Versuchsaufbau
 
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Versuchsaufbau

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(@erutan)
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Aber wird wohl ähnlich sein

Einerseits ja, andererseits nein. Der Aufbau ist komplett anders. Die typische V-Anordnung fehlt hier komplett. Zudem kennen die einzelnen Magnete beim V-Gate auch nur Anziehung oder Abstoßung...je nachdem, wie herum man den Stator hält. Ein Gate kann aber beides. Erst Anziehung, dann Abstoßung. Und dazwischen liegt ein Punkt, der sich relativ neutral verhält.


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Beiträge: 572
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(@werjo)
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Das V ist im Gate, Die Magneten sind Streng genommen auch in einem V angeordnet. Der wesentliche Unterschied ist die Lage des Stators, der bei einem typischen V-Gate quasi auf dem V liegt. Hier ist Senkrecht dazu plaziert und noch etwas gedreht, was zu einer etwas anderen Wechselwirkung der Felder führt. Aber das Prinzip ist das gleiche. Es wird ausgenutzt, dass magnetische Potentialunterschiede ausgeglichen werden indem kinetische Energie freigesetzt wird. Aber das funktioniert nicht unbegrenzt. Wie du schon erwähnt hast, gibt es bevor man den Punkt erreicht hat, wo die Anziehung einsetzt eine Abstoßung. Und genau die fürht dazu, dass das Rad stehen bleibt, wenn man einen 2. Magneten als Stator einbaut. (früher oder später) Genau das gleiche, wie wenn man ein V-Gate in einen Kreis legt.

Der Effekt lässt sich abschwächen indem man mehrere Gates einbaut und mehrer Statoren und wenn man nur schwache Magneten verwendet. ABER die zugeführte Energie, die man benötigt um den ersten Widerstand zu überwinden ist auch da irgendwann durch die Reibung aufgebraucht und das Rad stoppt.

Ich werd aber, wenn ich Zeit habe gerne mit bauen. Magnetissmus ist irgendwie cool und schon alleine weil ich rechthaberisch bin 😛 Aber das ganze steht nicht im Widerspruch zur gängigen Physik. Allerdings ist die Erklärung warum es sich anzieht und abstößt mathematisch nicht ganz einfach darzustellen in einem reinen Text-Forum. Wenn ihr in dem Forum eine Einbundung für LATEX Code machen könnten, wäre ich bereit das vorzurechnen und auch die Even-Points für die magnetischen Gleichgewichte zu bestimmen.


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(@erutan)
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ABER die zugeführte Energie, die man benötigt um den ersten Widerstand zu überwinden ist auch da irgendwann durch die Reibung aufgebraucht und das Rad stoppt

Nene, so einfach ist das nicht. Wenn Reibungswiderstand des Rad zum Stillstand bringen würde, dann würde es gar nicht erst starten bzw. keine komplette Drehung vollführen. Kein V-Gate vollführt (ohne daß der Rotor vorher von Hand angeschmissen oder der Stator kurz von Hand ausgekoppelt wird) auch nur eine einzige, komplette Drehung. Diese Vorrichtung aber schon. Und das scheinbar unendlich lange.

In keine einzigen Versuchsaufbau wurde das Rad von Hand beschleunigt...in der Hoffnung, es würde nicht langsamer werden. Vielmehr wurde es (meist zuerst quälend langsam) alleine von den Magnetkräften beschleunigt und nahm dann Geschwindigkeit auf.

Wie du schon erwähnt hast, gibt es bevor man den Punkt erreicht hat, wo die Anziehung einsetzt eine Abstoßung

Dazu wollte ich eigentlich erst später kommen. Zum einen kann man diese Abstoßung minimieren, zum anderen scheint sie buchstäblich zu verschwinden wenn man mehrere Gates hintereinander positioniert.

Du solltest Dir die Videos ansehen.

