U.S.A vs. IRAN Plan...
 
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[Geschlossen] U.S.A vs. IRAN Planung läuft........

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 Fabs
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(@fabs)
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Die Lage dort mag sich nun beruhigen oder nicht - sie wird früher oder später eskalieren und mir kann - angesichts der ganzen Vorbereitungen in den Anrheinerstaaten - niemand weis machen, daß das nicht genau so geplant ist.
ehrlich gesagt glaube ich nicht das sich das beruhigen wird... ich glaube auch das dieser konflikt genau so gewollt ist. ich finde die zeitliche nähe nach den us-wahlen auch sehr interessant. wenn dieser konflikt früher ausgebrochen wäre, wäre wohl das thema krieg im nahen osten wahlkampfthema geworden und nach dem die amerikanischen bürger mittlerweile auch eher kriegsmüde zustände erreicht haben glaube ich das man um obama zu behalten alles etwas verschoben hat.
evtl. alles um einen krieg mit dem iran zu rechtfertigen oder gar mit syrien, die nächsten wochen werden es wohl zeigen. vielleicht auch die nächsten tage schon.

es geht ja nun auch wirklich nicht um das aufrechenen von opfern auf beiden seiten. jeder tote ist zuviel. es ist nur das verhältnis von veralteter technik gegen modernewaffen die aufzeigen wie das kräfte verhältniss ist.

Daß die Palästinenser als die Aggressoren dargestellt werden, paßt ebenfalls gut ins Bild. Es muß immer einen Schurken geben.
BILD ist das richtige stichwort. ich war gestern etwas am surfen und kam dann auch natürlich auf eine meiner standart seiten bild.de 🙂 und was lese ich irgend einen herzzerreissenden artikel über eine israelische familie dessen mutter durch eine rakete getötet wurde. es roch einfach nach dicker stimmung mache. und die frage wieviele familien auf der anderen seite ihre mütter verloren haben wird nicht gestellt warum auch?!!?


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(@erutan)
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ehrlich gesagt glaube ich nicht das sich das beruhigen wird..

Mein Problem dabei: Ohne Einschreiten des Iran wird das bloß ein lokaler Konflikt bleiben. Und mit Ahmadinedschad wird der Iran sicher nicht einschreiten.
Es wäre natürlich möglich, daß Ahmadinedschad nun "zufällig" von einem ach so Unterdrückten seines Volkes ermordet wird....dann wäre der Weg frei. Aber bisher deutet nicht viel darauf hin.
In Syrien ist die Situation auch noch nicht abgeschlossen.
Es ist aber schon mal bezeichnend, daß Ägypten Stellung bezogen hat. Ich denke, so wird es bei Fortdauer dieses Konfliktes auch mit Libyen, Tunesien etc. der Fall sein.


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(@iloveubabe)
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Es ist aber schon mal bezeichnend, daß Ägypten Stellung bezogen hat. Ich denke, so wird es bei Fortdauer dieses Konfliktes auch mit Libyen, Tunesien etc. der Fall sein. 

Israel hat Mrd. bekommen von den USA, Ägypten hat Mrd.  bekommen (beide haben das Geld ins Militär gesteckt) beide kauften von dem Geld etwa wiederum F16 von den USA für ihre Armeen und anderes Kriegsgerät. Wenn es zum Konflikt kommt wie der 6-Tage Krieg, dann ist die USA der lachende Dritte, den eins ist Sicher, Israel wird derzeit gehalten durch die USA also fortbestehen und nach einem Krieg brauchen die auch wieder neue F16 und anderes Kriegsgerät, wie auch ihre Gegner.

Mein Problem dabei: Ohne Einschreiten des Iran wird das bloß ein lokaler Konflikt bleiben. Und mit Ahmadinedschad wird der Iran sicher nicht einschreiten.

Was hätte der Iran davon einzuschreiten und sich die Gaza-Leute ins Land zu holen, denn dass wäre die logische Alternative.  Vergleiche mit Augstein. [url] http://www.spiegel.de/politik/ausland/jakob-augstein-ueber-israels-gaza-offensive-gesetz-der-rache-a-868015.html#spCommentsBoxPager [/url]
1,7 Millionen Menschen hausen da, zusammengepfercht auf 360 Quadratkilometern. Gaza ist ein Gefängnis. Ein Lager. Israel brütet sich dort seine eigenen Gegner aus.

