Dieser Thread erinnert mich an die typische Massenschlägerei bei Asterix, sämtliche Dorfbewohner und 2-3 Legionen in einem dicken Knäul und vor lauter Staub sieht man die Hand vor Augen nicht.
@ Highjump
Auf diesem Planeten ist nur Platz für eine begrenzte Zahl von Menschen, das heißt, solange es keine Weltregierung gibt, die Geburten und Landverteilung regelt, oder alle nationalen Regierungen das kontrollieren, kann es immer wieder passieren, dass sich in irgendeinem Teil der Welt "Überbevölkerung" aufbaut. Also zuviele Menschen auf zuwenig Fläche, die zuwenig Nahrung hergibt.
Dieses Phänomen ist uralt und es wurde immer auf die selbe Art und Weise gelöst: Instabile Bevölkerungsgruppen kollabieren, jeder geht auf jeden los und man erschlägt sich eben gegenseitig solange bis wieder genügend Raum da ist. Ist die Gruppe stabil und hält zusammen, muss ein Teil der Bevölkerung weiter wandern und neuen Lebensraum erschließen.
Das geht genau solange gut, solange genügend Raum vorhanden ist. Treffen aber irgendwo Menschen unterschiedlicher Gruppen aufeinander, weil sie beide diesen Flecken Erde brauchen um zu überleben dann wird um das Land und damit ums Überleben gekämpft.
Dieses Problem lässt sich durch technologischen Fortschritt in Sachen Landwirtschaft nur begrenzt lösen. Irgendwann ist Schluss mit Wachstum. Die ultimative Lösung ohne Blutvergießen ist damit Geburtenkontrolle um eine stabile Bevölkerungszahl zu erreichen.
Will man den Kampf zwischen Menschen auf Dauer verhindern muss man das Wachstum stoppen.
Mir ist schon klar, dass auf diesem Planeten theoretisch noch viel mehr Menschen ernährt werden können, aber das ändert ja nichts an dem grundsätzlichen Problem.
Ich weiß ebenso, dass heute Kriege nicht ums Überleben geführt werden sondern um Rohstoffe und schlichten Reichtum (Waffengeschäfte etc.). Das ist an sich schon verwerflich, und die Tatsache, dass dabei so grausam vorgegangen wird macht das ganze eben noch schlimmer.
Deswegen klingt das was ich gschrieben habe für den ein oder anderen vielleicht komisch, aber muss eben trennen zwischen moralisch eindeutig verwerflichen Kriegen und denen, bei denen es ums überleben geht. Klar, die Menschen müssen in beiden Fällen gleichermaßen leiden, aber der Kampf ums Überleben ist grundsätzlich natürlich und damit nicht generell falsch. Er ist höchstens rückständig.
Aber der Fortschritt heißt dann eben Wachstumskontrolle.
@ Goblin & Andreas
Bei der Auslese kommt es auf die konkrete Situation an. Wenn wir die technologische Möglichkeit haben Kinder durch zu bringen, sei es bei Geburtsproblemen oder Krankheiten, dann sind wir als Gruppe von Menschen eben heute besser an das Leben angepasst als in früheren Zeiten.
Außerdem muss man berücksichtigen, dass es sich bei Frühgeburt, Querlage usw. wohl eher um Zufälle handelt. Ist zwar auch ein Mittel der Natur gegen Überbevölkerung, aber keines das in das Kampf-Schema gehört.
Dieser Thread erinnert mich an die typische Massenschlägerei bei Asterix, sämtliche Dorfbewohner und 2-3 Legionen in einem dicken Knäul und vor lauter Staub sieht man die Hand vor Augen nicht.
Touché ;D
Du triffst den Nagel auf den Kopf
gruß
Goblin
@Goblin und Arkas
Ihr habt echt nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Natürliche Auslese ist tatsächlich das Recht des Stärkeren [...]
Und bei dem Recht zu Leben...nun ja jeder hat das Recht zum leben, er muß es nur fertig bringen am Leben zu bleiben. Und wie ich schon schrieb, das Mutter Natur zum allgemeinen Gleichgewicht eben Seuchen, Naturkatastrophen usw. eingeführt hat, nur das das eben nicht mehr ausreicht um der Überpopulation Herr zu werden. Dafür wurden uns Menschen Aggression (Krieg und Gewalt gegeben). Wird der Lebensraum zu knapp kommt es eben zu Kämpfen...das ist auch bei tierischem Territorien der Fall (sogen. Revierkämpfe)...mit Lebensraum sind in unserem Fall dann auch Dinge wie z.b. Lebensmittel und Rohstoffe mit eingeschlossen.
Kauf Dir mal nen passendes Buch oder klick auf Wikipedia. Natürliche Auslese hat nichts, aber auch gar nichts mit Kampf und Stärke zu tun! Die am besten angepassten überleben, dass impliziert in keiner Weise Gewalt.
