Hallo IloveUbabe, ich habe mir den Artikel von Herrn Ferroni durchgelesen und kann zwar nicht mit konkreten Zahlen dagegenhalten (bzw. wäre mir der Aufwand zu groß), aber: Wer hat je beim Wirkungsgrad irgendwelcher anderen Stromerzeugungsanlagen sämtliche Energie mitberechnet, die zur Herstellung der Dampfkessel und Rohre nötig ist, zur Herstellung der Turbinen, Trafos, Drähte usw.? Die Energie, die zum Bau des Kraftwerks nötig ist und die, die voraussichtlich irgendwann zu dessen Abriss nötig sein wird? Die Energie zum Brennen jedes Ziegelsteins und zu dessen Transport? Und die Energie zum Beleuchten und Beheizen des Kraftwerks, zur Instandhaltung der Gebäude usw.? Niemand stellt solche Rechnungen an - nur speziell für die Solarenergie kratzt Herr Ferroni all solche Posten zusammen, um sie möglichst schlecht dastehen zu lassen. Dass der Strom zur Herstellung von Solarmodulen ausschließlich aus Kohlekraftwerken kommen kann und nicht etwa aus Wind- oder Wasserkraft, ist auch nur ein Postulat von Herrn Ferroni. Außerdem postuliert er, dass zur Einbindung der Solaranlagen ins Netz extra Pumpspeicherkraftwerke gebaut werden müssten. Wieso? Solaranlagen liefern den Strom genau dann, wenn am meisten davon gebraucht wird, nämlich am Tage, also müssten sie logischerweise sogar Pumpspeicherwerke ersetzen statt neue zu erfordern.
Und schließlich listet er den "Energieaufwand für Montage, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung" auf, in dem u.a. solche Sachen wie Versicherung und Projektierung vorkommen. Hat Herr Ferroni da neue Energieformen entdeckt? Versicherungs- und Projektierungsenergie? In was für Kraftwerken werden die erzeugt? Oder wirft er da schon wieder Äpfel und Birnen durcheinander, um die Solarenergie möglichst madig zu machen?
Für mich ist dieser Artikel populistische Zahlentrickserei, um Stimmung gegen Solarstrom zu machen.
Hallo IloveUbabe, ich habe mir den Artikel von Herrn Ferroni durchgelesen und kann zwar nicht mit konkreten Zahlen dagegenhalten (bzw. wäre mir der Aufwand zu groß), aber: Wer hat je beim Wirkungsgrad irgendwelcher anderen Stromerzeugungsanlagen sämtliche Energie mitberechnet, die zur Herstellung der Dampfkessel und Rohre nötig ist, zur Herstellung der Turbinen, Trafos, Drähte usw.? Die Energie, die zum Bau des Kraftwerks nötig ist und die, die voraussichtlich irgendwann zu dessen Abriss nötig sein wird? Die Energie zum Brennen jedes Ziegelsteins und zu dessen Transport? Und die Energie zum Beleuchten und Beheizen des Kraftwerks, zur Instandhaltung der Gebäude usw.? Niemand stellt solche Rechnungen an - nur speziell für die Solarenergie kratzt Herr Ferroni all solche Posten zusammen, um sie möglichst schlecht dastehen zu lassen. Dass der Strom zur Herstellung von Solarmodulen ausschließlich aus Kohlekraftwerken kommen kann und nicht etwa aus Wind- oder Wasserkraft, ist auch nur ein Postulat von Herrn Ferroni. Außerdem postuliert er, dass zur Einbindung der Solaranlagen ins Netz extra Pumpspeicherkraftwerke gebaut werden müssten. Wieso? Solaranlagen liefern den Strom genau dann, wenn am meisten davon gebraucht wird, nämlich am Tage, also müssten sie logischerweise sogar Pumpspeicherwerke ersetzen statt neue zu erfordern.
Und schließlich listet er den "Energieaufwand für Montage, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung" auf, in dem u.a. solche Sachen wie Versicherung und Projektierung vorkommen. Hat Herr Ferroni da neue Energieformen entdeckt? Versicherungs- und Projektierungsenergie? In was für Kraftwerken werden die erzeugt? Oder wirft er da schon wieder Äpfel und Birnen durcheinander, um die Solarenergie möglichst madig zu machen?
Für mich ist dieser Artikel populistische Zahlentrickserei, um Stimmung gegen Solarstrom zu machen.
