Genau das ist die Entwicklung, die ich eingangs vorher gesagt hatte:
Erstmals seit der Islamischen Revolution im Iran von 1979 sollen Kriegsschiffe des Landes wieder durch den Suez-Kanal ins Mittelmeer fahren.
Eine Passage ist nur möglich geworden, weil Ägypten nach dem Umsturz seine Erlaubnis gegeben hat. Nach dem Rücktritt von Präsident Husni Mubarak hat das Militär die Macht im Land übernommen. Bereits am Freitag war aus ägyptischen Militärkreisen verlautet, die Durchfahrt sei auf Anfrage des Irans genehmigt worden.
Quelle: http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE71J05020110220
Die vermeintlichen Diktatoren dienten als Friedensgaranten. Offenbar sollen sie nun weg.
Du schriebst das persönliche Dinge nicht hierher gehören??!! Wer entscheidet das? Du? Ich glaub kaum! ;D Hier gibt es immernoch nen Cheffe und der hat hier, egal in welcher Diskussion auch persönliche Eindrücke zugelassen. Versuche das bitte nicht zu ändern.
In einem gebe ich Dir aber völlig recht; der Deutsche ist leidenfähig ohne Ende. Dazu schrieb aber Towarisch lenin schon etwas. Diese Obrigkeitshörigkeit, der Drang zum vorauseilenden Gehorsam ... Lenin schrieb das mit den Deutschen keine Revolution zu machen ist weil die sich für den Zug, zu dem sie zur Revolution transportiert werden, vorher unbedingt ne Fahrkarte ziehen müßten. Als unsere Speditöre damals wegen der Spritpreise streiken wollten sagte der damalige Bundesinnenminister Otto Schily soetwas wie: " die können gerne Streiken und die Strassen lahmlegen ... unsere Polizei fährt die LKWs und Sattelschlepper einfach von der Strasse und alle bekommen nen saftiges Verfahren wegen Behinderung des Strassenverkehrs. Bluppp war die Streikidee vom Acker! Das geht in Deutschland mit einem, nebenbei bemerkt, Polilitiker der dereinst selbst von der Strasse getragen werden mußte. Ein Politiker der sich dann aber selbst mit Knüppel und Helm ablichten hat lassen. Soviel mal auch zur Verläßlichkeit von Politikoppositionen die dem Guttenberg gegen den Karren pissen wollen. Gerade dieses wendehalspack von SPD, Grünen ... Spendenaffären, Flugbonusmeilen, Sich vom Steuerzahler den Unterhalt fürseine Kinder zahlen lassen ... der Guttenberg ist mit seinen Plagiats"affären" ein Lamm im Wolfsrudel der Korrupten. Der hat doch seine Doktorarbeit nicht abschreiben müssen um Politiker zu werden. In diesem Kapitalorientierten Staat hätte der nur seine reichlich vorhandene Kohle rüberwachsen lassen müssen und Bums, er wäre Politiker geworden. Hier, in Deutschland, geht das nun mal nur um Kohle.
Grüße,
Andreas
Du schriebst das persönliche Dinge nicht hierher gehören??!!
naja, wenn forenteilnehmer persönlich werden müssen, ist das deren sache. ich kann dem nichts abgewinnen. mir gehts eigentlich mehr um inhalte, die mich weiterbringen.
Otto Schily soetwas wie: " die können gerne Streiken und die Strassen lahmlegen ... unsere Polizei fährt die LKWs und Sattelschlepper einfach von der Strasse und alle bekommen nen saftiges Verfahren wegen Behinderung des Strassenverkehrs. Bluppp war die Streikidee vom Acker! Das geht in Deutschland mit einem, nebenbei bemerkt, Polilitiker der dereinst selbst von der Strasse getragen werden mußte. Ein Politiker der sich dann aber selbst mit Knüppel und Helm ablichten hat lassen. Soviel mal auch zur Verläßlichkeit von Politikoppositionen...
macht zu haben, korrumpiert. das zeigt sich an diesem beispiel ja auch ganz deutlich.
