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Bedingungsloses Grundeinkommen/Bürgergeld

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 Twin
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Hallo,

an sich ne schöne Idee, diesmal stimme ich dir unbedingt zu Dark_Knight. Aber wie du an den Reaktionen siehst, sind wir hier in Deutschland noch lange nicht soweit. Hier hat der Arbeitskult das Sagen. Naja die Ackermänner der Republik freuen sich immer über willige Sklaven.
Ja es findet eine Umverteilung statt von denen, die arbeiten zu denen die nicht arbeiten. Schaut euch doch mal an wo das ganze Geld ist: Bei den "Sozialschmarotzern" ja wohl nicht. Klar geht ein Herr Ackermann auch mal ins Büro, aber ihn zwingt keiner dazu und soviel arbeiten kann kein Mensch, das er Millionen verdient hätte.
Ich finde auch nicht das Arbeit immer grundsätzlich gesellschaftsdienlich ist. Auf Versicherungsvertreter, die Hälfte der Staatsdiener, Werbefachleute, die Hälfte der Krankenkassen, die Hälfte der Autoindustrie, die Hälfte der Einkaufszentren etc etc. kann ich gerne verzichten. Zu einem Grundeinkommen gehört natürlich auch ein ganz anderes Wirtschafts und Sozialsystem, aber die Phantasie reicht bei den meisten halt nicht über Malochen und Konsumieren hinaus.
Wir müssen halt wissen was wir wollen, eine zufriedene, existenzangstfreie Gesellschaft, in der keiner gezwungen wird, unter saumässigen Bedingungen zu arbeiten, wo vielleicht die Geschäfte schon um 18 Uhr zumachen und nicht jedes Jahr 30 neue Automodelle und 80 neue Handymodelle rauskommen, oder eben eine Egoismus/Neid und Konkurrenzgesellschaft, wo man immer jemanden unter sich hat den man treten kann und deswegen der Laden wie geschmiert läuft. Die meisten wollen halt letzteres und dann soll es eben so sein. Man kann die Leute nicht zum Glück zwingen.

800€ sind übrigens gegenüber den Alg2Sätzen(300 nochwas + miete + heizkosten+dies und das)  kein besonders hoher Anstieg, vor allem wenn man die damit verbundenen steigenden Preise berücksichtigt. Also immer noch genügend Motivation, eine Erwerbsarbeit anzunehmen, aber eben kein Zwang und keine Bürokratie.

@Fabs Ein Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, der solche (Stammtisch-)Parolen bringt, halte ich auch nicht grade für gesellschaftsdienlich. Kündige doch, dann kannst du auch faulenzen, dir endlich den Mercedes leisten, und dich den ganzen Tag schieflachen. Viel Freude beim AA.
Wenn diese Leute die du erwähnst, wirklich keine Arbeit haben und trotzdem Geld haben, liegt das vielleicht daran, das sie doch arbeiten, nämlich schwarz. Da gibt es  viele Betätigungsfelder (Drogenhandel, Prostitution, Handwerk). Das wird durchaus rege nachgefragt, auch gerade von der sogenannten arbeitenden Bevölkerung. Das ist kein bischen blöder als Börsenmakler und viel sinnvoller als die "ich lebe von den Zinsen meiner Erbschaft" Typen. Und die gibt es wesentlich öfter als man annimmt. Ich finde das auch völlig ok wenn die in einer Egoismusgesellschaft kein Bock auf Steuern haben (der schwarze Wirtschaftszweig würde sich versteuert auch nicht lohnen und wir hätten sonst noch viel mehr Arbeitslose). Thats life...

LG Twin


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@Twin
Erstens bin ich nicht Fabs!!!Ich bin Goblin. "
Zweitens dir sollte mal klar sein daß ich nicht der "´Gesellschaft"diene.Unser Staatssystem hat eine sogenannte 3 Gewaltenteilung(hast bestimmt in der Schule gelernt)Ich gehöre zur Exekutive(Ausführende Gewalt) das heißt ich führe Gesetze aus die die Legislative(Gesetzgebende Gewalt) beschließt und sonst nichts. Ich bin keine Dienstleister der in einem Discounter arbeitet und einem Kunden in den A.... kriecht weil er ihm was andrehen will. Ich führe Verwaltungsakte aus(Begünstigende und Belastende).Ich werde dafür bezahlt und deshalb tue ich es.Ob die Gesetze mir und anderen gefallen oder Nutzen ist dabei irrrelevant.

