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Die HOHLKÖRPER-THEORIE

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>>Bynaus, Du schriebst am: 29.12.03 um 20:11:40

Dass die P-Wellengeschwindigkeit in 3000 km Tiefe abnimmt, hast du akzeptiert: Aber dass es keine Luft sein kann dort unten, offenbar nicht: Denn in Luft können sich P Wellen nicht ausbreiten -

Heute schriebst Du:
Und was sagt uns das? Das der Versuch, Platten durch Erdbeben zu entlasten, Schief gegangen ist. Und jetzt? Den Versuch war es Wert, aber deshalb laufen die Wellen immer noch nicht um den Kern herum! Ich fragte dich, ob du mir zeigen könntest, warum die Wellen um den Kern herum laufen sollen. Du kannst es offenbar nicht, sondern weichst aus. <<

Genau das habe ich erwartet.
Erst gibst Du Dir die Antwort selber und sagst ein paar Seiten später, das habe ich doch gar nicht gesagt.

Du hast es doch schon zugeben. Was meckerst Du jetzt an Deinem eigenen Kommentar rum?

Aber nochmal mit anderen Worten;
Wenn durch eine luftgefüllte- oder leere Kugel keine P-Wellen laufen können um auf die andere Seite zu gelangen, dann bleibt doch nur der Weg außerhalb des Hohlraumes um ihn herum durch die den Hohlraum umschließende Materieschale.
Dieser Weg ist aber länger als mitten durch die Kugel und deswegen benötigt das Signal auch eine längere Zeit.

Einfacher gehts nun kaum noch.

>>Ich habe, ein paar Seiten zurück, eine Aussage des auf dem Web veröffentlichten Teils des Buches bereits wiederlegt. Hat der Autor davon Kenntnis genommen? Hat er das korrigiert? Die Ausgabe auf dem Web ist unverändert, und er hat sich nicht dazu geäussert. Vielleicht sollte erst einmal die Geopyhsik verstanden werden... das ist eine Grundlage, auf der man diskutieren kann. <<

Nicht so hastig Bynaus.
Deinen Antworten auf meinen Fragenkatalog werden wir nach und nach auf den Zahn fühlen. Du wirst dann schon merken wo es schmerzt. Aber gemach, Eins nach dem Anderen. Jetzt sind wir erstmal beim Hohlkern.


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(@bynaus)
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Wenn durch eine luftgefüllte- oder leere Kugel keine P-Wellen laufen können um auf die andere Seite zu gelangen, dann bleibt doch nur der Weg außerhalb des Hohlraumes um ihn herum durch die den Hohlraum umschließende Materieschale.
Dieser Weg ist aber länger als mitten durch die Kugel und deswegen benötigt das Signal auch eine längere Zeit.

Na gut, noch einmal ganz langsam für dich:

1. Beobachtung: P-Wellen breiten sich nicht durch Luft aus.

2. Beobachtung: Es gibt Wellen, die offenbar gerade durch den Kern auf die andere Seite geraten.

--> Folgerung: Offenbar gibt es im Kern keine Luft.

Jetzt wendest du ein, die Wellen könnten "um den Kern" herum laufen und so den Eindruck erwecken, dass sie eigentlich durch den Kern gelaufen seien, wodurch die längere Laufzeit erklärt wäre. ABER: Du kannst keine befriedigende Erklärung liefern, WARUM denn die Wellen um den Kern laufen sollen: Die Linien auf einschlägig bekannten Modelldarstellungen sind nicht einfach beliebig irgendwie gezogen, sondern folgen den Anforderungen eines bestimmten Dichteverlaufs. In einem solchen Verlauf werden Wellen z.B. vom Lot weggebrochen, wenn die Dichte zunimmt. Deine Behauptung würde aber voraus setzen, dass der Kern irgendwie "fokussierend" wirkt, die durchlaufenden Wellen also irgendwie wieder bündelt. Wie soll das gehen? Du kannst kein überzeugendes mathematisches Modell dafür vorlegen, warum die Wellen überhaupt UM DEN KERN HERUM laufen sollten. Wodurch werden sie denn abgelenkt? Wie stark werden sie abgelenkt? Was heisst das für den Dichteverlauf? So lange du kein solches Modell präsentieren kannst, gibt es keinen Grund, warum man annehmen sollte, dass diese Wellen um den Kern herum laufen. Beweise, engelsde, Beweise!