Im Gaza hocken also 1,7 Millionen Menschen, unter denen einen große Menge Hamas-Leute sind übersetzt "Eiferer", welche Sunniten sind und darunter wiederum Extremisten. Also warum nochmal sollte sich Ahmadinedschad über ne Million Sunniten mit extremistischen Einspränkelungen in das shitisches Land Iran holen, dessen Wirtschaft eigentlich ganz gut funktioniert siehe Außenhandeln mit seinen Nachbarn Irak, China usw. und das gegen Werthaltigen Tausch aka Gold.

Gefordert wären wenn dann die Anreinerländer Sunnitischer Prägung (so als würden bei uns Katholiken Katholiken aufnehmen, die von "reformierten Christen" beschnitten werden). Nur die wollen auch nicht. Weil wie etwa im Fall Ägypten wirtschaftlich tote Hose ist seit der Arabilion. Sie also nun erst recht auf das Geld von Außen angewiesen sind wie die USA und Katar / Saudi Arabien und die wiederum den Jungs da reinreden ihren Wahabismus durchsetzen wollen, mal davon ab das die Muslim Brüder eh USA powered sind wie auch CIA-Alquaida. Was den Konflikt im Süden angeht, ist als mit einer Lösung nicht zu rechnen.

Und Richtung Syrien ist halt fraglich ob sich da noch etwas Weiter entwickelt. Sollte Israel über die Golan Höhen hinaus Vorstoßen in Syrien, wird Syrien darauf antworten und in dem Fall sogar weit mehr, als nur die Blossstellung hinsichtlich der Bestetzung der Golan-Höhen, die die Syrer wieder haben wollen. Außerdem kommt auf der Seite noch Russland/China/Iran ins Spiel. Das wird nicht so hinnehmbar sein, wenn Israel rumballert. Allerdings hat Syrien eh gerade mehr zu tun die ganzen Terroristen im Inneren niederzuschlagen, die unablässig von der Türkei aus einsickern. Die Türkei freut sich, kann sie doch so in dem Grenzbereich die Kurden gleichzeitig drangsalieren und Erdogans osmanische Großreichträume ausleben.


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(@erutan)
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Israel hat Mrd. bekommen von den USA, Ägypten hat Mrd.bekommen (beide haben das Geld ins Militär gesteckt) beide kauften von dem Geld etwa wiederum F16 von den USA für ihre Armeen und anderes Kriegsgerät. Wenn es zum Konflikt kommt wie der 6-Tage Krieg, dann ist die USA der lachende Dritte, den eins ist Sicher, Israel wird derzeit gehalten durch die USA also fortbestehen und nach einem Krieg brauchen die auch wieder neue F16 und anderes Kriegsgerät, wie auch ihre Gegner.

Daß Ägypten die gleiche Summe aus den USA bezogen hat wie Israel ist mir neu. Ich denke aber nicht, daß Israel auf derartige Zahlungen angewiesen ist und ich denke auch nicht, daß die USA am Ende der lachende Dritte sein werden. Es gab mal einen guten Text, der (glaube ich) von einem Israeli verfaßt worden ist. Er stellte - bezugnehmend auf die Beziehungen zwischen Israel und den USA - die Frage, ob nun der Hund (USA) mit dem Schwanz (Israel) wedeln würde, oder ob es wohl genau umgekehrt sei.

Ich sehe es eher so, daß sich die USA im Zweifelsfall in die Pflicht genommen fühlen, aber keine Mittel mehr für einem weiteren Krieg haben.
Das Ganze läutet wohl genau das ein, was ich vor Jahren mal angedeutet hatte: Die USA werden sich in diesen neuen Konflikt gar nicht mehr einmischen können; vielmehr werden es andere sein, die dann als "Retter in der Not" fungieren. Eine neue "Weltpolizei" wird geboren werden.

Auf keinen Fall sehe ich die USA als Profiteur eines Nahostkrieges.

Was hätte der Iran davon einzuschreiten und sich die Gaza-Leute ins Land zu holen, denn dass wäre die logische Alternative.

