Eine plumpe Fälschung ist genau das, was am wenigsten auffallen wird. Wir stellen uns nämlich vor, daß man eine solch plumpe Fälschung doch niemals durchführen würde, weil doch jeder das sofort erkennen könne. Genau das ist ein jahrtausendelang bis zur Perfektion getriebenes Lügenverfahren.
"Wir" kennen beim Lügen, falls wir das machen, die Grenzen. Wir wissen genau, bis hierher und nicht weiter, weil es sonst unglaubwürdig klingt.
Und wie reagieren wir, wenn wir eine Geschichte hören, welche so dick aufgetragen ist, daß diese natürliche logische Grenze weit übersprungen wird?
Solch eine Geschichte wird für uns wieder glaubwürdig! Weil wir es gewohnt sind, niemals so weit zu springen, weil das sofort unglaubwürdig würde. Unser Geschichtenerzähler handelt sich mit seiner maßlos übertriebenen Lüge wieder Glaubwürdigkeit ein.
Genau das ist der Trick!
Bei den Wahlen ist das einfach eine Frage der Statistik. Wieviele kontrollieren wirklich nach? Nicht beim Stimmenauszählen sondern bei der Weitergabe und dem Empfang wird der Schwindel gemacht. Meist gehen die Ergebnisse an Sammelstellen udn von da werden sie nochmal weitergereicht. Je weiter "oben" desto leichter sind die Mannen einsetzbar oder auswählbar.
Es geht schließlich nur darum, bestimmte Parteien kleinzureden. Alle anderen Parteien profitieren nur davon.
Man muß wohl nicht extra betonen, daß wir ein vollkommen fremdbestimmtes Land sind und "unsere" Regierung nur die Aufgabe hat, das Deutsche Volk zu vernichten.
Vom Grundprinzip her richtig.
Allerdings sind in das Auszählen der Stimmen viel zu viele Personen involviert, Personen, die keine unmittelbaren Vorteile daraus ziehen. Die Gefahr, daß jemand plaudert, wäre zu groß.
Das könnte folgendermaßen ablaufen:
Ein freiwilliger Helfer, der beim Stimmenauszählen geholfen hat, wundert sich, daß die CDU das Rennen gemacht hat, obwohl auf den von ihm ausgewerteten Wahlzetteln eine völlig unbekannte Partei die meisten Stimmen erhalten hatte.
Er schreibt darüber in irgendeinem Forum oder Blog, nicht weil er manipulation wittert sondern weil er es seltsam findet, daß ausgerechnet in seinem Wahlkreis so viele Wähler eine kleine Randpartei gewählt haben.
Ein Wahlhelfer aus einer ganz anderen Stadt liest das und kommt zum gleichen Schluß. Er bestätigt die Aussage des ersten. Dann findet sich ein dritter, vierter und schlußendlich stellt sich heraus, daß es überall so war.
Es wäre ausgesprochen schwierig, diese freiwilligen Wahlhelfer, die sich untereinander nicht einmal kennen, nun der gemeinsamen Verschwörung zu bezichtigen.
Ich zitiere mich nochmal:
[b]Nicht [/b]beim Stimmenauszählen [b]sondern[/b] bei der Weitergabe und dem Empfang wird der Schwindel gemacht. Meist gehen die Ergebnisse an Sammelstellen udn von da werden sie nochmal weitergereicht. Je weiter "oben" desto leichter sind die Mannen einsetzbar oder auswählbar.
Es werden ja auch immer wieder Beschwerden bei Auszählungen laut. Einige merken etwas, aber eben nur einige. Deshalb sagte ich auch:
Bei den Wahlen ist das einfach eine Frage der Statistik. Wieviele kontrollieren wirklich nach?
Die paar Querulanten, welche tatsächlich etwas zu bemängeln haben, werde einfach auf dem Amtsdienstweg "kaltgestellt" und vertröstet. Wer kräht schon nach der Wahl noch danach, wo diese kleine Unstimmigkeit doch sowieso am Ergebnis nichts ändern wird.
Ein reines "sich wundern" reicht auch nicht als Verdacht aus, da wir doch alle wissen, wie unterschiedlich in den einzelnen Wahllokalen gewählt wird.
