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Gender Mainstreaming - Was ist das, worum geht es?

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(@arkas-2)
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Vordergründig, geht es bei "Gender Mainstreaming" darum, bei jeder staatlichen Maßnahme auch Gleichberechtigung von Mann und Frau und geschlechtsspezifische Fragen zu berücksichtigen.
Klingt eigentlich ganz nett, in Wahrheit, geht es vor allem um die Sexualisierung der Kinder von kleinauf, wie Aldous Huxley es in seinem Buch "Schöne neue Welt" schon vor Jahrzehnten beschrieben hat. (Wers noch nicht gelesen hat, bitte unbedingt machen. Liest sich sehr locker und man sieht wie bei 1984 von George Orwell genau, wohin die Reise geht.)
Die Kinder sollen ihrer geschlechtlichen Identität beraubt werden, das einzig überhaupt wichtige am Geschlecht, soll die Befriedigung des Sexualtriebs sein.

Hier mal ein paar Zitate aus dem

Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualentwicklung vom 1. bis zum 3. Lebensjahr
herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden, indem das Kinder beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an den verschiedenen Stellen geküßt wird (...) Scheide und vor allem Klitoris erfahren kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschelchtlichkeit zu entwickeln

Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können

manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen

Kindergartenlied:

Wenn ich meinen Körper anschau' und berühr', entdeck ich immer mal, was alles an mir eigen ist (...) wir haben eine Scheide, denn wir sind ja Mädchen. Sie ist hier unterm Bauch, zwischen meinen Beinen. Sie ist nicht nur zum Pullern da, und wenn ich sie berühr', ja ja, dann kribbelt sie ganz fein. 'Nein' kannst du sagen, 'Ja' kannst Du sagen, 'Halt' kannst Du sagen, oder 'Nochmal genau so, 'Das mag ich', 'Das gefällt mir gut', 'Oho, mach weiter so'.

In der Schule geht es dann damit weiter, dass den Kindern mithilfe von Rollenspielen (Stell dir vor Du bist schwul usw.) und Vorträgen/Besuchen von Vertretern von Lesbe- und Schwulenprojekten die Homosexualität näher gebracht werden soll, bei der man ja zum Glück keine Kinder bekommen kann. Was ja die große Gefahr bei heterosexuellen Handlungen ist, weshalb die Kinder alles über Verhütung beigebracht bekommen, aber nichts darüber wie man ein Kind pflegt und erzieht.

Wozu auch, die Kinder die noch geboren werden kommen mit 1 Jahr in die Kitas, der auch bald keiner mehr entkommen kann, denn wenn alle das machen kann man schlecht anders. Mit 3 in den Kindergarten und mit 6 in die Ganztags- und Gesamtschule so das die staatliche Indoktrination des Nachwuchses perfekt ist.

Der neue Mensch steht schon bereit.


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 Zak
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(@zak-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

hi

ich dachte erst das kann nicht stimmen und hab ein bisschen im netz recherchiert. leider hab ich mich getäuscht:

Kindergartenbox:

“Entdecken-Schauen-Fühlen”

Herausgeber: BzgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Die Kindergartenbox soll zum Einen über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern bis zum 6. Lebensjahr informieren (Info-Broschüren für Erwachsene) und durch vielfältige Spielanregungen über unterschiedliche Medien und Materialien (Video, Hörcassette, Puzzle, Kartenspiel, Krabbelsack, Lieder-CD, eine männliche und weibliche Puppe mit sicht- und fühlbaren Geschlechtsmerkmalen und einem Kinderbuch) Kindern und Erwachsenen Anregungen und Impulse geben die das Verständnis für die Wahrnehmung des eigenen Körpers und auch der sexuellen Empfindungen im Kindesalter wecken und auch dafür sensibilisieren sollen.

Ausgerichtet sind die umfangreichen Materialien für den Einsatz im Kindergarten, wobei die Erzieher/innen Anregungen für den Umgang mit den Kindern und deren Eltern (Gestaltung von Elternabenden) speziell zu diesem Themenbereich erhalten.

Ich habe die Spielmaterialien in meiner Heilpädagogisch-Therapeutischen Praxis mit Kindern im Alter zwischen 3 – 13 Jahren geprüft und die Broschüren (ich habe diese auch 2 Erwachsenen, Frau und Mann, mit Kindern im Alter von 10 – 16 Jahren zum lesen gegeben) gelesen.