Die Frage sollte lauten: Was hat Israel davon? Es wurden doch nicht seit Jahren weltweit Meldungen über ein Atombombenprogramm des Iran verbreitet. Es muß doch einen Auslöser geben, um endlich auf den Knopf drücken zu können.
Ägypten besitzt nur konventionelle Waffen, Syrien und die anderen Anrheinerstaaten auch. Pakistan wird von Indien in Schach gehalten. Was bleibt ist der Iran. Ich glaube nicht, daß der Iran Flüchtlinge ins Land lassen muß. Ich glaube nicht, daß es überhaupt dazu kommt. Sobald der Iran Anstalten macht, in diesen Konflikt einzugreifen, wird das für Israel der Startschuß sein.
Warum? Anders ließe sich dieser Konflikt nicht auf die halbe Welt ausweiten und in die jeweiligen Staaten verlagern.

Erst wenn Israel eine Möglichkeit sieht, seine Atombombe zu zünden, wird das ganze Schlamassel losbrechen. Doch dazu reichen ein paar Palästinenser nicht aus und auch nicht ein paar Ägypter.

Glücklicherweise hat der Iran einen Präsidenten, der- außer große Reden schwingen - rein gar nichts tut. Und solange das so bleibt ist die Welt relativ sicher.

Ich könnte mir folgendes Szenario vorstellen:
Der Konflikt weitet sich aus. Irgendwann wird auch Ägypten eingreifen, dann vielleicht auch Syrien, der Libanon, Libyen, Tunesien etc.
Irgendwann wird Ahmadinedschad durch einen anderen Präsidenten ersetzt und der kommt auf die glorreiche Idee, den "Glaubensbrüdern" beizustehen. Vielleicht sieht er eine echte, reelle Chance.
Doch sobald der Iran sichtbare Kriegsvorbereitungen trifft ist die Sache auch schon eskaliert und breitet sich weltweit aus.


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(@iloveubabe)
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Daß Ägypten die gleiche Summe aus den USA bezogen hat wie Israel ist mir neu. Ich denke aber nicht, daß Israel auf derartige Zahlungen angewiesen ist und ich denke auch nicht, daß die USA am Ende der lachende Dritte sein werden. Es gab mal einen guten Text, der (glaube ich) von einem Israeli verfaßt worden ist. Er stellte - bezugnehmend auf die Beziehungen zwischen Israel und den USA - die Frage, ob nun der Hund (USA) mit dem Schwanz (Israel) wedeln würde, oder ob es wohl genau umgekehrt sei.

Ich sehe es eher so, daß sich die USA im Zweifelsfall in die Pflicht genommen fühlen, aber keine Mittel mehr für einem weiteren Krieg haben.
Das Ganze läutet wohl genau das ein, was ich vor Jahren mal angedeutet hatte: Die USA werden sich in diesen neuen Konflikt gar nicht mehr einmischen können; vielmehr werden es andere sein, die dann als "Retter in der Not" fungieren. Eine neue "Weltpolizei" wird geboren werden.

Auf keinen Fall sehe ich die USA als Profiteur eines Nahostkrieges.


Dass Verhältnis der Menge der Unterstützungszahlungen ist unterschiedlich. Aber es geht ja auch nicht darum, dass es den USA insgesamt nützt, es geht vielmehr darum, dass es dem militärisch-industriellen-Komplex nützt, dem zuweilen ja auch Investoren vorstehen mit Ihren Anteilseignerschaften über Hedgefonds/Stiftungen. Und die Lobby in den USA, dieser ist groß. Die Frage wer mit wem als Schwanz wedelt, ich kenne den Artikel, ist schon berechtigt, nur tut das Für und Wieder nichts zur Sache an sich. Solange die US-Tax-Payer Kohle an den Kongress abdrücken und das Geld in den nahen Osten fließt, anstatt in die US-Infrastruktur oder anderen Landes interne Projekte, so lange wird die Rüstungsindustrie der USA die die Aufträge erhält sich das Geschäftsmodell nicht nehmen lassen. Klar ist das die Israelische als auch die amerikanische Bevölkerung an sich davon nichts hat, bis auf wenige, die halt Ihr Geld zum täglichen Leben im militärischen Bereich verdienen, nur ist deren Gehalt halt kein Geld, was ihnen aus einem freiwilligen Vertrag zufließt sondern den Umweg über den Staat nimmt abzüglich der Kosten für die Unterhaltung des Bürokratieapperats.
Auch macht es keinen Unterschied ob nun US-Truppen für Ruhe sorgen oder die NATO als ganzes dort einen Krieg führt, den der "Bündnisfall" tut ja gerade das vorsehen, dass alle sich beteiligen. Und wenn der Rest dort unten mitwusseln muss gegen das rummuseln, dann werden auch andere Staaten der Nato wiederum Rüstungsgüter nachfragen aus den rüstungsproduzierenden Ländern desNATO-Blocks, denn eins ist mal klar, die NATO wurde gegründet gegen den OST-Block, also warum sollte sie ihr Kriegsgerät jetzt gerade da einkaufen?

