@dark_knight13, ich weiss nicht ob ich lachen oder heulen soll:
Zitat
"Teilweise wurde aus den Knochen noch Seife gemacht"
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und das habe ich noch gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ilse_Koch
Das mit den Autobahnen war ja nicht als hohle Parole gemeint sondern war einfach nur ein schlecht gewählter Vergleich. (da es meistens als Stammtisch-Parole verwendet wird)
Sie wurden damals gebaut -> wir fahren heute noch drauf,
Gleichschaltung wurde damals gebraucht -> warum sollten wir dieses Wort heute nicht mehr brauchen, zumal es aus der Elektrotechnik stammt....
Die sache mit dem Holocaust würde ich nicht in einem deutschen Forum diskutieren wollen da gibts andere in denen man richtig darüber diskutieren kann und wo die Gegenseite nicht einfach nur hinnehmen muss...
MfG
Schön das ihr euch an so unwichtigen Dingen wie der Seifengeschichte aufhängen könnt, na dann kann an dem Rest natürlich auch nichts Wahres drann sein.
Schön, daß das geklärt ist.
Und laßt ihr doch endlich dann mal den Abwehrreflex beiseite. Ich denke, eurer Meinung nach gibt es nichts abzuwehren, oder etwa doch?Laß einfach mal Deinen Beißreflex beiseite, wenn's um diese Zeit geht.
Anscheinend muß man um sich beißen, wenn einige so tun wollen, als ob nichts besonderes passiert wäre, als ob es das normalste der Welt gewesen wäre und man sich ja nicht so darüber aufregen sollte.
Das ist deren Problem und ich frage mich immer noch, was die Taten anderer mit den Eigenen zu tun haben sollen.Lies zur Abwechslung mal was über britische Kolonialgeschichte, Stalins Regierungszeit, die Hungerjahre Deutschlands nach WKI oder die Besatzungspolitik der Westmächte (und deren Umgang mit Kriegsgefangenen und Zivilpersonen) nach 1945.
Rechtfertigt irgendeiner der genannten Punkte das Geschehene?
Wenn nein, dann frage ich mich, warum immer wieder hohle Argumente angeführt werden müssen.
Aber wie gesagt, von mir aus könnt ihr euch gerne schuldig fühlen, aber zu klarem Denken wird man dann nicht kommen.
Ihr wollt doch am Ende von Verantwortung genauso wenig wissen, wie die Anderen.
Ihr wollt doch so tun, als wäre es harmlos gewesen, fast wie das normalste der Welt und am Ende waren ja sogar noch die Anderen Schuld, die Banken, die Engländer, die Amerikaner oder sogar noch die Juden selbst.
Ja, ich weiß, dies ist ein verbrecherischer, unrechtmäßiger Unrechtsstaat. Schön das wieder festgestellt wurde, daß wir keine Freiheiten hier haben und sogar gezwungen werden, hier leben zu müssen.Die sache mit dem Holocaust würde ich nicht in einem deutschen Forum diskutieren wollen da gibts andere in denen man richtig darüber diskutieren kann und wo die Gegenseite nicht einfach nur hinnehmen muss...
Offensichtlich, weil das, was Fabs angedeutet hat, stimmt und sie absolut keine Ahnung hat vom Thema.Und ja, warum sie so völlig dilletantisch in die vor ihr ausliegenden Fettnäpfchen tapst, das ist mir auch mehr als schleierhaft.
Und dann frage ich mich auch, wie man jemanden verteidigen kann, der über etwas BS verzapft, von dem er keine Ahnnug hat.
Oder liegt das etwa nur am Thema und ist ebenso ein reiner Reflex?
Mir ist es sogar egal, welcher der beiden Gründe vorliegt, denn in beiden Fällen ist es meine Zeit und Aufmerksamkeit nicht wert und darum bin ich raus. Ihr könnt weiter in euren Traumwelten leben, euch weiter beschuldigen lassen und euch weiter reflexartig zur wehr setzen. Mit Erkenntnisgewinn hat das allerdings wenig zu tun.Also, entweder hat die Frau von der Materie 3. Reich absolut keine Ahnung, oder sie wollte genau das erreichen, was dann auch passiert ist, nach dem Motto: negative Aufmerksamkeit ist besser als gar keine.