Du redest ja immer von oben herab zu mir, von wegen, man müsse sich ja Gedanken um den Nachwuchs machen etc... Aber deine Art, an diese Dinge heranzugehen, ist völlig unwissenschaftlich. Du glaubst, alleine die Tatsache einer aufgestellten Behauptung sei Beweis genug. Du täuschst dich...

Deinen Antworten auf meinen Fragenkatalog werden wir nach und nach auf den Zahn fühlen. Du wirst dann schon merken wo es schmerzt. Aber gemach, Eins nach dem Anderen. Jetzt sind wir erstmal beim Hohlkern.

Ich bezog mich nicht auf den Fragenkatalog. Ich bezog mich auf deine Aussage, wonach die Erde früher [b]sehr viel[/b] kleiner gewesen sei, obwohl ich dir nachgewiesen habe, dass der Massezuwachs durch meteortisches Material höchstens ein Promille der Erdmasse ausgemacht hat.

Ach ja, was ich noch sagen wollte: Das sind ja bereits ganze Opern, die du da in den Wald hinaus pfeifst... "ich werde schon noch merken, wo es schmerzt..." *lach*


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>>Geschrieben von Bynaus um 11:03:32
>Zitat:Wenn durch eine luftgefüllte- oder leere Kugel keine P-Wellen laufen können um auf die andere Seite zu gelangen, dann bleibt doch nur der Weg außerhalb des Hohlraumes um ihn herum durch die den Hohlraum umschließende Materieschale.
Dieser Weg ist aber länger als mitten durch die Kugel und deswegen benötigt das Signal auch eine längere Zeit. <

Na gut, noch einmal ganz langsam für dich:

1. Beobachtung: P-Wellen breiten sich nicht durch Luft aus.<<

Richtig, wenn der Kern hohl ist gets nicht durch. Es muß drumrum gehen.

>>2. Beobachtung: Es gibt Wellen, die offenbar gerade durch den Kern auf die andere Seite geraten.<<

Du hättest schreiben sollen;
Es gibt Wellen, die offenbar gerade durch den Kern auf die andere Seite geraten sollten, weil sie dort gemessen werden können.
Du berücksichtigst nicht die Laufzeitunterschiede der Wellen die von der Kernoberfläche direkt zurückgeleitet werden zu denen die durch den Kern hindurchgehen um erst danach wieder an die Oberfläche zu treten.

>>--> Folgerung: Offenbar gibt es im Kern keine Luft.  

Jetzt wendest du ein, die Wellen könnten "um den Kern" herum laufen und so den Eindruck erwecken, dass sie eigentlich durch den Kern gelaufen seien, wodurch die längere Laufzeit erklärt wäre. ABER: Du kannst keine befriedigende Erklärung liefern, WARUM denn die Wellen um den Kern laufen sollen: Die Linien auf einschlägig bekannten Modelldarstellungen sind nicht einfach beliebig irgendwie gezogen, sondern folgen den Anforderungen eines bestimmten Dichteverlaufs.<<

In erster Linie folgen sie den Vorstellungen weil es nach den Vorstellungen nicht sein kann, daß die Erde ein Hohlkörper ist. Denn das widerspricht ja dem gesunden Menschenverstand. Der innere Erdkern darf zwar hart, aber nicht hohl sein.
(Hart deshalb, weil man das Absinken des Eisen aus dem Erdmantel in den Kern hinein als ""Ausfrieren"" deklarieren kann. Darunter kann sich aber niemand etwas vorstellen außer den Geophysikern, die das ""Ausfrieren"" erfunden haben um das Dilemma zu umgehen.)
Darum müssen die gezogenen Linien den Vorstellungen folgen. Es gibt keine andere Möglichkeit für den Forscher wenn er sich seinen Kollegen gegenüber nicht lächerlich machen will.

