LOL. Was ist denn bei dir der Unterschied zwischen einer Theorie und einer Hypothese?hehehe .... selbst entlarvt.
Ist das eine Antwort. Grosser Junge, ich bin stolz auf dich!
Das werde ich ganz sicher nicht tun. Wenn du allerdings einen entsprechenden Artikel in einer der einschlägigen Fachzeitschriften vorweisen kannst, werde ich mir den gerne zu Gemüte führen.
Wie gesagt, in eine Richtung zu laufen in die alle anderen auch Laufen ist normal. Erwarte aber nicht dabei etwa zu finden, was nicht schon von den vielen vor Dir gefunden worden ist...
Selten Leute getroffen, die so mit Scheuklappen durchs Leben gehen wie du.
Ahh, das passt nicht in mein Weltbild. Schnell weg, ignorieren!
dass die Ränder der Kontinentalplatten sogut zusammenpassen und das dies, obwohl es eine gute Erklärung wäre, absolut nichts mit einer vermeintlichen Erdexpansion zutun hat.
OK, dann erleuchte mich! Wieso passen denn auch die Platten auf der Pazifikseite exakt aufeinander?
Tatsächlich gab es neben Pangäa sehr wohl noch andere Superkontinente.
Ein einfacher Blick in Wikipedia könnte deine Wissenslücke da beträchtlich schmälern.
Ha, abstrus. Tatsächlich. Vielen Dank, hab ich nicht gewusst. Zuerst gab es scheinbar den Superkontinent Vaalbara, dann Ur, dann Kenorland, dann Columbia, dann Rodinia, später dann Pannotia und dann Pangäa. Nimmt mich echt wunder wie die das berechnet haben...
Walter Russell war Maler, Architekt, Philosoph und Mystiker. Der Begriff Geologie taucht in seiner Vita nicht auf.
LOL er war noch einiges mehr, z.B. Eiskunstläufer. Er hat eine umfassende Cosmogony veröffentlicht (dies war eigentlich seine Hauptbeschäftigung), welche erklärt, wie die Welt funktioniert. Also eine neue Physiktheorie. Diese erklärt eben auch, dass die Planeten und Monde sich ausdehnen...und wieso Sie das tun.
Nette Pauschalisierung. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde das jemals so sagen oder auch nur denken. Jeder Naturwissenschaftler weiß dass die Grundlage des Wissensgewinns die Falsifikation ist.
LOL, du bist der beste Gegenbeweis!
Zitat:
Es mag ja für dich offensichtlich sein und es ist zugegeben eine hübsche Erklärung.
Nichtsdestotrotz ist sie schlicht und ergreifend falsch.
Wie ich bereist gesagt habe, in Sachen Wissenschaft kann man nicht pauschal sagen, etwas ist falsch oder richtig. Man kann nur sagen, das stimmt oder stimmt nicht mit den aktuellen allgemein akzeptierten Theorien überein!
Es ist genau diese wissenschaftliche Arroganz, die die Leute bewegt dann einfach zu sagen: "Das ist falsch".
Etwas physikalische Logik ist schon zur Interpretation eines solchen Bildes notwendig.
Hehe ... danke für die Blumen. Was ich mit den Gletschern und dem schwächeren Vulkanismus bezwecken wollte, ist quasi eine Verschiebung von Massen näher zur Rotationsachse hin. Also die Sache mit der rotierenden Eiskunstläuferin die Du weiter oben ja auch selbst schon angeführt hast.
Die saisonalen Schwankungen würde ich auf Gezeitenkraftänderungen während eines Jahres schieben, weil der Abstand zur Sonne sich ändert und hierdurch wird der Erdkörper anders verformt. Die schnellen Änderungen während eines Jahres könnten dieselbe Ursache haben, aber eben durch die Gezeitenkraftänderung infolge des variierenden Mondabstandes bedingt.
Halte ich auch für durchaus denkbar.
Aber ich wollte mit meinen zwei Beispielen keine Diskussion über die Ursachen der Tageszeitlängenänderung heraufbeschwören.
Mir geht es in erster Linie darum zu zeigen, dass man für eine geringfügig veränderte Rotationsgeschwindigkeit keine Erdexpansion als Erklärung bemühen muss.
Oder anders ausgedrückt: Es ist nicht als Beweis einer solchen zu werten. Da sind wir uns ja sicher einig.
Obwohl ich Wikipedia sehr schätze, ist es als Quelle für wissenschaftliche Themen eher mit Vorsicht zu geniessen. Aber das weisst Du sicher selbst.
Das wesentliche, unübersehbare Element, welches die Expansionstheorie stützt, ist eben das Zusammenpassen der Kontinente auf einer kleineren Kugel.
Ich schrieb es bereits und ich schreibe es wieder:
Die Kontinente passen NICHT zusammen, jedenfalls nicht so wie Ihr es hier gern hättet.
