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Die HOHLKÖRPER-THEORIE

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(@bynaus)
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Wofür oder wogegen soll das sprechen?


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>>Geschrieben von Bynaus am: 06.01.04 um 08:07:37<<

>Zitat:Ich sehe diesen Artikel hier jetzt zum ersten Mal und bin überrascht was andere Leute aus meinen Gedanken noch so herauslesen können. Im Grundzug denke ich, kann man das als Aufhänger stehen lassen.<

>>Dazu komme ich noch.<<

Ich bin schon gespannt was da kommt.

>>Natürlich kann die Wissenschaft nicht alles erklären: Aber wenn du ihr dies als Schwäche auslegst, hast du einfach nicht verstanden, worum es in der Forschung geht.<<

Meiner Meinung nach geht es in der Forschung darum herauszufinden, was sich warum, wie verhält. Dabei ist es mir völlig egal wer von welcher Seite die Sache anpackt.
Es ist hier wie in der Medizin, wer heilt hat recht, und nicht wer am lautesten schreit und die strengsten Gesetze zum Schutze der eigenen Pfründe erlassen kann.

>>Der Gravitations"Unsinn": Du bist mir der richtige, der darüber ein Urteil fällt. Du, der behauptet, Gravitation habe etwas mit Licht zu tun... *lach*<<

>Zitat:Wie Du die Kräfte nennst, die sich um einen Drehpunkt streiten ist mir völlig egal. Es sind Massen die sich um diesen Punkt drehen und keine Potentiale.<  

>>Ja, es sind die Massen die drehen, aber über die Art und Weise, wie sie drehen, bestimmen die Potentiale. Ich glaube, du weisst noch immer nicht, was sich in diesem Begriff versteckt.<<

>Zitat:Auch gut, aber wenigstens sind wir uns (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen) einig daß es in 1630km Tiefe einen Punkt gibt an dem sich die Masse der Erde zu dieser, oder jenen Seite hin die Waage hält und um den die Erde mit Mond rotiert.<  

>>Kann man so stehen lassen, wenn man anmerkt, dass wir uns nicht darüber einig sind, WIE, dh, in welcher Form sie sich die Waage halten.<<

Wenn man das, (wenn auch aus unterschiedicher Auffassung heraus), so stehen lassen kann, dann kann ich mich auch gerne damit anfreunden, daß sich in der genauen Erdmitte die Kräfte der Gravitation genauso aufheben wie 22m außerhalb der genauen Erdmitte, oder 1630km unter der Erdoberfläche.

Jetzt haben wir innerhalb der Erde aber schon drei gleichwertige Punkte an denen sich die ominöse Gravitation zu null summiert. Denn in der Mitte ist einer, 22m daneben noch einer, und 5.000km entfernt der Nächste.

Nach Deinen Einlassungen wäre aber auch innerhalb einer Hohlkugel jeder Punkt des Hohlraumes ein solcher Gravitationsnullpunkt da ein sich dort befindliches Teil schwerelos rumschweben sollte.
Jetzt verstehe ich blos nicht wieso in einem eventuellen Hohlraum jeder Punkt innerhalb des Hohlraumes schwerelos sein soll während es innerhalb des gleichen Raumes, sofern er denn nicht leer wäre, nicht auch jeder Punkt schwerelos sein sollte.
Ob voll, oder leer ist doch egal denn ob ich einen Apfel rumschweben lasse, oder zwei die miteinander zusammen rumschweben, oder tausend, oder den Hohlraum mit Äpfeln vollstopfe bleibt sich gleich. Der komplette mit Äpfeln vollgefüllte Hohlraum schwebt in sich zufrieden innerhalb der Erdschale und kümmert sich einen feuchte Staub um die Schalenmaterie.
So sehe ich das.

