Ich finds gut, dass sie das gesagt hat, das öffnet vielleicht ein paar Menschen die Augen.
ich hoffe du meinst das gut finden auch so wie ich. 🙂
ich verstehe garnicht wirklich wo das problem der leute ist, ihr welt geht unter weil eine mosche in ihrem dörfchen gebaut wird? prost mahlzeit, ich finde solche aktionen eher als armutszeugnis für deutschland.
das die frau so reagierte ist doch nach zu vollziehen. da ist nen sall voller aufgebrachter bürger und ich denke da kann so nen spruch schonmal raus rutschen.
ausser dem hat sie in gewisser weiss da recht.
Ähh, euch ist schon klar, das eines der Ziele der EU Reisefreiheit für alle Europäer innerhalb der EU ist?
Und zwar ohne Visum und auch ohne Reisepaß.
Schon mal was vom Schengener Abkommen gehöhrt?
Anscheinend nicht, aber genau darum geht es in dem Artikel. Und das gilt nunmal beiderseitig und nicht nur einseitig für 'reiche' Europäer.
Diese Art Reisepaß haben die Amerikaner verlangt.Und das i-Tüpfelchen: wir müssen Fingerabgedrückete Reisepässe akzeptieren wärend andere garkeinen mehr brauchen.
Und was für einen Sinn macht ein Reisepaß, mit dem du nicht in jedes Land der Welt einreisen kannst? Ich muß da auch nicht unbedingt hin, aber es gibt durchaus Leute, die das wollen und ohne diese neue Art Reisepaß wird das schlicht bald nicht mehr gehen.
Aber wie gesagt, für Reisen innerhalb Europas brauchst du das Ding nicht. Solange man nicht gezwungen ist, oder es vorhat, weltweit zu reisen, ist eine Anschaffung völlig unnötig.
Soll das die Antwort für alle Probleme sein, die von Außerhalb kommen?Wären alle Grenzen dicht würde einem ja niemand dieses Geschwätz vom allgegenwärtigen islamischen Terror abnehmen.
Ich glaube, einige hatten diese Lösung schon mal versucht (Und ja, der Begriff 'Antifaschistischer Schutzwall' war keine reine Propaganda). Und ich muß sagen, daß ich es sehr befremdlich fand, daß ich leichter fremde Menschen in Nordafrika besuchen konnte, als Verwandte im eigenen Land.
Dann laß einfach mal den rassistischen Unterton beiseite. Oder würdest du in eine Wellblechhütte einbrechen, wenn du auch eine Villa ausplündern kannst?die logik kapier ich echt ned
ich versuch auf biegen & brechen ein antiter.-gesetz durch zu drücken und lass dann gleichzeitig alle grenzkontrollen fallen?!?
und genau zu den ländern die nicht gerade für ihre gesetzestreue bekannt sind
und bekenne mich noch dazu das ich das toll finde ?!?
Vielleicht wäre ein Ausgleich der Lebensverhältnisse besser, als eine verschärfte Grenzkontrolle. Denn wenn der Andere das hat, was du auch hast, muß er nicht mehr zu dir kommen, um es sich zu hohlen.
Warum wohl kommen die meisten organisierten Banden jetzt eher aus Rumänien und nicht mehr aus Polen? Ganz einfach, weil es sich für die Polen in der Regel schon nicht mehr lohnt, für die Rumänen aber immer noch.
Aber grundsätzlich läßt sich die Frage sehr einfach beantworten:
Schengener Abkommen. Einfach mal informieren.
Ich finds gut, dass sie das gesagt hat, das öffnet vielleicht ein paar Menschen die Augen.
ich hoffe du meinst das gut finden auch so wie ich. 🙂ich verstehe garnicht wirklich wo das problem der leute ist, ihr welt geht unter weil eine mosche in ihrem dörfchen gebaut wird? prost mahlzeit, ich finde solche aktionen eher als armutszeugnis für deutschland.
das die frau so reagierte ist doch nach zu vollziehen. da ist nen sall voller aufgebrachter bürger und ich denke da kann so nen spruch schonmal raus rutschen.
ausser dem hat sie in gewisser weiss da recht.
Nein Fabs, das meine ich anders.
Wieso ist das Armutszeugnis für ein Land, wenn sich die Einwohner gegen seine kulturelle Zersetzung wehren?
Die Augen öffnet es den Leuten in Bezug darauf, dass es unseren Politikern völlig egal ist was sie denken.
Das Problem ist doch ganz einfach: Jahrzehntelang hat man Leute einwandern lassen, die nun Probleme verursachen- sei es durch eigenes Verschulden, durch Verschulden des Staates oder aufgrund der Gesamtlage.