wo man immer jemanden unter sich hat den man treten kann und deswegen der Laden wie geschmiert läuft

Merke dir hier ein grundlegendes Gesetz der Menschheit:
Es gibt 2 Sorten Menschen. Es gibt Füße und Ärsche.Die Füße treten immer in letztere hinein. DU und nur DU entscheidest zu welcher Sorte Du gehören willst. Wenn Du dich für den Arsch entschieden hast , bist Du dafür selbst verantwortlich und gib nicht anderen die Schuld dafür. Du kannst in deinem Leben alles erreichen was Du willst,Du bist derjenige der sich selbst die Grenzen setzt.

Und zu den Millionengehältern(von TOP-Managern z.b.) pflichte ich Dir bei.Es gibt keine Arbeit die ein annähernd hohes Gehalt rechtfertigen. Und Billigjobs ebenso wie Zeitarbeitsfirmen und ähnliche Sklavenhalter-Unternehmen sollte man Gesetzlich verbieten. Ich stimme für einen "Gesetzlichen Mindestlohn".

Wenn diese Leute die du erwähnst, wirklich keine Arbeit haben und trotzdem Geld haben, liegt das vielleicht daran, das sie doch arbeiten, nämlich schwarz. Da gibt es  viele Betätigungsfelder (Drogenhandel, Prostitution, Handwerk).

Wie ich im Vorfeld erwähnte habe ich eine Frau und 2 Kinder.So etwas bedeutet Verantwortung wie z.b. keine Kriminellen Handlungen zu begehen eben damit meine Kinder nicht meine Frau fragen müssen, wie oft sie denn noch singen müssen bis Papa wieder nach Hause kommt. Wäre ich los und ledig, hätte ich schon längst ein anderes "Betätigungsfeld".

Gruß

Goblin ;D


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Beiträge: 29
 Twin
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(@twin)
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Erstens bin ich nicht Fabs!!!Ich bin Goblin. "

Sorry da hab ich was verwechselt.

Ich führe Verwaltungsakte aus(Begünstigende und Belastende).Ich werde dafür bezahlt und deshalb tue ich es.Ob die Gesetze mir und anderen gefallen oder Nutzen ist dabei irrrelevant.

Da fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr dazu ein.

Merke dir hier ein grundlegendes Gesetz der Menschheit:
Es gibt 2 Sorten Menschen. Es gibt  ...

Äh hier auch nicht. Nur soviel: Wenn du in einer Welt von Füßen und Ärschen lebst, solltest du dich vielleicht wirklich mal nach nem neuen Job umschauen, es gibt auch noch was anderes. Im Ernst jetzt.

Wie ich im Vorfeld erwähnte habe ich eine Frau und 2 Kinder.So etwas bedeutet Verantwortung wie z.b. keine Kriminellen Handlungen zu begehen ...

Ja ich hab ja auch net behauptet das du da einsteigen sollst ^^ . Nur das halt mehr Leute erwerbstätig sind, als gemeinhin angenommen.

Mindestlohn ist schon nett, löst aber das Grundproblem, das die Arbeit und das Geld völlig ungleichmäßig und oft auch ungerecht verteilt sind nur teilweise.

LG Twin


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(@dark-knight13)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Moin!

Ich bin KEIN Beamter, aber Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes. Ich habe jeden Tag mit faulem Gesochse zu tun...
Na, ich hoffe dann aber schon, daß du dir dann darüber bewußt bist, daß du in dieser Frage, vor allem der der Bewertung, ganz schön befangen bist. Vielleicht wäre ein Wechsel, intern dürfte reichen, hilfreich, um auch mal andere Menschen kennen zu lernen, als nur die Extreme einer Seite.
Deine 'Sozialschmarotzer' sind statistisch erwiesen eine sehr kleine Minderheit und da muß man nicht mal groß an der Statistik drehen.
Solltest du eigentlich wissen, aber wenn man den ganzen Tag nichts anderes zu sehen bekommt, dann wundert mich die Einstellung eigentlich auch nicht.
Und eines scheinst du auch zu verdrängen, ohne diese 'Sozialschmarotzer' hättest du vielleicht selbst keine Arbeit. Tatsächlich finanziert doch dann das 'Lumpenpack' dich, denn ohne sie wäre eine Stelle zum aussortieren ebenjener überflüssig.
Tja, echt dumm, wenn Alles irgendwie mit Allem zusammenhängt und nur der Blickwinkel entscheidet.

