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Das mit dem Besen scheint zu stimmen:
Zum Kinostart des Harry Potter-Films brachte die Firma Mattel eine
Spielzeugausgabe von Harry Potters Zauberbesen 'Nimbus 2000' auf den Markt.
Dieser wies eine Eigenschaft auf, die einigen Mädchen offenbar besonders gut
gefiel. Klemmt man den Besen zwischen die Beine, so fängt er an zu
vibrieren. Dies führte nach Aussagen einiger Eltern auf den Homepages von
Amazon und ToysRus dazu, dass sich Kinder auf ihrem Zimmer mit dem Besen
einschlossen, bis diesem der Saft ausging. Nun wurde der zweckentfremdete
Zauberbesen wieder vom Markt genommen - offiziell aufgrund der geringen
Nachfrage
Könnte dies vielleicht Absicht gewesen sein, vom Spielzeughersteller?
Rotkäppchen - politisch korrekt erzählt
(Quelle: Politically Correct Bedtime Stories von James Finn Garner)
Es war einmal ein junger Mensch namens Rotkäppchen, sie lebte mit ihrer
Mutter am Rande eines großen Waldes. Eines Tages bat ihre Mutter sie, ihrer
Großmutter einen Korb frischen Obstes und natriumarmen Mineralwassers zu
bringen. Dieses beileibe nicht, weil es sich hier um eine typische
Frauenarbeit handelt, sondern weil eine derartige Handlungsweise hilft, ein
Gefühl der Zusammengehörigkeit zu erzeugen.
Schließlich ist die Großmutter auch keinesfalls krank, sondern im Vollbesitz
ihrer geistigen und körperlichen Kräfte, von daher also durchaus in der
Lage, ihr Leben als reife Erwachsene selbst in die Hand zu nehmen.
So streifte also Rotkäppchen mit ihrem Korb durch den Wald. Viele Menschen
glaubten, der Wald sei gefährlich und voller dunkler Kräfte und setzten nie
auch nur einen Fuß in seine Nähe. Rotkäppchen jedoch vertraute viel zu sehr
Ihrer knospenden Sexualität, als dass derartig Freudianische Vorstellungen
sie hätten einschüchtern können. Auf dem Weg zum Haus ihrer Großmutter wurde
Rotkäppchen von einem Wolf angesprochen, der wissen wollte, was sie in ihrem
Korb habe. "Reformhauskost für meine Großmutter, die selbstverständlich
alleine in der Lage ist, ihr Leben als reife Erwachsene zu führen."
antwortete Rotkäppchen.
Der Wolf aber entgegnete:" Weißt Du, Kleines, es ist gar nicht so
ungefährlich für ein kleines Mädchen, sich in diesem Wald herumzutreiben."
Sofort sagte Rotkäppchen:" Ich finde Deine sexistische Bemerkung zwar
außerordentlich beleidigend, bin jedoch bereit, diese zu ignorieren, da Du
ein klassischer Außenseiter der Gesellschaft bist und der Stress dieses
sozialen Status bei Dir zur Entwicklung eines eigenen, für Dich individuell
gültigen Weltbildes geführt hat. Nun entschuldige mich aber, ich muss
weiter."
Und Rotkäppchen folgte weiter der Straße zum Haus ihrer Großmutter. Der Wolf
aber, dessen Status als Außenseiter ihn von der sklavischen Verfolgung
linearer, in der westlichen Kultur begründeten Denkmuster befreit hatte,
wusste eine Abkürzung.
Er brach in das Haus ein und fraß die Oma, ein für einen Fleischfresser für
sich genommen durchaus legitimes Verhalten. Nun aber, ungehemmt von starren,
traditionalistischen Vorstellungen von männlichem und weiblichem Verhalten,
legte er die Kleider der Großmutter an und kletterte in ihr Bett.
Als Rotkäppchen die Waldhütte betrat, rief sie: Großmutter, ich habe Dir ein
paar fett- und cholesterinarme Lebensmittel mitgebracht um Dich in Deiner
Rolle als weiser und nährender Mutter des Matriarchats zu stärken."
"Näher, mein Kind, komm näher." ertönte es leise vom Bett. "Oh je", rief
Rotkäppchen, "ich hatte ja ganz vergessen, dass Du optisch herausgefordert
bist wie eine Fledermaus. Oma, was hast Du nur für große Augen!" "Viel haben
sie gesehen, und viel vergeben, meine Liebe." "Oma, was hast Du nur für eine
große Nase. Selbstverständlich nur eher vergleichsweise und durchaus schön
auf ihre eigene Art." "Viel hat sie gerochen, und viel vergeben, meine
Liebe." "Großmutter, wie groß sind Deine Zähne!"