Viele Menschen wollen offenbar nicht in einem Land leben, indem eine fremde Religion immer mehr Raum einnimmt. Die Ursache dafür, dass sich das jetzt so entlädt ist einfach die, dass man es den Leuten vor Jahrzehnten halt nicht gesagt hat, was die Einwanderung für Folgen haben wird, sonst hätten sich die Leute damals schon aufgeregt und es wäre entweder nie soweit gekommen oder andere Parteien würden regieren.
Soweit zumindest die demokratische Theorie. Dass es irgendwie nicht so gelaufen ist kann man den Politikern anlasten, weil sie einfach gelogen bzw. Dinge verschwiegen haben, oder man kommt gleich zu dem Schluss, dass die Masse zu dum für ein demokratisches System ist.
Ähh, euch ist schon klar, das eines der Ziele der EU Reisefreiheit für alle Europäer innerhalb der EU ist?
Und zwar ohne Visum und auch ohne Reisepaß.
Schon mal was vom Schengener Abkommen gehöhrt?
Anscheinend nicht, aber genau darum geht es in dem Artikel. Und das gilt nunmal beiderseitig und nicht nur einseitig für 'reiche' Europäer.
Natürlich, den meisten war auch schon vor Jahren klar was da auf uns zukommt.
In Italien feiert das Klischee der "klauenden Zigeuner" übrigens gerade ein ungeahntes Comeback:
[url] http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/434/141130/ [/url]
Worauf dieses Phänomen zurückzuführen ist darf sich jeder selber überlegen, fest steht, das Problem ist da, wurde durch Einwanderung verursacht und es gibt nicht den geringsten vernünftigen Ansatz wie man das in den Griff bekommen soll.
Wären alle Grenzen dicht würde einem ja niemand dieses Geschwätz vom allgegenwärtigen islamischen Terror abnehmen.
Soll das die Antwort für alle Probleme sein, die von Außerhalb kommen?
Ich glaube, einige hatten diese Lösung schon mal versucht (Und ja, der Begriff 'Antifaschistischer Schutzwall' war keine reine Propaganda). Und ich muß sagen, daß ich es sehr befremdlich fand, daß ich leichter fremde Menschen in Nordafrika besuchen konnte, als Verwandte im eigenen Land.
Das war natürlich was anderes, ich rede von den Grenzen eines Landes oder eines Kontinents, das sind keine willkürlich gezogenen Linien.
Wenn sich ein Problem dadurch ergibt, dass sich Menschen von A nach B bewegen muss man das in erster Linie unterbinden.
Erst dann kann man sich eventuell überlegen wie man es verhindert, dass die Leute überhaupt herkommen wollen.
Vielleicht wäre ein Ausgleich der Lebensverhältnisse besser, als eine verschärfte Grenzkontrolle. Denn wenn der Andere das hat, was du auch hast, muß er nicht mehr zu dir kommen, um es sich zu hohlen.
Warum wohl kommen die meisten organisierten Banden jetzt eher aus Rumänien und nicht mehr aus Polen? Ganz einfach, weil es sich für die Polen in der Regel schon nicht mehr lohnt, für die Rumänen aber immer noch.
Ich sehe es nicht ein, warum wir unser Wohlstandsniveau absenken sollen nur um uns vor kriminellen Aktionen von Leuten zu schützen, die unser Niveau eben noch nicht erreicht haben, sei es aus historischen oder geographischen Gründen oder aus schlichter Unfähigkeit.
Wer immer noch der Meinung ist, man könne einfach einen Haufen Menschen aus aller Herren Länder auf einem Flecken Erde zusammenpferchen der schaue bitte nach Belgien:
Seit 1830 (!) existiert dieser Staat von kleinen Ausnahmen abgesehen in seinen heutigen Grenzen. Seit über 170 Jahren leben dort Flamen und Wallonen friedlich in einem modernen Staat zusammen. Auf die näheren Ursachen dieses Konflikts, der ja auch schon ein paar Jahrzehnte adauert will ich nicht eingehen.
Fest steht, dass er sich in letzter Zeit immer massiver zuspitzt, in dem Land gibt es eit nem halben Jahr quasi keine handlungsfähige Regierung mehr.
Bezeichnenderweise wird es gerade dann heftig, wenn es ums Geld geht. Der flämische Landesteil steht wesentlicher besser da, weshalb unterm Strich Geld von den Flamen an die Wallonen fließt. Dass die allgemeine wirschaftliche Lage sich in Belgien vermutlich genauso verschlechtert wie bei uns auch, trägt natürlich noch mehr zum Konflikt bei.