Im Folgenden möchte ich meine Beobachtungen und auch kritischen Anmerkungen darstellen.


quelle: http://www.saft-geprueft.de/html/kigabox.html

dort werden dann die einzelnen materialen noch genauer betrachtet. ob das angesprochene lied bei dieser cd dabei ist kann man nicht direkt rauslesen. jedoch wird von einem "berühren"-lied gesprochen:

Lieder-CD

Jedes Mal, wenn ich mit einem Kind in die Lieder-CD hineinhörte, überkam mich nach kurzer Zeit ein Unbehagen, eine Unruhe und das Empfinden, dass etwas an der Sensibiltätsgrenze meiner Ohren kratzt. Die Liedtexte alleine haben mir weniger Schmerzen bereitet als die musikalische Umsetzung.

Es bleibt mein Eindruck von etwas Numinosem und einer betont, “scheinbar kindgerechten”, Verpackung von Texten und Melodien.

Das einzige Lied, das nachhaltig Beachtung fand bei den Kindern und auch bei mir als Refrain noch im Kopfe ist, ist das “Berühren”-Lied. Ansonsten bemerkte ich ähnliche Reaktionen bei den Kindern und den Wunsch nach Ablenkung im Spiel und nach Beendigung der Musik.

Mein Eindruck ist, dass die Lieder wiederspiegeln, wie sich Erwachsene möglicherweise vorstellen, dass Kinder sich angesprochen fühlen könnten, mit den zusätzlichen Mitteln der Verniedlichung und Lehrmeisterei.

dann wird noch auf die broschüren eingegangen:

Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualentwicklung vom 1. bis zum 3. Lebensjahr und vom 4. bis zum 6. Lebensjahr: “Körper, Liebe, Doktorspiele”

Beim Lesen der Texte, die sich an der Psychosexuellen Theorie (Trieb-Theorie) von Sigmund Freud orientieren, bekam ich zunehmend den Eindruck, dass trotz freundlichem, informativem Erzählstil ganz nebenbei eine Verletzung der Intimsphäre von Kindern stattfindet.

Die Autorin hebt immer wieder darauf ab, das Kinder “sexuelle Wesen” sind und bringt damit ihre selbstverständlichen sexuellen Empfindungen in den Rang des Besonderen und damit in das besondere Augenmerk der Erwachsenen, die ja alles wissen bzw. über alles Bescheid wissen sollten und jetzt noch besser Bescheid wissen, selbst wenn sie ihre eigene Sexualität möglicherweise nicht oder schon lange nicht mehr verstehen. Die Reduzierung von Kindern auf “sexuelle Wesen” verstellt den Blick für die Wahrnehmung des Kindes als ganzen Menschen mit Fähigkeiten und Fertigkeiten, Wahrnehmungen und Empfindungen, eben auch sexuellen.

Gerade weil viele Erwachsene als Kinder nicht in ihrer Selbstverständlichkeit und Individualität wahrgenommen wurden, haben sie auch oft Schwierigkeiten im Umgang mit der eigenen Sexualität und/oder der des Gegenübers. Wie sich das auf den Umgang mit den eigenen Kindern auswirken kann, zeigt sich an den Körpersymptomen und Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten der Kinder. Die Texte überspringen diese Gegebenheit und tun so, als sei bei uns Erwachsenen alles normal, und dann können wir die Kinder auch in ihrer Lust an ihrem Körper unterstützen und begleiten. Wir wissen ja um unsere Grenzen, haben einen angemessenen Umgang mit unserem Geschlecht und würden nie Übergriffe begehen und wenn doch, es sofort bemerken. Es wäre schön, wenn das wirklich so wäre!

Meiner Meinung nach bedarf es Informationsbroschüren für Erwachsene, die ihnen Anregungen geben, sich mit ihrer eigenen Sexualität auseinanderzusetzen, sich zu begreifen in unterschiedlichen Verhaltensweisen, Hemmungen, Vorstellungen und Tabus und sich das wieder zu trauen, was Kinder, ganz ohne die Anleitung von Erwachsenen, selbstverständlich, lustvoll und lernfreudig einfach tun. Wenn wir einen angemessenen Umgang mit unserem Körper finden bzw. gefunden haben, ihn als unser Zuhause begreifen und entscheiden, wie es in uns und um uns sein darf und soll, dann ist der Umgang mit Kindern und die Begegnung mit deren Experimentierfreudigkeit kein Problem.