"Ich bin durchaus zufrieden mit meiner Identität und was damit
zusammenhängt" sagte der Wolf und sprang aus dem Bett. Sofort packte er sie
mit seinen Klauen in der Absicht, sie alsbald zu verzehren. Rotkäppchen
schrie auf, nicht aus Besorgnis über des Wolfs offensichtliche Tendenz sich
über bürgerliche Normen geschlechtsspezifischer Kleidung hinwegzusetzen,
sondern wegen des bewussten Eindringens in ihre Privatsphäre. Ihre Schreie
wurden von einem vorbeigehenden Holzfäller gehört (er selbst zieht es vor,
sich als Ingenieur für nachwachsende Rohstoffe zu bezeichnen). Er stürmte
sofort in die Hütte, nahm die Gefahr wahr, und wollte Rotkäppchen zu Hilfe
eilen. Als er aber seine Axt hob, ließ der Wolf von Rotkäppchen ab und beide
wandten sich ihm zu. "Was glaubst Du eigentlich, was Du hier machst?"
herrschte Rotkäppchen ihn an. Der Holzfäller zuckte zusammen und er
versuchte zu antworten, doch ihm fehlten die Worte. "Du platzt hier rein wie
ein Neandertaler, im Vertrauen auf Deine Waffe, die Dir das Denken abnimmt",
schimpfte sie, "Sexist! Rassist! Was bildest Du Dir eigentlich ein,
anzunehmen, Frauen und Wölfe könnten ihre Probleme nicht ohne die Hilfe
eines Mannes lösen?"
Als die Großmutter Rotkäppchens leidenschaftliche Worte hörte, sprang sie
aus dem Maul des Wolfs, ergriff die Axt des Holzfällers und hieb ihm den
Kopf ab. Nach diesem Gottesurteil ergriff Rotkäppchen, ihre Großmutter und
den Wolf ein eigentümliches Gefühl für die Gemeinsamkeit ihrer Interessen
und so entschieden sie sich, eine auf gegenseitigen Respekt und
Rücksichtnahme gegründete WG zu bilden, worin sie glücklich bis ans Ende
ihrer Tage lebten.
Nach den antworten hier, glaube ich, dass keiner richtig erkannt hat, worum
es mir bei diesem Thema geht. Es geht um folgendes:
Ein grossteil der Menschen reagiert völlig hysterisch auf dinge, die
vielleicht irgendwie einmal als politisch unkorrekt ausgelegt werden können!
Exemplarisch ist das Beispiel, mit dem dieses Thema eröffnet wurde: seit
hundert Jahren sitzen Kinder auf dem schoss eines Weihnachtsmannes und
erzählen ihm die wünsche die sie haben. Nie hat sich jemand daran gestört.
Und nun plötzlich, und meiner Meinung nach, nur weil es "in" ist, schützt
man sich in vorrauseilenden gehorsam in absoluter "politischer Korrektheit"
und verhindert hysterisch, dass man in den verdacht eines
Missbrauchsvorwurfes kommen könnte. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Kind
beim Süßigkeiten werfen hinfallen könnte...
Und diese Sache, eine hysterisch vorrauseilende politische Korrektheit, um
nur ja keine Minderheit, keine Frau, keine Volk, überhaupt keinen, der sich
ein wenig beleidigt fühlen könnte, zu verprellen, wollte ich hier zum Thema
machen.
Man darf ja gar nichts mehr. Selbst die Wahrheit sagen und wenn sie noch so
wahr ist, darf man nicht mehr. Es braucht bloß eine hysterische Emanze
aufzuschreien, schon ist man stigmatisiert. Und die, die sich durch
irgendwelche Kleinigkeiten beleidigt fühlen, beschweren sich sofort und die
Medien greifen dies begierig auf und alle, alle machen mit. dinge, über die
man vor 10 Jahren noch gelacht hat, gelten heute als diskriminierend. Warum
tragen Frauen denn Miniröcke, wenn man beim hinterschauen sofort als
potentieller Vergewaltiger dasteht? Ich glaube, dass Frauen heute deswegen
völlig orientierungslos und verunsichert sind. Auf der einen Seite wird
ihnen von den Medien vorgeblasen, dass sie jung, hübsch, attraktiv, sexy und
karrieregeil sein sollen und in den gleichen Medien wird ihnen gesagt, dass
dies völlig verkehrt ist und das nur das können zählt und das sie, wenn sie
so sind wie zuerst beschrieben, auf Seiten der Männer stehen und diese zum
missbrauchen einladen. Auf der einen Seite sollen sie verführerische Dessous
anziehen und auf der anderen Seite wird ihnen erzählt, dass sie sich damit
dem Mann unterwerfen. Genauso, und nun sage ich etwas, was hier sicher
einige empörte Reaktionen auslösen wird: ich würde mich gerne an dem
Forumsthema "ritueller missbrauch" beteiligen, aber nachdem trytofly
geschrieben hat, dass hier unter den Forumsmitgliedern Leute sind, die
missbrauchen, werde ich mich an diesem Thema nicht beteiligen! Woher will
sie so etwas wissen? In diesem Rechtsstaat gilt immer noch die
Unschuldsvermutung, aber diese hysterisch politisch korrekten versuchen
immer wieder, diesen Rechtsgrundsatz umzudrehen und einen zu zwingen, seine
Unschuld zu beweisen. So geht es nicht!! Schuld muss bewiesen werden, nicht
Unschuld!! Noch eines trytofly: ich habe in meinem leben sieben(!) Kinder
großgezogen, darunter drei Mädchen, und ich habe nie eines auch nur im
entferntesten missbraucht!!! Ach ja, nun kommt wieder dieser Spruch von der
Statistik und dieser "Dunkelziffer". Statistisch gesehen ist die zahl der
missbrauchsverdächtigen nur im Promillebereich gestiegen! Wenn man dies
diesen hysterisch politisch korrekten sagt, kommt immer diese sogenannte
"Dunkelziffer" ins spiel! Ein völlig diffuses Gebilde, ohne jeden
Hintergrund, aber im Moment das Totschlagargument schlechthin. Was zählt,
sind Daten und Fakten!