Wenn man sich vor Augen führt, wie solche Probleme eine Bevölkerung spaltet, die sich ja grundsätzlich sehr nahe steht, dann wird man erkennen, dass solche Spaltungen in Krisenzeiten noch tiefer gehen, wenn Menschen in einem Staat zusammenleben die sich noch fremder sind.
Moin!
Hmm, seit bestehen der BRD gibt es Einwanderung, auch wenn damals noch unter anderen Vorzeichen. Und spätestens 20-30 Jahre später dürfte klar gewesen sein, daß die Masse der Gastarbeiter zu Einwanderern geworden ist. So neu ist das also nicht und es ist trotzdem 'soweit' gekommen. Und nein, so dumm können die Menschen nicht sein, sie sehen nur nicht die Probleme, die du anscheinend siehst.Die Ursache dafür, dass sich das jetzt so entlädt ist einfach die, dass man es den Leuten vor Jahrzehnten halt nicht gesagt hat, was die Einwanderung für Folgen haben wird, sonst hätten sich die Leute damals schon aufgeregt und es wäre entweder nie soweit gekommen oder andere Parteien würden regieren.
Ein Viertel bis die Hälfte (so genau weiß ich das gar nicht, hab nicht darauf geachtet, ich hate nämlich zu der Zeit schon das Glück gehabt, genug in der Welt herumgekommen zu sein um zu begreifen, daß es alles nur Menschen sind) meiner Grundschulklasse hatte einen Migrationshintergrund und ich kann mich nicht daran erinnern, daß es deswegen irgendwelche Probleme gab.
Die Probleme entstanden eher deshalb, weil man vielen von denen von Anfang an keine Chance gegeben hat, unabhängig von ihren Fähigkeiten.
Was ich besonders merkwürdig dabei finde ist, daß man schulische Probleme von deutschen Kindern halt hinnimmt, oder auf ihre Fähigkeiten zurückführt, bei Kindern mit Migrationshintergrund langt der Migrationshintergrund als Erklärung aus.
Wobei das damals in der Grundschule weniger der Fall war, eher in den weiterführenden Schulen.
Und so wie ich das sehe, macht man es sich damit viel zu einfach und vergeudet gleichzeitig eine Menge Ressourcen.
Denn viele von denen wollen mitmachen, aber wenn man sie nicht mitmachen läßt, na dann wollen sie halt irgendwann selber auch nicht mehr.
Auch beim Bund hatten wir ein paar Moslems und Deutschrussen und auch da gab es nach einer eher kurzen Eingewöhnungsphase keine Probleme deswegen, ganz einfach deshalb, weil alle gleich behandelt wurden. Viele von denen waren, wenn man sie denn kennenlernen wollte, echt korrekte Leute.
Also, alles was mir dazu einfällt wäre: wenn du sie wie Menschen behandelst, dann werden sie auch dich wie einen Menschen behandeln.
Und nach meiner Erfahrung ist nicht 'der Ausländer' das Problem, sondern immer der Mensch, der dahinter steckt, denn genauso wie es genug deutsche Idioten gibt, gibt es auch ausländische Idioten.
Aber mal zur Info: schon vor knapp 400 Jahren gab es eine Masseneinwanderung (nach damaligen Verhältnissen) von Hugenotten und das einzige, was sich ein wenig verändert hat, war die deutsche Sprache und teilweise (und wohl auch glücklicherweise) die deutsche Küche.
Tja, was soll man dazu sagen, außer, daß wenn man Menschen keine Chance gibt und sie ständig wie Dreck behandelt, darf man sich nicht wundern, wenn sie sich irgendwann auch so benehmen.Natürlich, den meisten war auch schon vor Jahren klar was da auf uns zukommt.
In Italien feiert das Klischee der "klauenden Zigeuner" übrigens gerade ein ungeahntes Comeback:
http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/434/141130/Worauf dieses Phänomen zurückzuführen ist darf sich jeder selber überlegen, fest steht, das Problem ist da, wurde durch Einwanderung verursacht und es gibt nicht den geringsten vernünftigen Ansatz wie man das in den Griff bekommen soll.
Wo war das was anderes? Und die Grenze BRD/DDR war wohl kaum willkürlich gezogen (wenn man mal außer Acht läßt, daß im Grunde jede Grenze willkürlich ist, weil politisch bedingt).Das war natürlich was anderes, ich rede von den Grenzen eines Landes oder eines Kontinents, das sind keine willkürlich gezogenen Linien.
Und ja, auch wenn das nicht so bekannt ist, es gab massive Sabotageakte von westlicher Seite innerhalb der Ostzone, um die Wirtschaft zu destabilisieren, die durch sowjetische Demontageaktionen eigentlich schon genug gelitten hatte.
