Hallo Highjump,
die sogenannte "Zentralsonne" hätte im Vergleich zur gewaltigen "Erdschale" eine völlig vernachlässigbare Masse und keinerlei Einfluss auf die mittere Dichte. Das Problem an diesem Postulat ist die Tatsache, dass, angenommen die Erde wäre tatsächlich hohl, die Massenverteilung in der Schale nicht vollkommen homogen ist. Gewisse Bereiche sind mehr mit schweren Metallen angereichert. Außerdem ist die Erde keine exakte Kugel, sondern ein sogenannter Geoid. Aus beidem folgt, dass der hypothetische kräftefreie Punkt in der hypothetischen Hohlerde nicht im hypothetischen Mittelpunkt des Planeten liegt. Und selbst wenn die Erdschale vollkommen homogen wäre und der kräftefreie Punkt tatsächlich genau in der Mitte läge, so ist der Bereich, der tatsächlich effektiv kräftefrei ist, winzig klein: Nämlich nur ein Punkt. Bei der hypothetischen Zentralsonne handelt es sich aber nicht um das mathematische Gebilde eines Punktes ohne jegliche räumliche Ausdehnung. Das Gleichgewicht im Zentrum eines Hohlkörpers ist überaus labil, ähnlich wie an den Lagrange-Punkten: Winzigste Ungleichmäßigkeiten in der Bewegung der Erde würden dafür sorgen, dass die Zentralsonne aus dem Zentrum gefegt wird...
Erklärt werden müsste auch, woher die "Zentralsonne" ihre Energie bezieht. Kernfusionsprozesse sind völlig ausgeschlossen, dazu fehlte es der Zentralsonne sowohl an Masse, als auch an Ausdehnung. Ein stabiler Stern befindet sich in einem Gleichgewicht aus Strahlungsdruck (bedingt durch die Kernfusion) sowie Gravitation. Die gewaltige Masse, die dafür gebraucht werden würde, um die angesprochenen Energiebeträge über Jahrmilliarden freizusetzen, konzentriert auf kleinstem Raum. Sobald konkrete Zahlen genannt werden, könnte man die "Zentralsonne" ja mal auf Unterschreitung des Schwarzschild-Radius überprüfen...
Und du, Ilum: Deinem Beitrag zum Trotz hast du genau das angesprochen, was die Physik zur exakten Wissenschaft macht und warum Ideen wie die Hohlherde dort keinen Platz haben. Alle Aussagen, die die Wissenschaft macht, sind prinzipiell experimentell überprüfbar. Die Erkenntnisse der Wissenschaften wurden empirisch gewonnen und sind für Jedermann frei. Die Physik bietet ein in sich und äußerlich konsistentes Wissensnetz, das aufeinander aufbaut und voneinander abhängt. Ihre Aussagen haben sich in tausenden Experimenten immer wieder bewährt und sind von so hoher Qualität, dass sogar Vorhersagen möglich sind. So postulierten die Vertreter des Big-Bang im "Streit" mit den Verfechtern des Steady-State-Modells aus ihren theoretischen Überlegungen, dass das gesamte Universum von einer schwachen Radiostrahlung bei knapp drei Kelvin durchströmt werden müsse, eine Art Echo des Urknalls. Genau dieser sogenannte CMB wurde knapp zwanzig Jahre später mehr oder weniger zufällig exakt bei der vorausberechneten Wellenlänge gefunden. Ein beeindruckender Beweis der Leistungsfähigkeit unserer Wissenschaften: Das Big-Bang-Modell ist derartig komplex, dass es mehrere Bereiche der Physik erfolgreich verknüpft und sogar die Verteilung der Materie im Raum korrekt vorhersagen kann. Ein großartiger Triumph des menschlichen Geistes.
Deine unqualifizierte Diffamierung von zigmillionen der intelligentesten Menschen des Planeten als "Pseudowissenschaftler" zeugt von deinem völlig verqueerten Wissenschaftsverständnis.