ICH gehe arbeiten und dafür steht mir wesentlich mehr Geld zu als diesem faulen Pack.
Na, da mußt du was falsch verstanden haben, die grundlegende Tatsache, daß sich Erwerbsarbeit für den Geldbeutel lohnt will keiner ändern. Du übersiehst da anscheinend die Tatsache, daß auch du dieses Geld zusätzlich erhalten würdest. 😉

Denn letztere tragen nicht zur Gesellschaft bei und verwirken damit alle Rechte die eine funktionierende Gesellschaft bietet.
Es gibt weit mehr mit einem gesellschaftlichen Wert als klassische Erwerbsarbeit.
Und nur zur Info: Eigentlich solltest du das als Staatsdiener wissen, es gibt Rechte, die man nie verwirken kann und die nennt man Grundrechte. Auch gibt es sowas wie eine UN-Menschenrechtscharta, die auch Deutschland unterzeichnet hat.

Zweitens dir sollte mal klar sein daß ich nicht der "´Gesellschaft"diene.Unser Staatssystem hat eine sogenannte 3 Gewaltenteilung(hast bestimmt in der Schule gelernt)Ich gehöre zur Exekutive(Ausführende Gewalt) das heißt ich führe Gesetze aus die die Legislative(Gesetzgebende Gewalt) beschließt und sonst nichts. Ich bin keine Dienstleister der in einem Discounter arbeitet und einem Kunden in den A.... kriecht weil er ihm was andrehen will. Ich führe Verwaltungsakte aus(Begünstigende und Belastende).Ich werde dafür bezahlt und deshalb tue ich es.
Na dann überleg mal, mit wessen Geld dein Gehalt bezahlt wird. Natürlich bist du als Angestellter des Staates ein Staatsdiener, aber um das genauer zu verstehen, muß man natürlich auch wissen, daß Staat und Staatsapperat eben nicht identisch sind.
Du dienst demnach eher dem Staatsapperat und nicht dem Staat.

Wenn Du dich für den Arsch entschieden hast , bist Du dafür selbst verantwortlich und gib nicht anderen die Schuld dafür. Du kannst in deinem Leben alles erreichen was Du willst,Du bist derjenige der sich selbst die Grenzen setzt.
Na, dann denk noch einen Schritt weiter, denk an Kinder. Und bezieh mal Erkenntisse der Psychologie mit ein, die uns klar sagen, daß in der Kindheit prägende Erfahrungen nie wieder aus dem Hirn herauszubekommen sind.
Und dann graut es mir jetzt schon, wenn ich an die Kinder denke, die in 10-20 Jahren erwachsen sind. Die kleinen Ausschreitungen vor ein paar Jahren in Frankreich werden harmlos dagegen sein.
Wir ziehen uns gerade eine Generation von Verlieren heran, die Verlierer waren, bevor sie überhaupt wußten, was das überhaupt bedeutet.
Gerade heute lief auf Frontal21 ein Beitrag dazu, schon jetzt leben 2-5 Mio. Kinder in Armut und sie werden wahrscheinlich nie etwas anderes kennen. Und die haben im Regelfall auch keine Chance mehr, daran noch etwas zu ändern, denn der Schaden ist angerichtet und irreparabel. Da ist nichts mit 'Du bist derjenige der sich selbst die Grenzen setzt' die Grenzen stehen für die schon längst fest, bevor sie überhaupt wirklich angefangen haben, zu leben. Sie sind Verlierer von Geburt an und das haben sie sich bestimmt nicht ausgesucht.

Merke dir hier ein grundlegendes Gesetz der Menschheit:
Es gibt 2 Sorten Menschen. Es gibt Füße und Ärsche.Die Füße treten immer in letztere hinein. DU und nur DU entscheidest zu welcher Sorte Du gehören willst.
Na, immerhin beruhigt es mich, wenn ich so was lese, zeigt es mir doch, daß ich nicht so pessimistisch bin, wie ich es manchmal gerne hätte. Muß eine üble Welt sein, in der du lebst.
Übrigens, zu deinen Erkenntnissen über Menschen wäre noch zu sagen, daß der Initiator der Seite [url] http://www.unternimm-die-zukunft.de [/url] der Gründer und Geschäftsführer der DM-Drogeriekette, [url= http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Werner ]Götz Werner[/url], ist und der hat in seinem Unternehmen sehr gute Erfahrung gemacht mit Menschen, denen der Zwang ein wenig gelockert wurde.
Naja, aber was gelten hierzulande schon die Meiungen von wirklich erfolgreichen und verantwortungsbewußten Managern, die nicht unbedingt ein Topgehalt verdienen müssen und das auch noch selbst einsehen.
Der kann ja gar nicht wissen, worüber er da weltfremd fabuliert.