Zwar haben die Kontinente diverse male eine zusammenhängende Landmasse gebildet. Doch waren sie nie ein zusammenhängender Kontinent der die komplette Erde umspannt. Dies lässt sich ganz leicht mittels Geomagnetik, simpelster vergleichender Sedimentologie oder Verbreitungsräumen x-bieliebiger Arten beweisen.
da wir außerdem Meeresbodenvergrößerungen beobachten können
Da muss ich Dir leider eine eklatante Wissenlücke attestieren.
Ozeanische Kruste die an mittelozeanischen Rücken produziert wird, wird an anderer Stelle wieder subduziert. Es ist ein Nullsummenspiel.
Der Atlantik beispielsweise ist noch im Entstehen begriffen und die Subduktion hat hier noch garnicht eingesetzt, daher wächst er auch stetig.
Der Pazifik dagegen ist deutlich älter als der Atlantik und bereits dabei wieder schmaler zu werden, was wir freilich nicht mehr erleben werden. Und bevor Du fragst ... JA man kann es messen und es WIRD gemessen und zwar auf den Millimeter genau, im krassen Gegensatz zu der von Dir postulierten Erdexpansion.
Zur Bekämpfung der Symptome empfehle ich "Wilson-Zyklus" oder "Subduktion" bei Wikipedia nachzuschlagen.
Zu behaupten, daß der Erddurchmesser einfach konstant bleibt (weder Expansion noch Kontraktion) ist wohl die astrusest denkbare Behauptung. Alles Materielle ändert sich im Lauf der Zeit, weil die beeinflussenden Größen sich laufend ändern.
Ich will ja garnicht behaupten der Erdumfang würde sich nicht geringfügig ändern, aber was Du hier heraufbeschwörst ist eine Radiusvergrößerung von mehreren tausend (!) Kilometern. Also hör mal .....
Ich könnte dir sogar verraten, daß ich Schwierigkeiten mit dem Massenträgheitsmoment der Erde bei meinem Gasballmodell habe.
Sehr freundlich von Dir ! Dann möchte ich Dir jetzt aber auch was verraten. Deine kleine Modellrechnung weiter oben steht auf sehr sehr wackeligen Beinen, wie ich Dir bereits in ausreichend deutlicher Form dargelegt habe (und das weißt Du zweifellos auch ohne das ich es Dir sage). Und seien wir ehrlich ... Dein hochtrabendes "Modell" hast Du doch nur mittels idealer Gasgleichung errechnet. Wie Du zu guter Letzt ja auch selber zugegeben hast.
Wie gesagt, in eine Richtung zu laufen in die alle anderen auch Laufen ist normal. Erwarte aber nicht dabei etwa zu finden, was nicht schon von den vielen vor Dir gefunden worden ist...
Selten Leute getroffen, die so mit Scheuklappen durchs Leben gehen wie du.
Ahh, das passt nicht in mein Weltbild. Schnell weg, ignorieren!
Glaubst Du, dass was Wissenschaftler machen unterscheidet sich groß von dem was Du machst ? Glaubst Du wirklich, dass sie stets und ständig nur ausgetretene Pfade einschlagen ? Schonmal von Einstein gehört ? Newton ? Oder gar Lovelock ?
Als Wissenschaftler tut man im Prinzip doch nix anderes als die Leute hier im Forum. Man stellt irgendeine Hypothese auf und beweist oder widerlegt sie dann. Der große Unterschied zwischen Dir und einem Wissenschaftler ist derjenige: Er redet nicht nur drüber sondern er tut es auch (oder versucht es wenigstens so gut er kann).
Wenn man Deine Texte so liest könnte man ja denken der gemeine Wissenschaftler wäre ein völlig verblendeter Depp der nur irgendwelche veralteten Theorien zu verteidigen sucht. Möchte mal wissen woher du so eine Einstellung hast.
Ich stelle jetzt einfach mal folgende Hypothese auf: Du hast genau NULL Ahnung wie Wissenschaftler arbeiten oder wie Forschung funktioniert.
Du willst den Gegenbeweis antreten ? Du willst mir beweisen das Du sehr wohl weisst was Wissenschaftler jetzt im Moment erforschen ? Gut ! Dann nenne mir 10 topaktuelle Forschungsgebiete aus mindestens 5 verschiedenen Teilgebieten der Geologie.
Na, da bin ich ja mal gespannt.
OK, dann erleuchte mich! Wieso passen denn auch die Platten auf der Pazifikseite exakt aufeinander
Gegenfrage: Erklär mir doch mal wie Südeuropa und Nordafrika zusammen passen. Westnordamerika und Ostasien passen übrigens ebenfalls nicht aneinander ...
Nimmt mich echt wunder wie die das berechnet haben
Du räumst also ein, nichtmal eine grundsätzliche Ahnung von Geologie zu haben ... doch trotzdem trittst Du hier vehement für eine Erdexpansionstheorie ein ? Wie passt denn das bitte zusammen ?
