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Countdown 2020

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(@highjump)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Erst mal zum Klimawandel an sich: Das der nicht 100 %ig von Menschenhand gemacht ist, wissen glaube ich die meisten, zumindest hat jeder schon mal davon gehört, dass es eine Eiszeit gab, es scheint aber mittlerweile unbestreitbar, dass die sog. Treibhausgase wie CO2, Methan etc. , die vom Menschen emittiert  werden, einen erheblichen Effekt haben und den Klimawandel zwar nicht verursachen aber gewaltig antreiben.
Das ist auch nicht erst seit diesem Jahr bekannt, das Kyoto-Protokoll hat schon seinen Sinn, auch die Grenze von 2020 ist nicht neu, die habe ich schon vor ein paar Jahren mal gehört.
Die vermeidlichen Tatsachen, sind also nicht wirklich revolutionär und aus der Luft gegriffen um Panik zu machen, sondern schön länger bekannt. Neu ist nur, die Entschiedenheit mit der sie publiziert werden, in den letzten Klimaberichten hieß es immer sinngemäß, dass der Mensch wahrscheinlich verantwortlich sei, mittlerweile heißt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

Deshalb glaube ich nicht, dass man einfach nur Panik schieben will um die Menschen besser zu kontrollieren, es hat nur einfach einen Bewusstseinswandel gegeben, seltsamerweise nachdem Bush erstmal zugegeben hat, dass der Mensch ein Mitverursacher ist.

Wasser schütz vor Wüste nicht, die Sahara endet auch am Wasser - Salzwasser. Bei einer Erhöhung der Durchschnittstemperatur um ich meine 4 oder 6°C, also wenn der Mensch wie bisher Treibhausgase emittiert, dann würden sich die Wüsten Prognosen zu Folge bis nach Mitteleuropa ausweiten.
Was zu den Wüsten hinzukommt und einen Spaziergang westenlich komplizierter gestalten könnte, ist das Extremwetter.

Was mich wundert ist, dass diese Zahlen und Prognosen wie gesagt nicht neu sind und trotzdem Kriege um die wichtigsten Erdölvorkommen geführt werden - sprich Irak - obwohl Bush klar sein sollte, dass Erdöl in den nächsten Dekaden als Energielieferant bedeutungslos werden wird.
Ich glaube nicht, dass die westlichen Großindustriellen so kurzsichtig sein werden und Alternativtechnologien blockieren und unrentable Kriege führen, ich meine die wissen, dass sie damit den Klimawandel anheizen und selbst jemand wie Bush hat Kinder - zumindest hoffe ich dass das die so denken.

Was mir auch aufgefallen ist, dass die Verschwörungstheorien zur "Alternative 3" & Co schon recht früh, bevor man sich wirkliche Gedanken um den Klimawandel gemacht hatte, schon behauptet haben, dass die Erde in der jetzigen Form schon verloren sein...ist an dieser, einer der verrücktesten Theorien überhaupt, doch was dran?


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Beiträge: 1422
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(@andreas)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

"Das der nicht 100 %ig von Menschenhand gemacht ist, wissen glaube ich die meisten, zumindest hat jeder schon mal davon gehört,..."

Entschuldige, stimmt! Wenn auch aus dem Zusammenhang gerissen. Vor kurzem habe ich im Fernsehen gesehen das Kühe eine bedeutende Mitschuld haben. Die furzen das die Schwarte ( die Kühe nicht haben! ) kracht. Schuld; das gutgedüngte Futter ( und nicht nur hier sonern auch auf den Reisfeldern Asiens). Das mal zu den Methangasen.

Mal die Frage eines unterbemittelten:
Man hat doch immer behauptet das bei Temperaturanstieg die Polkappen schmelzen. Somit überschwemmt doch halb Europa eher, als das es zur Wüste wird?! Ich begreif das nicht ... die einen sagen so, die anderen so ... Lieber ist mir aber doch die Wüste! Hab keinen Bock jedesmals Taucheranzug und Schnorchel zu nutzen um bei "Netto" zu Shoppen. :-/

Grüße,
Andreas


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Beiträge: 1422
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(@andreas)
Noble Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Achso ..
@ High Jump

"Erst mal zum Klimawandel an sich: Das der nicht 100 %ig von Menschenhand gemacht ist, wissen glaube ich die meisten, zumindest hat jeder schon mal davon gehört, dass es eine Eiszeit gab, es scheint aber mittlerweile unbestreitbar, dass die sog. Treibhausgase wie CO2, Methan etc. , die vom Menschen emittiert  werden, einen erheblichen Effekt haben und den Klimawandel zwar nicht verursachen aber gewaltig antreiben."

Wenn nicht wir, wer dann ??? Wenn nicht unmittelbar dann doch zumindest mittelbar, denke ich. Die Kühe düngen ihre Wiesen doch nicht selbst ...


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Beiträge: 1422
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(@andreas)
Noble Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Mist, nochwas vergessen ...

Seit vielen Jahren warnen alle vor der Abholzung der Regenwälder. Eigendlich vor der Abholzung von Wäldern im Allgemeinen. Jetzt, gerade wo diese Co2 Debatte am Rennen ist ... wo wir Strom sparen sollen, wo wir keine Ottonormalglühbirnen mehr nutzen sollen ... wo bleibt diese Debatte um die Regenwälder? Jene war doch in den 70-igern, 80-igern ganz Aktiv am Laufen ... Wenn ich sehe was unsere Wegwerfgesellschaft an Papier und Pappe produziert und verbraucht ... ein Wunder das es noch Bäume gibt. Zudem kommt noch das Roden für irgendwelche Industriekacke.
Wo bleibt diese Diskussion? Plötzliche Panikmache vor Dingen, die uns allen schon lange bekannt sind. Hier liegt das Fragwürdige.


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Beiträge: 1710
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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Zudem kommt noch das Roden für irgendwelche Industriekacke.

Das geht eben auch auf das Wirtschaftsystem zurück. Da man ja immer Wachstum haben will.

Und richtig, das der Wald immer weniger wird, erschwert die ganze Sache noch zusätzlich. Auch in Deutschland und Europa sollte man umdenken und mehr Urwald zulassen.

Beim Rinderproblem könnte auch was getan werden. Indem man zum Beispiel auf den Genuß von Rindfleisch verzichtet (zumindest zum Teil) oder am Besten gleich auf vegetarische Kost umsteigt. Dazu müßte eine wirksame Kampange gestartet werden. Die Panikmache um den Rinderwahn, hat jedenfalls nichts Entscheidendes gebracht.

Gruß Uranus32!


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