Gibt es welche Leute hier die Erfahrung mit Luzidträumen haben? Bzw. die Gefahren davon kennen und sich intensiv damit beschäftigt haben. Schon seit geraumer Zeit bin ich dabei das zu üben und habe verschiedene Erfahrungen gemacht. Doch noch nie ist es mir gelungen einen "Luziden" Traum zu bekommen, so wie er oft beschrieben wird. Vielleicht gibt es auch welche die mir Tipps geben können?
Das Thema war schon zwei oder drei mal; siehe: [url] http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1063656180 [/url] Mußt mal ein bißchen suchen.
Ich will mich mich jetzt auch wesentlich intensiver mit dem Träumen auseinandersetzen. Ich habe damit begonnen das Tibetanische Totenbuch zu lesen; und es ist nicht ganz einfach zu verstehen.
Da der Schlaf der kleine Bruder des Todes ist, hoffe ich auf besseres Verständniss.
Im Allgemeinen kann man eh nur von profitieren wenn man die Symbolsprache des Träumens lernt. Das Leben kommuniziert ja ständig mit uns( über die Außenwelt) und gibt uns Hinweise.
Gruß Uranus32!
Richtiges Traeumen sollte wohl eine recht schwierige Meditationsuebung sein.
"Tagtraeumen" allerdings ist wohl die Version fuer Unbedarfte in der Meditation und ganz einfach zu bewerkstelligen.
Fuer alle Wuensche und Gedanken, die ich als unnuetz und schaedlich im realen Leben erachte, habe ich einen Platz in den Tagtraeumen.
Das Schwierige, obwohl im Prinzip ganz einfach, ist die Identifizierung der unnuetzen Wuensche. Schopenhauer sagte: "Man kann zwar tun, was man will, aber man kann nicht wollen, was man will."
Ich habe schon als Jugendlicher aufgeschrieben, was mich an Filmen etc. besonders beeindruckt hat und wiederkehrende Errinnerungen ausgeloest hat.
Als 12-Jaehriger habe ich auch mal ein Buch mit Foto-Ausschnitten aus Printmedien angelegt.
Angenommen, Dich "beindrucken", aengstigen oder erregen Kung-Fu-Filme, dann stell Dir vor, Du seist ein Bruce-Lee-Verschnitt und widme Dich den entsprechenden Szenen. Mit der Zeit sollten diese Szenen ihre Wirkung verringern oder stabilisierend wirken. Auf alle Faelle sollte man im Alltag ruhiger und gelassener werden.
Haengt eben viel von der psychologischen Konstitution ab. Halbweg geistig gesund, zumindest so wie der Normalbuerger, sollte man auch sein, da man "Urerlebnisse" nach der "Urschrei-Theorie" z.B. nicht selber und vor allem alleine handhaben sollte.
Noch zum Schluss ein Rat eines mittelamerikanischen Schamanen, dessen Name mir gerade nicht einfaeltt (faengt mit "C" an):
Lasse keine Bilder in Dein Bewusstsein kommen, die Du nicht magst.
Diese Bilder sind schaedlicher als man denkt und Du ersparst Dir eine Menge Meditation, wenn Du Dein Bewusstsein rein und unbeschert haelst.
...eines mittelamerikanischen Schamanen, dessen Name mir gerade nicht einfaeltt (faengt mit "C" an):...
Castaneda? ;D Wobei fraglich ist, ob er ein Schamane war. Er nannte sich bloß selbst so ...
Gruß
Bergamr
Diese Bilder sind schaedlicher als man denkt und Du ersparst Dir eine Menge Meditation, wenn Du Dein Bewusstsein rein und unbeschert haelst.
Einfach nicht dran denken ist nicht ganz so einfach wie man sich das vorstellt, Sinn der Meditation ist nicht mit dem Denken, an was auch immer, aufzuhören.