Die Frage sollte lauten: Was hat Israel davon? Es wurden doch nicht seit Jahren weltweit Meldungen über ein Atombombenprogramm des Iran verbreitet. Es muß doch einen Auslöser geben, um endlich auf den Knopf drücken zu können.
Ägypten besitzt nur konventionelle Waffen, Syrien und die anderen Anrheinerstaaten auch. Pakistan wird von Indien in Schach gehalten. Was bleibt ist der Iran. Ich glaube nicht, daß der Iran Flüchtlinge ins Land lassen muß. Ich glaube nicht, daß es überhaupt dazu kommt. Sobald der Iran Anstalten macht, in diesen Konflikt einzugreifen, wird das für Israel der Startschuß sein.
Warum? Anders ließe sich dieser Konflikt nicht auf die halbe Welt ausweiten und in die jeweiligen Staaten verlagern.

Das hab ich doch auszudrücken gesucht. Iran wird sich in diese Seite (Gaza) des Konflikts nicht unmittelbar einmischen, weil es nicht ihre "geistigen Artgenossen" betrifft. Iran verbindet nichts mit Hisbollah und Hamas, außer halt der Hass auf die Juden die Israel bevölkern. Klar wäre es für Muslime an sich schön diesen Flecken Erde sauber zu wissen, nur macht es die Konflikt-Parteien rund um Israel nicht automatisch zu den geliebten Brüdern des Iran.

Glücklicherweise hat der Iran einen Präsidenten, der- außer große Reden schwingen - rein gar nichts tut. Und solange das so bleibt ist die Welt relativ sicher.

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Irgendwann wird Ahmadinedschad durch einen anderen Präsidenten ersetzt und der kommt auf die glorreiche Idee, den "Glaubensbrüdern" beizustehen. Vielleicht sieht er eine echte, reelle Chance.