>Zitat:Na dann erklär doch mal Du was bisher noch kein Geophysiker konnte;
Nämlich wie die Erde es schafft ihre Rotationsgeschwindigkeit innerhalb weniger Jahre deutlich zu erhöhen und danach ebenfalls innerhalb kurzer Zeit wieder zu herabzusetzen.<

>>Wie gesagt: Man kann nicht alles erklären, was aber nicht heisst, dass die Theorie an sich falsch ist. Du hast eine mögliche Erklärung aus dem Buch zitiert. So lange niemand etwas weiteres, neues darüber heraus findet, wird es dabei bleiben.<<

Eben, solange es keine neuen Theorien über diese Erdeigenarten gibt bleibts auch dabei.  


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(@bynaus)
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Wenn man das, (wenn auch aus unterschiedicher Auffassung heraus), so stehen lassen kann, dann kann ich mich auch gerne damit anfreunden, daß sich in der genauen Erdmitte die Kräfte der Gravitation genauso aufheben wie 22m außerhalb der genauen Erdmitte, oder 1630km unter der Erdoberfläche.

Jetzt haben wir innerhalb der Erde aber schon drei gleichwertige Punkte an denen sich die ominöse Gravitation zu null summiert. Denn in der Mitte ist einer, 22m daneben noch einer, und 5.000km entfernt der Nächste.

Ähm, nein, so dann doch wieder nicht.
Nochmals langsam:

Im Erdmittelpunkt halten sich die Gravitationskräfte die Waage, weil die Erde eine kugelförmige Figur hat und daher in alle Richtungen gleich zieht. Die zusätzliche Gravitationskraft vom Mond wird gerade durch die Fliehkraft kompensiert, die dadurch entsteht, dass die Erde um den Schwerpunkt des Erde-Mond-Systems kreist.

Also: Addierung der Gravitation zu 0, wenn es den Mond nicht gäbe, und Aufsummierung von Gravitationskraft und Fliehkraft zu null wegen dem Mond. Es herrschen NETTO keine Kräfte. -> man wäre schwerelos.

22 m neben dem Erdmittelpunkt ist es nur so, dass die Gravitationskraft zum Erdmittelpunkt hin von der Gravitationskraft des entfernten Mondes exakt kompensiert wird. Da sich die Erde aber um den Schwerpunkt des Erde-Mond-Systems bewegt, herrscht eine gewisse Fliehkraft, welche vom Mittelpunkt weg und somit zum Erdmittelpunkt hin zeigt. Es herrschen NETTO Kräfte -> man ist NICHT schwerelos.

In 1630 km Tiefe heben sich die Energetischen Potentiale der Bewegungen von Erde und Mond auf. Die Gravitationskraft der Erde überwiegt hier aber gewaltig über jene des Mondes oder über die Fliehkräfte. Es herrschen NETTO Kräfte -> man ist NICHT schwerelos.

Jetzt verstehe ich blos nicht wieso in einem eventuellen Hohlraum jeder Punkt innerhalb des Hohlraumes schwerelos sein soll während es innerhalb des gleichen Raumes, sofern er denn nicht leer wäre, nicht auch jeder Punkt schwerelos sein sollte.

Das ist einfach: Stell dich auf die Position, dass es im Inneren einer Hohlkugel so ist wie im freien Weltraum: Gäbe es sehr viele Äpfel, dann würde ein Apfel auf, sagen wir, halber Höhe von der Gravitationskraft der vielen Äpfel angezogen, die dem Mittelpunkt näher sind als er selbst: Er würde quasi vom "Apfelplanet" angezogen. Es wirkt IMMER nur die Kraft der weiter UNTEN liegenden Materie. (im freien Raum oder innerhalb einer Hohlkugel) Wenn darunter ein Hohlraum ist - dann herrscht eben die Anziehungskraft dieses Hohlraumes - eben 0 (oder fast 0, wenn man die Luft nicht vernachlässigt).

Ob voll, oder leer ist doch egal denn ob ich einen Apfel rumschweben lasse, oder zwei die miteinander zusammen rumschweben, oder tausend, oder den Hohlraum mit Äpfeln vollstopfe bleibt sich gleich. Der komplette mit Äpfeln vollgefüllte Hohlraum schwebt in sich zufrieden innerhalb der Erdschale und kümmert sich einen feuchte Staub um die Schalenmaterie.
So sehe ich das.  