Der eigentliche Übergriff in die Intimsphäre der Kinder über die Texte und auch die Gefahr, die diese in sich bergen, ist meiner Meinung nach, dass den Phantasien von Erwachsenen, die eben keine geglückte sexuelle Entwicklung erfahren haben, Tür und Tor geöffnet wird für Übergriffe, mit den im Text gelieferten Begründungen. “Kinder brauchen ja die körperliche Nähe und auch die Erfahrung der Nacktheit ihrer Eltern. Sie wollen angefaßt werden und die Geschlechtsteile ihrer Eltern kennenlernen, damit nicht das Empfinden von Tabuzonen entsteht. Sie wollen mit ihren Eltern baden, mit ihnen in einem Bett schlafen und kuscheln usw....! “. Mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken, wie die Beschreibungen im Ratgeber auch missbraucht werden können und nicht zuletzt pädophilen Menschen “kostenloses Material” zur Verfügung gestellt wird. Oder wie mir von den vorher genannten 2 Erwachsenen, die versucht haben die Texte zu lesen, beschrieben wurde, dass sie erschrocken gewesen seien und nicht weiter lesen wollten.

das kurze fazit bringt es dann mehr oder weniger auf den punkt:

Beurteilung

Die Kindergartenbox enthält viel Material, jedoch wenig Inhalt. [size=16][b]Die Info-Broschüren sind in hohem Maße kindergefährdend und sollten meiner Meinung nach schnellstens entsorgt werden.[/b][/size]

hier muß schleunigst gehandelt werden. unsere regierung ist anscheinend nicht mehr klar bei verstand und wie man an der sachsen-affäre sehen kann korrumpieren sich einzelne um das bedürfnis sich sexuell an kindern zu vergehen zu befriedigen. [url= http://www.interpool.tv/artikel/694/3?PHPSESSID=90081e46779cc269a54536e61e7922e9 ]>link<[/url] (thema dazu [url= http://www.hohle-erde.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1181659507 ]>hier<[/url])
ich persönlich werde jetzt erstmal eine betroffenenstelle anschreiben ob es schon aktionen dazu gibt.

grüße, zak


Antwort
Beiträge: 1689
 Zak
Registered
(@zak-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

*drück*

ich nehme mir das recht raus dieses thema vorerst regelmäßig nach oben zu drücken. es werden viel zu oft "unwichtige" themen totgeredet und die wichtigen, aber schwer verdaulichen themen scheinbar schnell wieder verdrängt.

ich möchte keinem das recht abstreiten sich über das zu unterhalten was ihn anspricht, werde aber wie gesagt dieses thema nach oben drücken wenn ich bedarf sehe.
leider gehen angepinnte themen (sticky) auch mal gerne unter, weswegen ich diesmal diese technik anwende.

danke für euer verständnis!

grüße, zak

ps: kommentare dazu bitte in einem neuen thema im webseite-bereich eröffnen, da hier nur themenrelevante dinge besprochen werden sollen.


Antwort
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(@dark-knight13)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Hi!

Na, manches vom Gelesenen klingt ja fast so, als würden neuerdings Leute von Krumme13 jetzt im Familienministerium sitzen. 😮

Ich hielt das Ganze eher für ein unbedeutendes Randthema, aber nach kurzer Beschäftigung mußte ich dann doch feststellen, daß es den Leuten offenbar ernst ist mit diesem Unsinn und zwar nicht nur in Bezug auf Kindererziehung. Das Thema Gender Mainstreaming ist offenbar zur allgemeinen politischen Richtung erklärt worden und zwar nicht erst Gestern.

Hier ein paar Wikiauszüge dazu:
[url= http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Mainstreaming ]Gender Mainsteaming[/url]

Der Begriff Gender Mainstreaming („Integration der Gleichstellungsperspektive“, „durchgängige Gleichstellungsorientierung“) bezeichnet den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Begriff wurde erstmalig 1995 auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking geprägt. Bekannt wurde Gender Mainstreaming insbesondere dadurch, dass der Amsterdamer Vertrag 1997 das Konzept zum offiziellen Ziel der EU-Politik machte.

Gender Mainstreaming unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass alle Geschlechter gleichermaßen in die Konzeptgestaltung einbezogen werden sollen. Das Ziel des Gender Mainstreaming wird von weiten Teilen des politischen Spektrums anerkannt und von der Bundesregierung unterstützt.