>>In einem solchen Verlauf werden Wellen z.B. vom Lot weggebrochen, wenn die Dichte zunimmt. Deine Behauptung würde aber voraus setzen, dass der Kern irgendwie "fokussierend" wirkt, die durchlaufenden Wellen also irgendwie wieder bündelt. Wie soll das gehen?<<

Das geht bei mir genauso wie es bei der Astrophysik geht. Licht um eine 'Gravitationslinse' herumlaufen zu lassen ist mittlerweile ein beliebtes Spielzeug der Astronomen.

>>Du kannst kein überzeugendes mathematisches Modell dafür vorlegen, warum die Wellen überhaupt UM DEN KERN HERUM laufen sollten.<<

Wenn ich mein Ohr an meinen Heimglobus lege und auf der anderen Seite mit dem Fingernagel draufklopfe, höre ich nicht nur das 'tik-tik-tik', ich spüre das auch.
Was brauche ich für mein kleines Experiment da ein mathematisches Modell??

>>Wodurch werden sie denn abgelenkt?<<

Jeder Übergang lenkt die P-Wellen ab, das kannst Du an deinen Kernschatten sehen.

>>Wie stark werden sie abgelenkt?

So stark, daß sich auch hier ein Kernschatten genauso wie an den anderen Schalenübergängen ergibt.

>>Was heisst das für den Dichteverlauf?<<

Das bedeutet, daß die Kernoberfläche härter sein sollte als die darüberliegende Schale des äußeren Erdkerns.

>>So lange du kein solches Modell präsentieren kannst, gibt es keinen Grund, warum man annehmen sollte, dass diese Wellen um den Kern herum laufen. Beweise, engelsde, Beweise<<

Das ist für mich ein genauso gutes Modell wie die Vorstellung eines harten inneren Erdkerns, allerdings mit dem Vorzug, die längeren Laufzeiten durch den Kern hindurch zu begründen.

>>Du redest ja immer von oben herab zu mir, von wegen, man müsse sich ja Gedanken um den Nachwuchs machen etc...<<

Ich meinte aber auch daß Du nicht gleich beleidigt sein sollst. Das hier ist ein Spiel wie sowieso das ganze Leben nur ein Spiel ist. Wir müssen ab und an ja auch mal was zum grinsen haben sonst resignieren wir am Ende noch so wie unser
-ICH-:
>>Ach es hat doch keinen Sinn....... Tschüss!<<

Bynaus:
>>Ich bezog mich nicht auf den Fragenkatalog. Ich bezog mich auf deine Aussage, wonach die Erde früher sehr viel kleiner gewesen sei, obwohl ich dir nachgewiesen habe, dass der Massezuwachs durch meteortisches Material höchstens ein Promille der Erdmasse ausgemacht hat.<<  

Wenn sich die Erde in ihrer Frühzeit durch das Bombardement von Meteoriten sogar glühend aufgeheizt haben soll kann die Menge der auf die Erde niederprasselnden Massen nicht vernachlässigbar klein gewesen sein. Rede also keinen Unfug.


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(@bynaus)
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Möge das Spiel weitergehen...

In erster Linie folgen sie den Vorstellungen weil es nach den Vorstellungen nicht sein kann, daß die Erde ein Hohlkörper ist. Denn das widerspricht ja dem gesunden Menschenverstand. Der innere Erdkern darf zwar hart, aber nicht hohl sein.  
(Hart deshalb, weil man das Eisen des Erdmantels in den Kern hinein als ""Ausfrieren"" deklarieren kann. Darunter kann sich aber niemand etwas vorstellen außer den Geophysikern, die das ""Ausfrieren"" erfunden haben um das Dilemma zu umgehen.)
Darum müssen die gezogenen Linien den Vorstellungen folgen. Es gibt keine andere Möglichkeit für den Forscher wenn er sich seinen Kollegen gegenüber nicht lächerlich machen will.

