Was sagt uns das, uns, den 'Souveränen Deutschen' mit ohne Friedensvertrag?
Zuerst mal glaube ich nicht, daß internationale Machtverhältnisse durch Verträge reguliert werden. Es gibt zwei Möglichkeiten, mit denen solche Machtverhältnisse "geklärt" werden:
1. In Kriegszeiten natürlich mit Waffengewalt. Dazu war die eigentliche, millitärische Stärke jedoch - zumindest bei den letzten Kriegen - nicht ausschlaggebend und eine "Einnahme" des bekriegten Gebietes stand nicht im Vordergrund. Ich glaube, von dieser Sichtweise müssen wir uns schon mit Beginn des 20. Jahrhunderts verabschieden.
Bei Kriegen geht es vornehmlich darum, Schulden zu produzieren und Werte zu vernichten.
Wer einen Krieg "gewinnt", wer ausblutet und wer "verliert" wird meiner Ansicht nach bereits vorher festgelegt.
2. In Friedenszeiten werden Machtverhältnisse durch eine "fünfte Kolonne" sichergestellt. Das sind vornehmlich Berufspolitiker (in einigen Staaten auch Diktatoren oder Monarchen), die - gegen das eigene Volk - die Vormachtstellung der anderen anerkennen.
Diese Regime-Collaborateure immer rechtzeitig zu positionieren, so daß sie auch in sogenannten Demokratien vom Volk "gewählt" werden und dabei den Anschein von tatsächlichen Wahlen zu erwecken, ist die vornehmlichste Aufgabe jener Personen, die die Machtverhältnisse im Hintergrund steuern.
Eines der wichtigsten Eckpfeiler internationaler Macht ist das Geld und der Bedarf danach. Alleine die Anerkenntnis dieses Systems und der Schulden, die daraus resultieren, stellt einen Verrat am eigenen Volk dar.
Ein Beispiel: Max Mustermann war stolzer Hausbesitzer bis ihm das Haus von einer Gruppe der ABC-Bank angezündet wurde. Gleichzeitig bietet ihm die ABC-Bank einen Kredit zum Wiederaufbau des Hauses an, und zwar zu horrenden Zinsen. Dafür soll Max Mustermann sein Haus - wannimmer die Bank dies fordert - für Sitzungen des Bankvorstandes zur Verfügung stellen.
Muß Max Mustermann das über sich ergehen lassen? Nein!
International geht es aber genau so!
Niemals, solange die VSA ihr Militär in Schuß haben!
Ja genau. Aber wie wäre es, wenn Deutschland, sagen wir von Israel, lernen und sich seinen Schutz einfach von anderen "besorgen" würde? Als potentiell mächtigster Staat der Erde und zukünftiger (zu erwartender) Welt-Gläubiger könnte man wohl erwarten, daß sich andere Staaten ihm andienen....
Allerdings gibt es dabei natürlich einen Haken: Deutschland ist natürlich kein Sandloch ohne nennenswerte Errungenschaften, ohne Industrie und Wirtschaftsleistung, an dem niemand Interesse hätte. Somit könnten sich die "Schutz-Staaten" natürlich auch einfach überlegen, Deutschland zu besetzen statt ihm beizustehen....
Aber wie wäre es, wenn Deutschland, sagen wir von Israel, lernen und sich seinen Schutz einfach von anderen "besorgen" würde? Als potentiell mächtigster Staat der Erde und zukünftiger (zu erwartender) Welt-Gläubiger könnte man wohl erwarten, daß sich andere Staaten ihm andienen....
Bedeutet nur noch mehr bzw. andersartige Abhängigkeit, gerade auch weil Deutschland, im Gegensatz zu Israel, nicht wirklich was zu melden hat. Eine weitere Gefahr hast Du mit der möglichen Besetzung selbst beschrieben
(wobei es mit D dann natürlich noch schneller bergab gehen würde).
Es bleibt eigentlich (leider) nur eine effektive Verteidigung (Qualität & Quantität), könnte man sich auch leisten [u]wenn man wollte [/u](zumal man so eine unser Wirtschaftskraft entspr. Durchsetztungsmacht hätte), will man aber nicht - und so leben wir relativ gefährlich, und i.d. kommenden Jahren wird es sicher nicht besser.
Mich erstaunt es immer wieder das dieses Thema selbst bei nicht so ganz politisch korrekten und vernebelten Menschen nicht viel kritischer gesehen und hinterfragt wird.
Ist aber alles nur rein theoretisch, wie gesagt, mann will oder soll ja gar nicht...
Bedeutet nur noch mehr bzw. andersartige Abhängigkeit, gerade auch weil Deutschland, im Gegensatz zu Israel, nicht wirklich was zu melden hat.
Die Aussage wurde vor dem Hintergrund gemacht, daß die D-Mark den Dollar in seinen Funktionen vollumfänglich ablöst. Damit würden die Machtverhältnisse dann umgekehrt. Israel hätte nichts mehr zu melden, dafür aber Deutschland...um es mal so auszudrücken.
Es bleibt eigentlich (leider) nur eine effektive Verteidigung (Qualität & Quantität)
Quatsch. Kein Staat der Welt kann sich (notfalls) gegen den Rest der Welt rüsten. Auch die vermeintliche millitärische Übermacht der USA wäre Makulatur wenn sich genügend andere Staaten gegen sie stellten.
Das ist ja auch letztendlich das "Geheimnis", mit dem man jeden Krieg "gewinnen" kann. Finde ausreichen Verbündete unter Waffen und [b]jeder[/b] Gegener ist geliefert.
