U.S.A vs. IRAN Plan...
 
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[Geschlossen] U.S.A vs. IRAN Planung läuft........

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(@erutan)
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Die Welt ist keineswegs Kriegsmüde. Europa ist gerade zu brennend auf einen neuen Krieg aus.

Zustimmung. Leider ist das wohl so. Selbst wir Deutsche, denen drei Generationen lang eingebleut wurde wie fürchterlich ein Krieg ist und die - anders als beispielsweise die Amerikaner - quasi zum Pazifismus erzogen wurden, sind heutzutage regelrecht militant.
Sie wurden aufgestachelt durch die systematische Erzeugung eines muslimischen Feindbildes. Das ging bereits in den frühen 90er Jahren (damals eher verhalten) los und nimmt nun sehr ernste Formen an.

Noch immer würden die Deutschen nicht so ohne weiteres in den Krieg ziehen wie es die Amerikaner tun aber wenn man ihnen einredet, daß die Muslime bekämpft werden müssen, dann werden sie das tun.

Ein Krieg ist ein scharfes Putzmittel um die menschliche Welt sauber zu machen. 

Naja, das sehe ich etwas anders. Du magst vielleicht recht haben aber der Hauptgrund ist sicherlich ein anderer.

Ähnlich wie die Maya teile ich die Weltgeschichte der jüngeren Zeit sozusagen in Zyklen ein. Jeder Zyklus beginnt mit Schulden, die aus den Altlasten des vergangenen zyklus entstehen. Es erfolgt ein kreditfinanzierter Wiederaufbau mit anschließendem Aufschwung. Die Menschen können Geld verdienen; ihr Lebensstandard steigt. Geld ist in dieser Phase ein Treibmittel wie eine Sklavenpeitsche. Die Menschen hechten hinter ihm her und versuchen, so viel wie möglich dav on zu bekommen. Den allermeisten Menschen gelingt dies jedoch nur durch Arbeit und genau das ist ja auch der Grund für das Zinsgeld. Die Menschen sollen arbeiten - mehr, viel mehr, als sie eigentlich für ihr Auskommen müßten.
Dabei zahlen die Menschen ständig die Zinsen der Kredite zurück - entweder für eigene Kredite oder für die Kredite des Staates...oder für beide.
Permanent fließt ein Großteil der Arbeitsleistung in Form von Zinsen so an eine unbekannte Macht ab. Diese Macht sorgte jedoch beizeiten dafür, daß die Kredite niemals vollständig würden abgeleistet werden können. Auf diese Weise entstehen finanzielle Lücken, die durch immer neue Kredite gedeckt werden müssen. Die Völker arbeiten eigentlich nur für die Zinstilgung - die eigentlichen Kredite werden dagegen immer größer.

Zuerst langsam und dann immer schneller fließt so das Geld langsam von den Völkern und Staaten hin zu dieser unbekannten Macht.

Anfangs merkt niemand etwas davon. Wen kümmern schon Staatsschulden? Man zahlt seine Steuern und fertig! Oder???

Irgendwann wird das Ungleichgeweicht jedoch so groß, daß es unmittelbare Auswirkungen auf die Menschen hat. Wo zu wenig Geld vorhanden ist, gehen Unternehmen in die Pleite, entlassen Mitarbeiter, sorgen für eine sinkende Konjunktur...welche zu weiteren Unternehmenspleiten führt.

Nun ist ein Punkt erreicht wo das Geld seine Macht als Sklavenpeitsche verliert. Wenn eh kein Geld mehr vorhanden ist...wozu dann noch arbeiten? Würde man nun einfach abwarten, kämen die Völker am Ende vielleicht auf die Idee, die Sache mit dem Geld selber in die Hand zu nehmen und damit die Macht des Parasiten ein für alle mal zu brechen.

Um das zu vermeiden und um die Uhr wieder auf Anfang zu stellen, gibt es Kriege. Der Parasit sorgt nun dafür, daß die Völker Kriege führen. Mit dem ergaunerten Zinsgeld finanziert er die kriegführenden Staaten und kann dabei frei wählen, wer den Krieg "gewinnen" wird.

