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SPENDENAKTION SRI LANKA

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(@Reburg)
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Ich finde es gut, das gespendet wird.
Auch wir haben mittlerweile schon einiges an verschiedene Oranisationen gespendet.
@Urbayer, ein wenig Vertrauen muss man schon haben. Deine Einstellung finde ich traurig. Auch wir können in Situationen geraten, wo wir auf Hilfe angewiesen sind, daran scheinst du nicht zu denken. Es ist nun mal nicht kostenlos, zum Beispiel so ne Aufbereitungsanlage dort runter zu transportieren, und das diese Kosten auch gedeckt sein müssen, ist doch klar.
Gruß Alexandra

Ich möchte zu gerne wissen, von wem wir Geld bekommen würden, wenn bei uns eine Katastrophe passiert???


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Beiträge: 677
Registered
(@yossarian)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Bei der Elbe-Flut 2002 kamen Fluthelfer aus mehreren EU-Staaten, Frankreich bot die Entsendung von schwerem Gerät für Aufräumarbeiten an, aber die Regierung lehnte das dankend ab, weil wir so etwas ja selber besitzen.
Es kamen zudem Spenden aus vielen Teilen der Erde, wie gross die Summe jetzt genau war, weiss ich nicht.
Die Hilfsbereitschaft war trotzdem da.
Und wenn mich nicht alles täuscht, hat die EU-Kommission Hans Eichel sogar angeboten, es dieses Jahr mit dem 3%-Kriterium nicht so genau zu nehmen.
Eine feine Geste.
Und sein wir mal ehrlich, obwohl der Staat pleite ist, sind unsere Möglichkeiten mit einer Katastrophe fertig zu werden immer noch unermesslich viel höher als die der im Moment betroffenen Länder. Und unsere Flut war im Vergleich dazu nur ein Plätschern.

Gruss
Yossarian


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Beiträge: 30
Registered
(@bernardo)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Natürlich ist es besser zu spenden, als nicht zu spenden - selbst wenn ein Teil der Spende in der Administration hängenbleibt. Wenn 100 Millionen gespendet werden und ca. 60 bis 80 Millionen kommen bei den Betroffenen an, so ist das zweifellos ein Erfolg.

Allerdings habe ich zur Zeit Probleme mit der Fokussierung auf die Flutkatastrophe - in diesem Punkt muss ich urbayer zustimmen. Nicht nur in Asien hungern die Menschen, sondern in der ganzen sogenannten Dritten und Vierten Welt. Über 800 Millionen Menschen hungern weltweit, im Jahr 1999 starben ca. 30 Millionen Menschen an Hunger. Einen guten Beitrag dazu fand ich unter: http://www.derriere.de/International/Hunger.htm

30 Millionen Hungertote jährlich bedeutet über 80.000 Hungertote täglich. In zwei bis drei Tagen gibt es also ebenso viele Opfer wie bei der Flutkatastrophe. Nur liefern die Hungertoten keine so spektakulären Bilder wie eine Flutwelle - und außerdem gehören sie ja zur Normalität. Wollten die Nachrichtensendungen die Menschen wirklich informieren, müßte es in jeder Sendung als erste Meldung heißen: "Auch heute sind wieder weltweit über 80.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung grauenvoll verendet." Stattdessen wird an Position 1 beispielsweise über Moshammers Tod berichtet. Diese bösartige Verdrängung kann einen wirklich zornig machen.  >:(

Deshalb verstehe ich urbayer wenn er in diesem Zusammenhang von Heuchelei spricht. Nur seiner Schlußfolgerung, überhaupt nicht zu spenden, da eh alles Beschiss ist, kann ich nicht folgen. Wer gründlich recherchiert und vergleicht wird Hilfsorganisationen finden, die weitgehend korrekt arbeiten. Deshalb werde ich auch weiterhin Spenden leisten. Jedoch nicht zweckgebunden - wie es Zweistein richtig empfiehlt - damit nicht nur diejenigen Geld erhalten, die gerade im Lichte der Öffentlichkeit stehen.


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Beiträge: 828
Registered
(@rinnsal)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

kann mich dem vorredner nur anschließen. Die Medien gehen halt leider nach dem Motto "Nur neue News sind gute News" und "Je mehr Angst das Ereignis einflößen kann, desto besser ist die News"


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Beiträge: 54
Registered
(@white-devil)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
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