Anscheinend verstehst du nicht, wieso das so einfließt. Ich geb dir mal ein Beispiel.
Das Projektieren fließt deswegen ein, weil auch eine Projektierungsfirma, die etwa ein Kraftwerk plant, ein Gebäude braucht in dem es arbeitet, Licht und PCs hat und mit dem Ploter Zeichnungen ausdruckt.
-> das kann natürlich auch mit Menschenkraft errichtet sein also das Gebäude etwa nicht aus Beton und Stahl sondern aus Holz geschlagen mit Äxten zur Baustelle hingezogen mit Pferden und dort manuell zusammengebaut, das Licht in den Büroräumen ist aus selbst hergestellten Bienenwachskerzen, die selbstverständlich auf einer Feuerstelle erwärmt wurden um sie in Form zu bekommen und die PCs wurden abgeschafft wegen ist nicht, das Papier aus dem Plotter wurde selbstverständlich handgeschöpft nach Methoden des Mittelalters.
Natürlich ist dem nicht so - die Leistung des Projektierungsunternehmens wird als Geldwert dem Kraftwerkbetreiber in Rechnung gestellt darin ist fakturiert alle Energie die dabei verbraucht wurde.
Wird also anstatt einem Kraftwerk ein Energiepark "projektiert" mit PV-Anlagen, wird genauso Energie benötigt für den Vorgang. Ebenso ist es mit den anderen Kosten die Einfließen während der Laufzeit von Anlagen. Es gibt nunmal ein Geldwert zu Energieequivalent. Nichts anderes wird in die Rechnung einbezogen.
Das der Wirkungsgrad egal welcher Energieerzeugungsart nicht 100% in der Energiewandlung ist ist mir bewußt und bei Primärenergieträgern klar. Das allein schon für die Bereitstellung der Energieproduktion Primär-Energie verbraucht wird stört aber nicht, denn der Mensch bekommt immer noch genug Energie raus entsprechend des Wirkungsgrads um menschliche Arbeit durch energetische Maschienen zu ersetzen die Produktiver sind. Wäre das nicht so, würden wir die Energieversorgung nicht brauchen!
Bei PV-Anlagen ist es halt die Frage, ob man nicht mehr Energie in die Herstellung und den Betrieb (+alles was damit zusammenhängt) reinsteckt, als raus kommt, denn wäre dem so muss ja Primär-Energie verbraucht werden, nur allein damit wir Sekundärenergie erzeugen können die dann "ökologisch" ist.
Rein hypothetisch um sich die Konsequenz vor Augen zu führen - angenommen es gäbe nur PV-Anlagen und die Primärenergieträger wären alle, was würde bei negativer Energiebilanz passieren. Es würde Stromerzeugt und Verbraucht, aber nach und nach braucht es Ersatz für die verschlißenen Anlagen, also müssen weitere hergestellt werden, nur ist dafür Energie notwendig, die dem System Mehr Energie entzieht als mit der neuen Anlage eingespeißt wird. Wäre dem so dann wird über einen Entsprechenden Zeitraum hinweg immer weniger PV-Anlagen Energie erzeugen und irgendwann ist halt kein Strom mehr im Netz um überhaupt noch Anlagen herzustellen, mit denen man Strom einspeißen könnte.
Das das Hypothetische Szenario so nicht eintritt ist auch klar, denn mit Windenergie, Wasserkraft und anderen Methoden der Energieerzeugung wird ja dennoch Strom ins Netz eingegeben. Die Frage ist, ob die Menge ausreicht um den Minderwert den PV-Anlagen verbrauchen in ihrem Wirkungsgrad auszugleichen, so dass die Gesamt-Stromkapazität zumindest gleich bleibt.
Die Argumentation Nachts scheint die Sonne nicht, deswegen wird Nachts nicht gearbeitet ist sinnlos, denn es gibt nunmal Prozesse die kontinuierlich ablaufen und nicht unterbrochen werden können, wie etwa Metall oder Glaserzeugung, bloß weil die Sonne für ein paar Stunden den Saft abdreht! He stellen wir doch einfach die Glühbirnen und Glaspfandflaschenherstellung ein, weil wir sie nicht mehr in einem kontinuierlichen Prozess der weniger energie-aufwändig ist einschmelzen können.