Anschließend steht der Wiederaufbau an. Auch den finanziert der Parasit großzügig...natürlich alles mit Krediten. Und ehe man sich versieht, reitet man seine Enkel in einen neuen Krieg.


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(@iloveubabe)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

Noch immer würden die Deutschen nicht so ohne weiteres in den Krieg ziehen wie es die Amerikaner tun aber wenn man ihnen einredet, daß die Muslime bekämpft werden müssen, dann werden sie das tun.

Und was wäre so schlimm daran? Entweder die Deutschen empfinden sich in der Mehrheit als aufgeklärt und sind damit für Muslime auf einer noch niedrigeren Stufe als Tiere, weil Sie nicht an Gott glauben, dann wäre es nicht tragisch sich derer zu erwähren die meinen andere noch geringer als Tiere zu behandeln. Oder aber die Mehrheit der Deutschen sind so doof geworden, das es Ihnen schlichtweg egal ist selbst wenn sie wieder an Gott glauben, dann ziehen sie halt mit dessen Segen in den Krieg beziehungsweise rufen um dessen Beistand. Oder aber es gibt keine Deutschen mehr und das Thema Muslime hat sich in Deutschland eh erledigt, weil die Geburtendifferenz und die Demoskopie das Ihrige betrieben hat. Dann herrschen in Dtl. halt die Verhältnise des Nahen Osten seit die Kulturstifter dort Ihren neuesten Glauben proklamiert haben.

So what.

Naja, das sehe ich etwas anders. Du magst vielleicht recht haben aber der Hauptgrund ist sicherlich ein anderer.

Alles was ich dazu sagen könnte, würde eh im flaschen Mund landen, deswegen kann ich es auch gleich sein lassen. 😉 Sicherlich gibt es Profiteure an Kriegen. Völker an sich bezahlen mit Leid für diese. Allerdings gibt es Aspekte am Krieg die durchaus evolutionär hilfreich sind. Zumindest starben bisher nicht in großen Ausmaß die Klugen an der Front. Gemeinhin steht das Fußvolk in der ersten Reihe und schlachtet sich ab, bis man meinte eine Seite habe gewonnen. Seit den Weltkriegen sieht das mit Städtebombardierung und dem Bürgerkriegsmasakkern (siehe Syrien, wo die Bevölkerung von in zivil maskierten "Freiheitskämpfern/Al Quaida-Kombattant" zerfezt werden)+Geheimdienstaktivitäten als verdeckte Kriegsführung anders aus (bestes Beispiel die Ermordung von Forschern im Iran).


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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Die Welt ist keineswegs Kriegsmüde.

Die Kriegsmüdigkeit bezog sich auf die USA.

Aber in dem Wahlkampf jetzt scheint Außenpolitik keine große Rolle zu spielen. Jedenfalls bei den Vorwahlen der Republikaner haben ja jene Kandidaten die meisten Stimmen bekommen die sich am Kriegerischten gaben - allen vorran Romney, der dem besetzten Palästina quasi uneingeschränkte Loyalität verischert hat und er war erst kürzlich zu einem öffentlichen Besuch selbst dort.
Dagegen bekam Ron Paul die wenigsten Stimmen. Hatte er sich doch besorgt gezeigt über das Bild das die USA in der Welt abgibt dadurch das sie ständig Kriege führen und sich immer in Konflikte einmischen, welche er als Präsident deutlich reduzieren wollte.

Europa ist gerade zu brennend auf einen neuen Krieg aus.

Du scheinst andere Nachrichten zu schaun wie ich. Spanien ernsthafte wirtschaftliche Probleme mit einer enorm hohen Jugendarbeitslosigkeit. Portugal, Zypern, Irland und Italien haben alle größere finanzielle Probleme - von Griechenland will ich hier erst gar nicht anfangen. Die Länder der Eurozone die noch relativ gut darstehen müssen einen Rettungsschirm spannen damit diese Länder überhaupt noch finanziell überleben können, zumal man noch den Angriffen der amerikanischen Rating-Agenturen schutzlos ausgeliefert ist. Und es ist doch allgemein bekannt daß Kriege nicht gerade billig sind. Wenn die so schon um´s Überleben kämpfen, wo meinst soll noch Geld für einen größeren Krieg herkommen?!?