Also meinst du, man sollte Mauern bauen, um die EU und innerhalb der EU selber, sowie alle möglichen Formen des Reisens unterbinden?Wenn sich ein Problem dadurch ergibt, dass sich Menschen von A nach B bewegen muss man das in erster Linie unterbinden.
Illegale Einwanderer werden sich kaum an offizielle Wege halten, demnach wäre die einzige Möglichkeit, das zu verhindern, allgemein zu verhindern, daß Leute aus gewissen Ländern überhaupt die Möglichkeit haben, einzureisen.
Dir ist schon klar, daß wir dafür aus der UNO austreten müßten?
Und was willst du dann mit denen machen, die schon drinn sind, rausschmeißen?
Und was ist mit Gemischtehen, den Einen rausschmeißen, den Anderen nicht? Beide raus? Und ihre Kinder? Ab der Hälfte mit Migrationshintergrund raus? Ab einem Viertel?
Hatten wir doch alles schon und wozu das führt, konnte man auch sehr deutlich sehen. Abschotten, rausschmeißen, alles schon gehabt, alles was dabei rauskam waren unmenschliche Systeme, die sich am Ende gegen die eigene Bevölkerung richteten.
Niemand redet davon, unser Niveau abzusenken, es geht darum, ihres anzuheben. Aber in gewisser Weise hast du Recht, damit alle ein vernünftiges Niveau erreichen können, müssen die, die viel zu viel haben, natürlich auch was abgeben.Ich sehe es nicht ein, warum wir unser Wohlstandsniveau absenken sollen nur um uns vor kriminellen Aktionen von Leuten zu schützen, die unser Niveau eben noch nicht erreicht haben, sei es aus historischen oder geographischen Gründen oder aus schlichter Unfähigkeit.
Wenn der Eine den ganzen Kuchen hat und der Andere nur die Krümel, muß man schon überlegen, ob der halbe Kuchen nicht doch ausreicht. Die Weltressourcen sind nunmal begrenzt und nicht unendlich.
Tut mir Leid, aber ich kann nicht einsehen, warum wir meinen sollten nichts abgeben zu müssen, nur weil wir das Glück hatten hier geboren zu werden und wegen der teilweise verbrecherischen Geschäftemacherei unserer Vorgänger.
Alles was mir dazu einfällt wäre: nur wer gibt, kann auch was bekommen.
Na, Blegien dürfte ein sehr schlechtes Beispiel sein, die sind dort nicht zusammengepfercht worden, Belgien ist aufgrund geschichtlicher Umstände entstanden und die Leute lebten da schon dort. Außerdem, was sollte so schlimm an einer Trennung sein, Tschechen und Slovaken scheinen damit sehr gut klar zu kommen.Wer immer noch der Meinung ist, man könne einfach einen Haufen Menschen aus aller Herren Länder auf einem Flecken Erde zusammenpferchen der schaue bitte nach Belgien:
Übrigens, das vernünftigste Beispiel für 'Zusammenpferchung' dürften die USA sein, meines Wissens nach der zur Zeit einflußreichste Staat der Welt.
Und die Abspaltungsversuche dort hatten wenig mit völkischen Gründen zu tun, es war schlicht eine unterschiedliche Interpretation der Verfassung.
Und, was soll dann die Alternative sein? Diktatur, Monarchie, Aristokratie? Hatten wir alles schon, hat alles versagt.Dass es irgendwie nicht so gelaufen ist kann man den Politikern anlasten, weil sie einfach gelogen bzw. Dinge verschwiegen haben, oder man kommt gleich zu dem Schluss, dass die Masse zu dum für ein demokratisches System ist.
Wie es Andere schon sagten, Demokratie mag beschissen sein, aber es ist trotzdem noch das Beste, was wir haben.
Das ist auch etwas, was ich überhaupt nicht verstehen kann, Nationalismus.Wenn man sich vor Augen führt, wie solche Probleme eine Bevölkerung spaltet, die sich ja grundsätzlich sehr nahe steht,
Mir konnte immer noch Niemand vernünftig erklären, was ich als Hamburger mit z.B. einem Bayern mehr gemeinsam haben sollte, als z.B. mit einem Dänen (Altona, jetzt Stadtteil von Hamburg war mal dänisch), außer der Sprache.
Und auch bei der Sprache fällt mir ein, daß so manche Südtiroler (seit jetzt bald 90 Jahren Italien) oder auch Österreicher teilweise ein verständlicheres Deutsch sprechen als so mancher Bayer (eigene Erfahrung).
Und die Kultur kann es auch nicht sein, die sich teilweise von Bundesland zu Bundesland erheblich unterscheidet.
Religion fällt ebenfalls weg, schließlich begannen die Reformationskriege in Deutschland und wurden nicht von Außerhalb hereingetragen.