Ehrlich gesagt, in letzter Zeit verstehe ich immer mehr, warum dieses Forum vor einigen Jahren mal auf einer Liste rechtsgerichteter Foren aufgetaucht ist, aber das ist etwas, was einige wohl nie verstehen werden.
Und jetzt könnt ihr gerne weiter Einschlagen mich trifft das nicht, ich finde es nicht mal mehr lustig.
Also sehe das nicht so das man hier in Deutschland seine Meinung nicht sagen darf. ICH habe erst letztens im TV gesehen das irgendwo eine Demo der NPD genehmigt war...wo ist da die Unterdrückung der eigenen Meinung?
@macabros
Man darf wohl alles sagen, muss dann aber auch mit den Konsequenzen rechnen (Kündigungen, Verlust des Rufes in der Wissenschaft, Nichtbekommen von staatlichen Unterstützungen usw.)
Das wird sehr subtil gemacht, man wird nicht gleich erschossen wie in anderen Diktaturen, die Methoden sind aber nicht weniger wirksam und va man bemerkt gar nicht das da eine Grenze ist wenn man sich ihr nicht nähert. Versuch mal im Alltag, beim Chef oder in der Schule oder sonstwo bestimmte Meinungen anzubringen, da wirst du schnell merken wie weit man gehen kann, und das ist leider nicht besonders weit.
Wenn du die Aussenwelt natürlich nur durch den TV kennst ist mir klar warum für dich hier alles super ist. Geh mal mit offenen Augen durch die Welt und rede mit wirklichen Menschen, das kann einem schon die Augen öffnen.
Zum Thema: Wir sind uns also darüber einig, das man bestimmte Dinge in D nicht ungestraft erwähnen darf. Ob berechtigt (wegen der Verantwortung und so) oder nicht, das ist doch der eigentliche Streitpunkt. Sehe ich das richtig?
LG Twin
Eigentlich wollte ich mich dazu ja nicht äußern, aber da die Diskussion einen Verlauf genommen hat der mir nicht passt fühle ich mich dazu verpflichtet:
I. Angefangen hat das Ganze mit folgender Behauptung von Eva Herman:
Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ’ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben...
Diese Behauptung ist meiner Meinung nach korrekt, denn:
1. Im Dritten Reich gab es diese Werte sehr wohl, aber hauptsächlich deswegen, weil es sie schon immer gegeben hat. Natürlich auch deshalb, weil das Kinder bekommen sehr stark gefördert wurde um Nachwuchs für den Krieg und die Kolonisation der Ostgebiete zu erhalten, ABER: Dieser Hintergedanke beinhaltet nicht etwa, dass die Mutter nur Mittel zum Zweck sei, sondern er beinhaltet auch eine echte Wertschätzung der Leistung, die eine Frau bringt, wenn sie mehrere Kinder zur Welt bringt und aufzieht. Diese Wertschätzung kommt nicht unbedingt aus der Nazi-Ideologie, sondern sie wird vielmehr von den Trägern dieser Ideologie in sie hineingetragen, weil eben viele Menschen damals wirklich so dachten.
2. Diese Wert wurden defintiv zerstört, vor allem durch die 68er. Erfährt eine Frau die mehr als 2 Kinder zur Welt bringt heute eine besondere Wertschätzung? Nicht im geringsten, ganz im Gegenteil. Aufgrund der allgemeinen Situation muss jede Familie mit mehr als 1-2 Kindern mit einem sozialen Abstieg rechnen, wer gar 4 oder 5 haben will wird entweder zum Sozialfall oder gehört zu den oberen 10 % und kann es sich leisten. Zum anderen gilt eine Frau die Hausfrau und Mutter ist als minderwertig im Vergleich zu einer, die beruflich Karriere macht.
Natürlich will es mal wieder keiner gewesen sein und jeder weist es weit von sich so zu urteilen und auf manche mag das auch zutreffen, weil diese kranken Ansichten sich nicht von selbst entwickelt haben sondern unsere Gesellschaft systematisch damit infiziert wurde. Abstreiten kann man es jedoch nicht.
Die Folge ist, dass wir eine Geburtenrate unter der Reproduktionsrate haben.