Ahmadinedschad ist ähnlich zu "Kemal Attatürk" seiner Zeit's ein Modernisierer nur ohne Anbindung an den Westen, sondern eben an den Osten (Russland/China) und mit Unterlassung der Säkularisierung. Nunja wenn man modernisiert wird man nicht gemocht. Allerdings hat er halt auch Dreck am Stecken, den man kommt nicht in ein solches Amt ohne sich der politischen Gegner entledigt zu haben. Klar ist der Mullah-System in Iran derzeit ruhig und fordert nicht öffentlich die Zerstörung des Judentums Christentums und die Verfolgung von Ungläubigen (warum auch die Fatwas und Rechtsurteile existiert ja, sie sind gültig, wie die Bullen des Papstes und sie werden von religiösen Kräften innerhalb der muslimischen Gesellschaft umgesetzt, auch ohne das es der Staat für sie tut, dass machen die Muslime von ganz allein - es steht ja so im Koran), da waren die auf staatlicher Ebene allein gesehen schon auf anderen Höhepunkten. Und im Iran ist unter der derzeitigen Politik das Leben für religiöse Minderheiten "ok", klar gibt es Übergriffe von fundamentalistischen Muslimen, aber das liegt halt an der Religion der Mehrheit an sich, weil sie so ist wie sie ist, wenn man sie so lebt, wie es im heiligen Buch steht. Nur bestraft der iranische Staat, solche Übergriffe. Andersgläubige habe die Sondersteuer für ihre Religion zu zahlen so lange sind sie vom Staat geduldet, haben also auch "Rechte", das ist halt wie der Islam ist. Ungläubige mit heißem Wasser in den Hals schütten umzubringen oder ähnliche Späße wird doch nicht hoch gekocht sowas ist doch da unten keine Meldung wert.
Egal wer regiert im Iran der wird nicht dem Libanon, Libyen, Tunesien oder Ägypten "zu Hilfe" kommen das sind - sunnitische Staaten - im Dreißigjähriger Krieg sind die Katholiken den Evangelikalen auch nicht "zu Hilfe" gekommen - da gab es bestenfalls kurzweilige Zweckbündnisse gegen Dritte.
Das was da unten abläuft ist effektiv das, was im Mittelalter in Europa los war, nur mit dem Unterschied, die Muslime haben ein gemeinsamen Feind mehr nämlich die Christen und Juden neben ihrer Streitigkeit untereinander, während die Christen im Mittelalter hauptsächlich sich Gegenseitig verfolgten und auf die Juden schimpften, siehe dem antijudäischen Luther. Natürlich sollte man nicht unterschlagen, dass Ketzer sein nicht gerade toll war, wer unter die "Räder" der Inquisition kam. Den die Mittel der Beweisführung für die Schuld von Menschen war milde gesagt einseitig. Menschen die anders dachten, wurden kurzerhand als Hexer, Magier mit dem Hexenhammer verfolgt oder eben als Ketzer durch die Inquisition verurteilt (im Sinne der religiösen Auslegung) und da hatten wir auch tolle Methoden um diese Leute umzubringen. Aus welchen Gründen noch mal - Toleranz des Christentums?? Mit den Muslimen wurde sich nur am Rande beschäftigten, den Muslime innerhalb Europas gab es nicht. Das Aufkochen der christlichen Kreuzzüge des Mittelalters ist lächerlich im Vergleich zur Expansionspolitik unter muslimischen Glauben zudem es in der Hauptsache darum ging die Pilgerwege zu haben nach Jerusalem, wo die Christen zuvor rausgeworfen wurden waren (Man stelle es sich heute vor was los wäre, würde die UNO Mekka abriegeln und kein Muslim kann mehr rein um seine Runden um den schwarzen Stein zu laufen). Wenn die Kreuzzüge aufgekocht werden und ihr unmenschliches Treiben im Nahen Osten, muss vorangestellt erst die Expansionspolitik des Christentums zur Christianisierung Europas aufgekocht werden, nur traut sich auch keiner ran. Es gibt halt zu viele christliche Leute in Europa die ihrerseits sonst Mutti und Vati vorwerfen müssen einer Religion anzuhängen, die sich gar schuldig machte und nichts gutes getrieben hat. Und wenn Mutti und Vati schon davon überzeugt waren, das Christ sein gut ist, dann will man es ihnen auch nicht vorwerfen, also lebt es sich im Trott des althergebrachten gut.
Was heute im Nahen Osten mit Christen/Juden/Andersgläubigen/Ungläubigen defakto das selbe wie damals war geschieht heute im gleichen Ausmaß wie damals, es will nur niemand benennen, den dagegen springt der pavlovsche Gutmenschenreflex im Sinne der Gleichheit aller an. Immerhin wurde schon der Großteil der nicht Muslime zum Fliehen veranlasst, dass waren zum Großteil auch die Asylanten die wirklich Asyl brauchten. Juden wie auch Christen kommen aus diesem Bereich der Erde - ist schon Ironie, dass das Ursprungsgebiet ihrer Religionen nun nicht mehr ihnen die Treue hält und damit zeigt wie unnötig diese Lehren sind.
Natürlich gibt es auch einen wesentlichen Unterschied zum Mittelalter also zu den christlichen Religionskriegen. Hier ging es darum, dass Gott in dir ist vs die Kirche ist Gott und hat immer Recht. Dass ist für Sunniten wie Schiiten nicht die Frage da ist Gott einfach nur Groß und das gilt auf beiden Seiten. Ihr Problem haben sie gegeneinander aufgrund der Auslegung des Koran von späterer folgenden Personen. Die einen meinen nur was unmittelbar in der Zeit um Mohammed geschah kann als Leitlinien betrachtet werden, wie ein guter Muslim zu sein ist (Sunniten), während die anderen meinen, dass auch heute noch eine Interpretation notwendig ist (Schiiten).

