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[Geschlossen] Verschiedene Gedanken über die hohle Erde

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(@laurin)
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[#1195119974]

Moin

Ich bin kein Verfechter der Hohle-Erde-Theorie, aber ich habe mir trotzdem Gedanken gemacht. Kann ja sein, dass sie wirklich existiert.

Mir kam da gerade folgender Gedanke: Die Erdoberfläche ist ja scheinbar immernoch in Bewegung, was sich durch Erdbeben, Vulkanausbrüche usw. zeigt. (1) So weit stimmt ihr doch sicher überein?

Wenn es jetzt Tunnel bis ins Erdinnere geben soll, dann müssten die doch mitlerweile alle zusammengestürzt sein. Sei es, dass der Boden gewackelt hat oder die (eigentlich uralten) Tunnel von sich aus kollabiert sind. (2) Stimmt ihr damit überein?

Desweiteren stelle ich mir eine hohle Erde als eine Art größere, mit Luft gefüllter Blase irgendwo im Erdinneren vor. Durch einige Texte habe ich erfahren, dass da Fabelwesen, eine technische Zivilisation, eine Echsenzivilisation usw. da drin leben müssten. Entweder sind diese Populationen sehr klein und hätten damit wenig Einfluss auf der äußeren Welt (einfach durch "Fachkräfte"mangel, die innere Welt wäre dann nicht in aller Munde wie jetzt) oder diese Population ist sehr groß. Allerdings bräuchten diese Wesen damit auch eine größer "Blase" als Lebensraum. Das widerspricht aber der Tatsache, das eine so große Blase statisch instabil ist. Es ist utopisch Millionen Kubikmeter Gestein abstützen zu können, damit nichts herunterkommt. (3) Stimmt ihr überein? Kleine Blase oder große Blase? Alternativ vielleicht eine Art Höhlensystem, was statisch wesentlich besser wegkommt als eine Blase?

Ist diese Blase oder Höhlensystem künstlichen oder natürlichen Ursprungs? Einen natürlichen Ursprung kann man nicht ausschließen, aber ist relativ unwahrscheinlich. Einen künstlichen Ursprung kann man auch so gut wie ausschließen, da der Bau Ewigkeiten gedauert hätte (inklusive Tunnel etc.). (4) Stimmt ihr überein? Natürlicher oder künstlicher Ursprung?

Und jetzt einer eher scherzhafte Frage: (5) Was machen eigendlich die Hohle-Erde-Bewohner, wenn sie Platzangst bekommen?  ::)

Gruß, Laurin


25 Antworten
Beiträge: 1293
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(@arkas-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Hallo Laurin, Willkommen im Forum!

(1) Ja

(2) Höhlen entstehen und vergehen wieder. Wenn es Tunnel bis ins Innere gibt können die natürlich auch einstürzen, genauso können aber neue entstehen. Da diese Bewegungen aber extrem langsam verlaufen, sollte es durchaus möglich sein, dass ein Tunnel mal ein paar zigtausend Jahre bestehen bleibt, wenn er sich auch ein paar Meter verkleinert oder so.

(3) Nun ja, Du gehst dabei von der Annahme aus, dass die Erdanziehungskraft in Richtung Mittelpunkt geht. Ok, das ist vermutlich richtig, aber es kann trotzdem sein, dass sich die Schale einfach gegenseitig stützt oder Erdrotation das wieder ausgleicht. Eine Gesteinskugel die innen hohl ist kollabiert ja auch nicht einfach.
Dazu gibts hier im Forum schon einge Diskussionen, einfach mal suchen.

(4) Künstlichen Urpsrung halte ich für Unsinn, der Aufwand nen gnazen Planeten auszuhöhlen ist einfach exorbitant. Klar, wer glaubt es gäbe eine technologisch soweit fortgeschrittene Zivilisation, die Materie in NICHTS auflösen kann, der mag auch das in Betracht ziehen, aber für jemanden, der sowas kann, stellt sich die Sinnfrage. Wer nen Planeten komplett aushöhlen kann, um im Inneren zu leben, weil die Oberfläche irgendwie nicht bewohnt werden kann, der ist vermutlich technologisch auch so weit, dass er einfach wegfliegen kann.
Deshalb wenn überhaupt, dann natürlicher Hohlraum.

(5) Eine ernstgemeinte Antwort:
Da die ganze "Ober"fläche da drinnen konkav ist, dürfte man von jedem Punkt aus soweit sehen können, wie das Auge reicht, oder bis einem die Atmosphäre die Sicht vernebelt, da bekommt man glaub ich eher ein Gefühl von Unendlichkeit, als von Beschränktheit.


Beiträge: 73
Registered
(@cruser)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

zu 2)
ab ~15km Tiefe ist der Gesteinsdruck so hoch, dass jegliche Löcher sich rasch verschließen da das Gestein unter dem enormen Druck anfängt sich plastisch zu verformen, das ist die Grenze zwischen spröder und duktiler Verformung der Erdkruste. Dies ist wohl das größte Hindernis tiefer zu bohren...


Beiträge: 19
Registered
Themenstarter
(@laurin)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren

Daraus könnte man folgern, dass der Lebensraum der Unterwelt in weniger als 15 km Tiefe befindet und darunter wieder Gestein bis zum Erdmittelpunkt kommt. Also gäbe es dann eine odere mehrere Blasen oder Höhlensysteme, wo jemand drin lenen könnte.

Sollte die Erde innen komplett hohl sein so seifenblasenmäßig, dann frage ich mich, warum das Gebilde nicht kaputt geht. Selbst wenn die Gravitation aus der Hülle statt dem Erdmittelpunkt kommt, ist das ganze ein sehr instabiles Gebilde. Dazu kommt noch eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung, wenn man sich die Verteilung der Kontinente und Gebirge anschaut. Schon prähistorische Meteroiteneinschläge hätten das System kollabieren lassen. So kann es nicht funktionieren.

Da fällt mir noch ein anderes Problem ein: Wasser. Wasser durchdringt Gestein. Man kann das in allen Höhlen der Welt beobachten (Stichworte Stalagtiten und Stalagmiten). So ein Untergrundsystem würde mit der Zeit einfach vollaufen. Man kann sicherlich Höhlen wasserdicht machen, aber toll ist der Gedanke nicht gerade, in einer Konservendose zu hocken.

Stellt sich die Frage, warum kommen die Bewohner nicht einfach nach oben und machen sich hier breit? Die meisten sagen, die Leute da unten sind technologisch hoch entwickelt. Es sollte also kein Problem sein, sich in unserer Gesellschaft gegen "feindliche Übernahmen" zu behaupten. Außerdem könnten wir dann endlich aufhören zu spekulieren und schief angeschaut zu werden.  ;D


Beiträge: 1710
Registered
(@uranus32)
Noble Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

In der Innenwelt hast du auch Ozeane und das was man hier vorfindet. Also praktisch nach dem Motto - Wie Oben so unten. Es könnte in der Erdkruste so in der Mitte eine Art Zwischenbereich wo keine Gravitation herrscht geben.

ist das ganze ein sehr instabiles Gebilde. Dazu kommt noch eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung, wenn man sich die Verteilung der Kontinente und Gebirge anschaut. Schon prähistorische Meteroiteneinschläge hätten das System kollabieren lassen. So kann es nicht funktionieren.

Naja, ich bin da nicht so skeptisch wie Du. Die Natur ist immer mal wieder für ne Überraschung gut. Und ich habe schon viel zu oft gehört das Dinge funktionierten, obwohl Naturwissenschaftler dies für unmöglich hielten.

Gruß Uranus32!


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