Du machst mir Spass... erstens ist das "Ausfrieren" keine abstruse Sache, sondern es ist einfach ein "fest" werden, so wie Wasser fest wird, wenn es kalt wird (man nennt es dann für gewöhnlich "Eis"). Ob ein Stoff fest wird, hängt eben nicht nur von der Temperatur ab, sondern auch vom Druck - was man auch daran sieht, dass Wasser in grösseren Höhen schon bei tieferen Temperaturen kocht. Im inneren Erdkern sind die T/p-Verhältnisse gerade so, dass Eisen fest wird, während im äusseren Kern der Druck noch nicht genügend hoch ist - weshalb dieser flüssig ist.

Zweitens bemühst du mal wieder das alte Märchen von den Vorstellungen, die nicht sein dürften, und die deshalb niemand wagen würde, aufzustellen. Wenn das so wäre, wäre die Wissenschaft nie weiter gekommen, es gäbe keine Flugzeuge, keine Raumfahrt, und die Sonne würde angeblich immer noch um die Erde kreisen. So funktioniert die Welt aber einfach nicht! Du kannst das Märchen wieder und wieder wiederholen, deshalb wird es nicht richtiger. Schwachstellen in gängigen Theorien werden IMMER angegriffen. Aber um die Schwachstellen zu kennen, muss man erst mal die Theorie kennen. Und dann gibt es da noch die, die glauben, eine Schwachstelle entdeckt zu haben, obwohl sie die Theorie nicht kennen...

Das geht bei mir genauso wie es bei der Astrophysik geht. Licht um eine 'Gravitationslinse' herumlaufen zu lassen ist mittlerweile ein beliebtes Spielzeug der Astronomen.

Natürlich. Aber glaubst du im Ernst, die Astronomen postulieren das ins Blaue hinaus? Aus der Relativitätstheorie kann man exakt berechnen, wie stark, in welchem Winkel ein Strahl abgelenkt wird, wenn er an einer Masse dieser und dieser Grösse vorbei geht. Es gibt ein "Rechenmodell", das sich überprüfen und testen lässt (und das bis heute funktioniert hat).

Hast du ein solches Modell? Eines, mit dem ich berechnen könnte, wie stark der einzelne Strahl abgelenkt wird, wo er wieder rauskommt? DAS musst du bringen, nicht irgendwelche allgemeinen Aussagen. Eine Rechengrundlage, auf der wir deine Voraussagen über den Erdaufbau überprüfen können. Kein Wissenschaftler wird dir je glauben, so lange du deine Einstellung zu Rechenmodellen nicht änderst. Für dich sind sie wahrscheinlich überflüssig.

Wenn sich die Erde in ihrer Frühzeit durch das Bombardement von Meteoriten sogar glühend aufgeheizt haben soll kann die Menge der auf die Erde niederprasselnden Massen nicht vernachlässigbar klein gewesen sein. Rede also keinen Unfug.

Siehst du? Du tust es wieder. Woher weisst du das, dass die von mir postulierte Menge nicht ausgereicht hat, um die Erde derart aufzuheizen? Du hast keine Ahnung! DU NIMMST ES EINFACH AN. Weil es dir logisch erscheint? Was ist das denn für eine Begründung?
Glaubst du, irgend ein Verbrecher wurde je verurteilt, weil der Staatsanwalt der "Meinung" war, dass er schuldig sei? Man muss belegen können, was man behauptet.

Fakt ist: Die Erde ist aufgrund von meteoritischem Material seit ihrer Entstehung nicht wesentlich gewachsen. Ich habe es belegt, mit Quellen, die die Menge der Meteoriteneinschläge vor 4.5 Milliarden Jahren angeben, habe dir vorgerechnet, auf welche Masse sich die seit damals eingefallenen Meteoriten aufsummiert haben, und habe diese Masse mit der Erdmasse verglichen.