Hmm, seit 10 Jahren also schon und jetzt wird das eher still und heimlich durchgedrückt, warum wohl?
Vielleicht, weil sie eigentlich wissen, daß die Theorie des Gender-Mainstreaming von völlig falschen Tatsachen ausgeht?

Schauen wir doch mal, was das Wort 'Gender Mainstreaming' eigentlich bedeutet.
Gender heißt nämlich nicht direkt Geschlecht, jedenfalls ist nicht das Physische gemeint (das ist 'sex'). Gemeint ist eher das geschlechtsspezifische soziale Rollenverhalten.
Und hier kommen wir zu dem Grund, warum ich persönlich überhaupt nichts von Sozialwissenschaftlern halte, sie drehen die Wahrheit so lange, bis sie in ihre Theorien paßt, anstatt mal ihre ideologisch geprägten Theorien zu überprüfen.

Die Grundlegende Annahme des Gender Mainstreaming ist nämlich die, daß Geschlechterrollen ausschließlich sozial determiniert seien, d.h. ein Mann würde sich wie ein Mann verhalten, weil er so erzogen worden wäre und umgekehrt.
Begleitend dazu noch ein Wikiauszug:

gender (engl. „soziales Geschlecht“): Der englische Begriff besitzt im Deutschen kein direktes Äquivalent und bezeichnet nach einer Definition des deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechterrollen von Frauen und Männern: „Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch veränderbar.“ [1] Das Wort ist für das grammatische Geschlecht im Englischen seit langem gebräuchlich; in der Bedeutung der sozialen Geschlechtsrolle hat es zuerst der amerikanische Psychiater John Money 1955 benutzt (siehe auch „Sex und Gender“).

Und hier taucht dann auch der Name auf, auf dessen Theorien sich der ganze Schwachsinn wohl begründet: John Money
Berühmt geworden durch sein gescheitertes Experiment den Jungen David Reimer in ein Mädchen verwandeln zu wollen.
Ebenso leitet sich daraus die allgemeine Vorgehensweise bei Hermaphroditen (Zwitter) ab, sie standartmäßig zu Mädchen umzuoperieren, obwohl sich vielfach gezeigt hat, daß es für die Psyche der Betroffenen um einiges besser ist, wenn sie darüber selbst entscheiden (kurz gesagt bringen sich viele einfach um, weil sie nicht damit klarkommen).
Seine zentrale These war dabei, daß sich die geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen erst ab einem Alter von 3 Jahren ausbilden würden und man sie vorher in eine beliebige Richtung lenken könne, ohne negative Folgen für die Betroffenen.
Dies wollte er an dem Jungen David Reimer beweisen, den er, nach einer mißglückten Beschneidung, komplett zum Mädchen umoperierte, seinen Eltern riet ihn normal als Mädchen aufzuziehen und die körperliche Entwicklung durch Hormongaben zu unterstützen. Er behauptete, es würde keine negativen Folgen für die Entwicklung des Kindes haben, da die Geschlechterrolle nicht angeboren, sondern sozial bestimmt sei.
Natürlich war das Experiment ein kompletter Fehlschlag, spätestens als David während der Pubertät erfuhr, was er wirklich war, begann er sich auch dementsprechend zu verhalten und lebte ab da sein Leben als Mann weiter. Trotz des lebenslang gelernten weiblichen Rollenverhaltens.
Natürlich brachte er sich später um, höchstwahrscheinlich stark beeinflußt durch die durch das Experiment verursachten Persönlichkeits- und Identitästprobleme.
Wikieintrag zu [url= http://de.wikipedia.org/wiki/David_Reimer ]David Reimer[/url]
und ein paar Auszüge mit Bezug zum Gender-Mainstreaming:
Money propagierte den Fall John/Joan noch jahrelang als durchschlagenden Erfolg seiner Theorie, dass das Identitätsgeschlecht eines Menschen erst mit etwa drei Jahren entwickelt und vorher beliebig veränderbar sei, obwohl ihm bekannt war, dass das Experiment längst gescheitert war. Aufgrund seiner Thesen werden heute noch intersexuelle Kinder medizinisch behandelt, zum Beispiel werden solche mit einem so genannten Mikropenis chirurgisch und durch Hormongaben mit weiblichen äußeren Geschlechtsmerkmalen versehen und als Mädchen erzogen, mit ähnlichen Erfolgen. Die Theorien Moneys waren immer umstritten, insbesondere Milton Diamond hat viele davon widerlegt.

