oft davon gehört, oder selbst schon unbewusst davon gebrauch gemacht. Am im ganzen ist es mir  nicht geläufig was es genau ist.


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Beiträge: 33
Registered
(@wasserpanther)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

@ hartwig
Nun, das Buch von Benjamin L. Whorf sagt mir grad nichts... wobei mir der Name irgendwie bekannt vorkommt. Wenn dieser so gut war, wird er bestimmt irgendwo schon mal zitiert worden sein. 😉
Wobei ich denke, dass das, was ich über die Wirkung der Sprache auf das Unterbewusstsein weiß, stark heruntergebrochen ist, auf das, was für's AT wichtig ist.

@ science
Ok... ich klaub' mal ein paar Informationen für Dich zusammen und schick sie Dir per Mail...
Wobei... wie sag ichs nun... AT kann Dich beim schrittweisen Ändern eines Verhaltens, z.B. zuviel Geld rausschmeissen, unterstützen. Aber ich denke, die größte Unterstützung dabei könnte Deine Frau sein. Vielleicht wäre sie ja bereit, Dich zu coachen. 😉


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