... der Guttenberg ist mit seinen Plagiats"affären" ein Lamm im Wolfsrudel der Korrupten. Der hat doch seine Doktorarbeit nicht abschreiben müssen um Politiker zu werden.
hmm, hat er aber, und das schlimme ist, er hätte es besser wissen müssen. eine eselei, die ihm jezt einiges kaputt gemacht hat. und die sache ist noch nicht vom tisch. wenn das thema gerichtlich vorgebracht wird, kann er seinen hut nehmen.
offensichtlich ist er jemandem ein gewaltiger dorn im auge. und dieser jemand hat ihn nun bei den eiern...
was passiert eigentlich mit den eingefrohrenen vermögen?
Reich, reicher, Mubarak?
40 Milliarden Dollar soll das Vermögen der Mubaraks betragen. Korrekt verdientes Geld kann es nicht sein.
Sohn Gamal soll mit 17 Milliarden der reichste sein. Platz zwei im Familien-Ranking würde laut den Schätzungen Husni Mubarak selbst - mit zehn Milliarden Dollar einnehmen. Gefolgt von Sohn Alaa mit acht und Ehefrau Susan mit um die vier Milliarden. Ob die Zahlen stimmen, weiß allenfalls der Mubarak-Clan selbst.
Kann man als Präsident soviel Geld verdienen?
Dass die Höhe des Vermögens, die im Raum steht, jedenfalls nicht unrealistisch sei, sagt Daniel Thelesklaf, Leiter des Basel Institute on Governance und Vorstandsmitglied von Transparency International Schweiz, im Interview mit DW-WORLD.DE: "Wenn man das vergleicht mit dem ehemaligen Präsidenten von Nigeria, Herrn Abacha, der war nur wenige Jahre im Amt und hat es auch auf fünf bis sechs Milliarden gebracht. So gesehen ist es nicht unmöglich, dass man sich eine Milliarde pro Amtsjahr zusammenstiehlt."
Woher das Geld genau kommt, das der Mubarak-Clan in den rund 30 Jahren unter der Präsidentschaft von Husni Mubarak zusammengetragen hat, ist nur schwer zu ermitteln. Genauso schwer ist die Frage zu beantworten, wie groß der Teil des Vermögens ist, der illegal erworben wurde. "Zum Beispiel kommt es vor, dass in solchen Regimen Monopolbetriebe an Familienmitglieder gegeben werden, oder bestimmte Importlizenzen, die sehr, sehr lukrativ werden, dem Freundes- oder Familienkreis zugeschanzt werden", erklärt Daniel Thelesklaf. "Und so können sich große Vermögen akkumulieren, ohne dass ganz klar bestimmbar ist, dass es tatsächlich Erlöse aus verbrecherischen Machenschaften sind."
Woher kommt das Geld?
"Ägypten musste seine Staatsanleihen auf internationalen Finanzmärkten verkaufen, weil die Kreditglaubwürdigkeit Ägyptens und seine Fähigkeit, Schulden abzubezahlen, allgemein angezweifelt wurden. Das war Ende der 1980er-, Anfang der 1990er-Jahre.
Die Staatsanleihen wurden damals für 35 Prozent ihres Nennwerts verkauft. Gamal Mubarak hat diese Staatsanleihen gekauft, weil ihm garantiert wurde, dass er vom ägyptischen Staat zu 100 Prozent den Nennwert bekommt - und das natürlich durch den Einfluss seines Vaters Husni Mubarak."
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6428578,00.html
Schweiz friert Gaddafi-Vermögen ein
24.02.2011, 20:22 2011-02-24 20:22:47
Es geht um Hunderte Millionen Euro, mit denen der Gaddafi-Clan sein ausschweifendes Leben finanziert: Die Schweiz reagiert auf die Unruhen in Libyen und sperrt die Konten des Diktators. Bis vor kurzem buhlte Europa noch um sein Geld.