Was also soll das verbindende Element sein, außer der fixen Idee des Nationalismus?
Fremd werden sie sich solange sein, solange sie nicht einsehen, daß sie alle Menschen sind und das die Herkunft den Einen nicht über den Anderen erhebt.wenn Menschen in einem Staat zusammenleben die sich noch fremder sind.
Ich glaube sogar eher, das die soziale Herkunft viel bedeutender ist, als die ethnische Herkunft.
Naja, aber meiner Meinung nach gibt es genau deshalb die Erfindung des Nationalismus, damit genau das auch immer so bleibt.
Oder wundert es keinen, daß das Konzept des Nationalismus mit der Industrialisierung und den aufkommenden Arbeiterbewegungen aufkam?
Ich denke, das Prinzip 'Teile und Herrsche' ist bekannt und Nationalismus bewirkt nichts anderes als Teilung.
Sieht man doch, der arme Deutsche macht den armen Türken nieder, anstatt zu begreifen, daß ihre gemeinsame Armut sie viel mehr vereint, als sie ihre Herkunft jemals trennen könnte.
bis denn!
dark knight13
Ich glaube wir brauchen nicht die 3.864.820te 08/15-Ausländer-Diskussion, also keine Stereotypen Argumentionsmuster.
Hmm, seit bestehen der BRD gibt es Einwanderung, auch wenn damals noch unter anderen Vorzeichen. Und spätestens 20-30 Jahre später dürfte klar gewesen sein, daß die Masse der Gastarbeiter zu Einwanderern geworden ist. So neu ist das also nicht und es ist trotzdem 'soweit' gekommen. Und nein, so dumm können die Menschen nicht sein, sie sehen nur nicht die Probleme, die du anscheinend siehst.
Ein Viertel bis die Hälfte (so genau weiß ich das gar nicht, hab nicht darauf geachtet, ich hate nämlich zu der Zeit schon das Glück gehabt, genug in der Welt herumgekommen zu sein um zu begreifen, daß es alles nur Menschen sind) meiner Grundschulklasse hatte einen Migrationshintergrund und ich kann mich nicht daran erinnern, daß es deswegen irgendwelche Probleme gab.
Die Probleme entstanden eher deshalb, weil man vielen von denen von Anfang an keine Chance gegeben hat, unabhängig von ihren Fähigkeiten.
Was ich besonders merkwürdig dabei finde ist, daß man schulische Probleme von deutschen Kindern halt hinnimmt, oder auf ihre Fähigkeiten zurückführt, bei Kindern mit Migrationshintergrund langt der Migrationshintergrund als Erklärung aus.
Wobei das damals in der Grundschule weniger der Fall war, eher in den weiterführenden Schulen.
Und so wie ich das sehe, macht man es sich damit viel zu einfach und vergeudet gleichzeitig eine Menge Ressourcen.
Denn viele von denen wollen mitmachen, aber wenn man sie nicht mitmachen läßt, na dann wollen sie halt irgendwann selber auch nicht mehr.
Auch beim Bund hatten wir ein paar Moslems und Deutschrussen und auch da gab es nach einer eher kurzen Eingewöhnungsphase keine Probleme deswegen, ganz einfach deshalb, weil alle gleich behandelt wurden. Viele von denen waren, wenn man sie denn kennenlernen wollte, echt korrekte Leute.
Also, alles was mir dazu einfällt wäre: wenn du sie wie Menschen behandelst, dann werden sie auch dich wie einen Menschen behandeln.
Und nach meiner Erfahrung ist nicht 'der Ausländer' das Problem, sondern immer der Mensch, der dahinter steckt, denn genauso wie es genug deutsche Idioten gibt, gibt es auch ausländische Idioten.Aber mal zur Info: schon vor knapp 400 Jahren gab es eine Masseneinwanderung (nach damaligen Verhältnissen) von Hugenotten und das einzige, was sich ein wenig verändert hat, war die deutsche Sprache und teilweise (und wohl auch glücklicherweise) die deutsche Küche.
Aus der heutigen Perspektive ist es natürlich leicht zu sagen, es war vorhersehbar, dass die Leute bleiben, aber mit allen Folgen? Wohl kaum.
Hätte man vor zig Jahren den Menschen in diesem Land gesagt, dass die Einwanderer recht zahlreich sein werden, die Integration in weiten Teilen misslingen wird, ganze Stadtviertel zum Großteil von Zuwanderern bewohnt werden, viele der Unterschicht angehören werden und damit aufgrund der wirschaftlichen Probleme und der mangelnden Integration viele von ihnen arbeitslos sein werden und überdurchschnittlich kriminell, was wäre dann wohl geschehen?