Wie findet man solche Verbündete? Ganz einfach, indem man ihnen eine bessergestellte Zukunft verspricht - immer auf Kosten desjenigen, der am Ende als Verlierer dastehen wird.
Kriege werden nicht durch Waffen gewonnen, sondern durch Ränkespiele hinter den Kulissen. Ein Staat kann noch so überlegen sein - er wird keinen Krieg gewinnen wenn sein Gegner mit unlauteren politischen Mitteln arbeitet und andere Staaten ins Boot holt, die sich alle Vorteile davon versprechen.
Das funktioniert nicht nur auf internationaler Ebene. So manch ein Unternehmen wurde schon feindlich übernommen obwohl dies eigentlich gar nicht so einfach möglich gewesen wäre. Mannesmann zum Beispiel, oder Kirch.
Die Aussage wurde vor dem Hintergrund gemacht, daß die D-Mark den Dollar in seinen Funktionen vollumfänglich ablöst. Damit würden die Machtverhältnisse dann umgekehrt. Israel hätte nichts mehr zu melden, dafür aber Deutschland...um es mal so auszudrücken.
Nur z.T., wichtiger denke ich ist wer wie die Fäden im Hinntergrung zieht.
Quatsch. Kein Staat der Welt kann sich (notfalls) gegen den Rest der Welt rüsten. Auch die vermeintliche millitärische Übermacht der USA wäre Makulatur wenn sich genügend andere Staaten gegen sie stellten.
Das ist ja auch letztendlich das "Geheimnis", mit dem man jeden Krieg "gewinnen" kann. Finde ausreichen Verbündete unter Waffen und jeder Gegener ist geliefert.
Auch nur teilweise richtig.
Geht ja nicht unbedingt gleich immer um den Rest er Welt. Im Umkehrschluß heißt das ja wir benötigen keine Vertiedigung.
Is zu schwarz weis, aber schon klar was Du damit sagen willst...
Also ich würde mich besser fühlen - is vielleicht aber auch nur psychologisch 🙂
Kriege werden nicht durch Waffen gewonnen, sondern durch Ränkespiele hinter den Kulissen.
Das meine ich ja mit "Ist aber alles nur rein theoretisch, wie gesagt, mann will oder soll ja gar nicht... "
Zuerst mal glaube ich nicht, daß internationale Machtverhältnisse durch Verträge reguliert werden.
Doch, dadurch wird ein Status Quo festgeschrieben, der gilt, bis er gebrochen wird. ;D
Und im Fall Deutschlands heißt der eben: böse, böse, immer noch als Feindstaat bei der UNO aufgeführt. Und eben immer noch besetzt, also vogelfrei. Wenn wir nicht gut tun, dann ...
Bei Kriegen geht es vornehmlich darum, Schulden zu produzieren und Werte zu vernichten.
Wer einen Krieg "gewinnt", wer ausblutet und wer "verliert" wird meiner Ansicht nach bereits vorher festgelegt.
Ja, richtig, aber das gilt nur für die Hintergrundspieler (Deine Parasiten). Die verdienen, und die, die Krieg führen, bluten. Egal ob sie 'gewinnen' oder 'verlieren'.
In Friedenszeiten werden Machtverhältnisse durch eine "fünfte Kolonne" sichergestellt.
Richtig. Hierzu interessant: Edward Bernays - Propaganda
Das Standardwerk in der Kunst, Völker zu manipulieren.
Eines der wichtigsten Eckpfeiler internationaler Macht ist das Geld und der Bedarf danach. Alleine die Anerkenntnis dieses Systems und der Schulden, die daraus resultieren, stellt einen Verrat am eigenen Volk dar.
Auch richtig. Aber: wenn Du nur Geld hast, bist Du noch lange nicht der Hecht. Hecht wirst Du nur, wenn Du größer bist und die schärferen Zähne hast. Ohne Militär keine Macht, ohne Macht kein Durchsetzungsvermögen Deiner Ansprüche in die Schulden der anderen in Deinem Geld.
Aber wie wäre es, wenn Deutschland, sagen wir von Israel, lernen und sich seinen Schutz einfach von anderen "besorgen" würde? Als potentiell mächtigster Staat der Erde und zukünftiger (zu erwartender) Welt-Gläubiger könnte man wohl erwarten, daß sich andere Staaten ihm andienen....
Siehe oben. Klassische Schutzgeldforderungsposition, das Musterfach der Hintergrundherrscher und ihrer Armeen im Vordergrund.
Somit könnten sich die "Schutz-Staaten" natürlich auch einfach überlegen, Deutschland zu besetzen statt ihm beizustehen....
Na, das haben sie doch. Sind im Land seit '45 😛
Auch die vermeintliche millitärische Übermacht der USA wäre Makulatur wenn sich genügend andere Staaten gegen sie stellten.
Konventionell ja. Atomar nein. Die Yanks haben die 30fache (?) Übermacht im atomaren Bereich, die haben Erst-, Zweit- und Drittschlagfähigkeit. Da kann z.B. China 3 Millionen in der Uniform haben, die können da trotzdem nicht gegen anstinken.
Wenn das, was Du (bzw. der Artikel im Kopp-Verlag) da ansprichst, eine Chance auf Verwirklichung haben sollte, dann müßte Deutschland zuerst das anglo-ameriko-zio-verseuchte Personal zum Teufel jagen und gleichzeitig mit China, Rußland, Indien und Iran ein Bündnis geschmiedet werden. Und ich bin so frei und sage, daß ich daran in den nächsten Jahren nicht glaube. Da müßt ja Bismarck ausm Grab hüpfen .... 😮
Gruß
Bergamr