Aber keine Sorge, verstehen tu ich dich schon, du bist halt nicht bereit, ein wenig zurüchzustecken, damit es irgendjemand Anderem ein wenig besser geht. Wie ich es schon schrieb, dir ist dann halt dein Nächster wichtiger als dein Nachbar.
Wie gesagt, verständlich, aber nachvollziehen kann ich es nicht.

Ja, Produktionsgewinne gehören den Eigentümern der Unternehmen. Wenn ich zu Dir sage: Grab mir da ein Loch ich geb Dir 100 € dafür und Du sagts ja, gräbst das Loch und bekommst das Geld sollte der Fall "Arbeit" erledigt sein. Wenn in dem Loch jetzt ein fetter Batzen Gold liegt mit dem ich 100.000 € verdiene ist das für Dich vll. ein bischen ärgerlich, aber keineswegs ungrecht. Wenn ich wieder ankomme und mir von Dir für 100€ ein Loch graben lassen will und Du sagst wieder "Ja", dann hast Du auch net mehr verdient als die 100€ weil Du einfach ein Idiot bist  ;D.
Du vergißt in deinem netten Beispiel die Pistole, die du mir auf die Brust gesetzt hast. Denn wenn ich dein Angebot nicht annehme, muß ich schlicht verhungern.
Und du übersiehst, daß es mein Fund ist, nicht deiner. Ich hab dann das Loch gegraben und somit steht mir mindestens ein Anteil zu, selbst wenn es dein Land ist.

Niemand wird dazu gezwungen zu niedrigen Löhnen zu arbeiten, jeder kann "nein" sagen, und damits nicht ganz so wirkungslos ist, wenn einer nein sagt gibts Gewerkschaften, die den Unternehmen auf Aufgenhöhe gegenübertreten sollten.
Hatz IV ist ein Begriff, oder? Da ist nichts mit 'nein' es sei denn, du kommst damit klar, daß deine Ansprüche (eher Almosen) schrittweise auf null reduziert werden. Für die gibt es auch keine Gewerkschaft, weil die sich die Beiträge in der Regel nicht leisten können, außerdem kann eine Gewerkschaft mit Arbeislosen nichts anfangen, es gibt keinen Gegner.
Und du scheinst die Mechanismen der Existenzangst gehörig zu unterschätzen. Frag mal Leute, die noch Arbeit haben, zu was sie alles bereit sind, nur damit sie diese Arbeit um jeden Preis behalten können. Freiwilliger Lohnverzicht und unbezahlte Überstunden werden mancherorts langsam zur Regel, nicht zur Ausnahme.
Oder frag mal z.B. einen Sicherheitsdienstleister, der keine andere Wahl hat, als für unter 5€/Std. zu arbeiten und dafür seine Gesundheit oder sogar sein Leben auf's Spiel setzt, jeden Tag.
Und das sind keine Ausnahmen, in manchen Branchen kann man froh sein, wenn man noch so viel bekommt, es sind halt nicht alle Menschen hochqualifizierte Arbeitnehmer und die ungelehrnten will auch keine mehr haben, warum auch, wenn du für's gleiche Geld einen Haupt- oder Realschüler bekommen kannst? Oder mit Glück sogar mal einen Abiturienten.

Was ist das für eine Freiheit, die davon abhängt, dass jeden Monat der Scheck vom Staat kommt?
Gute Frage, stell die am besten auch mal einem Arbeitslosen, einem, der seit knapp 4 Jahen arbeitslos ist und zu alt um eine neue, halbwegs vernünftige Arbeit zu finden.
Diese Menschen soll es tatsächlich geben und zwar nicht zu knapp.