Was Schweizer Menschenrechtler in den letzten Tagen forderten, wird nun umgesetzt: Das Vermögen des libyschen Staatschefs Muammar al Gaddafi und seiner Familie wird mit sofortiger Wirkung eingefroren. Das teilte das Außenministerium am Donnerstagabend mit. Wie es hieß, wolle der Schweizer Bundesrat damit jegliches Risiko einer Veruntreuung von staatlichem libyschem Eigentum vermeiden.
Auf Schweizer Konten lagern etwa 490 Millionen Euro aus Libyen, wie die "Aktion Finanzplatz Schweiz" erklärte. Unbekannt sei, welcher Anteil dem Clan um Gaddafi gehöre. Zu Monatsbeginn war in der Schweiz ein Gesetz in Kraft getreten, das die Rückgabe von sogenannten Potentatengeldern erleichtern soll. Bedingung ist ein förmliches Rechtshilfegesuch des Staates, der durch die finanziellen Machenschaften seines Herrschers geschädigt wurde. Das Rechtshilfegesuch kann meist erst nach dem Rücktritt des Machthabers erfolgen. "Aktion Finanzplatz" appellierte an Banken nach weiterem Vermögen des Clans zu suchen und zu sperren.
Viel werden die Banken wohl nicht mehr finden. Gaddafi zog im Jahr 2008 sein Privatvermögen von knapp 6,5 Milliarden Franken zum Großteil aus der Schweiz ab. Das Geld wird in Steuerparadiesen vermutet oder auf verschiedenen Konten in Europa. Die Europäische Union diskutiert gerade darüber, auch diese Konten einzufrieren.
Über die Familie des Diktators wird wenig Gutes berichtet. Medien greifen immer wieder Ausschweifungen von Söhnen Gadaffis auf. Saif al-Arab Gaddafi beispielsweise führte ein ungewöhnliches Studentenleben. Als er sich in München einschrieb, lebte er in einer Hotelsuite, später kaufte der libysche Staat eine Villa für knapp acht Millionen Euro. In die zog der sechste Sohn von Herrscher Muammar al-Gaddafi aber nie ein, stattdessen erwarb er ein zweites luxuriöses Anwesen.
Auch seine Geschwister gerieten in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen. Das libysche Volk lebt in Armut, Gaddafis Kinder hingegen lieben den Luxus. Das Vermögen der Familie wird auf viele Milliarden Dollar geschätzt. Das meiste Geld fließt aus der Staatskasse auf die Familienkonten. Staatsetat und Herrscherhaushalt sind nicht klar getrennt. Die Einnahmen der libyschen Wirtschaft stammen zu 95 Prozent aus Öl-Exporten. Beim Volk kommt jedoch nur ein Bruchteil dieser Einnahmen an.
US-Diplomaten kamen in von Wikileaks veröffentlichten Botschaftsdepeschen zu dem Schluss, dass der Clan gerne feiert. Die Sippe gilt als "blutdürstig" und "gewalttätig" - "nur interessiert an verschwenderischem Lebensstil". Allein Vater Gaddafi gilt als bescheiden. Gaddafi-Sohn Mutasim ließ Superstars zu Privatkonzerten in der Karibik einfliegen und feierte ausschweifende Partys. Die Gage für Mariah Carey beispielsweise: angeblich eine Million Dollar. In einem Bericht der US-Diplomaten in Tripolis aus dem Jahr 2008 heißt es, Sohn Mutasim habe den Vorsitzenden des staatlichen Ölkonzerns, Schukri Ghanem, unter Druck gesetzt, ihm 1,2 Milliarden Dollar an Bargeld oder in Öllieferungen zu zahlen. Ghanem sagte damals zu einem Vertrauten, er denke über einen Rücktritt nach, da er sich vor Mutasims Rache fürchte.