Vermutlich hätte es Zuwanderung in geringerem Maße gegeben und man hätten von Anfang mehr auf Integration geachtet, aber irgendwer hat da irgendwo offenbar ganz gewaltig was verpennt.
Die Politiker haben nie die Frage gestellt, wieviel Zuwanderung wir überhaupt haben wollen. Wenn jetzt heute jemand aufsteht und sagt es sei ihm zuviel, ist er entweder ein Nazi, oder wenn man es freundlicher und kompromißbereiter wie Du etwa formuliert jemand der einen Menschen eben nicht nur aufs Menschsein reduziert oder Angst/Probleme im Umgang mit Fremden hat.
Man muss akzeptieren, dass manche Leute einfach nicht in einem multikulturellen Staat leben wollen. Je höher der Anteil anderer Kulturen, desto mehr Leute halten es für zuviel, die wurden bloß niemals gefragt, ob es ihnen zuviel ist. Mal abgesehen davon, ob Multikulti überhaupt funktioniert ist es eine einfache Frage des Lebensgefühls und nicht von Rückständigkeit, Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus.
Tja, was soll man dazu sagen, außer, daß wenn man Menschen keine Chance gibt und sie ständig wie Dreck behandelt, darf man sich nicht wundern, wenn sie sich irgendwann auch so benehmen.
Vielleicht liegts auch einfach daran, dass überproportional viele Kriminelle sich auf den Weg in reichere Länder machen weil es dort mehr zu holen gibt.
Sollte die Masse bspw. der Italiener die Sinti und Roma auch heute noch wie Dreck behandeln so dass diese sich auch heute noch so benehmen, dann frag ich mich doch, welchen Sinn es macht, solche Menschen zusammenzustecken.
Wo war das was anderes? Und die Grenze BRD/DDR war wohl kaum willkürlich gezogen (wenn man mal außer Acht läßt, daß im Grunde jede Grenze willkürlich ist, weil politisch bedingt).
Und ja, auch wenn das nicht so bekannt ist, es gab massive Sabotageakte von westlicher Seite innerhalb der Ostzone, um die Wirtschaft zu destabilisieren, die durch sowjetische Demontageaktionen eigentlich schon genug gelitten hatte.
Diese Grenze ging mitten durch ein Land und mitten durch einen Kontinent, sie trennte nicht unterschiedliche Völker sondern ein Volk bzw. verwandte Völker.
Grenzen kommen daher weil es Völker gibt. Böses Wort? Tja, es gibt sie trotzdem und sie sind verschieden, das ist gut, das ist Vielfalt.
Also meinst du, man sollte Mauern bauen, um die EU und innerhalb der EU selber, sowie alle möglichen Formen des Reisens unterbinden?
Illegale Einwanderer werden sich kaum an offizielle Wege halten, demnach wäre die einzige Möglichkeit, das zu verhindern, allgemein zu verhindern, daß Leute aus gewissen Ländern überhaupt die Möglichkeit haben, einzureisen.
Dir ist schon klar, daß wir dafür aus der UNO austreten müßten?
Und was willst du dann mit denen machen, die schon drinn sind, rausschmeißen?
Und was ist mit Gemischtehen, den Einen rausschmeißen, den Anderen nicht? Beide raus? Und ihre Kinder? Ab der Hälfte mit Migrationshintergrund raus? Ab einem Viertel?
Hatten wir doch alles schon und wozu das führt, konnte man auch sehr deutlich sehen. Abschotten, rausschmeißen, alles schon gehabt, alles was dabei rauskam waren unmenschliche Systeme, die sich am Ende gegen die eigene Bevölkerung richteten.
Lass doch bitte diese Pille-Palle-Argumente. Kein vernünftiger Mensch will die Reisefreiheit abschaffen oder Mauern bauen und illegale Einwanderer zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich unbefugt hier aufhalten, also kaum Arbeit etc. bekommen dürften und bei Kontakt mit den Behörden abgeschoben werden.
Dieses Geschreibsel mit den Gemischtehen zeigt wieder, dass Du nicht verstanden hast, worum es geht. Wir machen hier keine Rassenkunde.
Hier gehts darum, dass in dieses Land massenhaft Leute eingewandert sind, die Probleme verursachen und wenn es nur das subjektive Problem ist, dass es einigen Leute offenbar zuviele werden (siehe die Meldung oben). Auch wenn es nicht die Schuld der Einwanderer ist, so muss man doch feststellen, dass hier etwas gescheitert ist, und bevor man den Fehler behoben hat sollte man vielleicht bis auf weiteres auf Einwanderung verzichten, und wenn sich herausstellt, dass eine Integration aufgrund der zu großen Unterschiede bei der Masse einfach nicht möglich ist auch in Zukunft darauf verzichten.