Hier also noch einmal mein Tip:

1. Kauf dir ein Buch über Geophysik, lies es, wenn du es verstanden hast, denk darüber nach. Vergleich es mit deinen Annahmen. Suche Schwachstellen. Gehe diesen nach. Wenn du einen Wiederspruch findest, suche nicht nur bei der Theorie, sondern auch vielleicht einmal bei dir selbst: Hast du etwas nicht verstanden? (könnte ja eventuell vielleicht sein)

2. Stell ein Modell auf, wie die Masse in der Erde deiner Meinung nach verteilt ist. Die Dichte in Abhängigkeit der Tiefe. Zusammensetzung des Materials. Prüf nach, ob du damit auf die Erdmasse kommst. Dann prüf nach, ob das von dir angenommene Material unter den T/p-Verhältnissen überhaupt stabil ist. Dann prüf nach, ob das Modell die Verteilung der Erdbebenwellen korrekt vorhersagen kann. Dein neu erlerntes Wissen aus dem Geophysikbuch wird dir dabei helfen, das Verhalten der Wellen im Innern der Erde zu beschreiben. Wo gehen die Wellen durch, wie werden sie abgelenkt?

3. Schreib einen guten Artikel, eine Zusammenfassung, zeige ihn einem Geophysiker. Wenn das, was du geschrieben hast, irgend einen Sinn macht, wird er dies erkennen, denn er kennt sich mit der Materie aus. Vielleicht wird er dich auf Fehler hinweisen, überlege dir, ob er recht hat. Korrigiere, wo nötig. Zeige die Arbeit einem anderen Geophysiker. und so weiter. NUR, wenn du so vorgehst, wenn du ein ECHTES, FUNKTIONIERENDES MODELL der Erde entwerfen kannst, DANN hast du eine Chance, dass man deine Arbeit "würdigt."

Ansonsten musst du dich bis an das Lebensende in Internetforen mit Leuten wie mir abquälen...  ;D ;D ;D

Wenn ich mein Ohr an meinen Heimglobus lege und auf der anderen Seite mit dem Fingernagel draufklopfe, höre ich nicht nur das 'tik-tik-tik', ich spüre das auch.
Was brauche ich für mein kleines Experiment da ein mathematisches Modell??

Das ist ein sogenannter Analogieschluss. (Die machst du ständig) Rein logisch sind solche Analogieschlüsse völlig nichstaussagend - es lässt sich damit kein Beweis führen.

(Gericht: "Der Mann hier hat eine helle Haut. Der letzte weisse Mann, den wir verurteilt haben, war schuldig. Also ist es dieser auch." Damit würde man nie durchkommen.)


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>>Geschrieben von Bynaus Geschrieben um 17:37:40
Möge das Spiel weitergehen...

>Zitat:In erster Linie folgen sie den Vorstellungen weil es nach den Vorstellungen nicht sein kann, daß die Erde ein Hohlkörper ist. Denn das widerspricht ja dem gesunden Menschenverstand. Der innere Erdkern darf zwar hart, aber nicht hohl sein.  
(Hart deshalb, weil man das Eisen des Erdmantels in den Kern hinein als ""Ausfrieren"" deklarieren kann. Darunter kann sich aber niemand etwas vorstellen außer den Geophysikern, die das ""Ausfrieren"" erfunden haben um das Dilemma zu umgehen.)
Darum müssen die gezogenen Linien den Vorstellungen folgen. Es gibt keine andere Möglichkeit für den Forscher wenn er sich seinen Kollegen gegenüber nicht lächerlich machen will.<  

Du machst mir Spass... erstens ist das "Ausfrieren" keine abstruse Sache, sondern es ist einfach ein "fest" werden, so wie Wasser fest wird, wenn es kalt wird (man nennt es dann für gewöhnlich "Eis"). Ob ein Stoff fest wird, hängt eben nicht nur von der Temperatur ab, sondern auch vom Druck - was man auch daran sieht, dass Wasser in grösseren Höhen schon bei tieferen Temperaturen kocht.<<

Meistens kommt es allerdings dazu daß ein erhöhter Druck mit einer erhöhten Temperatur einhergeht was in der Regel zur Vergasung, und nicht zur Verfestigung führt. Das sehen wir an der Sonnenoberfläche. In den Granulen werden Eisenanteile an die Oberfläche gespült die allerdings als elektronenarmes Plasma gedeutet werden. Warmes Eisen friert also nicht, sondern es Vergast.

