[b][size=16]Jerusalem rechnet mit 30-Tage-Krieg [/size][/b]
[url] http://www.sueddeutsche.de/politik/atomkonflikt-mit-iran-jerusalem-rechnet-mit-tage-krieg-1.1441854 [/url]
[color=#ff0000]Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Barak befürworten einem Zeitungsbericht vom vergangenen Freitag zufolge einen Schlag gegen Iran noch vor der US-Präsidentenwahl im November.[/color] Allerdings fehle beiden Politikern dazu die entscheidende Unterstützung sowohl im Militär als auch im Sicherheitskabinett.
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HaHa
Noch ist Ahmadinedschad nicht ausgetauscht. Er wird verhindern, daß der Iran in einen Krieg hineingezogen wird. Er spuckt zwar große Töne, verhält sich aber ansonsten deeskalierend. Ich traue den Israelis zu, daß sie einen Krieg vom Zaun zu brechen versuchen, daß sie den Iran bombardieren aber solange der Iran nicht entsprechend reagiert wird es nicht zu einem Krieg kommen.
Ich gehe jedoch stark davon aus, daß Ahmadinedschads Tage bald gezählt sind.
Was auch möglich wäre, wäre ein einseitiger Angriffskrieg wie im Falle der beiden letzten Irakkriege; daß sich das angegriffene Land also lediglich auf eigenem Boden verteidigt und die Medien das als echten Krieg darstellen. Dazu jedoch verfügt Israel über zu wenig Ressourcen.
Wenn es zu einem Krieg mit dem Iran kommen sollte, dann müßte ihn daß besetzte Palästina fast alleine führen. Die USA sind in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten, für einen größeren Krieg ist sicher kaum Geld da, außerdem heißt es, sie wären recht kriegsmüde. In Europa hat praktisch niemand Geld, außer vielleicht Rußland, aber keiner der NATO-Staaten. Großbritannien hat finanzielle Probleme und die Eurozone hat ernsthaften Kummer Dauerhafter Natur. Die Einzigen die vielleicht noch helfen könnten wären die verbündeten Staaten der USA auf der arbischen Halbinsel.
Wenn der Krieg ausbrechen sollte, muß man sich ernsthafte Sorgen um die Weltwirtschft machen. Daß wir eine globale Kriese derzeit haben sollte bekannt sein. Daß der Ölpreis in die Höhe schießt wenn es zum Krieg kommt, sollte ebenso nachvollziehbar sein.
Natürlich schert dies im besetzten Palästina Niemanden, die sind wieder einmal ganz mit sich selbst beschätigt.
Ja richtig. Allerdings werden sich - wenn es denn zu einem Krieg kommen soll (und davon bin ich relativ stark überzeugt) - die passenden Finanziers finden, die die Kriegsparteien mit liquiden Mitteln versorgen und über diesen Hebel auch gleich den Ausgang des Krieges mitbestimmen können. Das war immer so und es wird auch beim nächsten Krieg wieder so sein.
Das Geld, das jetzt überall fehlt, ist ja nicht pfutsch. Man sollte nicht allzusehr der Mär des "erfundenen Geldes" folgen. Die Geldmenge war vor dieser Erfindung so bemessen, daß sie reichte. Wachsender Bedarf bewirkte dabei wachsende Mittel und damiti eine stete, leichte Inflation.
Dieses Geld hat ja nun keiner gegessen oder verbrannt. Es wurde vielmehr durch den Zinseffekt aus den Gemeinschafttöpfen (dem Wirtschaftskreislauf) entzogen und befindet sich jetzt auf den Konten des Parasiten und seiner Helfershelfer.
Da es seine Funktion als Peitschenersatz mehr und mehr voerloren hat, wird nun ein Reset benötigt und das wiederum wurde nicht selten durch einen Krieg und damit einhergehende Wertevernichtung samt anschließendem Bedarf an Krediten zum Wiederaufbau, eingeleitet.
Das Geld, das jetzt fehlt, befindet sich in jenen Kassen die den nächsten Krieg finanzieren werden.
Nur glaube ich nicht, daß es einen Krieg mit dem Iran gibt solange Ahmadinedschad im Amt ist.