Alles andere ist einfach nur unlogisches Verhalten und macht die Lage nur schlimmer.
Niemand redet davon, unser Niveau abzusenken, es geht darum, ihres anzuheben. Aber in gewisser Weise hast du Recht, damit alle ein vernünftiges Niveau erreichen können, müssen die, die viel zu viel haben, natürlich auch was abgeben.
Wenn der Eine den ganzen Kuchen hat und der Andere nur die Krümel, muß man schon überlegen, ob der halbe Kuchen nicht doch ausreicht. Die Weltressourcen sind nunmal begrenzt und nicht unendlich.
Tut mir Leid, aber ich kann nicht einsehen, warum wir meinen sollten nichts abgeben zu müssen, nur weil wir das Glück hatten hier geboren zu werden und wegen der teilweise verbrecherischen Geschäftemacherei unserer Vorgänger.
Alles was mir dazu einfällt wäre: nur wer gibt, kann auch was bekommen.
Aber nicht doch, natürlich redet davon niemand, das würde bei den Leuten irgendwie nen schlechten Eindruck hinterlassen.
1. Nicht wir haben viel zu viel, weder ich noch Du (vermute ich mal), viel zu viel haben die Leute, die diese Welt regieren und die sind auch dafür verantwortlich, dass andere zu wenig haben.
2. Wenn einer den ganzen Kuchen hat und einer nur Krümel dann überlege ich mir zuerst mal warum das so ist. Vielleicht liegts daran, dass der eine Glück hatte bspw. wegen Ressourcen auf seinem Land, vielleicht aber auch daran, dass er einfach mehr gearbeitet hat. Sicher ist es nicht nur eine von beiden Ursachen.
3. Es funktioniert nicht so, dass der eine einfach gibt und der andere nimmt. Man muss dem anderen zeigen wie er es selber zu was bringen kann. Hast Du ja auch selber erkannt.
Leider läuft es eben nicht so. Was die EU-Osterweiterung und die Globlaisierung betrifft so begünstigt sie eben Produktionsverlagerungen und eine Menge anderer Maßnahmen, die am Ende allen ärmeren Leute schaden, ob in den reichen oder armen Staaten.
Na, Blegien dürfte ein sehr schlechtes Beispiel sein, die sind dort nicht zusammengepfercht worden, Belgien ist aufgrund geschichtlicher Umstände entstanden und die Leute lebten da schon dort. Außerdem, was sollte so schlimm an einer Trennung sein, Tschechen und Slovaken scheinen damit sehr gut klar zu kommen.
Übrigens, das vernünftigste Beispiel für 'Zusammenpferchung' dürften die USA sein, meines Wissens nach der zur Zeit einflußreichste Staat der Welt.
Und die Abspaltungsversuche dort hatten wenig mit völkischen Gründen zu tun, es war schlicht eine unterschiedliche Interpretation der Verfassung.
Belgien zeigt, dass zwei unterschiedliche Volksgruppen sich aus finanziellen Gründen so in die Haare bekommen können, dass manche Leute nichtmal mehr im selben Staat mit den anderen leben wollen, bei den Flamen sind es sogar 50%. Denn die Ursache ist nicht eine unterschiedliche Verfassungsinterpration, das ist nur ein aktueller Anlass, sondern die Tatsache, dass die Flamen die Wallonen finanzieren, deren Wirtschaft momentan ziemlich schlecht dasteht. Das wollen die Flamen nun offenbar nicht mehr.
Eine Trennung wäre kein Problem, weil man sie geografisch leicht durchführen kann, aber was wäre wenn sie alle kreuz und quer durcheinander leben würden? Dann bestünde zwar die aktuelle Urasche, das wirtschaftliche Problem, nicht, aber dafür vielleicht was anderes und dann wäre eine Trennung nicht möglich.
In den USA läuft das nur alles etwas anders, die waren schon immer ein Einwanderungsland und gehen folglich schon grundsätzlich ganz anders damit um. Ausserdem weiß ich nicht, ob es in den USA so toll geklappt hat, Rassenunruhen haben sie hinter sich und getrennte Wohngegenden gibts immer noch.
In den USA legen die Menschen wohl auch mehr Wert auf Freiheit als auf Gemeinschaft, das ist bei uns ein bischen anders.
Und, was soll dann die Alternative sein? Diktatur, Monarchie, Aristokratie? Hatten wir alles schon, hat alles versagt.
Wie es Andere schon sagten, Demokratie mag beschissen sein, aber es ist trotzdem noch das Beste, was wir haben.