Du lehnst auf der einen Seite empirisch gewonnenes, exaktes und präzises Wissen ab, und traust lieber den diffusen, unklaren und nicht bewiesenen und teilweise überhaupt nicht beweisbaren Aussagen von Vertretern der Hohlerde, oder des Äthers, und was weiß ich noch alles. Die Qualität dessen, was dir die Hohlerde-Hypothese an Aussagen liefert, ist in etwa auf dem Niveau dessen, was dir Horoskope und Astrologen an Aussagekraft zu bieten haben. Da wird allen physikalischen Gesetzmäßigkeiten widerstrebend von einer "Zentralsonne" gesprochen, die "irgendwie" ihre Energie gewinnt. Oder von einer Erdschale, die 1200 oder 1500 km dick ist. Und entsprechend eine höhere Dichte als Blei haben müsste...
Ist es denn so schwierig einzusehen, dass kein vernünftiger Physiker auf der ganzen Welt die millionenfach bewährten Gesetze der Mechanik aufgeben würde, nur um an eine Hohlerde glauben zu dürfen? Wie sind wir überhaupt zum Mond gekommen, wenn alle physikalischen Gesetze der Mechanik doch falsch sind? Alle Massen nicht richtig? Folglich müssten alle Bahnberechnungen falsch gewesen sein. Und doch waren wir auf dem Mond...
Wissenschaft zu betreiben bedeuet als erstes zuzugeben: "Ich weiß, dass ich nichts weiß". Zuerst kommen die Daten, dann die Interpretation. Verschwörungs- oder Pseudeowissenschaftler (natürlich alles geschrieben aus der Sicht eines Schulwissenschaftlers) drehen den Spieß um. Sie gehen von einem Denkmodell aus und suchen hinterher nach den "Beweisen", lehnen konträre Belege ab oder diffamieren jene als "Unfähige", oder "Unwissende". Es ist ein Jammer, dass nicht wenige durchaus fähige junge Menschen an solche Rattenfänger gebunden werden und der Wissenschaft verloren gehen.
Zu deiner Aussage mit der "Schulphysik" möchte ich auch noch gerne einen Kommentar abgeben: Ist es denn nicht peinlich, dass sogar einfachste Gesetzmäßigkeiten eben deiner angesprochenen Schulphysik genügen, um die Idee der Hohlen Erde mit gutem Gewissen verwerfen zu können? Deine a-priori-Verurteilungen der Wissenschaftler sind argumentativ wenig überzeugend.
Auch dein Zitat des Artikels zur Gravitation passt wiederum hervorragend in das von mir angesprochene Bild. Natürlich gibst du keinerlei Quellen an, genauso wenig wie es deine Quelle selber tut. Wissenschaft bedeutet nicht "Glauben schaffen", sondern "Wissen schaffen". Es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen dem Glauben an Gott und dem Wissen der Physik: Auf Gott muss ich vertrauen. Es gibt nur Indizien, keine Belege für seine Existenz. Das hingegen, was die Physik aussagt, ist beweisbar in Experimenten.
Trotzdem werde ich einfach mal einige Fragen stellen:
1. Warum scheint das Gravitationsgesetz außerhalb unseres Sonnensystems nicht mehr zu funktionieren? Jeder Doppel- oder Mehrfachstern gehorcht aufs Exakteste der Newtonschen Mechanik. Alle Exoplaneten tun dies. Die Aussage ist also auch so schon nicht korrekt. Die einzigen Ungereimtheiten, die es gibt, befinden sich auf der Ebene der Galaxien, weshalb die Dunkle Materie entdeckt wurde, sowie im Bereich gewaltiger Massen, etwa Schwarzer Löcher. Hier wiederum leistet die Allgemeine Relativitätstheorie hervorragende Dienste und sagt Phänomene exakter voraus, als wir sie messen können.
2. Welche Laborexperimente führten zu anderen Beträgen für die Gravitationskonstante? Ein derartiges Experiment wäre eine wissenschaftliche Sensation. Merkwürdig, dass alle Beobachtungen im Kosmos, beispielsweise von Doppelsternen, G stets und immer wieder auf [G]=6,67 * 10^-11 festnageln.
Ich möchte hier Niemandem mangelhafte Sachkenntnis vorwerfen. Trotzdem empfehle ich ein gewissenhaftere und vorallem umfangreichere Lektüre physikalischer Sachverhalte und Gesetze. Über Meinungen kann gestritten werden, nicht aber über Fakten.
