Noch eine Anmerkung vielleicht:Der Satz "Weil Hypothese A und Hypothese B nicht stimmen können, muss auf jeden Fall die Hypothese C richtig sein" ist grundverkehrt !
Gruß
Die Fragestellung: Schöpfung oder nicht Schöpfung kann unabhängig von allem Weiteren beanwortet werden.
Die Fragestellung Evolution oder nicht Evolution beantwortet nicht zwingend die Fragestellung Schöpfung. Wenn allerdings Evolution und Zufall ausgeschlossen werden kann, ist Schöpfung bereits zwingend. Wenn Evolution nachgewiesen werden kann, ist Schöpfung noch nicht ausgeschlossen. Schöpfung wäre auch mit gesteuerter Evolution denkbar, also vorgeplanter, welche wieder einen Planer erforderlich macht.
Eine Theorie, welche im 3. Stock erst anfängt, ohne Fundament, ist keine Theorie sondern ein Schmarrn, Highjump!
Was sucht Richard Dawkins links oben im Eck?
http://de.youtube.com/watch?v=-uz1CiDDIq4&feature=related
http://de.youtube.com/watch?v=B_MN_O9ICzY&feature=related
Hier nicht nur sehr schöne Tieraufnahmen sondern auch einige Wissenschaftler zur ET:
http://newscream.wordpress.com/2008/09/04/der-niedergang-der-evolutionstheorie-und-die-wahrheit-der-schopfung/
Wahrscheinlichkeitsrechnung widerlegt Zufall ( #25):
http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1171586375/15
Und hier eine sehr schöne Schöpfung, wie üblich high tech, im Nanomaßstab. Was da passiert ist als Zufallsprodukt oder evolutiv vollkommen ausgeschlossen. Der Viermotoren-Elektroantrieb der Bakteriengeißeln. Dieses Video wurde aufgrund von Forschungen der Japaner möglich. Leerlaufdrehzahl der steuerbaren Motoren rund 100 000 UPM. Mit "Schiffsschraube" um die 10 000 UPM.
http://de.youtube.com/watch?v=3xklfrHswEg
Was ich mit meinem vorvorletzten Post sagen wollte ist, dass es betreffs der Schöpferhypothese, erstmal völlig egal ist ob die Evolutionstheorie richtig oder falsch ist.
Der Punkt ist doch, dass man die Existenz eines Schöpfers schon rein prinzipiell nicht widerlegen kann.
Da dies aber Grundvoraussetzung für eine wissenschaftliche Hypothese ist, ist jede Diskussion die einen Schöpfer zum Gegenstand hat, per Definition unwissenschaftlich.
Solche nicht-falsifizierbaren Hypothesen bieten nämlich keinerlei Erkenntnisgewinn.
Vielleicht sollte sich langsam mal die Erkenntnis durchsetzen, dass Wissenschaft uns nur im begrenzten Rahmen sagen kann wie die Dinge funktionieren, vielmehr sagt sie uns wie die Dinge nicht funktionieren.
Was wäre z.B. wenn man in 1000 Jahren herausfindet, dass weder Evolution noch ein Schöpfer verantwortlich wären ?
Die Evolution könnte man widerlegen da diese Theorie auf wissenschaftlicher Methodik basiert und dementsprechend falsifizierbar ist, die Schöpferhypothese jedoch nicht, denn es könnte ja immer sein, dass der postulierte Schöpfer alle Dinge bewusst so hinterlassen hat, dass wir Menschen stets zu dem Ergebnis kommen es gäbe keinen Schöpfer.
So müsste man also den Schöpfer aus rein formalistischen Gründen weiterhin für "wahr" halten, obwohl man längst über diese Hypothese hinweg ist.
@Paule:
Bevor du jetzt wieder mit deinen mathematischen Kinkerlitzchen anfängst.
Wahrscheinlichkeitsrechnung bietet keine Möglichkeiten einen eindeutigen Beweis für oder gegen die Evolutionstheorie anzutreten.
Und selbst wenn es so wäre, der Gegenbeweis zur Evolutionstheorie ist noch lange kein Beweis für die Schöpferhypothese, vice versa.
Gruß
Was ich mit meinem vorvorletzten Post sagen wollte ist, dass es betreffs der Schöpferhypothese, erstmal völlig egal ist ob die Evolutionstheorie richtig oder falsch ist.
Da hast du natürlich Recht. irgendeine falsche Theorie kann Geschehenes nicht ändern.
Der Punkt ist doch, dass man die Existenz eines Schöpfers schon rein prinzipiell nicht widerlegen kann.
Das ist eben eine grundsätzlich falsche Aussage. Selbstverfreilicht kann man einen Schöpfer widerlegen. Ich habe das bereits wahrscheinlich zum wiederholten Male gesagt. Es muß "nur" gezeigt werden, daß funktionierendes Leben auch ohne Schöpfung entstehen kann, also sozusagen "von Natur aus".