Wenn es zu einem Krieg mit dem Iran kommen sollte, dann müßte ihn daß besetzte Palästina fast alleine führen. Die USA sind in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten, für einen größeren Krieg ist sicher kaum Geld da, außerdem heißt es, sie wären recht kriegsmüde. In Europa hat praktisch niemand Geld, außer vielleicht Rußland, aber keiner der NATO-Staaten. Großbritannien hat finanzielle Probleme und die Eurozone hat ernsthaften Kummer Dauerhafter Natur. Die Einzigen die vielleicht noch helfen könnten wären die verbündeten Staaten der USA auf der arbischen Halbinsel.Wenn der Krieg ausbrechen sollte, muß man sich ernsthafte Sorgen um die Weltwirtschft machen. Daß wir eine globale Kriese derzeit haben sollte bekannt sein. Daß der Ölpreis in die Höhe schießt wenn es zum Krieg kommt, sollte ebenso nachvollziehbar sein.
Natürlich schert dies im besetzten Palästina Niemanden, die sind wieder einmal ganz mit sich selbst beschätigt.
Ich mag dir ja ungern wiedersprechen, aber es ist absolut kein Hinderniss zu sehen gegen einen Krieg. Zuerst einmal geht es um den Willen für den Krieg. Dieser ist latent vorhanden. Darüber hinaus wird genug gehezt, als das das Wasser am Kochen bleibt.
Zu deinen Bedenken über die finanziellen Mittel habe ich eine andere Meinung. Ist die Notwendigkeit eines Kriegs gegeben, so wird neuer Kredit als Form der Staatsanleihe aufgenommen, damit der Staat rüsten kann und in den Krieg zieht für die "Interessen seiner Bevölkerung". So wie es eh und je geschehen ist. Darüber hinaus gibt es auch noch direktere Wege Ressourcen der Bevölkerung abzupressen.
Die Welt ist keineswegs Kriegsmüde. Europa ist gerade zu brennend auf einen neuen Krieg aus. Das klingt komisch, aber um es auf den Punkt zu bringen. Ein Krieg ist ein scharfes Putzmittel um die menschliche Welt sauber zu machen. Und es scheint immer schmudliger in Europa zu werden. - Klingt menschenverachtend, ist auch so, aber leider wahr.
Ein Krieg würde kaum Probleme für die Weltwirtschaft darstellen. Sicherlich mag das Bild mit dem Ölpreis oberflächlich stimmen, jedoch tut es das nicht. Derzeit bestimmt der Iran über sein Öl selbst an wen und für wieviel er es verkauft. Nachdem die Europäer insbesondere die Griechen dazu erpresst wurden diesem Öl abzusagen wurde es China angeboten, welches seinem Hunger nach, dies dankend angenommen hat. Insoweit mangelt es nicht in der Gesamtbilanz der Weltwirtschaft an iranischem Öl, den es wird ja nach wie vor verbraucht, weil eben nicht das Angebot eingeschränkt wurde.
Sollte eine Krieg erfolgreich sein, mag zwar kurzfristig die Ölindustrie ihre Arbeit einstellen, dies ist aber überbrückbar durch die strategischen Reserven. Erst kürzlich wurde verlautet, das diese groß genug sein um eine solche Zeit zu decken. Da die Reserven genau für solche Zwecke sind, ist es unlogisch einen Preisanstieg zu sehen, welcher außerhalb der "Angst" einer Fehleinschätzung liegt (Das ist das Restrisiko was die Börsen eigentlich ausgleichen sollen). Ein "Ausfall ist also quasi schon eingepreist. Wäre das Öl dann unter Opec Kontrolle, mag sich zwar die Verrechnungseinheit für den Tausch ändern, aber mehr Geld würde das Öl auch nicht kosten, als bisher. Da die Infrastruktur des Westens auf Öl basiert und der Iranische Anteil in das Gesamtangebot für den Westen danach wieder einfließt, steigt das Gesamtangebot für den Westen. Das sollte bedeuten der Preis fällt für den Westen. Gesamtweltwirtschaftlich betrachtet bleibt es sich gleich, da es kein Grund gibt, dass die Nachfrage steigen müßte.
Im übrigen wie angeführt basiert die Infrastruktur und der Warenaustausch auf Öl und nicht mehr auf Pferde/Ochsengespannen, daher kann der Preis auch nicht relevant steigen, sonst würde sich der Westen selbst ins Knie schießen, weil seine Bevölkerung protestiert und eben eines der Kriegsziele die Rohstoffhoheit zu sichern ad absurdum geführt wäre. Außer man erzeugt die Verknappung künstlich, was einer Verschwörungstheorie der Staatslenker wäre, möglich sowas anzunehemn, wiederspricht es jedoch dem Modell des "vernünftigen Staats". Es geht ja bei dem Krieg darum die Ressourcen zu sichern und diese eben nicht unabhängig zu belassen, so dass andere auf den Staat und damit die Bevölkerung Druck ausüben können. In so weit man neutral betrachtet davon ausgeht die Staaten des Westens würden im Interesse Ihrer Bevölkerung handeln. Geht man davon aus, dass dem nicht so ist, so steigt der Preis, weil man selbst nun an der Preisschraube drehen kann für einen Anteil am Gesamtangebot, der bisher unabhängig war.
