@ Darki
"dagegen spricht, daß die strategische Bomberflotte der Sowjetunion zu Kriegsbeginn mit Deutschland weder besonders groß noch sonderlich modern war. Hauptbombertyp war die TB-3, ein Modell von 1930, 1941 war sie fast kaum noch zu gebrauchen, außer evtl. als Transportflugzeug und Modelle wie die Pe-8 wurden nicht weiterverfolgt. "
Ja, Suworow schreibt auch davon, das die Militärtechnik der Russen heutzutage gerne als veraltet beschrieben wurde und wird. Davon, das die Deutschen an Militärtechnik seinerzeit überlegen gewesen wären. Man zählt gerne die Divisionen auf die an vorderster Front lagen und von den deutschen überrannt wurden. Die NKWD Corps werden aber gerne verschwiegen. Dazu später.
Dazu: die Sow. Militärtechnik war genausogut wie die Deutsche. Nur hatten die Russen einen Nachteil ( wie Adolfs, der schneller war): ihre Militärtechnik und Militärausbildung war nicht auf Verteidigung sondern auf Angriff ausgerichtet. Genau wie die Deutsche, die verkackt hat als die Verteidigung der Russen zum Angriff wurde. Adolf war einfach der schnellere Gauner, aber auch nicht auf Angriff vorbereitet.
Die von Dir aufgeführten Beispiele waren für Verteidigungszwecke völlig nutzlos. Für Angriffszwecke waren sie Hervorragend und mit nichten veraltet. Weiterverfolgt wurde so einige Waffentechnik nicht, wie der BT und A20 Panzer ( waren hervorragende Panzertypen, Ultramoder sozusagen, nur in Russland nicht zu gebrauchen), weil die Militärtechnik auf Verteidigung umgestellt werden mußte. Die Elitetruppen des NKWD, die nicht nur aus nen paar Politfunktionären bestand sondern aus dutzende Angriffs-und Diversionsdivisionen (Vergleichbar mit der Waffen-SS), mußte auf Verteidigung umschalten. Aus der Bomberflotte mußten Jagdfliegerflotten werden. Aus einer Panzerflotte die 100 Stundenkilometer zurücklegen konnte mußte eine Panzerflotte geschaffen werden, die dickere Panzerung hatte, die Ketten nicht auf Räder umstellen konnte und dadurch im Land mit wenig befestigten Straßen praktischer war (T-34).
Lenin hat den 2. Weltkrieg voraus gesagt ( mit dem Ziel die Weltrevolution zu Erreichen). Stalin wollte das umsetzen. Beide wollte die Vereinigten sozialistischen Staaten von Europa. Dazu mußten sich aber erst die westlich von der UdSSR gelegenen Staaten in die Wolle kriegen. Und ein Hitler war für Stalin ein hervorragendes Objekt seine Ziele verwirklichen zu können.
Die Thesen Suworows sind überzeugend. Lies mal nach.
Ich speche den Deutschen am 2.WK keine Schuld ab. Will nichts relativieren ... Aber, Hitler hatte keine Alleinschuld!
Grüße,
Andreas
Lenin hat den 2. Weltkrieg voraus gesagt ( mit dem Ziel die Weltrevolution zu Erreichen). Stalin wollte das umsetzen. Beide wollte die Vereinigten sozialistischen Staaten von Europa.
Lenin und Stalin waren grundverschieden, Lenin wollte die sozialistische Weltrevolution, Stalin hingegen forcierte das Modell eines sozialistischen Landes. Die beiden mochten sich deshalb auch nicht sehr.
Irrtum ...
Stalin war das Ziehkind Lenins. Ergo der Erfolgmacher von Marx und Engels Kommunismustheorien!
Und, erzähl mir nix uber die Erschaffer des " Kapitals " ... über die Erfinder des Gespenstes, das in Europa umgehen sollte .... ich kenne mich sehr gut aus mit Marx und Engels ... Mit Marxismus/Leninismus ...
Diese beiden Komparsen hab ich im Blut ...... ;D
Und, deren Nachfolger hab ich auch nicht Vergessen ...
Was Stalin vollbracht hat, ist nur die Hälfte von dem was Marx und Engels gewollt und Lenin gefordert hat.
Gruß,
Andreas
P.S. lies doch mal das Kommunistische Manifest .... Darin steht mehr über die Ziele des Bolschewismus als über die Ziele der Nationalsozialisten in " Mein Kampf"
Stalin war das Ziehkind Lenins. Ergo der Erfolgmacher von Marx und Engels Kommunismustheorien!
Lenin hat immer vor Stalin gewarnt, er wollte Ihn nicht als Nachfolger, anscheinend hat er geahnt, was kommen würde. Als seinen Nachfolger favorisierte Lenin stattdessen Trotzki. Hier geht es nicht um Ideologie, sondern um Politik. Vielleicht mag Stalin das "Ziehkind" von Lenin gewesen sein, später wurden sie aber zu Konkurrenten.
Habs gerade nochmal nachgelesen, einen Hinweis gibt auch Wiki: Hier kommt Deine Infusion...
Lenin war mit Stalin in späteren Jahren oft nicht einer Meinung, insbesondere fand er ihn zu grob für die Position eines Generalsekretärs. Im Jahr 1922, schon sehr schwer krank, schrieb er:„Genosse Stalin hat, nachdem er Generalsekretär geworden ist, eine unermessliche Macht in seinen Händen konzentriert, und ich bin nicht überzeugt, dass er es immer verstehen wird, von dieser Macht vorsichtig Gebrauch zu machen.“
Stalin vertrat die These vom „Aufbau des Sozialismus in einem Land“, also in der Sowjetunion selbst, ohne erst auf die Unterstützung durch eine Weltrevolution zu warten, wie dies Trotzkis Ansatz gewesen war.
Keine Ahnung auf welche Quelle Du dich in deinen Aussagen beziehst.
[b]Weiter...[/b]
Gen. Stalin hat, nachdem er Generalsekretär geworden ist, eine unermessliche Macht in seinen Händen konzentriert, und ich bin nicht überzeugt, dass er es immer verstehen wird, von dieser Macht vorsichtig genug Gebrauch zu machen. [...] Stalin ist zu grob, und dieser Mangel, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen uns Kommunisten durchaus erträglich ist, kann in der Funktion des Generalsekretärs nicht geduldet werden. [...] Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu überlegen, wie man Stalin ablösen könnte, und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von Gen. Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, dass er toleranter, loyaler, höflicher und den Genossen gegenüber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist.Über Trotzki urteilte Lenin: Persönlich ist er wohl der fähigste Mann im gegenwärtigen ZK, aber auch ein Mensch, der ein Übermaß von Selbstbewusstsein und eine übermäßige Vorliebe für rein administrative Maßnahmen hat. (Werke, Band 36, S. 579 f.)