Mal hier wenn Sunniten über Schiiten reden, was an Schiiten so andersartig ist:

Die Schiiten sind eine der vielen irregegangen Sekten, die sich fälschlicherweise dem Islam zuschreiben. Der Islam ist jene Religion die auf dem reinen Tawheed (Monotheismus) beruht. Der Glaube an den einen Gott, an seine Offenbarungen im edlen Quran und an seinen letzten Propheten Muhammad (Allahs Segen und Heil auf ihm) gehören zu den Pflichten eines jeden Muslims. Die Schiiten jedoch lehren einen Glauben, der diesen islamischen Lehren widerspricht.
Sie...

[list][*]    interpretieren den Quran willkürlich und selbstgerecht ohne Rücksicht auf den historischen und literarischen Kontext. Aus diesem Grund wurden sie auch von den frühen Gelehrten des Islams als "Al Mutawwilah" (jene, die dem offenbarten Text ihre eigene Meinung hinzudichten) bezeichnet.
[/list]
[list][*]    behaupten, der Quran wäre von den edlen Gefährten des Propheten verfälscht worden.
[/list]
[list][*]    vergöttlichen Ali, Hassan und die Abkömmlinge Hussains (Möge Allah mit ihnen zufrieden sein) als Imame. Khomeini schreibt in seinem Buch Hukumatul Islamiyya (die islamische Führung bzw. Herrschaft), dass der Imam allwissend ist, keine Fehler begehen kann und jedes Atom des Universums kontrolliert.
[/list]
[list][*]    verfluchen und verleumden die edlen Gefährten des Propheten, die ihr ganzes Leben dem Islam gestiftet haben, indem man ihnen Usurpation und Hass gegen das reine Haus (Ahlelbayt) des Propheten unterstellt.
[/list]

dies sind nur einige wenige Punkte der schiitischen Glaubenslehre, die nichts mit dem Islam zu tun haben. www.schiiten.com ist eine Antwort auf die Verleumdungskampagnen und Lügengeschichten der Schiiten. Wir werden auf dieser Seite, inshallah, die schiitische Religion widerlegen, indem wir ihre Inkompatibilität zum Islam aufzeigen, ihre Märchen gegen die edlen Gefährten und wahren Anhänger (die Anhänger der Sunnah; Sunniten) des Propheten (Allahs Segen und Heil auf ihm) enttarnen und ihre widerwärtigen Lehren und Praktiken entblößen.


[url] http://schiiten.com/ [/url]
Nicht verwirren lassen vom Domain-Namen, dass ist als hätte Pepsi-Cola die Internetseite von Coca-Cola zu erst registriert.

Und so siehts bei Sunniten, aus - die bpb Definition ist an sich nen Witz aber was solls, ich habs mal mit rein genommen:

Sunniten
S., im Gegensatz zu den Schiiten Anhänger der vier islam. Rechtsschulen, die sich seit dem 9. Jahrhundert als Repräsentanten der prophet. Sunna und der Gemeinschaft der Muslime (arab. ahl as-sunna wa-l-jamâa) formierten. Zum sunnit. Islam gehören heute über 85% der Muslime in der Welt.

Autor/Autorinnen:
Stefan Reichmuth, Prof. Dr., Universität Bochum, Islamwissenschaft


[url] https://www.bpb.de/wissen/OCDN3J [/url] (Bundeszentrale für politische Bildung)

Als Sunniten werden i.d.R. die Anhänger der vier folgenden Rechtsschulen der Muslime bezeichnet:
bullet      Hanefiten
bullet      Malikiten
bullet      Hanbaliten
bullet      Schaffiiten

Im  Arabischen werden sie als "Leute der Verfahrensweise" [ahl us-sunna, [ch1571][ch1607][ch1604] [ch1575][ch1604][ch1587][ch1606][ch1577]] bezeichnet. [b]Die Bezeichnung Sunniten stammt von dem Wort Sunna (Verfahrensweise)[/b]. Entgegen mancher Behauptungen ist die Richtung der Sunniten nicht von Abu Bakr eingeleitet worden.