Wenn es tatsächlich so ist, dass nach alten Maßstäben nicht genug Arbeit da ist, aber durch dieses "nicht-genug" an Arbeit trotzdem genügend Güter erwirtschaftet werden um alle zu versorgen, dann ist die Arbeit falsch verteilt.
Tja, wärest du dann im Gegenzug dazu bereit, auf 1/4 deines Gehaltes zu verzichten, natürlich dann mit mehr Freizeit? Ich bezweifle es, denn dann kann man sich in der Regel seinen Lebensstandart nicht mehr leisten. Also, wärest du dann bereit, deinen Lebensstandart zu senken, freiwillig, für das Wohl Anderer?
Wenn ja, wäre das eine tolle Sache, aber leider sicher die Ausnahme.
Ich behaupte mal, bei z.B. Golbin würde sich die Frage erübrigen, die Antwort wäre wohl ein klares 'Nein!'.
Würde z. B. ein Ackermann auf (in dem Fall wohl angemessene) 9/10 seines Gehaltes verzichten?
Halte ich ebenfalls für sehr unwahrscheinlich, aber ohne die Topverdiener ist das mit der simplen Arbeitsumverteilung so eine Sache.

Also immer noch genügend Motivation, eine Erwerbsarbeit anzunehmen, aber eben kein Zwang und keine Bürokratie.
...eine zufriedene, existenzangstfreie Gesellschaft...
Und genau darum geht es, die Beseitigung des Zwangs. Denn nur ohne Zwang kann es wirkliche Freiheit geben, sowohl persönlich als auch gesellschaftlich.

Nur soviel: Wenn du in einer Welt von Füßen und Ärschen lebst, solltest du dich vielleicht wirklich mal nach nem neuen Job umschauen, es gibt auch noch was anderes. Im Ernst jetzt.
Jupp, sehe ich auch so, wenigstens mal eine Zeit lang mit anderen Menschen Umgang haben, oder vielleicht eine Weltreise oder so, um auch mal andere Eindrücke zu erleben.
So bescheuert das vielleicht auf den ersten Blick klingen mag, das ist keine negative Kritik, aber manchmal liegt es einfach an einem Selbst und nicht an den Anderen.

Hier ist noch die Seite zum Thema der eher 'konservativen' Richtung:
[url] http://www.pro-buergergeld.de/ [/url]
dahinter steht der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus.

bis denn!
dark knight13


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Beiträge: 1205
 Fabs
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(@fabs)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Warum funktioniert dieses System nicht? Weil die Gewerkschaften in die eigene Tasche arbeiten und die gleichen Lügner und Betrüger sind wie 90% der anderen Leute die in diesem Land was zu sagen haben und die Betroffen zu unfähig sind das zu ändern.
ich würde die anderen 10 prozent gerne kennen lernen. 😉

@Fabs  

hab meinen teil noch garnich bei getragen und werde schon angesprochen... gibt mir zu denken... hat mich da jemand vermisst  😉 ;D 🙂 😀

@Fabs Ein Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, der solche (Stammtisch-)Parolen bringt, halte ich auch nicht grade für gesellschaftsdienlich. Kündige doch, dann kannst du auch faulenzen, dir endlich den Mercedes leisten, und dich den ganzen Tag schieflachen. Viel Freude beim AA.  
Wenn diese Leute die du erwähnst, wirklich keine Arbeit haben und trotzdem Geld haben, liegt das vielleicht daran, das sie doch arbeiten, nämlich schwarz. Da gibt es  viele Betätigungsfelder (Drogenhandel, Prostitution, Handwerk). Das wird durchaus rege nachgefragt, auch gerade von der sogenannten arbeitenden Bevölkerung. Das ist kein bischen blöder als Börsenmakler und viel sinnvoller als die "ich lebe von den Zinsen meiner Erbschaft" Typen. Und die gibt es wesentlich öfter als man annimmt. Ich finde das auch völlig ok wenn die in einer Egoismusgesellschaft kein Bock auf Steuern haben (der schwarze Wirtschaftszweig würde sich versteuert auch nicht lohnen und wir hätten sonst noch viel mehr Arbeitslose). Thats life...


gehöre im gewissen masse da eher zum anderen lager, bin kein stammtisch patriot, glaube ganz im gegenteil. aber du meintest wohl goblin mit dem teil.

stimme dir aber zu, würde ich auch so sehen. er drückt das schon hart aus.
denke auch das der slk schon wirtschaftlich tüchtig "erarbeitet" wurde.