Gruß,
Marcel
P.S: Die Aussage "Ich bin aber der Meinung, dass..." hat keinerlei argumentative Bedeutung
Kann es sein das Du nur drauf gewartet hast Dich mal ein bißchen auszukotzen?
Im Mittelalter würdest Du wahrscheinlich auch zur heiligen Inquisition gehören?!
(ich weis, übertrieben - und bitte nicht persönlich nehmen)
Die von Dir beschriebenen Wissenschaftler sind wohl mehr Systemkonform als (auch) intelligent,
aber sonst wäre eine entspr. Karriere auch ausgeschlossen.
Deine Entgegnungen haben meine Behauptungen nicht entkräftet,
zeigt nur das Du diesbezüglich so richtig Mainstream bist.
Ich möchte hier Niemandem mangelhafte Sachkenntnis vorwerfen. Trotzdem empfehle ich ein gewissenhaftere und vorallem umfangreichere Lektüre physikalischer Sachverhalte und Gesetze.
könnte auch andersrum für die Auseinandersetzung mit der HE zutreffen.
Aber ich glaube wir kommen hier nicht weiter, macht auch nichts!
Gruß
Hallo Ilum,
schade, dass du auf meine umfangreichen Ausführungen überhaupt nicht eingegangen bist.
Dein Kommentar mit der Inquisition...mensch, das passt ja schon wieder in das Bild, was ich von typischen Pseudeowissenschaftler und Verschwörungstheoretiker gezeichnet habe. Wenn es etwas gibt, was ich nicht leiden kann, dann ist es Dummheit. Niemand ist dazu verpflichtet die Welt erklären zu können. Aber wer willentlich ignorantes Verhalten an den Tag legt, der verhält sich eben dumm. Und sowas brauchen wir im 21. Jahrhundert wirklich nicht mehr.
Ich hoffe, du wirst auf meinen Post noch irgendwie eingehen.
Gruß,
Marcel
Marcus, als einer, welcher sich gerade einmal um einige Zehnerpotenzen verrechnet hat, reißt du deinen Mund ganz schön weit auf!
Verrechnen kann immer passieren. Aber wenn einer mehrere Zehnerpotenzen einfach nicht merkt bedeutet dies, daß er keinerlei Ahnung hat.
Winzigste Ungleichmäßigkeiten in der Bewegung der Erde würden dafür sorgen, dass die Zentralsonne aus dem Zentrum gefegt wird...
Das ist falsch. Die winzige Zentralsonne oder das entsprechende Steinchen würde die ganze Erdschale genau um ihr Zentrum halten. Eine solche Sonne hätte eine Atmosphäre und dessen Gasdruck würde die Schale auf Abstand halten. Die Schale alleine als Hohlkörper gedacht übt auf die Sonne keine Gravitation aus. Das Gravitationsfeld innerhalb der Schale wäre 0.
Wirkung: Die "Zentralsonne" würde genau im Mittelpunkt der Hohlerde stehen! Sie hält sich über ihren eigenen gravitationsbedingten variablen Gasdruck auf "Abstand". Denkbar wären dabei auch Schwingungen um das Systemzentrum herum.
Erklärt werden müsste auch, woher die "Zentralsonne" ihre Energie bezieht. Kernfusionsprozesse sind völlig ausgeschlossen, dazu fehlte es der Zentralsonne sowohl an Masse, als auch an Ausdehung.
Uran ist ein sehr schweres Element und würde sich "am tiefsten Punkt" aufhalten. Also in der Nähe des Zentrum. Es muß also nicht unbedingt ein Fusionsprozeß unterstellt werden. Außerdem wäre das Uran wahrscheinlich bei den hohen zu erwartenden Temperaturen gasförmig und mehrfach ionisiert. Als Folge davon kann die Halbwertszeit drastisch absinken. Zudem müsste die Leistung dieser fiktiven Zentralsonne nicht sonderlich groß sein. Wie wäre es z.B. mit vielleicht 40000 GW? Dann würde der Energiefluß durch die Erdkruste bereits gedeckt werden.