Gaddafi, der Fiat-Retter
Unterdessen buhlte Europa um Gaddafis Geld. Bis zu 40 deutsche Firmen sind in Libyen ansässig. Die engste Bindung an das Land hat aber Italien. Als Gaddafi im vergangenen August nach Rom reiste, war es wieder mal ein großer Auftritt in der Ewigen Stadt. Ein Besuch wie immer, ganz nach dem Geschmack des Revolutionsführers: Große Entourage, Beduinenzelt, schöne Frauen an seiner Seite.
Beim Abendessen mit Ministerpräsident Silvio Berlusconi dann saßen Italiens Wirtschaftsbosse mit am Tisch. Am Tag darauf berichteten die Medien vor allem über die 200 italienischen Models, die Berlusconi Gaddafi ins Zelt schickte - angeblich, um dort über den Koran zu lernen. Dass es bei dem Gipfel vor allem um Milliarden-Geschäfte ging, geriet dabei fast in den Hintergrund. Denn wie immer, wenn Gaddafi nach Rom kam, drehte es sich vor allem um Geld. Viel Geld.
Erst Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die staatliche Investmentgesellschaft LIA (Libyan Investment Authority) mit zwei Prozent am römischen Rüstungskonzern Finmeccanica beteiligt ist; jeweils 7,5 Prozent hält man am Erstliga-Club Juventus Turin und an der Mailänder Unicredit-Bank. Auch an Fiat sollen die Libyer ein größeres Aktienpaket von knapp zwei Prozent halten. Banken, Sport, selbst die Textilgruppe Olcese, die unter anderem Armani mit edlen Stoffen versorgt, gehört zum Investment-Portfolio der Libyer. Der Staatsfonds soll zudem 32 Milliarden Dollar bei US-Banken angelegt haben, meldete Wikileaks. LIA ist sehr eng mit dem Gaddafi-Clan verbunden. Sohn Saadi saß selbst eine Zeit im Juventus-Vorstand.
Beim Treffen von Berlusconi und Gaddafi soll es auch um die Frage gegangen sein, wo der Wüstenstaat weitere Milliardenbeteiligungen erwerben kann. Die Beziehung geht weit zurück: Als Mitte der 70er Jahre Fiat erstmals kräftig ins Schlingern geriet, klopften die Italiener in Tripolis an. Gaddafi pumpte Milliarden nach Turin, bekam dafür ein Fünftel der Aktien des Autokonzerns - und galt seitdem als Retter in der Not. Bis heute.
Der exzentrische Diktator Heute wird den Italienern flau, wenn sie nur daran denken, wie viel Geld Gaddafi in ihre Volkswirtschaft investierte. Lukrative Beteiligungen mit Petro-Dollar, von denen man nun nicht mehr weiß, wie es mit ihnen weitergehen soll.
der lybier wird weitaus mehr als einige hunderte millionen besitzen, welche noch in der schweiz liegen. daher gabe es wohl vor einiger zeit auch den grossen streit zwischen lybien und schweiz.
vermutlich hatte er grössere beträge nach ?woanders? verlegen wollen.
mir stellt sich die frage, ob solche "eingefrohrenen" konten der bank als frisches bargeld zur verfügung stehen? bin kein finanzexperte, kann mir jedoch denken, dass die entsprechenden banken nicht mürrisch diese konten einfrieren.
ach eins noch um mal die relationen besser zu verstehen: die schweiz hat einen verteidigungsetat von rund 4 mrd. und deutschland etw 8 mrd.
alleine das guthaben von mubarak würde den schweizern für 10 jahre die verteidigungskosten decken... von gaddafis mrd. haben sie wohl das beste gesehen, die liegen inzwischen sicher woanders.
was passiert eigentlich mit den eingefrohrenen vermögen?
Ich vermute, das wird größtenteils medienwirksam "dem Volk" zurückerstattet, was heißt, daß das nächste Marionettenregime es bekommt.
Möglicherweise wird es der Grundstock für Aufrüstung sein.