Es gibt 2 Sorten Menschen. Es gibt Füße und Ärsche.Die Füße treten immer in letztere hinein. DU und nur DU entscheidest zu welcher Sorte Du gehören willst. Wenn Du dich für den Arsch entschieden hast , bist Du dafür selbst verantwortlich und gib nicht anderen die Schuld dafür. Du kannst in deinem Leben alles erreichen was Du willst,Du bist derjenige der sich selbst die Grenzen setzt.
kliengt sehr schön, wirklich. erzähle das mal einem kind in den slums südafrikas.

Und zu den Millionengehältern(von TOP-Managern z.b.) pflichte ich Dir bei.Es gibt keine Arbeit die ein annähernd hohes Gehalt rechtfertigen. Und Billigjobs ebenso wie Zeitarbeitsfirmen und ähnliche Sklavenhalter-Unternehmen sollte man Gesetzlich verbieten. Ich stimme für einen "Gesetzlichen Mindestlohn".
sehe ich auch so, diese schicht der geselschaft, unsere grossunternehmer und wirtschaftsbosse. ich wäre auch für die mindestlöhne, schon alleine da ich aus eigener erfahrung weiss, was es bedeutet wenn man einen job hat bei dem man gerade mal das minimum des lebenunterhaltes bekommt.
das problem ist nur das wir da durch wohl noch weitere arbeitsplätze verlieren würden und noch mehr
Sozialschmarotzer
dadurch bekommen würden.

Mindestlohn ist schon nett, löst aber das Grundproblem, das die Arbeit und das Geld völlig ungleichmäßig und oft auch ungerecht verteilt sind nur teilweise.  


ja leider. wie gesagt, es würde auch neu probleme bringen, stimme ich voll zu.

Deine 'Sozialschmarotzer' sind statistisch erwiesen eine sehr kleine Minderheit und da muß man nicht mal groß an der Statistik drehen.
ja das ist die wahrheit, aber die leute sehen durch medien und durch ein auge. das klische vom arbeitslosen sozialschmarozer ist nur ein kleiner teil. die meisten wollen arbeiten aber das bedeutet auch das man eine arbeit hat die ordentlich ist und nicht für nen euro die stunde das rathaus verputzt.

Na, dann denk noch einen Schritt weiter, denk an Kinder. Und bezieh mal Erkenntisse der Psychologie mit ein, die uns klar sagen, daß in der Kindheit prägende Erfahrungen nie wieder aus dem Hirn herauszubekommen sind.  
Und dann graut es mir jetzt schon, wenn ich an die Kinder denke, die in 10-20 Jahren erwachsen sind. Die kleinen Ausschreitungen vor ein paar Jahren in Frankreich werden harmlos dagegen sein.
Wir ziehen uns gerade eine Generation von Verlieren heran, die Verlierer waren, bevor sie überhaupt wußten, was das überhaupt bedeutet.
Gerade heute lief auf Frontal21 ein Beitrag dazu, schon jetzt leben 2-5 Mio. Kinder in Armut und sie werden wahrscheinlich nie etwas anderes kennen. Und die haben im Regelfall auch keine Chance mehr, daran noch etwas zu ändern, denn der Schaden ist angerichtet und irreparabel. Da ist nichts mit 'Du bist derjenige der sich selbst die Grenzen setzt' die Grenzen stehen für die schon längst fest, bevor sie überhaupt wirklich angefangen haben, zu leben. Sie sind Verlierer von Geburt an und das haben sie sich bestimmt nicht ausgesucht.

das ist die traurige realität, wir züchten uns eine neue art von "terror" in ein paar jahren wird durch unsere heutigen kleinen kinder alles zusammen brechen, wenn wir den weg nicht anders ebnen.

Zitat:
Was ist das für eine Freiheit, die davon abhängt, dass jeden Monat der Scheck vom Staat kommt? Gute Frage, stell die am besten auch mal einem Arbeitslosen, einem, der seit knapp 4 Jahen arbeitslos ist und zu alt um eine neue, halbwegs vernünftige Arbeit zu finden.
Diese Menschen soll es tatsächlich geben und zwar nicht zu knapp.
naja, man ist ja auch auf den scheck oder die überweissung vom arbeitgeber  abhängig. ich hab schon selbst erlebt wie man dan mal statt am 10. erst am 19. sein geld bekommt und sowas bei nem lohn von 5 euro die stunde und einem chef der seine millionen unterm kissen bunkert.

mein kleiner beitrag, vielleicht nicht hilfreich, aber wenn schon nach mir gerufen wird ;)dann werde ich auch einen teil meiner sichten und komentare los.

lieben gruss

Fabs


Antwort
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