>>Im inneren Erdkern sind die T/p-Verhältnisse gerade so, dass Eisen fest wird, während im äusseren Kern der Druck noch nicht genügend hoch ist - weshalb dieser flüssig ist.<<

Das muß es (das Eisen) ja auch. Wenn das nämlich nicht so wäre, käme es nie zu einem harten Eisenkern den man braucht damit das Erdgewicht zu ihrem Volumen passt. Man saugt sich die Erklärung aus den Fingern und ist wegen der praktischen Unüberprüfbarkeit nicht nur aus dem Schneider, sondern blockt gleichzeitig weitere Überlegungen ab.
In dem Buch 'Unser Planet Erde' wird hierzu auf Seite 153 folgendes gesagt: "Die extrem langsame Rotation der Erde um 1905 und das darauf folgende schnelle Wiederanwachsen der Rotationsgeschwindigkeit fallen mit dem Maximum der Erdbebentätigkeit zusammen. Ob ein von mehreren Forschern vermuteter kausaler Zusammenhang besteht, läßt sich nach dem gegenwärtigen Wissensstand noch nicht entscheiden. Weltweite Schwankungen der dynamischen Prozesse im Erdinnern in relativ kurzen 30- bis 35-jährigen Zeitintervallen als Ursache seismischen Aktivitätsverlaufs sollten wegen der eher in geologischen Zeitmaßstäben ablaufenden Veränderungen unwahrscheinlich sein, würden nicht die dekadischen Rotationsschwankungen der Erde den Verdacht nähren, daß es auch schneller ablaufende geodynamische Prozesse geben könnte, wie sie sich offensichtlich im Erdkern als Quelle der Rotationsschwankungen abspielen." Komisch ist das schon und Erklärungen hierfür gibt es nicht denn mit dem bereits an anderer Stelle zetierten Satz "Der Eisenerdkern bleibt Gewissheit", blockiert sich unser weitschauende Professor selber jede weitere Option.

>>Zweitens bemühst du mal wieder das alte Märchen von den Vorstellungen, die nicht sein dürften, und die deshalb niemand wagen würde, aufzustellen. Wenn das so wäre, wäre die Wissenschaft nie weiter gekommen, es gäbe keine Flugzeuge, keine Raumfahrt, und die Sonne würde angeblich immer noch um die Erde kreisen. So funktioniert die Welt aber einfach nicht! <<

Seit Ptolomäus funktionierte das Spiel doch tadellos über 1.500Jahre lang bis Kopernikus. Und der war nicht einmal der Erfinder des heliozentrischen Weltbildes, sondern nur der Wiederentdecker der altbabylonischen Weltanschauung. Und du willst doch sicher nicht erzählen wollen daß die Menschen vor 500Jahren vor uns blöder waren als heute.

>>Hast du ein solches Modell? Eines, mit dem ich berechnen könnte, wie stark der einzelne Strahl abgelenkt wird, wo er wieder rauskommt? DAS musst du bringen, nicht irgendwelche allgemeinen Aussagen.<<

Ich muß das so wenig wie Kopernikus das konnte und ausschließlich auf seinen Grundlagen kannst Du das Internet nutzen.

>>Eine Rechengrundlage, auf der wir deine Voraussagen über den Erdaufbau überprüfen können.<<

Erstell sie doch einfach selber, dann kann sogar Du mögliccherweise mit einer Einladung nach Stockholm liebäugeln.

>>Kein Wissenschaftler wird dir je glauben, <<

Kein Wissenschaftler soll mir glauben. Wissenschaft hat nichts mit Religion zu tun sondern mit zu überprüfenden Annahmen. Jede Theorie die angedacht wird sollte von der Wissenschaft nachgeprüft werden. Sonst nichts. Erst die Prüfung von Seiteneinsteigern in eine Theorie kann bestätigen, oder verwerfen.