+
Während alle Muslime über den gleichen Heiligen Qur'an verfügen, gibt es Unterschiede zwischen Sunniten und Schiiten in der Vorstellung zur Verfahrensweise [sunna]. Die Unterschiede gründen in unterschiedlichen Bewertungen von Überlieferungen und deren unterschiedlichen Quellen. Hierbei sind die Sechs Bücher [al-kutub as-sitta] nach dem Heiliger Qur'an die wichtigsten Werke für Sunniten. Dies führte auch zu einem Unterschied bei den Quellen der Erkenntnis.

Neben den prinzipiellen Unterschieden zwischen den Hauptrichtungen, gibt es auch zahlreiche Unterschiede zwischen den sunnitischen Rechtsschulen untereinander. Das kann im Detail so erheblich sein, dass der Unterschied einer sunnitischen Rechtsschule zu einer anderen größer ist, als der Unterschied zur dschafaritischen Rechtsschule. Das aber von Muslimen aller Rechtsschulen angestrebte Ziel der Einheit [tauhid] wird bei allen Unterschieden im Detail erheblich  höher bewertet.


http://www.eslam.de/begriffe/s/sunniten.htm (die 4 Rechtsschulen sind sich unterschiedlich, aka wie Sekten in der evangelischen Abspaltung)

Die Sunniten machen die überwiegende Mehrheit der Muslime aus. [b]Ihre Bezeichnung leitet sich von der Sunna her, was so viel heißt wie Herkunft, Brauch oder Sitte.[/b] Die Sunna ist die Überlieferung des Lebens und Wirkens sowie der Aussprüche des Propheten Mohammed. Auch schildert sie sein Leben in der engsten Umgebung. Sie ist Richtschnur des Handelns der Gläubigen und trat neben den Koran. Die Sunniten halten an der Rechtmäßigkeit der Kalifen gegenüber den Imamen fest.

http://www.emmet.de/kon_isla.htm

Wenn man das gegenüberstellt ist es sich gleich, denn beide stimmen darin überein, dass der Koran Gesetz ist und alles was darin steht so umgesetzt werden muss, wie es darin steht. Ob da nun der Mullah bei den Schiiten sagt, wie gesteinigt werden soll, oder die Sunna bei den Sunniten es ableitet aus einem Text des 8. Jh., ist egal. Hauptsache es wird gesteinigt, wenn das Verbrechen diese Strafe vorsieht als Beispiel.

Warum  Mächtigen es so recht ist wie es ist, mit den Muslimen, liegt daran dass primitiven Glauben ausüben. Wer glaubt ist kontrollierbar. Die Christen wenn sie in die Schlacht zogen waren noch mit dem Motto unter wegs für "Gott und Vaterland" sowas ist natürlich kontraproduktiv, wenn man die Welt beherrschen will, den eine Differenzierung neben Gott würde ja Ansprüche bestättigen. Das "Gott ist groß" reicht völlig aus. Und die Umma verhindert die Zersplitterung von Muslimen mit eigenen Vorstellungen und Glaubensauslegungen, so wie es im Christentum passierte. Deswegen sind die Schiiten auch ein großer Dorn im Auge aller, den sie sind zugleich der Beweis, dass der muslimische Glaube interpretierbar ist und wenn das der Fall ist, dann besteht immer die Gefahr, dass daraus eine Strömung mit Gelehrten erwächst, die den "Koran hinter sich lassen" und nur noch den Gott in sich anbeten wollen, wie einstmals die evangelikalen das Boot der Katholiken verließen.

Falls in 400 bis 500 Jahren die heutige Zeit etwa hinter uns liegt, dann bin ich mir unsicher, ob sich dass "aufgeklärt" hat, und bis dahin kann auch schon die 4te Mono-Kultur Pardon Mono-theistische Religion entstand sein, die im Namen Gottes erklärt sie wären die einzig wahren Gläubigen und das Spielchen zum 4.ten mal losgehen wird. Aus dem Nahen Osten kommt diese Grütze nun schon seit Jahrtausenden. Wer nichts hat fängt an zu glaub,in der Hoffnung, er würde schon irgendwann mal etwas bekommen und wenn es auch nur das Seelenheil ist nach dem Tod.


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