Und noch einmal: Genau aus diesem Grund hatte ich darum gebeten, zuerst die Versuche zu machen und sich dann erst zu äußern.
Ich arbeite schon zeimlich lange mit Magneten und habe alle möglichen und unmöglichen Versuche durch. Diese Gates sind keine V-gates (obwohl V-Gates anfangs Pate standen). Dazu müßten die Magnete linear zur Bewegungsrichtung ausgerichtet sein und ein V bilden. Was Du jetzt noch nicht weißt weil wir noch gar nicht so weit sind ist, daß die vielen kleinen Magnete, die scheinbar eine v-ähnliche Form bilden, später durch stärkere Magnete ersetzt wurden, die nur an den unteren Enden sitzen. Auch wurde später die Ausstellung reduziert, was eine v-ähnliche Anordnung als Auslöser dieses Phänomens praktisch ausschließt, auch wenn man davon ausgehen würde, daß die Magnete den Stahl magnetisieren.
Zudem sollte es bei einem V-Gate keinen Nullpunkt geben, sondern er sollte gleichmäßig beschleunigen. Nun ist es aber so, daß man den Stator innerhalb dieses Nullpunktes auch "stehen lassen" kann. Es bewegt sich dann nicht.

Bitte keine weiteren Schnellschüsse aus der Hüfte. Du mußt niemandem etwas beweisen.


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(@erutan)
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Also noch mal um das auf einen Punkt zu bringen: Der größte Unterschied ist der Nullpunkt. Wenn ich einen Stator an ein V-Gate heranführe, beginnt es sich zu drehen und zwar bis zum Ende des Vs. Das kann ich gar nicht beeinflussen oder aufhalten. Es stoppt erst, wenn der Punkt erreicht wird, wo Anfang und Ende des Vs aufeinander treffen. Das ist hier anders. Ich kann bei gut ausgerichtem Gate den Stator mitten in dem, was Du als V-Gate identifiert hast, stehen lassen als seien die Magnete nur einfache Stahlplättchen.

Auf Video 8 ist das gut zu erkennen, ungefähr bei 2:00. Ich habe noch nie ein V-Gate gebaut oder gesehen, das auf der Stelle stehen bleibt wenn der Stator in den magnetischen Einflußberichs des V-Gate-Anfangs kommt.

Hier ist ein klassisches V-Gate: http://www.youtube.com/watch?v=kCr3lOhMJCg

Es gibt hier keinen Nullpunkt. Der Punkt, an dem der Tester den Stator auskoppelt, ist nicht mit dem Nullpunkt zu vergleichen.

Und um ein V-Gate darzustellen, sollte mindestens eine Magnetreihe eine andere Polung aufweisen und der Stator entweder radial magnetisiert sein, oder entsprechend quer zum Rotor gestellt sein.

Vielleicht auch für die anderen:
Damit deutlich wird, wie sehr sich unser Gate vom klassischen V-Gate unterscheidet, habe ich von beiden mal eine Grafik erstellt.

A ist ein V-Gate, B wäre unser Gate (Ustark v-förmig übertrieben). Der rote Punkt ist der Stator. Er hat hier eine andere Polung, weil die Grafik eine Draufsicht darstellt. In Wirklichkeit weisen alle Magnete mit dem Nordpol "zueinander".

[img] [/img]


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Beiträge: 572
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(@werjo)
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Die Polung des Stators ist relativ egal, sie bestimmt nur die "Drehrichtung"

Trotzdem ist es das selbe Prinzip, wie bei V-Gates. Es wird eine magnetische Spannung erzeugt, die durch Bewegung ausgeglichen wird. Was eine Schließung des Kreises bedeutet, ist wohl klar. Die Differenz der Potentiale wird null. Das was hier versucht wird zu bauen ist ein klassisches Perpetuum Mobile 1. Art.

Und ja bei einem V-Gate gibt es so einen Nullpunkt nicht. Was aber eine Trugschluss ist, ist dass der Nullpunt den Sticky-Point ersetzt. Denn der ist nach wie vor vorhanden.


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