Sobald konkrete Zahlen genannt werden, könnte man die "Zentralsonne" ja mal auf Unterschreitung des Schwarzschild-Radius überprüfen...
Weshalb sollte man diesen "Schwarzschild-Radius" Unsinn überprüfen? Sollte die Zentralsonnenmasse noch größer als die Erdmasse sein?
Anscheinend wirfst du mit Begriffen um dich, deren Bedeutung du nicht einmal verstehst!
Und du, Ilum: Deinem Beitrag zum Trotz hast du genau das angesprochen, was die Physik zur exakten Wissenschaft macht und warum Ideen wie die Hohlherde dort keinen Platz haben.
Erst verhaust du dich um 2 Zehnerpotenzen (oder waren es noch mehr?) und dann plapperst du etwas von Schwarzschildradius und dann weißt du nicht einmal, daß sich eine fiktive Sonne die Eierschale in gleichem Abstand vom Leib hält.
Alle Aussagen, die die Wissenschaft macht, sind prinzipiell experimentell überprüfbar.
Wie tief im Erdinneren hat man schon Zustände gemessen oder gar dort experimentiert (Messen = Experimentieren)?
Die Erkenntnisse der Wissenschaften wurden empirisch gewonnen und sind für Jedermann frei. Die Physik bietet ein in sich und äußerlich konsistentes Wissensnetz, das aufeinander aufbaut und voneinander abhängt. Ihre Aussagen haben sich in tausenden Experimenten immer wieder bewährt und sind von so hoher Qualität, dass sogar Vorhersagen möglich sind.
Du hast wohl in der Ferne die Kanne gesehen, wo die Wissenschaft drinsteckt. Aber getrunken hast du offensichtlich davon noch nichts.
So postulierten die Vertreter des Big-Bang im Streit mit den Verfechtern des Steady-State-Modells aus ihren theoretischen Überlegungen, dass das gesamte Universum von einer schwachen Radiostrahlung bei knapp drei Kelvin durchströmt werden müsse, eine Art Echo des Urknalls. Genau dieser sogenannte CMB wurde knapp zwanzig Jahre später mehr oder weniger zufällig exakt bei der vorausberechneten Wellenlänge gefunden. Ein beeindruckender Beweis der Leistungsfähigkeit unserer Wissenschaften: Das Big-Bang-Modell ist derartig komplex, dass es mehrere Bereiche der Physik erfolgreich verknüpft und sogar die Verteilung der Materie im Raum korrekt vorhersagen kann.
Die Qualität dieser "Voraussagen" beschränkt sich leider auf Unüberprüfbares.
Wer sind nun die richtigen Wissenschaftler: Die Urknaller oder die Steady-State Vertreter. Beide können schließlich nicht Recht haben. Ich denke, die Urknaller sind die Knallköpfe.
Deine unqualifizierte Diffamierung von zigmillionen der intelligentesten Menschen des Planeten als "Pseudowissenschaftler" zeugt von deinem völlig verqueerten Wissenschaftsverständnis.
Du meinst, Scheiße muß gut sein, weil sich Myariaden Fliegen auf sie stürzen?
Du lehnst auf der einen Seite empirisch gewonnenes, exaktes und präzises Wissen ab, und traust lieber den diffusen, unklaren und nicht bewiesenen und teilweise überhaupt nicht beweisbaren Aussagen von Vertretern der Hohlerde, oder des Äthers, und was weiß ich noch alles. Die Qualität dessen, was dir die Holerde-Hypothese an Aussagen liefert, ist in etwa auf dem Niveau dessen, was dir Horoskope und Astrologen an Aussagekraft geben. Da wird allen physikalischen Gesetzmäßigkeiten von einer "Zentralsonne" gesprochen, die "irgendwie" ihre Engerie gewinnt. Oder von einer Erdschale, die 1200 oder 1500 km dick ist. Und entsprechend eine höhere Dichte als Blei haben müsste...
Anscheinend fehlt dir etwas kreatives Vorstellungsvermögen. Die Dichte der "richtigen" Sonne im Zentrum liegt bei dem 10 fachen von Blei. Und bekanntermaßen nimmt man dort einen gasförmigen Zustand an. Weshalb soll die Hohlerde nicht mit einer Gasfüllung funktionieren? Bei entsprechendem Druck und Temperatur sollte dies möglich sein.
