Bingo Segestus
meinen vollen Segen zu all dem ::) - perfekt ausgedrückt
aber
es gibt noch genügend Freiräume und auch genügend andere Menschen - Männer wie Frauen - die ganz normal geblieben sind.
Dein Pech: Du als Beamter in Deutschland sitzt - vermutlich als fast einziger Intelligenzträger - in irgendeiner Behörde in einem wahren Cluster von frustrierten "Gutmenschen" und Emanzipationszicken, die mit den von dir beschriebenen Methoden versuchen, ihrer selbstgewählten sinnlosen Existenz ein wenig Berechtigung abzuringen......
da gibts nur einen Weg:
Verdien' dein Geld auf ehrliche Weise!!! ;D
In diesem Sinne:
Gruss @alle
Der Bademeister
Aus www.PCtipp.ch < http://www.PCtipp.ch>
vom 28.11.2003
Das Freitagsbit: PC - political correct
von Bruno Habegger
Die WWKolumne
Mein Computer hat Liebeskummer. Er ist ständig blau. Langsam verstehe ich,
dass Computer auch nur Menschen sind. Wie die Mitarbeiter der
Beschaffungsabteilung des Los Angeles County, die laut Medienberichten in
einer E-Mail Händler und Zulieferer aufgefordert haben, doch politisch
korrekt mit ihren Hardware-Teilen umzugehen. So sollten etwa die
Beschreibungen Master und Slave für Festplatteneigenschaften aus
Produktbeschreibungen und Etiketten verschwinden.
Absolut lobenswert. Mit Festplatten muss man ja bekanntlich pfleglich
umgehen und darf sie nicht beleidigen. Sonst könnten sie noch Harakiri
begehen, indem sie sich einen freiwillig einen Masterboot-Virus einfangen.
Master? Sorry, liebe amerikanischen Mit-Weltbürger. Kommt nicht wieder vor.
Ab sofort gelobe ich politische Korrektheit. Männlein und Weiblein gibt's
unter den Steckern keine mehr, sondern nur noch Stecker mit Stift und
Stecker mit Loch. Und meinen PC beschimpfe ich künftig, wenn er wieder mal
in seiner Welt aus Bits und Bytes herumtorkelt, nicht länger mit Ausdrücken,
die jedem unfreiwilligen Zuhörer die Schamröte ins Gesicht treiben. Mein PC
könnte ja weiblich sein und mich dereinst in der Matrix wegen Belästigung am
Arbeitsplatz verklagen.
Aus www.Jüdische-allgemeine.de < http://www.Jüdische-allgemeine.de>
So etwas sagt man nicht
Oder: Die Schwierigkeiten der Deutschen, das Wort "Jude" auszusprechen
Es war in der Woche, als ganz Deutschland - oder doch zumindest die ganze
deutsche Presse - darüber diskutierte, ob der unsägliche Herr Hohmann wegen
seines Gelabers von Tätervölkern aus der CDU/CSU-Fraktion ausgeschlossen
werden sollte. Ich saß in einem Hotelzimmer in Hamburg, und der Fernseher
war aufs ZDF eingestellt. In der Sendung Frontal 21 wies ein Moderator
anhand von Zuschauerbriefen nach, wie virulent Vorurteile gegen Juden in
allen Gesellschaftsschichten seien. Er war darüber politisch korrekt sehr
entrüstet und strahlte geradezu vor Stolz, dass er und alle seine
Redaktionskollegen solche Vorurteile natürlich überhaupt nicht teilten. Und
während ich ihm zuhörte, fiel mir plötzlich etwas auf.
Vielleicht lag es daran, dass ich beim Frühstück einen Artikel in der Welt
gelesen hatte, der anhand von Umfragen nachzuweisen versuchte, dass es in
Deutschland so etwas wie Antisemitismus eigentlich nicht gäbe. Oder doch nur
bei einer verschwindend kleinen Minderheit. Aber im Grunde doch eher
überhaupt nicht. Oder es lag an dem gemütlichen Hamburger Taxifahrer, der
mir am selben Tag in einem langen Monolog erklärt hatte, alle Gegner des
Abgeordneten Hohmann seien natürlich von den Juden gekauft, denen gehöre
sowieso alles, das Ganze sei eine Verschwörung, und dahinter stecke der
Oberrabbiner.
Was auch immer die Ursache sein mochte - ich war an diesem Abend besonders
hellhörig. Vielleicht hätte ich sonst gar nicht bemerkt, wie peinlich es der
Moderator vermied, von jemandem zu sagen, er sei Jude. Er hatte sich -
wahrscheinlich zusammen mit seinen ebenso vorurteilsfreien
Redaktionskollegen - eine Umschreibung zurechtgelegt, die er wohl für
politisch korrekt hielt. Statt "Jude" sagte er "Sohn jüdischer Eltern". Am
selben Tag in einem anderen Sender kam auch Sandra Maischberger an die
Reihe. Sie interviewte zur Hohmann-Affäre den Schauspieler Michael Degen und
sagte einleitend: "Sie haben ja als Jude das Dritte Reich überlebt..." Nein,
das sagte sie eben nicht. Auch Frau Maischberger war vom neuen
Umschreibungsvirus angesteckt und formulierte: "Sie haben als Sohn jüdischer
Eltern das Dritte Reich überlebt."