Nein, seit es diese hysterisch politisch korrekten gibt, ist das leben aus
den fugen geraten. Wie schön waren früher doch die Weihnachtsmärchen im
Theater. Heute streiken die Helfer des Weihnachtsmannes für bessere
Arbeitsbedingungen, so wie im Weihnachtmärchen der Bremer musical Company!
Für die hysterisch politisch korrekten gibt es nur gut oder böse: gut ist
Mutter, allein erziehend, ganztags arbeitend, Vater des Kindes unbekannt,
toscana urlaub und lesbisch. böse ist Hausfrau, zwei Kinder, Mann arbeitet
alleine und Ferien im Freibad. Gut ist Frau unzufrieden mit ihrem Körper,
schlecht ist Frau zufrieden mit ihrem Körper. Erlebt haben meine Frau und
ich dies beispielhaft bei einer Kabarettveranstaltung, veranstaltet von der
frauenbeauftragten der Stadt Syke. Dort wurden die Frauen in der ersten
reihe der reihe nach gefragt: "Sie sind doch sicher unzufrieden mit ihrem
Körper?" als die reihe an meine Frau kam und diese sagte, dass sie sehr
zufrieden mit ihrem Körper sei, wurde sie gefragt, ob dies ein scherz sei
und ob sie das ernst meine. Als meine Frau trotz mehrmaligen Nachfragens bei
ihrer Meinung blieb, wurde ihr gesagt, dass sie nicht mehr zu retten sei und
als Frau doch gefälligst unzufrieden mit ihrem Körper zu sein habe!! Nein,
seit es diese hysterisch politisch korrekten gibt, ist das leben aus den
fugen geraten. Kein Mann wagt mehr, völlig unbefangen einer Frau ein
Kompliment zu machen. Früher haben sich die Frauen darüber gefreut und
heute?? Beispiel: ein bekannter sagte zu einer Kollegin ganz unbefangen und
ohne jeden Hintergedanken, "sie tragen heute einen rock? Hübsch!" der
Effekt? Er durfte bei der fraubeauftragten antanzen! Damit man mich richtig
versteht: auch ich habe etwas gegen plumpe, sexuelle anmache, aber ein
unbefangenes Kompliment wird wohl erlaubt sein, oder?? Früher hätten die
Frauen mit einem "danke, dass freut mich." Oder etwas in dieser art
reagiert, aber heute? Übrigens ist dies etwas, was ich oft beobachte: gerade
junge Mädchen fühlen sich oft beleidigt und diskriminiert, die älteren sehen
dies wesentlich lockerer. Nein, seit es diese hysterisch politisch korrekten
gibt, ist das leben aus den fugen geraten...
Aus www.spiegel-online.de < http://www.spiegel-online.de>
Mutter ist entsetzt
USA: Schüler bestraft, weil er "schwul" sagte
Lafayette/USA (rpo). Ein sieben Jahre alter Schüler ist in einer Schule
bestraft worden, weil er das Wort "schwul" gebraucht hatte. Damit wollte der
Siebenjährige einem Mitschüler erklären, das er der Sohn eines lesbischen
Paares ist.
Der Siebenjährige habe deswegen eine Strafarbeit bekommen, weil er einem
Mitschüler von seinem Familienleben erzählt habe, berichtete die
Amerikanische Union für Bürgerliche Freiheiten am Montag.
Der Junge erklärte einem anderen Kind, dass seine Mutter homosexuell sei.
Dabei benutzte er den umgangssprachlichen Ausdruck "gay". Ein Lehrer hörte
dies und schickte den Jungen zum Schulleiter. In der nächsten Woche musste
der Siebenjährige vor Unterrichtsbeginn zur Schule kommen und wiederholt den
Satz "Ich werde in der Schule nie wieder 'gay' sagen" abschreiben.
Die Mutter des Jungen zeigte sich entsetzt: "Ich habe mir Sorgen gemacht,
als der stellvertretende Schulleiter anrief und sagte, mein Sohn habe ein so
schlimmes Wort benutzt, dass er es am Telefon nicht wiederholen wolle",
sagte sie der AP. "Aber das war nichts gegen den Schock, als mein Kleiner
nach Hause kam und mir sagte, sein Lehrer habe erklärt, unsere Familie sei
ein schmutziges Wort." Ähnlich wie der deutsche Begriff "schwul" wird "gay"
von den Homosexuellen selbst verwendet und ist daher nicht abwertend.