Ist es denn so schwierig einzusehen, dass kein vernünftiger Physiker auf der ganzen Welt die millionenfach bewährten Gesetze der Mechanik aufgeben würde, um an eine Hohlerde glauben zu dürfen?
Weshalb sollte ein vernünftiger Physiker den etablierten Unsinn glauben? Bestimmt könnte mit den normalen Gesetzen der Physik ein funktionierendes Hohlerdemodell entworfen werden.
Wie sind wir überhaupt zum Mond gekommen, wenn alle physikalischen Gesetze der Mechanik doch falsch sind? Alle Massen nicht richtig?
Wenn alle Massen richtig sind und alle Gesetze der Mechanik korrekt sind, bedeutet dies noch lange nicht, daß wir je auf dem Mond waren. Dieselben Gesetze gab es nämlich auch vor 200 Jahren udn dennoch waren wir vor 200 Jahren auch noch nicht auf dem Mond.
Wissenschaft zu betreiben bedeuet als erstes zuzugeben: "Ich weiß, dass ich nichts weiß". Zuerst kommen die Daten, dann die Interpretation.
Wie es sich mit der Interpretation der Daten verhält, sehen wir schon beim Streit bei den Urknallköpfen.
Verschwörungs- oder Pseudeowissenschaftler (natürlich alles geschrieben aus der Sicht eines Schulwissenschaftlers) drehen den Spieß um. Sie gehen von einem Denkmodell aus und suchen hinterher nach den "Beweisen", lehnen konträre Belege ab oder diffamieren jene als "Unfähige", oder "Unwissende".
Eher ist es anders herum. Wer neue Ansätze vertritt, wird als Depp hingestellt, weil die Millionen Fliegen sich doch nicht irren können. Unglücklicherweise haben von den Millionen Fliegen keine Neues geschaffen. Sie verwenden allesamt die Erkenntnisse von Einzelnen, welche selbst nachgedacht haben. Es gibt daher nur extrem wenige Wissenschaftler, welche den Namen verdienen.
Es ist ein Jammer, dass nicht wenige durchaus fähige junge Menschen an solche Rattenfänger gebunden werden und der Wissenschaft verloren gehen.
Wenn sie fähig sind, wie du selbst sagst, gehen sie zwar der Pseudowissenschaft verloren. Aber nicht der Wissenschaft.
Zu deiner Aussage mit der "Schulphysik" möchte ich auch noch gerne einen Kommentar abgeben: Ist es denn nicht peinlich, dass sogar einfachste Gesetzmäßigkeiten eben deiner angesprochenen Schulphysik genügen, um die Idee der Hohlen Erde mit gutem Gewissen verwerfen zu können? Deine a-priori-Verurteilungen der Wissenschaftler sind argumentativ wenig überzeugend.
Die Schulphysik (außer Newton) ist ein Sammelsurium von Absurditäten, welche dann gefittet werden. Teilche, Welle? Man nimmt eben das an, was gerade so am besten passt. Das ist keine Physik sondern Kaffeesatzleserei!
Wissenschaft bedeutet nicht "Glauben schaffen", sondern "Wissen schaffen".
So sollte es sein. Aber die Pseudowissenschaften verlangen eben Glauben. Du selbst glaubst z.B. daran, daß Licht sich immer mit c bewegt, egal worauf seine Geschwindigkeit bezogen wird. Du glaubst, daß der Zeitfluß von allem Möglichen abhängig ist. So z.B von der "Geschwindigkeit" und von der "Gravitation".
Es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen dem Glauben an Gott und dem Wissen der Physik: Auf Gott muss ich vertrauen. Es gibt nur Indizien, keine Belege für seine Existenz.
Und mathematische Beweise (Leben).
Das hingegen, was die Physik aussagt, ist beweisbar in Experimenten.
Die dann "interpretiert" werden. Die Stringtheorie bietet für ein Experiment unendlich viele Interpretationsmöglichkeiten an. Wenn ein Experiment nicht nach der Newtonschen Mechanik interpretiert wird, ist die Interpretation direkt falsch. Und heutzutage gilt Newton als "falsch"!