Was, kann mir das bitte jemand erklären, ist da eigentlich los? Woher kommen
diese neuen verbalen Berührungsängste? Warum - Google hat die Beispiele
gerade für mich ausgespuckt - sind Albert Einstein, Philip Roth und Steven
Spielberg neuerdings keine Juden mehr, sondern nur noch "Söhne jüdischer
Eltern"? Hat man Angst, man könne uns verletzen, wenn man uns als Juden
bezeichnet? Weil uns das Wort peinlich sein könnte? Oder waltet hier
dieselbe falsche Rücksichtnahme, die seit einigen Jahren verlangt, dass ein
Kleinwüchsiger "vertikal herausgefordert" oder ein Debiler "geistig anders
begabt" zu sein habe? Mich erinnert das an den Lehrer, von dem Sammy
Gronemann in seinen Memoiren berichtet. Dieser Pädagoge hielt sich für
ungeheuer tolerant und verbot deshalb einem Mitschüler, Gronemann als Juden
zu beschimpfen "So was tut man nicht", sagte er. "Wenn Sammy blind oder
verkrüppelt wäre, würdest du ihn ja auch nicht auslachen."
Liebe deutsche Moderatoren und andere Gutmenschen! Bitte merken Sie sich
folgendes: "Jude" ist kein unanständiges Wort. Jude sein ist nicht bäh. Es
ist uns noch nicht mal peinlich, so sehr Sie das in Ihrer Superkorrektheit
zu überraschen scheint. Peinlich ist uns das Wort nur, wenn Sie sich
verpflichtet fühlen, Kurven drum herum zu reden. Die einzig sinnvolle
Verwendung des Ausdrucks "Sohn jüdischer Eltern", die ich mir vorstellen
kann, wäre im Fall eines Menschen, der sich später bewusst von seinem
Judentum gelöst hat. Aber sonst? Wir sind Juden. Nicht mosaischen Glaubens
oder israelitischen Bekenntnisses, sondern ganz einfach Juden. Auch wenn das
anscheinend gutmeinenden Menschen schwer über die Lippen geht. Vielleicht
weil sie als Söhne und Töchter deutscher Eltern geboren wurden.
von Charles Lewinsky , 04. Dezember 2003
Aus einem interview von Alice schwarzer mit der in der Schweiz erscheinenden
Weltwoche:
Sie meinen, wenn man Arabern zu lange in die Augen guckt, schlagen sie zu?
Nicht bei Ihnen, Herr Köppel, Sie haben das richtige Geschlecht. (Lacht)
Reden wir ernsthaft: Ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig
oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt.
Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzeln
des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir ja nicht, Frau
Schwarzer, das gilt als Rassismus
Aktuelles 03. Dezember 2003, 12:33
Australischer Minister: 'Political correctness' gefährdet Weihnachten
Schulen und Firmen haben Weihnachtsfeiern gestrichen, aus Angst,
Andersgläubige vor den Kopf zu stoßen. Minister Hardgrave: Christliche
Grundwerte dürfen nicht geopfert werden.
Sydney (www.kath.net)
Mehr Weihnachtskultur wünscht der für multikulturelle Angelegenheiten
zuständige australische Minister, Gary Hardgrave. In Kindergärten und
Schulen sollte die Geschichte der Geburt Christi in Form von Krippenspielen
und Weihnachtsfeiern wieder einen größeren Stellenwert bekommen. "Wir
sollten hinausgehen und es offen zeigen anstatt die Leute davon abzuhalten",
sagte Hardgrave der Zeitung "The Australian".
Wenn Weihnachten nicht mehr gefeiert werde, gingen auch jene Werte verloren,
die durch dieses christliche Fest vermittelt werden, fürchtet der Minister.
Schulen und Firmen hätten Weihnachtsfeiern gestrichen aus Angst,
Andersgläubige dadurch vor den Kopf zu stoßen, machte Hardgrave auf eine
bedenkliche Art von "political correctness" aufmerksam. Multikulturelles
Leben in Australien baue auf christlichen Werten auf. Ein Input von anderen
Kulturen innerhalb dieses Rahmens sei willkommen.
"Unsere Kultur und unsere Tradition sind etwas, das Menschen aus aller Welt
dazu gebracht hat, zu uns zu kommen, hier zu leben und ein Teil davon zu
sein", erklärte der Minister. "Und wir haben die Gelegenheit, von jenen
Kulturen zu lernen, die sie nach Australien gebracht haben." Die eigenen
Werte dürften jedoch nicht geopfert werden und man dürfe keine Angst davor
haben. Die australischen Bürger sollten "stark im Glauben" sein, eine
Rückkehr zu christlichen Grundwerten würde auch den Umgang mit anderen
Religionen erleichtern.