Oder wie stellst du dir das vor in Bergwerken, da ist es immer "Nachts" unter der Erde, die werden nicht die Arbeit einstellen, nur weil oben die Sonne nicht scheint. Klar kann man dem Unternehmen einen neuen Arbeitsrhythmus aufzwingen, nur ist es für den Produktionsprozess unerheblich ob am Tag oder in der Nacht gearbeitet wird, es muss ja die Erde nunmal umgegraben werden damit die moderne Elektrotechnik, wie Handys, Computer und weiteres funktioniert mit den Elementen die für die Herstullung gebraucht werden und solche kommen nunmal aus der Erde. Die Zeiten diese von der Oberfläche abzusammeln sind schon lange vorbei. Das ging mal zu Anfang der Kupferzeit oder der Eisenzeit nur eben nun nicht mehr.
Und natürlich postuliert er dass es Energiespeicher braucht um die Energie zu managen, ansonsten ist die entsprechende Arbeitsweise in der sich die arbeitsteilige Gesellschaft in der wir uns heute befinden umzustellen. Ich hätte nicht unbedingt etwas dagegen, dass Nachts nicht gearbeitet wird. Der Teil der Arbeit die etwa auf die letzte Minute gemacht wird und für die auch "durchgearbeitet wird" bleibt dann halt für den nächsten Tag über. Um mal bei der Projektplanung zu bleiben, wird dann ein Großprojekt in der Planungsphase eben um einiges länger, sofern das Team nur auf einem Ort der Welt arbeitet. Oh Konferenzen zur selben Uhrzeit bei Konzernen die zwischen verschiedenen Kontinenten laufen gibts dann ja auch nicht mehr, oder man muss für teures Geld beim Staat sonder Konzessionen kaufen, damit man Nachts für so etwas Strom verbrauchen darf? Stellst du dir so die Zukunft vor? Weil darauf läuft es doch im Endeffekt hinaus,will man nicht eine doppelt oder dreifach so hohe Kapazität für Nachts an Windkraft vorhalten damit wenn doch sich mal ein paar unternehmen Nachts entscheiden zu arbeiten aus welchen Gründen auch immer im Dunkeln stehen, aber es braucht ja keine zusätzlichen Energiespeicher, denn der Wind weht ja just in dem Zeitpunkt. Und lass mal hoffen, dass am Abend bloß niemand die Glotze einstellt wie etwa zum EuropeanSongContest oder dem Lifespiel des Superbowl, den für solche Ereignisse die einmal im Jahr am Abend/Nachts stattfinden ist es doch sinnlos zusätzliche Kapazität vorzuhalten - die Leute können ja auch am nächsten Tag in der Zeitung lesen, wie das Spiel ausgegangen ist und wer gewonnen hat - so wie früher halt. Und Internet braucht auch niemand nachts, reicht ja wenn es am Tag am Netz ist. Lass doch gleich denjenigen die auf "pösen" Seiten surfen das Netz abdrehen spart auch Strom, da lassen sich bestimmt ein paar Megawatt an Energie einsparen ;D
Natürlich verstehe ich, dass man alles irgendwie in Energie umrechnen kann, wenn man nur um genügend Ecken denkt, aber da sind wir schon wieder bei dem, was ich schon angesprochen hatte: Niemand käme auf die Idee, bei einem Kohlekraftwerk die für die Projektierung oder Versicherung letztlich aufgewendete Energie in den Wirkungsgrad des Kraftwerks einzuberechnen. Wenn man so rechnen will und lange genug alles um fünf Ecken mitrechnet, kann man den Wirkungsgrad jedes beliebigen Kraftwerks auf Null bzw. ins Negative herunterrechnen. Rechne beim Kohlekraftwerk den Transport und die Förderung der Kohle mit, den Abtransport der Asche, die Prospektierung der Bergwerke, die Herstellung der Abbaumaschinen und der Fahrzeuge, die die Kohle transportieren, die Energie, die die Kraftwerksmitarbeiter für die tägliche Fahrt zur Arbeit brauchen und und ... Das wäre reine Willkür, wie weit man da rechnen wollte.
Und dass nachts viel weniger Strom verbraucht wird als am Tage, ist nun mal eine Tatsache, drum gibt es schon immer billigeren Nachtstrom und drum gibt es Nachtspeicheröfen. Und nicht zuletzt Pumpspeicherwerke, die regelmäßig nachts das Wasser wieder hochpumpen.