So siehst du das exakt richtig. Die Äpfel "kümmern" sich nur um die Totalmasse der Äpfel, die unter ihnen liegen. Die oben sind völlig egal, denn deren Wirkung addiert sich zu null.
Meine ich das nur, oder verstehen wir uns langsam?

Meiner Meinung nach geht es in der Forschung darum herauszufinden, was sich warum, wie verhält. Dabei ist es mir völlig egal wer von welcher Seite die Sache anpackt.
Es ist hier wie in der Medizin, wer heilt hat recht, und nicht wer am lautesten schreit und die strengsten Gesetze zum Schutze der eigenen Pfründe erlassen kann.

Ja, da hast du recht. Aber leider für dich hat, um die Analogie aufrecht zu erhalten, die HE noch nie etwas geheilt, Wirkungen werden nur behauptet und nie konkret belegt.


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>Zitat:Na dann erklär doch mal Du was bisher noch kein Geophysiker konnte;  
Nämlich wie die Erde es schafft ihre Rotationsgeschwindigkeit innerhalb weniger Jahre deutlich zu erhöhen und danach ebenfalls innerhalb kurzer Zeit wieder zu herabzusetzen.<  
>>Wie gesagt: Man kann nicht alles erklären, was aber nicht heisst, dass die Theorie an sich falsch ist. Du hast eine mögliche Erklärung aus dem Buch zitiert. So lange niemand etwas weiteres, neues darüber heraus findet, wird es dabei bleiben.<<

>Eben, solange es keine neuen Theorien über diese Erdeigenarten gibt bleibts auch dabei.  
Zitat:Meiner Meinung nach geht es in der Forschung darum herauszufinden, was sich warum, wie verhält. Dabei ist es mir völlig egal wer von welcher Seite die Sache anpackt.
Es ist hier wie in der Medizin, wer heilt hat recht, und nicht wer am lautesten schreit und die strengsten Gesetze zum Schutze der eigenen Pfründe erlassen kann. <

>>Ja, da hast du recht. Aber leider für dich hat, um die Analogie aufrecht zu erhalten, die HE noch nie etwas geheilt, Wirkungen werden nur behauptet und nie konkret belegt. <<

Und schon gets los mit den Unstimmigkeiten der herkömmlichen Theorie, die es nicht schafft über einen Drehimpuls-Austausch des Erdkerns mit dem Erdmantel, die Erde schneller, oder langsamer drehen zu lassen wobei der Erdkern obendrein eine andere Drehrichtung einnehmen kann, als die von uns an unserer Oberfläche zu messende Rotationsrichtung der Gesamterde.

Die Hohlkörper Theorie schafft das gewissermaßen ebenso ganz nebenbei als Abfallprodukt der Grundidee wie die Erklärung des unverstandenen Kernschattens der primären-Stoßwellen und gleichzeitig die längeren Laufzeiten der durch den Kern laufenden P-Wellen.

Und das wiederum wird im Detail ab den Seiten 98
im Kapitel III Die Auswirkungen des Hohlraumes
beschrieben.

Um Dir mal eine kleine Ahnung von der Sache zu geben wollen wir uns einmal die seismische Sache betrachten.