Es muss keinen Kampf geben, auch wenn die Rohstoffe knapp werden. Modelle und deren Umsetzung in Afrika zeigen, wenn es einen gemeinsamen Rohstoffpool gibt und die Menschen kooperieren, ist das Ergebnis für alle Beteiligten am besten.
Man kann Ressourcen gerecht verteilen und anstatt das Geld in Krieg zu investieren Technologien entwickeln, z.B. aktuell Entsalzungsanlagen. Es müsste niemand in Afrika hungern, wenn die Rohstoffe gerecht verteilt würden und nicht irgendwelche korrupten Politiker oder rücksichtslose Unternehmen/Regierungen das Recht des Stärkeren durchsetzten und sich auf Kosten andere bereichern. Durch eure Denkweise entstehen erst die Probleme, die mit der selben auch lösen wollt. An euren pseudowissenschaftlichen Sozialdarwinismus hätte Adolf Nazi seine helle Freude, der brauchte auch 'Lebensraum im Osten' Das müsste für euch ja der gerechtes Krieg sein, den es in jüngster Zeit gab, so wie es Mutter Natur vorgesehen hat.
[i]Die Welt hat genug für jedermann, aber nicht für jedermanns Gier.
[/i]Mahatma Gandhi
Bitte nicht dieses schematische Denken Highjump, nur weil sich das was ich sage so ähnlich anhört wie Sozialdarwinismus muss es nicht das gleiche sein.
Ich hab doch gesagt dass unsere aktuellen Kriege, auch die beiden Weltkriege, keine Kriege sind, in denen wirklich wegen existenzbedrohlichem Ressourcenmangel gekämpft wird sondern einfach um Macht. Natürlich ist es abzulehnen, andere Menschen zu töten um billigen Sprit oder einfach ein angenehmes Leben zu haben, aber wie steht es mit töten damit die eigenen Kinder nicht verhungern?
Ich sage nur, dass der Kampf fast unumgänglich ist, wenn die Ressourcen auf einem Gebiet eben nicht mehr reichen.
Selbst wenn auf diesem Planeten dauerhaft Nahrung für 30 Milliarden Menschen angebaut werden kann bringt der 30.000.000.001. Mensch das Fass eben zum überlaufen.
Konkret: Selbst wenn wir alles völlig gleich verteilen, irgendwo zwischen 30 und 40 Milliarden fangen dann eben alle Menschen gleichermaßen an, Hunger zu leiden und irgendwo zwischen 40 und 50 Milliarden verhungern einige schlicht und ergreifend.
Unser Planet ist eben eine Kugel und keine unendliche Fläche im Cyberspace. Wenn Du Dich in eine Richtung auf den Weg machst kommst Du irgendwann wieder dort an, wo Du hergekommen bist. Auch wenn er hohl wäre oder wenn es mehrere Zwischenebenen gäbe bleibt es doch dieselbe endliche Kugel.
Klar, wenn es einen Weltstaat gibt, der alles an Nahrung völlig gerecht verteilen kann hat dieser wohl auch die Macht das Bevölkerungswachstum zu kontrollieren, das Beispiel diente aber auch nur zur Veranschaulichung dessen was ich meinte.
Dass die Weltbevölkerung nicht bis in alle Ewigkeit exponentiell weiterwachsen kann sollte aber jetzt klar sein.
Es gibt genau zwei Möglichkeiten, entweder wir stoppen das Wachstum irgendwann gewaltlos oder es stoppt gewaltsam von alleine.
Bitte nicht dieses schematische Denken Highjump, nur weil sich das was ich sage so ähnlich anhört wie Sozialdarwinismus muss es nicht das gleiche sein.
Dann machs mir nicht so einfach Dich da einzuordnen und sag mir wo der Unterschied sein soll.
Natürlich ist es abzulehnen, andere Menschen zu töten um billigen Sprit oder einfach ein angenehmes Leben zu haben, aber wie steht es mit töten damit die eigenen Kinder nicht verhungern?
Der Ostfeldzug diente zur Sicherstellung der Versorgung im Nationalsozialistischen Staat. Es wurde geplündert bis ultimo.
Der Irak-Krieg ist wahrscheinlich auch ein Krieg um Ressourcen. Ohne Öl würden wir auch verhungern.
Aus Sicht ihrer Urheber waren sie vermeidlich unvermeidlich.
Ich sage nur, dass der Kampf fast unumgänglich ist, wenn die Ressourcen auf einem Gebiet eben nicht mehr reichen.
Gab es so einen Krieg überhaupt schonmal?
Dass die Weltbevölkerung nicht bis in alle Ewigkeit exponentiell weiterwachsen kann sollte aber jetzt klar sein.Es gibt genau zwei Möglichkeiten, entweder wir stoppen das Wachstum irgendwann gewaltlos oder es stoppt gewaltsam von alleine.
Völliger Blödsinn. Das Bevölkerungswachstum wird ab 2020-2030 den Prognosen zufolge von alleine wieder Rückläufig werden. Ohne Gewalt.