Natürlich verstehe ich, dass man alles irgendwie in Energie umrechnen kann, wenn man nur um genügend Ecken denkt, aber da sind wir schon wieder bei dem, was ich schon angesprochen hatte: Niemand käme auf die Idee, bei einem Kohlekraftwerk die für die Projektierung oder Versicherung letztlich aufgewendete Energie in den Wirkungsgrad des Kraftwerks einzuberechnen. Wenn man so rechnen will und lange genug alles um fünf Ecken mitrechnet, kann man den Wirkungsgrad jedes beliebigen Kraftwerks auf Null bzw. ins Negative herunterrechnen. Rechne beim Kohlekraftwerk den Transport und die Förderung der Kohle mit, den Abtransport der Asche, die Prospektierung der Bergwerke, die Herstellung der Abbaumaschinen und der Fahrzeuge, die die Kohle transportieren, die Energie, die die Kraftwerksmitarbeiter für die tägliche Fahrt zur Arbeit brauchen und und ... Das wäre reine Willkür, wie weit man da rechnen wollte.
Ich finde Rechnung nicht verkehrt auch für anderen Energieformen anzustellen. Schlussendlich wird man dabei herausbekommen, dass "althergebrachte" Energieträger trotzdem einen Wirkungsgrad haben der über Null liegt - wie gesagt Energie wird gebraucht, die Frage ist wieviel man verwendet um sie zu erzeugen und wieviel davon umgesetzt werden kann. Daran bemißt sich ja gerade der Preis, den wir bereit sind dafür zu zahlen, dass wir sie nutzen!
Und dass nachts viel weniger Strom verbraucht wird als am Tage, ist nun mal eine Tatsache, drum gibt es schon immer billigeren Nachtstrom und drum gibt es Nachtspeicheröfen. Und nicht zuletzt Pumpspeicherwerke, die regelmäßig nachts das Wasser wieder hochpumpen.
Ist auch nur zu logisch, weil die Tagesgrundlast hat nicht über Nacht einfach so bei allen Energieerzeugungsarten abgeschaltet werden kann, bzw. würde man es machen, man eben zu viel Energieverlust hat für einen Prozess, der dauerhaft in einem kontinuierlichem Prozess erzeugt wird und nicht mit kurzen Anfahrzeit und Abstellzeiten bereitgestellt werden kann. 😎 Das jetzige System ist in sich konsistent, nur meinen wir es halt verändern zu müssen, und wenn wir das machen, dann sollte halt im Vorhinein klar sein, dass es sinnvoll ist und nicht nachdem man es umgebaut hat die Feststellung kommen eigentlich haben wir hier richtig großen Bullshit produziert.
Im übrigen ist dann halt immer noch nicht das Problem behoben, dass PV-Anlagen keinen Energie produzieren, wenn Schnee drauf liegt und Windgeneratoren anlangen auch gern mal Eineisen und im Winter soll es in unseren Breitengraden bekanntlich schneien und kalt werden. Aber dem Klimawandel-Bewürfwortern folgend, machen wir das ja um die Erwärmung zu verhindern, wobei würde die Erwärmung so geschehen, ja die voraus aufgeführten Fälle weniger auftreten. Schon ein Widerspruch in sich.
Schön ist dass wir dann zusätzliche Strom zum beheizen der PV-Anlagen "verplämpern" der nicht genutzt wird in seiner eigentlichen Funktion nämlich als Produktionsmittel (haben wir dann für solche Tage noch ein paar Quadratmeter PV-Anlagen-Fläche zusätzlich, um den Strom der zum Heizen gebraucht wird zu erzeugen?)- nicht von ungefähr ist PV-Strom teuer, bzw. gibts da halt widrige Umstände die seine Berechtigung in Deutschland kurzweilig betrachtet gegen 0 drücken und nicht über Jahreswerte gemittelt, wie es so gern gemacht wird um solche Problem zu verschleiern.
Solarpanels gegen Schnee zu beheizen ist eine saudämliche Idee und so gut wie niemand macht so etwas. Da die Panels immer schräg montiert (entweder auf der Dachschräge oder auf Flachdächern aufgeständert) und außerdem glatt sind, rutscht der Schnee da sehr schnell runter. Das kannst Du überall beobachten, dass Solardächer sehr schnell schneefrei sind. (Kleiner Nachteil: Sie erzeugen böse Dachlawinen, die wesentlich heftiger sind als bei normalen Dächern, weil da oft der Schnee über die ganze Dachfläche in einem Stück runterkommt.)