Hmm, wenn es tatsächlich nur [b]eine[/b] [i]menschliche[/i] Macht wäre, wozu sollte sie dann noch weiter gehen in Richtung 'offene' Weltherrschaft?
Denn dann würde sie sich, wie Du schon sagtest, verraten.
Größtes Risiko, vorallem wenn man bedenkt, daß sie ja jetzt schon faktisch alles beherrschen würde, wenn sie mal so locker die Pferde von VSA nach China wechseln könnte.
Also, da mußt Du jetzt schon Butter bei die Fische tun und Deine 'kleinstorganistische Parasiten-Theorie' etwas näher erläutern.
Würd mich echt interessieren 😉
Hab da nämlich auch noch paar Überlegungen dazu im Hinterkopf. ;D
Gruß
Bergamr
Hmm, wenn es tatsächlich nur eine menschliche Macht wäre, wozu sollte sie dann noch weiter gehen in Richtung 'offene' Weltherrschaft?
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß sie irgendwann offiziell oder formell die Weltherrschaft ausrufen wird. Eine Quasi-Weltherrschaft haben wir doch eigentlich schon. Nur gibt es momentan noch Schlupflöcher um dieses System zu unterwandern. Außderm gibt es in der immer feiner werdenden Verästelung der Collaborateure, also z.B. auf kommunaler Ebene, Menschen mit Gewissen, was dem Parasiten erscheinen muß, als klebten seine Bestrebungen wie Kaugummi.
Ich glaube, daß das alles noch verändert werden wird. Wenn das so weiter geht, werden wir bald kein Bargeld mehr haben und schwupps, schon ist eines der Schlupflöcher dicht.
Das muß gar nicht durch einen formellen Gesetzesakt geschehen wie viele Leute glauben. Wir nutzen doch heute schon kaum mehr Bargeld. Irgendwann im Laufe der 90er-Jahre wurden die regulären Auszahlungsschalter sämtlicher Banken einfach geschlossen und durch Automaten ersetzt.
Das kam schleichend und wird weitgehend akzeptiert.
Also, da mußt Du jetzt schon Butter bei die Fische tun und Deine 'kleinstorganistische Parasiten-Theorie' etwas näher erläutern.
Das ist ja nur eine Theorie. Ich glaube - so kurz wie möglich gesagt - daß Mikroorgasnismen mehr können, als sich einfach nur fortzupflanzen und nehenbei - ohne dies bewußt zu forcieren oder verhindern zu können - den einen oder anderen Körper krank zu machen.
Aufgrund zahlreicher Beispiele wo sich primitive Organismen zu einem festen oder lockeren Verbund zusammenschließen und dann weitaus mehr können, als die einzelnen Organismen, und weil diese (scheinbar) primitiven Lebensformen so unglaublich anpassungs- und überlebensfähig sind, glaube ich, daß sie möglicherweise ein Bewußtsein entwickeln können, wenn ihre Zahl nur groß genug ist.
Ich meine....ist eine einzelne unserer Gehirnzellen intelligent? Im Grund genommen sind wir doch auch nichts anderes, als ein Zusammenschluß zahlloser einzelner Zellen - nur mit dem Unterschied, daß diese Zellen hoch spezialisiert sind und wir deshalb eine feste Form haben. Hat Vorteile aber auch Nachteile. Könnten wir jede unserer Zellen durch jede x-beliebige andere Zelle austauschen, wären wir wahrscheinlich unsterblich.
Ich glaube, daß das alles noch verändert werden wird. Wenn das so weiter geht, werden wir bald kein Bargeld mehr haben und schwupps, schon ist eines der Schlupflöcher dicht.
Ja, da wird eifrig dran gebastelt. CO2-Besteuerung, CO2-Währung.
[url] http://www.capital.de/politik/:Klimawandel--CO2-die-neue-Waehrung/100026641.html?p=1 [/url]
Aus dem lesenswerten Artikel:
In der politisch gewünschten emissionsarmen Welt kommt fortan alles auf den CO2-Prüfstand. Jede ausgestoßene Tonne zählt. Solange diesen Tonnen das Preisschild fehlte, galten CO2-Nachweise als lästiger Marketinggag. Das wird sich ändern, wenn Marktmechanismen wie ein weltweiter Emissionshandel greifen. In dieser Welt wird CO2 zu einer neuen Leitwährung..............