Es genügen für Prognosen auf vielleicht 3% genau zwar 1000 Umfragestimmen. Aber kann das auch bei 10000 Stimmen eines Wahllokals noch gelten ;D ?
Hey Paule
Jetzt atme mal ganz tief durch und beruhige Dich. Ich will Dir doch nix. 😉
Du verrennst Dich da in etwas
Nicht beim Stimmenauszählen sondern bei der Weitergabe und dem Empfang wird der Schwindel gemacht.
DESHLAB würde die Diskrepanz zwischen Auszählung und Veröffentlichung ja den Auszählern auffallen, auch wenn es regionale Unterschiede gibt.
Wir könnten noch monatelang darüber diskutieren ob vor, während oder nach einer Wahl manipuliert wird aber beweisen könnten wir damit nichts.
Das ist müßig.
Es hilft uns außerdem nicht weiter. Das Regime ist, wie hier mal jemand treffend bemerkte, nicht weise. Aber es hatte viel Zeit, seine Methoden zu verfeinern.
Es sammelte und sammelt fortwährend Erfahrungen und "erprobt" unterschiedliche Staatskonzepte. Die DDR war in meinen Augen nichts weiter als ein Versuchsprojekt. Die Frage war: Wie gehen die Menschen eines solchen Staates mit dem jeweiligen Marionettenregime um? Widersetzen sie sich? Passen sie sich an? Sind sie zufrieden? Machen sie sogar mit?
Die Methoden des Regimes sind in unserem Land sehr subtil. Hier wird nicht so sehr darauf gebaut, daß der Bürger seine Grenzen kennt und einhält. Hier wird auch nicht darauf gebaut, daß der Bürger seinen Mund hält. Wie man sieht, kann ich munter alles schreiben was ich denke....solange ich mich an gewisse Regeln halte und in gewissen Fragen hübsch um den heißen Brei herumrede bzw. Synonyme verwende. (Würde ich allerdings den Begriff "Bignosebirds" übersetzen, könnte das das Forum und seinen Betreiber in Bedrängnis bringen. Daher bitte keine Fragen mehr, wer damit gemeint ist.)
Diese Vorgehensweise hat zufolge, daß das Volk sich nicht eingeengt fühlt und - wenn überhaupt - nur wenig Widerstand leistet.
"Freie Wahlen" sind ein Teil dieses Konzeptes. Die werden allerdings schon alleine dadurch ad absurdum geführt, daß der Wähler eigentlich keine wirklich große Auswahl hat. Das ist bekannt und ich will auch gar nicht lange darauf herumreiten.
Was ich damit sagen will ist: Das Regime arbeitet immer seltener mit plumpen Methoden wie Militärgewalt, Wahlfälschung, einem Einparteiensystem oder Gesetzen, die die persönliche Freiheit einschränken (wenn letzteres hin und wieder der Fall ist, handelt es sich meiner Ansicht nach um eine Sau, die mit lautem Quieken durch's Dorf getrieben wird um von anderen Vorkommnissen abzulenken).
Das Regime ist kaum - eigentlich gar nicht - zu packen. Es ist aalglatt.
Hallo Erutan,
ich habe noch gar nicht gemerkt, daß Du mir etwas wollen könntest. Wenn Du meinen Text so verstanden haben solltest, war er sicher nicht so gemeint 🙂
Also lassen wir mal die Details, wie man eine Wahl manipulieren kann. Ich stimme auch in den anderen Details mit Dir überein. Bis auf den einen Punkt, daß man nix machen kann. Heute kann man, vor 10 Jahren noch nicht. Das System hat einige Fehler gemacht, unverzeihliche, welche der Allgemeinheit aber noch nicht bekannt sind, da das Reden darüber mit Strafe bedroht ist. Wenn diese Fakten aber bekannt werden, ist das System weg vom Fenster. Heute haben wir als Informationsverbreiter nicht nur die Medien. Jeder wird im Lauf der Zeit mit gewissen Fakten konfrontiert werden und dieses Wissen kann sich dann so schnell verbreiten, daß kein Gewöhnungseffekt die Wut abschwächen wird.
Nun dampft aber der Brei 🙂