Money hörte erst damit auf, als sich David Reimer entschloss, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, um anderen Kindern das gleiche Schicksal zu ersparen. Seine Lebensgeschichte schilderte er, zusammen mit dem Autor John Colapinto, in Der Junge, der als Mädchen aufwuchs.

Das gescheiterte Experiment von John Money feierte dieser als einen starken Beweis dafür, dass geschlechtliche Rollenzuweisungen ein soziales Konstrukt sind. Es war auch eine fundamentale Basis für Gender Mainstreaming.

John Money und frühere Anhänger seines Zwillingsexperiments wie die Feministin Alice Schwarzer oder der Hamburger Sexualforscher Gunther Schmidt verweigern seit dem Freitod Davids und dem Tod seines Bruders jegliche Korrektur ihrer früheren Bewertungen. (Bettina Röhl in Cicero, nachzulesen: [url] http://www.cicero.de/97.php?ress_id=7&item=580 [/url])
Money ging von der Grundannahme aus, ein Mensch besitze keine von Geburt an festgelegten geschlechterspezifischen Verhaltensweisen. Das biologische Geschlecht (sex) habe nichts mit dem seelischen Geschlecht (gender) zu tun. Obwohl sein Experiment an den Reimer-Zwillingen scheiterte, hielten er und seine Anhänger an der Grundthese fest. Von antifeministischer Seite wird heute verstärkt behauptet, sie sei der Ursprung für die Politik des "Gender Mainstreaming". (vgl. Oestreich, Heide: Vorsicht vor kastrierenden Lesben. In: TAZ, 10. Januar 2007, S. 13)

Im letzten zitierten Teil kann man dann auch schon sehen, in welche Richtung die Verteidigung der Pro Gender Mainstreaming Fraktion gehen wird, Kritiker werden schlicht Antifeministinnen sein, oder einfach ewig Gestrige, die die alte, gewohnte Geschlechtertrennung (besser: geschlechtliches soziales Rollenverhalten) zementieren wollen.

Es wird genauso scheitern, wie das Konzept der Antiauthoritären Erziehung, die am Ende eine Generation authoritätsgeiler Kinder produziert hat. Als Abwehrreaktion der Kinder.
Und genauso wird auch dieses Konzept das genaue Gegenteil erreichen. Die Kinder werden merken, das etwas nicht stimmt und werden als Abwehrreaktion eine noch stärkere Trennung fordern und durchsetzen.

leider gehen angepinnte themen (sticky) auch mal gerne unter, weswegen ich diesmal diese technik anwende.

Ja, da ist irgendwie was dran. Wahrscheinlich wirkt die Abtrennung von den anderen Themen so, als ob dann nur 'authorisierte' Personen was dazu reinschreiben dürften.
Ich werd' dann auch mal ein Auge drauf behalten.
ps: kommentare dazu bitte in einem neuen thema im webseite-bereich eröffnen, da hier nur themenrelevante dinge besprochen werden sollen.
Finde ich etwas verwirrend, 'im Webseiten-Bereich' 😕 ich dachte, da kommen nur forenspezifische Probleme rein.
Ich schätze mal, du meinst Kommentare in der Art "Gender Mainstreaming finde ich doof/toll" ohne themenbezogene Inhalte besser in ein separates Thema, damit hier die Information nicht in inhaltlosen Kommentaren untergeht.
Eben weil das Thema offenbar eine teifgreifende Bedeutung hat, die anscheinend noch nicht wirklich in der Öffentlichkeit angekommen ist.

bis denn!
dark knight13


Antwort
Beiträge: 726
Registered
(@goblin)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren

Leute jetzt sagt mal...wenn das so richtig ist wie ich das lese...auch grade über Kinder 1-3 Lebensjahr...das ist Aufforderung zur Pedophilie!? Oder sehe ich das Falsch.
Sollte ich jemals in Erfahrung bringen das eines meiner Kinder in irgendeiner Form in Kindergarten oder Schule sexuell "belästigt" wird sei es durch Rollenspiele oder sonstiges ,wird dieser Erzieher oder Lehrer den Tag seiner Geburt verfluchen wenn ich ihn in die Finger bekommen. Danach wird der nen Sexuelles Neutrum sein.
Das alles ist ein Verfall der Moral. Und Moral ist Notwendig für die Menschliche Gesellschaft. >:(

Grüße Goblin


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