Jeder Doppel- oder Mehrfachstern gehorcht aufs Exakteste der Newtonschen Mechanik.
Du bist wirklich gläubig. Dennoch hast du Recht. Aber den Nachweis, daß diese fernen Systeme exakt den Newtonschen Gesetzen genügen, gibt es nicht!
Die einzigen Ungereimtheiten, die es gibt, befinden sich auf der Ebene der Galaxien, weshalb die Dunkle Materie entdeckt wurde, sowie im Bereich gewaltiger Massen, etwa Schwarzer Löcher.
Auch hier liegst du total daneben. Weder hat man dunkle Materie entdeckt noch verhalten sich die Geschwindigkeiten innerhalb einer Galaxie annormal. Nur im Verhältnis zur Pseudophysik erscheinen hier Anormalitäten zu bestehen.
Hier wiederum leistet die Allgemeine Relativitätstheorie hervorragende Dienste und sagt Phänomene exakter voraus, als wir sie messen können.
Schon wieder ein Unsinn. Gerade eben sagtest du, daß die Gravitation exaktest nach Newton verläuft. Das bedeutet, jede Theorie, welche von Newton abweicht, muß daher falsch sein. Also auch die ART!
Und Voraussagen unterhalb der Messgenauigkeit sind sowieso Wahrsagereien! Das ist Pseudophysik.
Merkwürdig, dass alle Beobachtungen im Kosmos, beispielsweise von Doppelsternen, G stets und immer wieder auf [G]=6,67 * 10^-11 festnageln.
Schon wieder ein Trugschluß. Wir setzen G als korrekt voraus und berechnen damit die Verhältnisse! Wir können aber aus den unbekannten Verhältnissen (Massen, Entfernungen) nicht auf G schließen!
Ich möchte hier Niemandem mangelhafte Sachkenntnis vorwerfen. Trotzdem empfehle ich ein gewissenhaftere und vorallem umfangreichere Lektüre physikalischer Sachverhalte und Gesetze.
Nun, dann solltest du wenigstens dir selbst den Vorwurf machen, von Physik keine Ahnung zu haben!
Nun habe ich einfach einmal wegen der inneren "Sonne" nachgerechnet. Dabei habe ich das Gesamtmassenproblem vernachlässigt.
Durch die Erdkruste haben wir einen mittleren Wärmefluß von ca. 60 mW/m². Der Energieverlust beträgt daher 3,066 E13 Watt.
Wie groß müsste die innere Sonne sein, wenn sie einfach aus natürlichem Uran besteht, welches mit einer Halbwertszeit von 5 mrd. Jahren zerfällt?
Bei einer angenommenen Dichte von 20000 kg/m² und einer Zerfallsenergie von 5E6 eV je Zerfall beträgt dann der Durchmesser rund 107 km! Mehr nicht.
Dies macht gerade einmal 0,58 E-6 der Erdgesamtmasse aus.
Und wie heiß müßte diese Sonne an ihrer Oberfläche sein, wenn sie gegen eine Erdkruste strahlt, welche ihrerseits innen bereits eine Temperatur von 1200°C hat?
Da kommt gerade einmal eine Temperatur von 1201,17°C heraus! Nur 1,17° K wärmer als die Fläche, gegen die "Sonne" strahlt!
Dabei ist noch nicht einmal die Energielieferung der gesamten Zerfallskette berücksichtigt. Wenn man dies macht, wird die "Sonne" eben noch kleiner. Dafür wird sie natürlich heißer. Vielleicht noch einmal um 2-3 K ;D
Da fällt mir gerade ein, daß beim Kernzerfall auch Helium entsteht. Das sind wahrlich gigantische Mengen.
Etwa 0,256 kg/s.
Im Erdgas, welches wir fördern, sind immer einige Prozent Helium mit dabei.
Nun Marcel, zeige mir meine falschen Zehnerpotenzen.
Zu:
Rho = m / V = 834.899,143 kg / m³
Schon Gauß hat sinngemäß festgestellt: Die Anzahl der mitgeteilten Dezimalstellen korrelliert mit dem Grad der Pseudowissenschaftlichkeit der Aussage. ;D