Nein, ich wollte nur sagen, egal wer Schuld ist, die Politiker die Fehler gemacht haben, oder die Bürger die es nicht verhindert haben, eines muss klar sein: Weiter so geht nicht.
Das ist auch etwas, was ich überhaupt nicht verstehen kann, Nationalismus.
Mir konnte immer noch Niemand vernünftig erklären, was ich als Hamburger mit z.B. einem Bayern mehr gemeinsam haben sollte, als z.B. mit einem Dänen (Altona, jetzt Stadtteil von Hamburg war mal dänisch), außer der Sprache.
Und auch bei der Sprache fällt mir ein, daß so manche Südtiroler (seit jetzt bald 90 Jahren Italien) oder auch Österreicher teilweise ein verständlicheres Deutsch sprechen als so mancher Bayer (eigene Erfahrung).
Und die Kultur kann es auch nicht sein, die sich teilweise von Bundesland zu Bundesland erheblich unterscheidet.
Religion fällt ebenfalls weg, schließlich begannen die Reformationskriege in Deutschland und wurden nicht von Außerhalb hereingetragen.
Was also soll das verbindende Element sein, außer der fixen Idee des Nationalismus?
Das hat mit Nationalismus nichts zu tun. Die oberflächlichen verbindenden Elemente hast Du schon genannt, Geschichte kommt noch dazu. Denn trotz der Unterschiede sind die Gemeinsamkeiten bei diesen Elementen natürlich innerhalb eines Volkes viel größer, oder überhaupt erst da, als bei Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft.
Mag sein, dass Dir das völlig egal ist und Dir wirklich jeder Mensch auf der Welt so nahe steht wie jeder beliebige für Dich fremde Deutsche, aber ich vermute mal, dass sehr viele Menschen das anders sehen, nicht nur in Deutschland sondern überall auf der Welt.
Ausserdem bezog sich der zitierte Satz auf Flamen und Wallonen, unterschiedliche Volksgruppen die sich aber als solche nahe stehen. Das sollte nur aufzeigen, wie sehr sich ethnische Gruppen auch mitten in Europa, die seit Ewigkeiten nebeneinanderleben und seit langer Zeit in einem Staat voneinander abgrenzen und streiten können.
Fremd werden sie sich solange sein, solange sie nicht einsehen, daß sie alle Menschen sind und das die Herkunft den Einen nicht über den Anderen erhebt.
Ich glaube sogar eher, das die soziale Herkunft viel bedeutender ist, als die ethnische Herkunft.
Naja, aber meiner Meinung nach gibt es genau deshalb die Erfindung des Nationalismus, damit genau das auch immer so bleibt.
Oder wundert es keinen, daß das Konzept des Nationalismus mit der Industrialisierung und den aufkommenden Arbeiterbewegungen aufkam?
Ich denke, das Prinzip 'Teile und Herrsche' ist bekannt und Nationalismus bewirkt nichts anderes als Teilung.
Sieht man doch, der arme Deutsche macht den armen Türken nieder, anstatt zu begreifen, daß ihre gemeinsame Armut sie viel mehr vereint, als sie ihre Herkunft jemals trennen könnte.
Immer derselbe Grundfehler. Es gibt zwischen der "nur-Mensch" Haltung und dem Rassismus eben noch was anderes, nämlich das schlichte sich dem eigenen Volk mehr verbunden fühlen als Menschen anderer Herkunft.
Die Exitenz unterschiedlicher Völker kommt nicht mit der Industrialisierung auf sondern sie hat sich über Jahrtausende entwickelt.
Sowas kann man nicht einfach in wenigen Jahrzehnten über den Haufen werfen, schon gar nicht mit Zwang.
Bitte nicht die Mär vom Klassenkampf, die gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.
Als ob es zur Überwindung der Unterdrückung unbedingt nötig wäre die Nationen zuerst zu überwinden.
Es hat noch nie eine wirkliche Vereinigung von Klassen über die Grenzen der Nationen hinweg gegeben, die wirklich etwas bewegt hätte. Wer bspw. die heutige Situation revolutionär verändern will, hat das eigene Land schon 10mal erobert bis er mit den Revoluzzern anderer Länder ein gemeinsames Vorgehen koordiniert hat. Man darf dann nur nicht halt machen, sondern muss den anderen dann natürlich helfen.
Die Logik dass Nationalismus deshalb aufkam um zu teilen kann ich umdrehen, denn heute wird er offiziell abgelehnt.
Die Einebnung von nationalen Unterschieden z.B. durch Einwanderung oder die Schaffung größerer Staatsgebilde wird heute nämlich vor allem von denen betrieben, die mit Frieden und Freiheit gar nichts im Sinn haben.
Damit soll den Menschen ein Stück Identität genommen werden, um sie gefügiger zu machen.