Sollte eine Krieg erfolgreich sein, mag zwar kurzfristig die Ölindustrie ihre Arbeit einstellen, dies ist aber überbrückbar durch die strategischen Reserven.

Gut, aber was ist wenn der Krieg sich länger hinzieht als die 30 Tage und er größere Ausmaße annimmt?

Und ist dies nicht genau daß wovor Günter Graß erst kürzlich gewarnt hatte?!

Wenn der Konflikt sich dann hinzieht und ausweitet würd er auf jeden Fall ein Problem für den Zustand der Weltwirtschaft darstellen.

Erst kürzlich wurde verlautet, das diese groß genug sein um eine solche Zeit zu decken.

Also Euronews hatte da anders berichtet. Dannach haben die USA wohl weniger Reserven.

Es geht ja bei dem Krieg darum die Ressourcen zu sichern

Es geht aber auch darum neue Märkte zu schaffen bzw. zu sichern.
Über die Märkte kann man eigene Macht und Einfluß ausweiten.


Beiträge: 612
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(@iloveubabe)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

Die Kriegsmüdigkeit bezog sich auf die USA.

Nunja, das ist die Halbe Wahrheit 😉

Der Artikel hier ist recht interessant. http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/08/26/schlag-gegen-syrien-ziel-russland-langes-interview/ "Neue/Alte"-Kriege

Die USA und Großbritannien haben viel zu viel in die Vernichtung des syrischen Regimes investiert und können nur in einem Fall zurück, wenn der Preis für einen Sieg zu hoch wird.
- Haben sie denn tatsächlich so viel investiert?
- Ja. Sowohl im finanziellen, als auch im organisatorischen Sinn.

Nicht von ungefähr geht es in der neuen Militärdoktrin, die Obama am 5. Januar 2012 verkündet hat, jetzt darum, dass die USA nicht mehr – wie bis dato – zu zwei parallelen laufenden Kriegen gerüstet sein muss, sondern nur noch zu einem plus zu indirekten Aktivitäten in mehreren Regionen.

Klar kann man es als einen Punkt für die Kreigsmüdigkeit sehen, jedoch sagt es auch aus, dass Amerika dazu entschlossen ist einen Krieg zu führen, wenn er den dem Interesse dient.

Du scheinst andere Nachrichten zu schaun wie ich. Spanien ernsthafte wirtschaftliche Probleme mit einer enorm hohen Jugendarbeitslosigkeit. Portugal, Zypern, Irland und Italien haben alle größere finanzielle Probleme - von Griechenland will ich hier erst gar nicht anfangen. Die Länder der Eurozone die noch relativ gut darstehen müssen einen Rettungsschirm spannen damit diese Länder überhaupt noch finanziell überleben können, zumal man noch den Angriffen der amerikanischen Rating-Agenturen schutzlos ausgeliefert ist. Und es ist doch allgemein bekannt daß Kriege nicht gerade billig sind. Wenn die so schon um´s Überleben kämpfen, wo meinst soll noch Geld für einen größeren Krieg herkommen?!?

Nunja innerlich mag der Europäer gerade wenig von Krieg halten, dass bedeudet aber nicht das nicht die Führer auf die Idee kommen solche zu führen. Darüber hinaus füllte man seit jeher die Kassen mit der Beute aus Kriegen. Und wie kann man am ehesten die eigene Wirtschaft ankurbeln und Arbeitslose beschäftigen, wenn nicht in der Kriegsindustrie.

Also Euronews hatte da anders berichtet. Dannach haben die USA wohl weniger Reserven.

Ich bezieh mich dabei auf eine Reportage die ich erst kürzlich gesehen habe über den Benzinpreis. Unter anderem wurde da auch ein Abstecher zu Glencore gemacht. Einem der größten Rohstoffunternehmen in der Welt. Und die bauen Ihre Speicherkapazitäten für Öl aus, da die Spekualtionsgewinne immer größer werden. Natürlich läuft sowas über Holdings und Beteiligungsfirmen.

Die USA sitzen auf einem rießigen See von crued Oil. Deren interesse besteht darin hauptsächlich das der restlichen Welt zu verbrauchen, bevor sie an ihr eigenes ran müssen. Außerdem drücken sie so den Importpreis. Darüber hinaus wäre die Ölförderung am einbrechen, weil zu wenig vorhanden ist, würde das schon eine gutgehende Medienwelle verursachen und der Ölpreis sprunghaft in Rekordhöhen springen. Ist halt eine Frage des abiotischen Öls.