Darüber hinaus wird die Unfähigkeit der Politiker der Ökobewegung kaschiert, käme es zu einem Krieg. Die Grünen müssten brennend an einem Krieg interessiert sein. Warum ist dem so? Nun wie angeführt, ist der Glaube weit verbreitet, es würde zu Preissteigerungen kommen, würde ein solcher Krieg toben.
Diese Preissteigerung werden tatsächlich kommen sind sie jedoch aber eigentlich verursacht durch die zwangsweise Nutzung von Biosprit am Gesamt-Öl-angebot. Durch Verordnung besteht der Zwang Biosprit zu nutzen was in einer künstlichen Nachfrage resultiert. Diese bleibt stabil beziehungsweise steigt stetig. Das Angebot an Biosprit jedoch nicht, weil wir gerade Ernteausfälle in den USA und der Ukraine haben. Darüber hinaus gibt es keine genügend großen Speicher in dem Maß um solche Missernten und die damit einher gehende Verknappung der Rohstoffe auszugleichen. Es ist schlichtweg zu teuer, wegen Mißernten die alle paar Jahrzente unvermeidbar eintreffen extrem zu investieren und Vorräte dauerhaft so zu lagern, dass man stets versorgt ist. Diese Tatsache wirkt sich in Ihrer Kette auch auf die Ölindustrie aus. Dieses Minderangebot wird tatsächlich auf den Preis für den Rohstoff zur Gewinnung von Biosprit drücken. Neben der Ungerechtigkeit was die Nahrung in Sprit umzuwandeln angeht ist das der eigentliche Grund für Preissteigerungen. Man bedenke, daß Öl und Gaspreis gekoppelt sind. Genauso Ist politsch gewollt der Preis für "crued" Öl gekoppelt mit dem für "Bio" Öl.
Die Ökobewegung ist also am Krieg interessiert, um zu Verschleiern das der Preisanstieg tatsächlich zurückzuführen ist Auf den ihrigen Willen Nahrung in Öl zu verwandeln. Solche Einzelinteressen sind die gefährlichen aber wirklichen Gründe für Kriege. Schließlich wird stetig das Versprech abgegeben die Energiewende würde uns nicht unnötig finanziell belasten. Das dem eben nicht so ist, zeigt sich in solchen Details.
Wie jeder Leser wissen sollte ist Greenpeace nicht das Gelbe vom Ei, genausowenig wie Dirk Niebel von der FDP, allerdings ließt man zwischen den Zeilen, so sieht man was Bio Öl mit den Nahrungsreserven anstellt.
[url] http://www.welt.de/politik/deutschland/article108673989/Greenpeace-fordert-ein-sofortiges-E10-Verbot.html [/url]
PS:
Noch eine Ergänzung zu dem Beitrag vom 16.08.12 um 03:34:26 - Antwort #280
http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_615.html
Unter den Toten des Israel-Iran-Krieges ist - glaubt man den deutschen Medien - kein einziger Iraner. Jedenfalls werden die nicht erwähnt. Durchweg rechnen die Redaktions-Strategen mit nur 500 toten Israelis. Und die sterben, so liest und hört man es, irgendwie an den Folgen eines israelischen Angriffs auf den Iran. Die ARD will in ihrer Tagesschau sogar wissen, dass es auch noch weniger israelische Tote sein könnten. Um die 200 oder 300, je nachdem, ob nur die Hisbollah-Miliz mitmacht oder auch Syrien. Die BILD-Zeitung hält die Israelis für unhöflich: Glatte 40 Prozent der befragten Israelis würden einen Alleingang gegen den Iran gutheißen, 35 Prozent würden lieber den USA den Vortritt lassen. Ja, hör mal! Die Israelis wollen alles selbst machen und den USA das Recht des ersten Schlages absprechen! Wenn das keine antisemitische Bemerkung ist. Immerhin will Shimon Stein, früher israelischer Botschafter in Deutschland, die Amerikaner vorlassen: "Um das Ansehen, die Glaubwürdigkeit und vor allem die Interessen der USA in der Region nicht weiter erodieren zu lassen wird Obama . . . zu den Waffen greifen müssen" schreibt er in der "Süddeutschen".