Dazu kommt natürlich noch, dass die Familie als Gemeinschaft des engsten sozialen Zusammenhalts, als erste und ursprünglichste Quelle des "wir" grundsätzlich von gewissen Kreisen aufs heftigste bekämpft wird. Das fängt beim faktischen Arbeitszwang für beide Elternteile an und hört mit der Ganztagsbetreuung des Nachwuchses von 0-18 durch den Staat auf. Klar, denn ein "wir" darf es nicht mehr geben, keinen Zusammenhalt, keine natürliche Gruppenidentifikation, denn eine Gesellschaft der Einzelgänger ohne tiefe soziale Verflechtungen ist.. na, was? Richtig, leichter zu beherrschen, leichter zu unterdrücken, leichter auszubeuten.
II. Zur deutschen Geschichte
Der Autobahnenvergleich war meiner Meinung nach in Ordnung. Das ist natürlich eine banale Ebene, aber angesichts der primitiven Angriffe denen sie sich ausgesetzt sah darf man ruhig auch mal so nen "dummen" Spruch loslassen.
Sie hat zudem Recht, wenn Sie sagt, man dürfe nicht offen über die Zeit des Dritten Reichs reden. Ich will hier keine Diskussion darüber anfangen, was damals gut gewesen sein könnte, aber es ist wohl klar, dass jeder, der auch nur einen leisen Zweifel daran äußert, dass die Nazis bzw. die Deutschen vielleicht nicht die Inkarnation des Bösen auf Erden sein könnten, sofort von den Medien umlagert wird (sofern er prominent ist), welche dann wie eine wildgewordene Affenbande auf ihn einbrüllen, so dass jegliche vernünftige Diskussion völlig unmöglich ist, egal wie kompromißbereit und vernünftig man selbst ist.
Natürlich, auch hier will es mal wieder keiner gewesen sein, und niemand wird jemals öffentlich behaupten die Deutschen seien als Volk für immer und ewig schuldig.
ABER: Die Art der Darstellung der deutschen Geschichte in der Öffentlichkeit hat für viele Menschen einen Vorwurfscharakter. Warum sehe ich Hitler alle 3 Tage im Fernsehen und die ca. 50-60 deutschen Kaiser einmal im Jahr? Diese haben 1000 Jahre lang ein Reich geführt, das die Speerspitze des Abendlandes war und diesem Kontinent soviel an Leistungen geschenkt hat wie kaum ein anderer Staat.
Entweder verstehen wir hier alle etwas falsch, oder man will uns unsere Minderwertigkeit aufgrund der Verbrechen tatsächlich einreden.
Und hier muss auch der Vergleich mit anderen Ländern kommen. Die Frage muss gestellt werden, warum andere mit ihren Verbrechen so gänzlich anders umgehen. Liegts nur an der Zahl? Wohl kaum, denn erstens haben andere im Vergleich zur Größe ihres Landes teilweise genausoviel Dreck am Stecken und zweitens bemühen wir uns halt nicht nur ein bischen mehr um Vergangenheitsbewältigung sondern wir machen uns selbst damit runter, während andere mit einem süffisanten Lächeln über alles hinwegsehen.
Das schlimmste ist aber, dass wir, obwohl wir uns so intensiv mit diesem Teil der Geschichte befassen keinen blassen Schimmer vom "Warum" haben. Man kommt sich vor wie in einem Stummfilm, indem sich ein Haufen Menschen gegenseitig erschlagen und der, der die meisten erschlagen und damit angefangen hat ist natürlich der böse.
Ich fühle mich wahrlich nicht gekränkt und zu Abwehrreflexen genötigt, das trifft nur auf die Menschen zu, deren Halbwissen sie dazu nötigt irgendwelche Verbrechen zu leugnen oder zu relativieren oder sie den Opfern in die Schuhe zu schieben weil sie ihr Halbwissen sonst nicht mit ihrem Weltbild vereinbaren können.
Und jetzt treten alle nochmal zwei Schritte zurück, atmen tief durch und befreien ihren Geist. Was hat es denn für einen Sinn wenn wir uns hier in Scheingefechte verstricken und wie die Blinden in ausgelegte Fallen tappen.
Man kann dieses Geschäft nicht mit emotional aufgeladenen Ansichten betreiben, was man braucht ist ein festes Wertefundament, dazu gehören ganz oben Freiheit und Wahrheit die man anstrebt, aber auch die Offenheit für das andere und die Nachsichtigkeit, die man anderen gegenüber üben muss.
Nur so kann man eine Ebene geistiger Überlegenheit erlangen, die einen für alles unangreifbar macht und einem die Möglichkeit zu bewußtem und zielgerichtetem Handeln gibt.