Und wieso tust Du das wo du doch selbst zugibst, dass dir (ganz wie bei Deinem Vorredner Paule) entscheidendes Hintergrundwissen fehlt ?
Diese erklärt eben auch, dass die Planeten und Monde sich ausdehnen...und wieso Sie das tun.
Ich will nicht in Abrede stellen, dass der Herr Russell sehr umfangreiche Überlegungen angestellt hat. Aber die beziehen sich doch wohl mehr auf eine eher philosophische Ebene, meinst Du nicht ? Der Herr Russell, den Du ja so zu mögen scheinst, hat auch nie irgendwelche Videos ins Internet gestellt. Denn wie Du sicher weisst, zumindest davon bin ich überzeugt, ist er seit 1963 verstorben. Und bevor Du jetzt fragst ... Nein damals gab es noch kein Internet. 😉
Wie ich bereist gesagt habe, in Sachen Wissenschaft kann man nicht pauschal sagen, etwas ist falsch oder richtig.
Doch doch, man kann. Auf nichts anderem beruht nämlich die komplette Naturwissenschaft. Ich wiederhole mich da sehr gerne noch einmal ... "Falsifikation" !
ich bin stolz auf dich
Danke, mein sehr sehr junger Padawan 😉
Gruß
P.S.:
Es steht nach wie vor unverändert im Raum:
Eine Erdexpansion konnte nie von irgendwem (bzw. irgendeinem Satelliten) gemessen werden. Also warum wollt Ihr auf Teufel komm raus etwas herbeibeweisen das garnicht vorhanden ist ?
Hi Allerseits
Hab hier mal eine interessante Grafik zum Thema:
Die ozeanische Kruste, farblich dargestellt entsprechend des Alters
Rot: 0-29 Mio Jahre alt
Orange: 30-47 Mio Jahre alt
Gelb: 48-67 Mio Jahre alt
Grün: 68-129 Mio Jahre alt
Blau: 130-180 Mio Jahre alt
Könnt euch ja mal eure eigenen Gedanken darüber machen...
Grüße
Thargo
@Thargo
Dein Bild ist sehr interessant, Dank dafür! Werde das auch noch ansprechen.
@ksk_1
Zunächst nur einmal ein Bild vom Realgasfaktor (pV/RT). Ich sprach das schon einmal an und behauptete, bei hohen Temperaturen und Drücken geht der wieder gegen 1. Aber bitte erspare mir deine übliche Korinthenkackerei, wenn es um grundsätzliche Fragen erstmal geht. Eine genaue Antwort auf Deine obigen Einwände hatte ich schon einmal, dann ist aber etwas passiert und nun muß ich das nochmal erarbeiten.
Hier eine Graphik für N2, Wiki:
Hier habe ich einmal ein paar Beispielrechnungen durchgeführt, welchen alle dieselbe Erdmasse, Durchmesser und Krustendicke zugrundeliegt. Die Kruste steht in allen Fällen im Gleichgewicht mit dem Gasdruck, "schwimmt" also frei auf dem Gasdruck.
Variiert wurde nur das mittlere Molekulargewicht des inneren Gases. Welche Parameter sich dann ändern, kann man leicht erkennen. Insbesonders sind das die Krustentemperatur am inneren Rand, welche sicherlich dann nicht sein kann und der Temperaturgradient in der Kruste.
Es kann prinzipiell unter allen Umständen, natürlich auch mit einem anderen Gasgesetz (z.B. anderer Adiabatenexponent) und anderen Krustendicken oder auch kompressiblen Krustenmaterial oder anderen Erddurchmessern immer eine stabile Konfiguration gefunden werden, auch bei jeder beliebigen Massenvorgabe, welche auch einfach konstant bleiben darf.
Auswahlkriterium für die wahrscheinliche Richtigkeit ist u.a. der Temperaturgradient in der Kruste und die Temperatur am Krustenrand. Allerdings sind mir hierfür noch kaum Materialdaten bekannt. Wie verläuft z.B. der Schmelzpunkt, Dichte, Kompressionsmodul des dort vorhandenen Materials als Funktion des Druckes in diesem Bereich? Unser Geologe kann diese Daten aber sicher aus dem Ärmel schütten.
Das mittlere Bild gibt unter diesen angenommenen Umständen die wahrscheinlichsten Verhältnisse wieder. Der Erdradius variiert von 0 (Zentrum) bis 1 (Oberfläche).
Noch ein Nachtrag. Entgegen meiner früheren Aussage, daß ich Schwierigkeiten beim Massenträgheitsmoment habe, beruhte diese Aussage auf einem kleinen Rechenfehler. Das Massenträgheitsmoment ist sehr leicht zwanglos richtig hinzubekommen. Also auch damit gibt es keine Probleme mehr.