Gut, aber was ist wenn der Krieg sich länger hinzieht als die 30 Tage und er größere Ausmaße annimmt?

Und ist dies nicht genau daß wovor Günter Graß erst kürzlich gewarnt hatte?!

Wenn der Konflikt sich dann hinzieht und ausweitet würd er auf jeden Fall ein Problem für den Zustand der Weltwirtschaft darstellen.


Dazu kann ich wenig sagen ich bin kein Hellseher. Die Risiken werden wohl abgewogen sein, sollten die Verantwortlich sich in soetwas hineinstürzen.


Beiträge: 1293
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(@arkas-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Der Begriff der [b]"Kriegsmüdigkeit"[/b] stammt aus einer Zeit, in der Krieg wirkliche Entbehrungen für weite Teile der Bevölkerung beduetete, das ist bei den heute üblichen Kriegen weder in den USA noch in Europa der Fall.

Wenn man die Leute auf der Strasse fragt will natürlich keiner Krieg, aber das kann sich ändern, auch bei bei uns.

[b]Ölversorgung im Krieg:[/b]

Sollte sich der Konflikt hinziehen und es tatsächlich eng werden muss damit eben etwas sparsamer umgegangen werden. Lässt man es den freien Markt regeln wird ein steigender Ölpreis einfach alles verteuern. Daraufhin wird gespart, wodurch der Absatz von Produkten die kein Mensch braucht einbricht weil alle ihr Geld für Nahrungsmitttel, Heizöl und Benzin (nur noch für notwendige Fahrten) ausgeben. Dadurch wird es sich wieder einpendeln, wobei der Staat vermutlich den Ärmsten in Sachen Grundversorgung unter die Arme greifen müssen wird.

Abgesehen davon wäre diese Erfahrung sehr heilsam, einfach mal 1-2 Jahre die Ausgaben für "Überflüssiges" auf 5% des jetzigen Volumens reduzieren.

Problematisch dürfte jedoch werden, dass bestimmte Wirtschaftszweige davon hart getroffen werden.
[b]Ob die Gleichung "Krieg=Wirtschaft ankurbeln" heute noch gilt ist sehr fraglich.[/b] Welche nennenswerte Kriegswirtschaft haben wir denn? Munition? Waffen? Europa kann gar nicht soviele Soldaten irgendwo hinschicken, wie nötig wären umsoviel Munition zu verballern, dass wir unsere zig Millionen Arbeitslosen in Rüstungsfabriken unterbekommen werden.

Der Zustand aber, dass einige wenige kämpfen und der Rest daheim auf der faulen Haut hockt und vom Staat mit Brot und Spielen ruhig gestellt wird lässt sich auch nicht lange halten.

Daraus resultiert der Versuch, die Konflikte vor die Haustür zu verlagern, jeder Bürgerkrieg sorgt dafür, dass das betreffende Volk seine durch pures Bevölkerungswachstum hervorgerufenen Aggressionen nicht nach aussen trägt. Und wenn es dann doch soweit ist, weil Bürgerkrieg auf die Dauer nicht glücklich macht, dann Israel und der Konflikt mit dem Iran erstmal ein prima Blitzableiter in der Region. Vor allem, da der Iran auch unter den islamischen Staaten Feinde hat, vor allem Saudi Arabien.

Schlimmstenfalls schafft aber auch das nicht Abhilfe weil der Krieg nur kurz dauert oder sich nicht ausweitet und die ganze Region versinkt in einer zweiten Revolutionswelle, die ganz sicher kommt, weil die neuen Politiker die alten Probleme ohne krasse Maßnahmen, für die es eben noch zu früh ist, nicht lösen werden. Zudem werden diese Problem im Krieg ja eher noch schlimmer.

Dann kann es durchaus soweit kommen, dass es zu der Konstellation Europa vs. Islam kommt.

Im Grunde müssten wir also (vielleicht?) froh sein, wenn es "dort unten" bald mal so richtig zur Sache geht.


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