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Die Schwerkraft im Erdinnern

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(@alvaricus)
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@bynaus: also zunächst ..das Modell mit der Venus hat nichts mit der Erdentstehung zu tun.... nur so zum Verständnis...  ich kann deinen Erläuterungen,was passieren würde durchaus folgen... Ich habe deshalb extra geschrieben: "(ich weiss, das gibt es nicht, aber mir geht es hier um die Schwerkraft in einer Hohlkugel)"
...es ist ein Bildhaftes Beispiel. Mir ist absolut klar, dass die kosmische Möglichkeit für so ein Szenario kleiner einer ausdrückbaren Wahrscheinlichkeit ist- also nicht geht... doch bitte daran nicht aufhalten... Also bitte abstrakt denken, gleiche Größe der Asteroiden, Annäherung bis unendlich gegen Null und weitere Anhäufung nach Aussen hin mit prop. größeren Asteroiden auf diesen sich zu den Polen vergrößernden Gürtel der am Ende den ganzen Planeten umschließt. Also bitte nur auf das Ergebnis achten (abstrakt) und auf den entstandenen Hohlkörper... samt Gravitation.
Soviel zum Beispiel...
Zu Wegener : gute Argumente reichen nicht um wirklich richtig zu liegen. Sein Freund Otto Hilgenberg hatte noch bessere Argumente und wollte diese neuen Erkenntnisse seinem Freund Wegener mitteilen. Doch leider verstarb er, bevor dass passieren konnte. Die Gründe für den fehlenden Erfolg kann man in meiner Antwort Nr. 8  in "Jetzt gehen wir das Ganze mal seriös an.." Seite 1 nachlesen...(damit's hier nicht zu lang wird)


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(@bynaus)
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Natürlich reichen Argumente alleine nicht. Man muss diese auch gegen die kritischen Fragen anderer verteidigen. Je länger sich eine neue Hypothese gegenüber kritischen Fragen als resistent erweist, desto mehr werden darüber nachdenken, ob da wirklich etwas dran sein könnte. Ein Umdenken findet nur statt, wenn stichhaltige Argumente vorgebracht werden, die überzeugen können.

Ok, ich habe dich falsch verstanden bzgl. der Venus. Nun, in diesem Fall (Asteroidenschale umschliesst die Venus vollständig) wäre es so, dass die Anziehung der Venusoberfläche unvermindert gleich stark wäre, während zwischen Schale und Venusoberfläche keine Kraft zu Schale hin existieren würde (nur weiterhin eine Kraft zur Venusoberfläche hin, exakt gleich stark wie ohne Schale). Von aussen hätte die "neue" Venus dann die kombinierte Schwerkraft von Schale + Venus.


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(@alvaricus)
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@bynaus:
.... SCHÖN   wir sind uns mal einig.  ...und hier haben wir doch eine Hohlkugel. nicht klassisch aber...
und zu Wegener auch da stimm ich dir zu... und siehe Otto Hilgenberg wird heute noch ernsthaft auf der wissenschaftlichen Seite diskutiert. Das ist doch schon der erste Ansatz für ein mögliches folgendes Umdenken..oder?  unabhängig davon ob Hilgenberg nun recht hat.


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(@bynaus)
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Nun, die "Äther"-Theorie wird, in einer von der frühen Form völlig verschiedenen Version, noch heute diskutiert. Sicher ist hingegen (wegen dem Michelson-Morey-Experiment und anderen), dass es keinen feststehenden Lichtähter gibt, durch den sich die Erde bewegt. Möglicherweise gibt es aber den "Higgs-Äther". Das Higgs-Teilchen ist ein hypothetisches Teilchen, auf das bereits heute einige Experimente hindeuten, allerdings konnte es noch nicht experimentell bestätigt werden. Das Higgs-Teilchen, so die Theorie, verleiht allen anderen Teilchen ihre Masse. Man kann feststellen, dass wenn es ein Higgs-Teilchen gibt, es ein Higgs-Feld geben muss, das sich über das ganze Universum erstreckt: Dies liegt daran, dass die Vakuumenergie nicht Null beträgt. (Ich weiss, das geht jetzt etwas schnell, aber das ist nur ein kurzer Abriss, Details dazu können aus wissensch. Zeitschriften wie z.B. in Deutschland Spektrum der Wissenschaft bezogen werden...) Daraus könnte man eine Abstossungskraft des Vakuums herleiten, möglicherweise. Aber wie gesagt, alles nur Hypothesen, keiner weis, ob sich das als richtig erweisen wird. Es kann also sein, dass man eines Tages sagen wird: Es ist korrekter, wenn wir von Abstossung des Vakuums sprechen denn von Anziehung der Masse. Newton und Einstein werden dadurch nicht falsch, da sie beschreibend sind. Wie jemand hier im Forum schon mal gesagt hat: Nur, weil wir unsere Auffassung über Naturgesetze ändern, fallen nicht plötzlich alle Satelliten herunter. Aber die Kombination von Einstein und Higgs-Theorie könnte (sofern sich die Higgs-Hypothese als brauchbar erweist) zu bisher unerdachten neuen Anwendungen und Denkweisen führen.

Doch ich muss hier nochmals betonen, dass dadurch die Newtonsche Physik (die Mechanik) nicht falsch wird, denn die beschreibt ja einfach die Phänomene. Das heisst, eine Hohlkugelerde ist auch dann nicht möglich, wenn man von Higgs-Feldern statt von Gravitation ausgeht.

Aber betreffend Äther: Wenn man damit Higgsfelder meint, dann könnte hier durchaus noch ein Umdenken angesagt sein...


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(@alvaricus)
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Newton bleibt richtig-  Einstein in best. Bereichen auch. (z.B. Spin-Netzwerk) aber es gibt da eventuell Interpretationsschwierigkeiten. Das physikalische Maximum Lichtgeschwindigkeit scheint hierzu zu gehören. Die Lichtgeschwindigkeit ist nicht das Ende der Fahnenstange. Da könnte Einstein falsch gelegen haben. Es gibt aus neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen heraus durchaus berechtigte Zweifel. z.B: Messungen der Feinstrukturkonstante α die sich über lange Zeiträume ändert.  oder siehe: http://hyperspace.alien.de/Max%20Planck%20und%20der%20Hyperraum.htm  
oder :
http://www.r-haas.de/V3.html
und: http://www.weltderphysik.de/themen/quanten/uebersicht/zwillinge/
aber nochmal zu meinem Beispiel mit der Venus...? Hohlkörper oder nicht?


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