Natürlich würde ich das in Abrede stellen, weiß ich aus eigener Erfahrung.Das solche Filme einen sehr negativen Einfluss haben können, will doch wohl keiner ernsthaft in Abrede stellen?
Abgesehen davon ist das die selbe Logik, wie die Behauptungen, daß Kriegsspielzeug die Kinder brutaler machen würde.
Aber hier wird schlicht Symptom mit Ursache verwechselt.
Kriegsspielzeug z.B. gibt es, weil Kinder in der Regel mit sowas spielen wollen, nicht, damit Kinder Krieg lernen.
Genauso gibt es brutale Filme, weil sie gekauft und ausgeliehen werden, die Menschen werden nicht zum Sehen gezwungen, sie wollen es.
Und warum? Ganz einfach, es liegt in unserer Natur.
Wir sind Jäger, wir töten anderes Leben, um Unseres zu erhalten und somit gehöhrt das Töten auch zu unserer Natur und töten ist in der Regel eine brutale Tätigkeit.
Ich würde eher sogar behaupten, daß wir froh sein sollten, daß es Möglichkeiten gibt, seine Phantasien auf weniger destruktive Art und Weise auszuleben.
Und genau darum schaffen wir sie uns ja auch.
Das bei Kindern dabei eine Führung von Vorteil ist, ist klar, aber darum gibt es ja auch eine Gesellschaft.
Und verwahrloste Kinder brauchen nicht erst Filme, um auf Ideen zu kommen.
Bei den Kindern sind nicht die Medien das Problem, sondern schlicht, daß sich Niemand mehr richtig um sie kümmert, die Medien sind lediglich billige Ablenkung.
Das übliche Spiel: "irgendetwas muß ja schuld sein, daß meine Kinder versaut sind, aber ich bin das natürlich auf keinen Fall."
Nee, is klar.
bis denn!
dark knight13
Ich glaube es ist ganz natürlich, dass Kinder z.B. im Grundschulalter Polizei und Räuber spielen und dabei mit was auch immer auf einander schießen, deswegen halte ich es auch für eher harmlos das Menschen Freude an Ego-Shootern finden Plastiksoldaten und was auch immer. Ich habe das selbst alles durchgemacht und freue mich auf Filme wie Resident Evil 3 und die Fortsetzung von 28 days later - trotzdem bin ich durch und durch Pazifist und verabscheue Gewalt gegenüber jeglichen Lebewesen. Wenn ein gesunde Pysche auf ein gewalttätiges Spiel triff jedoch, kann dass zu Unheilvollen Konsequenzen führen, wenn man aber mal den Medien und Politikern glaubt, dann reicht ein extrem harmloses Spiel wie Counterstrike schon aus - und es ist harmlos, es hat einen absolut sportlichen Charakter.
Filme stumpfen schon ab - gegenüber Filmen. Beim zweiten mal Kill Bill fand ich den Film eher amüsant als grausam.
Ich finde man macht es sich extra einfach mit Spielen etc. und das wird dann zum Selbstläufer. Jemand läuft nicht Amok oder ähnliches nur wegen den enstprechenden Medien, sondern weils ihm vorher schon schlecht ging und dass wird geflissentlich vernachlässigt, denn das ist das wirkliche 'Problem'
Genau das gleiche wie bei der UK-Flutkathastrophe - Klimawandel! Wer würde da auf die Idee kommen, dass man einfach nur den Küstenschutz vernachlässig hat.
Altersbeschränkungen können sinnvoll sein, sinnvoller ist ein Umfeld, dass sich um die Leute kümmert, Eltern die mal nachfragen, warum die Kinder den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen und zocken.