Irgendwo auf der Erde wird unterirdisch eine Explosion ausgelöst. Diese Stoßwellen breiten sich innerhalb der Kontinentalplatten nach alle Richtungen hin aus und können an den verschiedenen Messpunkten zu bestimmten Zeiten nach der Explosion als Erschütterung gemessen werden.
Nach diesen Laufzeiten wird berechnet welchen Weg die einzelnen, zu verschiedenen Zeiten erfaßten Wellenfronten genommen haben. Hierbei bekommt man immer auf neue bestätigt, daß diese Stöße in bestimmten Tiefen des Erdkörpers abgelenkt werden sollten damit sie den Meßpunkt zu dieser, und den nächsten zu jener Zeit erreichen können.
Die Modelle die man sich hieraus von dem Erdkörper erstellt ähneln sehr einem Zwiebelschalenaufbau.
Die einzelnen Schalen innerhalb der Erde reflektieren diese Stoßwellen, jedoch kann weder am Krustenübergang zum oberen Erdmantel, noch am Übergang des oberen Erdmantels zum äußeren Erdkern ein Kernschatten festgestellt werden.
Diese Übergangsreflektions-Stöße sind auf der gesamten Erdoberfläche zu messen. Beim Übergang des äußeren Erdkerns zum inneren Erdkern ist das anders. Die Stoßwellen werden am inneren Erdkern zwei mal reflektiert.
Die erste Stoßwellenreflektion kann sehr bald gemessen werden, spart aber auf der anderen Erdseite, gegenüber dem Explosionsort, einen kegelförmigen Bereich aus in dem nichts gemessen werden kann.
Die zweite Stoßwelle braucht eine ganze Weile länger als die Erste, kann dafür aber nirgendwo auf der Erdoberfläche, außer genau gegenüber dem Explosionsort gemessen werden. Der Bereich zwischen den beiden zu messenden Signalen wird Kernschatten genannt weil es da nichts zu messen gibt.

Und genau für diesen Effekt hat die Geophysik nicht mal eine schlechte Theorie.
Sie hat gar keine!

Das ist bei der Hohlkörper-Theorie anders.
Die Hohlkörper-Theorie favorisiert einen inneren Hohlraum mit einem Radius von etwa 1.000km mit einer harten Oberfläche.

Wenn man sich nun auf einem Stück Papier einen Kreis von 12cm Durchmesser aufmalt, und da hinein einen mittigen Kreis mit einem Durchmesser von etwa 2cm hat man ungefähr die Verhältnisse von Erdschale und Hohlraum vor sich liegen.
Irgendwo auf dem äußeren Kreis markiert man sich einen Explosionsort.
Von hier aus linieren wir beliebig viele Stoßfronten auf den inneren Kreis zu und lassen sie dort (Einfallswinkel=Ausfallswinkel) an den äußeren Kreis zurücklaufen.
Wir werden feststellen daß die Linien überall an der gegenüberliegenden Kreislinie auftreffen, nur nicht in einem kegelförmigen Bereich gegenüber des Explosionsortes. Das ist der Kernschattenbereich.

Ein anderer Teil der Linien soll nach dem Auftreffen auf dem inneren kleinen Kreis aufgeteilt werden und zu beiden Seiten des Kreises um den Kreis herumlaufen bis sich die beiden aufgeteilten Linien auf der gegenüberliegenden Seite treffen. Dort treten sie ihre Reise gemeinsam zur Oberfläche zurück an wo sie dann dort, gegenüber des Explosionsortes gemessen werden können.

Das diese Linien einen weiteren Weg zurücklegen müssen als die vorher reflektierten, bedingt gleichzeitig das verspätete ankommen an dem, dem Explosionsort gegenüber liegenden Messplatz.

So einfach ist das Heilen der kranken Theorieen.

 


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Ach, engelsde: Hab ich dir nicht weiter oben geraten, ein Buch über Geophysik zu kaufen? Du kannst die Theorien, ja nicht einmal die Messungen von geophysikalischen Experimenten nicht richtig wiedergeben. Der Kernschatten hat nicht die Form, die du behauptest!
Siehst du? Eben darum wäre es gut zu wissen, wie denn diese ominöse Vollerde-"Theorie" funktioniert, bevor man sie angreift!

Geh in den Thread: "Seimische Wellen zur Erkundung des Erdaufbaus", lies den Einführungstext durch, und dann, ganz wichtig, hat es im dritten Posting einen Link. Folge ihm, und du siehst das Muster der reflektierten Erdbebenwellen: Es gleicht keinesfalls dem Muster, das du hier beschrieben hast.


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