Solarpanels gegen Schnee zu beheizen ist eine saudämliche Idee und so gut wie niemand macht so etwas. Da die Panels immer schräg montiert (entweder auf der Dachschräge oder auf Flachdächern aufgeständert) und außerdem glatt sind, rutscht der Schnee da sehr schnell runter. Das kannst Du überall beobachten, dass Solardächer sehr schnell schneefrei sind. (Kleiner Nachteil: Sie erzeugen böse Dachlawinen, die wesentlich heftiger sind als bei normalen Dächern, weil da oft der Schnee über die ganze Dachfläche in einem Stück runterkommt.)
So meinst du es Und das ist ebenso Wirklichkeit
[media] http://www.youtube.com/watch?v=HQMqdyp3KNs [/media][media] http://www.youtube.com/watch?v=94TKTK0NGfs [/media]
so wie es mir scheint ist das über >35° es haftet hier Ein Beispiel für Schätzungsweise <30°
Wenn die Masse groß genug ist, wird genug Gewichtskraft aufgebracht, dass es von selbst die Haftreibung überwindet und zu gleiten anfängt (ist halt Physik die wirkt sofern es nicht angefroren ist), aber wie man sieht, muss nachgeholfen werden - klar ist deine Behauptung richtig, aber trifft nicht vollständig zu. Der Winkel ist nicht über all "so spitz", dass es von selbst passiert. Bei dem rechten Beispiel würde es mMn bis es abgeschmolzen ist liegen bleiben, beim linken rutscht es hoffentlich auch ohne zutun, oder eben auch nicht.
Wir wissen beide, dass der Winkel in dem montiert wird für die Effektivität in der Energieausbeute eine Rolle spielt, sich jedoch in der Regel an die Gegebenheiten anpasst, sonst müssen Sondergestelle angefertigt und montiert werden, die auch wieder "mit Energie produziert werden müssen". Bei einem optimalen Aufstellwinkel in Deutschland ca. 30° - 35° (Verlauf Süd Richtung Nord nach Sonneneinstrahlungswinkel vertikal) montiert wird aber auch mit stärkeren Winkeln etwa 40° oder mehr. Glasoberfläche hin oder her Schnee liegt da wo er fällt und spätestens durch eine unsachgemäß montierte Regenabflussrinne staut er sich nach oben weg. Ach und natürlich ist mit Sicherheit jedes Dach direkt Richtung Süd ausgerichtet, dass die Dachfläche optimal beleuchtet wird (Sonnenverlauf über den Tag), Verschattung ist ebenso ein Thema. Klar ist das alles eingerechnet inklussive der Degradation und den Umspann- und Leitungsverlusten zur Berechnung der Jahresleistung, nur ist die halt gern auch mal über mehrere Tag gleich null. Nur das weist eine Jahresleistung nicht aus.
http://www.photovoltaik-web.de/dacheignung/dachneigung.html
[media] http://www.youtube.com/watch?v=zqLmwzLJ_nE [/media]
Reinigungsanlage wie diese hier werden natürlich auch nur zum Spass erfunden und haben null Energie verbraucht in ihrer Herstellung. Mal davon ab, dass so etwas wenn es hoch kommt bei wie viel 1%, 10% oder 100% aller PV-Anlagen zusätzlich montiert ist? Solche Reinigungsanlagen findet man etwa so oft, wie autonome Rassenmäher im Garten oder autonome Kehrmaschinen in Wohnungen.
Auf den Rest magst du nicht eingehen - ist mir schon klar warum.
Eine derart aufwändige Reinigungsanlage muss nicht sein - wir reinigen unsere Anlagen (insgesamt inzwischen ca. 10MW) alle ein bis drei Jahre manuell, je nachdem, wo sie sind und wie schnell sie verschmutzen. Es gibt dafür spezielle wasserdruckbetriebene Reinigungsgeräte an langen Stielen. Das ist immer noch sehr viel weniger Wartungsaufwand als jedes andere Kraftwerk ihn braucht.
Und natürlich kommt es darauf an, die Anlage vernünftig zu bauen; diese Parkplatzüberdachung, die kaum Schräge hat, kommt mir auch ein bisschen grenzwertig vor - da muss man dann eben aufständern. Könnte aber sogar sein, dass auch das kein echtes Problem ist; sobald auch nur ein kleines Stück des dunklen Panels von der Sonnenstrahlung erreicht wird, erwärmt es sich schnell und der Schnee schmilzt weg.
Und wir leben alle noch - wie schön ;D
zu dem Ferroni Machwerk:
Der chinesische "Experte" antwortet angeblich auf die Frage, wieviel Energie benötigt ihr zur Herstellung von 1qm Silizium mit: [u]400kilo Kohle[/u]?!?!? Steinkohle?Braunkohle?Grillkohle?
Kann mir jemand erklären, welcher Experte so antworten würde, wie er es ermittelt haben sollte? Gibt es eine Maschine in China wo man vorne Kohle reinschaufelt und hinten Si rauskommt?
Nur mal angenommen, Silizium Herstellung wäre wirklich aufwändig und wenn man sich vorstellt, nach 25 Jahren würde das Modul keine Energie mehr liefern, hätte man immer noch ein gebrauchtes PV Modul. Mit Silizium drin. Was würde man damit wohl machen? Wiederverwerten.Wenn einem Kohlekraftwerk die Kohle ausgeht, würde man sicherlich auch - Kohle nachfüllen, oder?
Wer so einer Pseudostudie glaubt, der glaubt auch das Elektrofahrzeuge eine höhere Reichweite benötigen. Hier kann man ewig viele Studien lesen vom VDA und ADAC und hastenichgesehen. Was es allerdings nicht gibt, sind Fahrer von Elektroautos, die nach mehr Reichweite verlangen.
Wie ich im [url= http://blog.financescout24.de/2012/12/12/mit-dem-haus-nebenbei-geld-verdienen/ ]Blog von Financescout24[/url] gelesen habe, kann man sogar mit dem Vermieten des eigenen Daches an eine Solarfirma Geld verdienen. So viel ist es allerdings nicht. 160€ pro Quadratmeter pro Jahr kann man bekommen. Aber immerhin etwas, wenn man das Dach sowieso nicht selbst benutzt.