Ersatzweise könnte vielleicht ein Experiment zeigen, daß durch irgendwelche Zufälligkeiten ein Zollstock entstehen kann oder irgendeine lächerliche kleine Maschine, Feuerzeug oder Thermoskanne vielleicht. Das ist zwar noch kein Leben aber irgendetwas funktionierendes, sinnvolles. Oder ein Kugellager usw.
Vielleicht auch irgendein Buch mit einer beliebigen sinnvollen Kurzgeschichte auf 3 Seiten Text in einer beliebigen von wenigstens zwei Menschen gleichlautend übersetzten Sprache.
Gerade letztes Beispiel ist doch sicherlich gar kein Problem und es dürfen auch 10000 Aldicomputer dabei 100 Jahre parallel mitwirken.
Da dies aber Grundvoraussetzung für eine wissenschaftliche Hypothese ist, ist jede Diskussion die einen Schöpfer zum Gegenstand hat, per Definition unwissenschaftlich.
Per deiner falschen Definition vielleicht. Weil du noch nicht weißt, daß Wissenschaft mit Wissen schaffen zu tun hat.
Solche nicht-falsifizierbaren Hypothesen bieten nämlich keinerlei Erkenntnisgewinn.
So isses eben mit der ET. Sie verschiebt jeden möglichen Erkenntnisgewinn auf die Zukunft und auf neue "Theorien".
Vielleicht sollte sich langsam mal die Erkenntnis durchsetzen, dass Wissenschaft uns nur im begrenzten Rahmen sagen kann wie die Dinge funktionieren, vielmehr sagt sie uns wie die Dinge nicht funktionieren.
Dein Satz ist unverständlich. Die ET behauptet zwar, so und so würde es funktionieren, hat aber bisher nicht einen einzigen Beweis dafür erbringen können. Jeder echte Wissenscjhaftler kann dir aber die genaue Funktionsweise eines Dieselmotors oder eines Düsentriebwerks erklären. Er kann sogar so eine Maschine entwerfen, bauen udn am Ende funktioniert sogar das Ding.
Was wäre z.B. wenn man in 1000 Jahren herausfindet, dass weder Evolution noch ein Schöpfer verantwortlich wären ?
Dann käme nur Zufall infrage. Also lassen wir die Aldicomputer gleich mal 10000 Jahre Zufall spielen. Vielleicht sind ist sann schon eine Zeile der Kurzgeschichte vom Zufall erfunden worden.
Die Evolution könnte man widerlegen da diese Theorie auf wissenschaftlicher Methodik basiert und dementsprechend falsifizierbar ist,.....
Sie ist doch schon widerlegt und damit ist auch ihre Unwissenschaftlichkeit bewiesen. Es fehlen heute die wohl 10 Mrd. Zwischenstufen, welche überall herumspringen müßten. Und es sind noch die "primitivsten" Bakterien vorhanden, welche sich nicht zwischenzeitlich zum Elefanten weiterentwickelt haben.
die Schöpferhypothese jedoch nicht, denn es könnte ja immer sein, dass der postulierte Schöpfer alle Dinge bewusst so hinterlassen hat, dass wir Menschen stets zu dem Ergebnis kommen es gäbe keinen Schöpfer.
Das Leben ist aber eben so hinterlassen worden, daß keinerlei Zweifel an einem Schöpfer auftreten kann. Genau das ist doch das "Problem". Das Leben ist zu komplex, um ohne Schöpfer entstanden zu sein. Es funktioniert nämlich und das nicht nur einmalig.
So müsste man also den Schöpfer aus rein formalistischen Gründen weiterhin für "wahr" halten, obwohl man längst über diese Hypothese hinweg ist.
Formalismen sind uninteressant. Was zählt, sind die Ergebnisse. Die sehen wir bei jeder Mücke, welche uns ärgert.
@Paule:
Bevor du jetzt wieder mit deinen mathematischen Kinkerlitzchen anfängst.
Wahrscheinlichkeitsrechnung bietet keine Möglichkeiten einen eindeutigen Beweis für oder gegen die Evolutionstheorie anzutreten.
Aber sicherlich. Gerade die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist der eindeutige Beweis. 10 Mrd. lebende(!) Zwischenstufen müßten vorhanden sein, wenn die ET richtig wäre. Oder die ET müßte ein neues Dogma einführen, daß es seit ca. 1000 Jahren keine Evolution mehr gibt, weil nun alles perfekt ist.
Und selbst wenn es so wäre, der Gegenbeweis zur Evolutionstheorie ist noch lange kein Beweis für die Schöpferhypothese, vice versa.
Gruß
Wie die Beweise bzw. Ergebnisse zu würdigen sind, in dem einen oder anderen Falle, habe ich bereits ausführlich im letzten Beitrag dargestellt.