Auf CO2-Kreditkarten, so lautet ein Vorschlag der Aachener Stiftung Kathy Beys, führen wir vielleicht alle schon bald unser persönliches Klimakonto. Wird dieses Konto überzogen, müssen wir an Geldautomaten Verschmutzungsrechte nachkaufen. Der ganz private Emissionshandel soll Anreiz sein, CO2-reduzierte Produkte zu kaufen. Oder etwa bei Flügen mit CO2-Kompensationszahlungen Regenwälder wieder aufzuforsten.
Das hat was, das ist ungeheuer elegant und geschmeidig: auf das seitherige Geld (eh nix mehr wert, schmiert ja schon ab) ist geschixxen, es zählt nur noch das CO2-"Geld". Und schon hamse alle im Sack. Schöne Neue Welt. Das Zeichen des Tiers = CO2 😛
- nur mit dem Unterschied, daß diese Zellen hoch spezialisiert sind und wir deshalb eine feste Form haben. Hat Vorteile aber auch Nachteile. Könnten wir jede unserer Zellen durch jede x-beliebige andere Zelle austauschen, wären wir wahrscheinlich unsterblich.
So eine Art Schwarmintelligenz ist nur bedingt mit einem festen tierischen oder menschlichen Körper zu vergleichen, der Schwarm mag intelligente Leistungen erbringen, ist aber rein physisch immer unterlegen durch seine lockere Struktur. Außer es geht in Extremsituationen ans Eingemachte und die Überlebensfähigkeit steigt, je kleiner die Lebenseinheit ist - der Schwarm zerfällt, überlebt und tut sich danach wieder zusammen. Das krieg ich nicht so gut hin. ;D
Und ist die Komplexivität unseres Gehirns nicht auch dadurch so groß, daß die spezialisierten Zellen eben mehr 'drauf' haben, einzeln?
Aber ich geb zu, der Gedanke hat was, bietet auch Erklärungskrücken für die eine oder andere offene Frage im Weltgefüge ... 😉
Gruß
Bergamr
na ja
stanislaw lem hat ja sf immer auch mit gesellschaftlichen fragen und auch philosophischen verbunden. das thema schwärme die sich zweckgebunden bilden als niedrige intelligenz gegen topintelligenzmaschinen hat er gut in eine geschichte verpackt, im "der unbesiegbare" steht der gewinner und die begründung ... 😉
So eine Art Schwarmintelligenz ist nur bedingt mit einem festen tierischen oder menschlichen Körper zu vergleichen, der Schwarm mag intelligente Leistungen erbringen, ist aber rein physisch immer unterlegen durch seine lockere Struktur. Außer es geht in Extremsituationen ans Eingemachte und die Überlebensfähigkeit steigt, je kleiner die Lebenseinheit ist - der Schwarm zerfällt, überlebt und tut sich danach wieder zusammen.
Ich dachte nicht so sehr an Schwärme im Sinne von Fischschwärmen, auch nicht an Bienen oder Ameisen, sondern eher an Staatenquallen, Schleimpilze etc.
Der Unterschied liegt in einer gewissen "Form" bei letzteren und in der Primitivität der einzelnen Bestandteile.
Fische sind ja schon recht hoch entwickelte Lebewesen, die m.E. auch alleine lebensfähig wären und nur des Schutzes wegen im Schwarm leben.
Anders ausgedrückt: Die Fische eines Schwarms sind Individuen.
Staatenquallen bilden aber einen einzigen Organismus aus einer Vielzahl einzelner, primitiver Quallen, der deutlich mehr kann, als die einzlenen Quallen für sich.
Dabei spezialisieren sich die einzelnen Quallen wie es unsere Organe tun. Einige sorgen für die Jagd, andere für die Verdauung u.s.w.
Doch auch Quallen sind möglichgerweise schon zu weit als Individuum entwickelt, um sie mit einem Organismus zu vergleichen, der aus primitiven Mikroorganismen besteht.
Vielleicht ist eine Schleimpilzart besser geeignet.
In ihrer "Urform" besteht dieses Wesen nur aus Einzellern, die ähnlich aussehen wie Pantoffeltierchen und ziellos umhertreiben. Wenn es Zeit ist, sich zu vermehren, schließen sich - wie durch ein geheimes Zeichen - viele hunderttausend dieser primitiven Einzeller zusammen und bilden etwas, das aussieht wie eine Nacktschnecke (allerdings kleiner). Dieses (völlig neue) Wesen verhält sich nun wie ein primitives Tier. Es jagd gezielt und strebt schließlich an die Oberfläche, wo es einen Fruchtkörper ausbildet....die Saat für die nächste Generation.