>Zitat:Wenn sich die Erde in ihrer Frühzeit durch das Bombardement von Meteoriten sogar glühend aufgeheizt haben soll kann die Menge der auf die Erde niederprasselnden Massen nicht vernachlässigbar klein gewesen sein. Rede also keinen Unfug.<  

>>Siehst du? Du tust es wieder. Woher weisst du das, dass die von mir postulierte Menge nicht ausgereicht hat, um die Erde derart aufzuheizen? Du hast keine Ahnung! DU NIMMST ES EINFACH AN. Weil es dir logisch erscheint? Was ist das denn für eine Begründung?<<

Die Annahme, daß die Erde in ihrer Frühzeit durch Plannetensimalen-Beschuß überbaupt Bombadiert wurde ist eine reine Annahme.
 
>>Glaubst du, irgend ein Verbrecher wurde je verurteilt, weil der Staatsanwalt der "Meinung" war, dass er schuldig sei? Man muss belegen können, was man behauptet. <<

Wo lebst Du?????
Zu einer Verurteilung brauchte es in Deutschland nie eines Beweises. Bei uns genügen die Indizien um jemanden auf 20Jahre hinter Gitter zu bringen. (Vera Brüne Prozess u.a.. unzählige)

>>Fakt ist: Die Erde ist aufgrund von meteoritischem Material seit ihrer Entstehung nicht wesentlich gewachsen. Ich habe es belegt, mit Quellen, die die Menge der Meteoriteneinschläge vor 4.5 Milliarden Jahren angeben, habe dir vorgerechnet, auf welche Masse sich die seit damals eingefallenen Meteoriten aufsummiert haben, und habe diese Masse mit der Erdmasse verglichen. <<

Fakt ist, das andere Himmelskörper kraterübersäht sind. Und Fakt ist auch das die Einschlagkrater auf der Erde per Verwitterung eingeebnet werden und die jüngsten nur noch im Ansatz zu erkennen sind. Was weißt Du also von der tatsächlichen Begebenheit. Du nimmst da was an, und weil es in den Kram passt nimmst Du es als tatsächliche Begebenheit.

>>Ansonsten musst du dich bis an das Lebensende in Internetforen mit Leuten wie mir abquälen...<<

Die Theorie hat sich bereits ziemlich weit rumgesprochen und wird unter der Hand fleißig diskutiert. Ich denke es wird ohne weiteres Zutun zum Selbstläufer.
Sich hier zu unterhalten bringt doch was. Viele Leute die bisher kaum ernsthaft etwas damit zu tun hatten beginnen sich Gedanken um die Hintergründe unserer Welt zu machen.  

Zitat:Wenn ich mein Ohr an meinen Heimglobus lege und auf der anderen Seite mit dem Fingernagel draufklopfe, höre ich nicht nur das 'tik-tik-tik', ich spüre das auch.
Was brauche ich für mein kleines Experiment da ein mathematisches Modell??  

>>Das ist ein sogenannter Analogieschluss. (Die machst du ständig) Rein logisch sind solche Analogieschlüsse völlig nichstaussagend - es lässt sich damit kein Beweis führen. <<

Ich darf das ja auch weil ich einen völlig neuen Gedanken in den Raum stelle. Bei mir fügt sich ein Gedanke in den nächsten.
Bei Dir ist das anders.
Du erklärst erst die eine Sache, dann die Andere wobei es egal ist ob die Eine nicht der Anderen widerspricht und kommst am: 06.01.04 um 08:07:37
mit der Ausrede daher

>>Wie gesagt: Man kann nicht alles erklären, was aber nicht heisst, dass die Theorie an sich falsch ist. Du hast eine mögliche Erklärung aus dem Buch zitiert. So lange niemand etwas weiteres, neues darüber heraus findet, wird es dabei bleiben. <<

So ist es. Und so bleibt es auch für Dich, außer Du freundest Dich mit befremdlichen Gedanken an.


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