Was sagst du denn zu dem Geißelantrieb? Der entlockt dir sicher nur ein müdes Gäääähnen, nicht wahr?
Jetzt haben wir doch oben mehr als deutlich festgestellt, was die allgemein gültuge Definition von "Zwischenstufe" ist und dass diese gerade beinhaltet, dass diese eben gerade nicht jetzt existieren sondern lediglich zwischen zwei Taxa existiert haben müssen.
Außerdem behauptet die Wissenschaft eben schon über 1.000 davon gefunden zu haben, also was soll der Quatsch das einfach nach einiger Zeit wieder herovzu holen, weil es in der eigenen Ideologie einfach so verankert ist, dass man es nicht streichen will?
Die Frage Schöpfung oder nicht, kann vermutlich nie beantwortet werden, jetzt auf jeden Fall noch nicht.
Selbst wenn die Evolutionstheorie funktioniert kann es schließlich immer noch sein, dass der Schöpfer eben zu Beginn die Materie so geschaffen hat, dass sich daraus zwangsläufig Lebewesen entwicklen mussten, welche Stoffwechsel betreiben und sich auch irgendwie vermehren. Solange der Mensch also nicht die komplette Geschichte des Universums in der Breite und in der Tiefe, also bis einschließlich zum Beginn erfasst hat, kann er nie ausschließen, dass an Stellen die man nicht wissenschaftlich erklären kann, ein Schöpfer die Finger im Spiel hatte. Die Einschätzung, wieviel % aller überhaupt möglichen wissenschaftlichen Erkenntnis wir bereits erreicht haben überlasse ich mal jedem selbst, aber von den 100 % dürften wir schon noch ein wenig entfernt sein.
Wenn die Evolutionstheorie nicht funktioniert, weil bspw. paule inhaltlich Recht hätte und das alles viel zu kompliziert sei, dann wäre die Schöpfungen aber immer noch nicht bewiesen, weil wir dann ja auch den einfältigen Höhlenmenschen einen unumstößlichen Gottesbeweis darin zugestehen müssten, dass diese mit ihrer Wissenschaft dieses merkwürdige Grollen am Himmel auch nicht ohne Schöpfer oder sowas ähnliches erklären konnten. Das ist natürlich kompletter Unsinn, man kann sich doch nicht ernsthaft einbilden, wir hätten das Leben und seine Entwicklung in der Vergangenheit so weit erfasst, dass wir jede wissenschaftliche Erklärung ablehnen können.
@ Paule
Dir wurde doch nun schon x-mal gesagt das die Evolution erst nach der Entstehung des Lebens greift, trotzdem ignorierst du das ständig aufs Neue in deiner Argumentation.
Ich erklärs dir jetzt nochmal:
Niemand sagt, dass am Beginn der evolutionären Entwicklung kein schöpferischer Prozess gestanden haben kann.
Du solltest endlich mal versuchen einzusehen, dass die Evolutionstheorie erst dort einsetzt wo bereits Leben entstanden ist.
Schreib es dir halt auf und häng es neben den Monitor, für den Fall, dass es dir (natürlich) "rein zufällig" mal wieder entfallen sein sollte. 😉
Weiterhin gibt es ganz bestimmte allgemein gültige Regeln für die wissenschaftliche Arbeitsweise.
Z.B. die Empirie, das ergebnisoffene Forschen, oder die Falsifizierbarkeit.
Das ganze nennt sich "wissenschaftliche Methodik" und es ist nicht meine oder deine Methodik sondern [i]die[/i] Methodik.
Hieraus kann man auch ganz leicht ersehen warum man die Evolution nicht mathematisch beweisen oder widerlegen kann.
Die Mathematik gehört nämlich nicht zu den empirischen Wissenschaften, daher kann man allein durch sie auch keine empirischen Beweise erbringen.
Es spielt weiterhin für die Praxis auch garkeine Rolle ob Evolutionstheorie oder meinetwegen Relativitätstheorie tatsächlich richtig oder falsch sind.
Wichtig ist allein ob eine Theorie sämtliche Meßergebnisse/Experimente/Funde richtig erklären bzw. vorhersagen kann.
Selbstverständlich ist es wünschenswert das eine Theorie nicht nur alle gemachten Beobachtungen erklärt [i]und[/i] ein Abbild der Realität ist, doch ist dies keine notwendige Voraussetzung für ihre Richtigkeit.
Und auch wenn du das fleißig leugnest, so ist dies letztlich bei der Evolutionstheorie sehr wohl der Fall.
Die Geschichte mit dem Geißelantrieb bzw. deren angeblicher "nichtreduzierbarer Komplexität" ist doch ein alter Hut im Repertoire der Evolutionsleugner.
Guckst du:
[url] http://www.talkorigins.org/indexcc/CB/CB200_1.html [/url]
Gruß