Guter Ansatz Kritikus, schließt jedoch die Existens Gottes nicht aus.
she´s black
Ich würde sagen, dieser Diskussion fehlt die Trennung von Gott ('das All', Weltenseele, ...) und Religion (Kirche, Sekte, materialistische Macht, ...)
Gruß
Bergamr
Ich würde sagen, dieser Diskussion fehlt die Trennung von Gott ('das All', Weltenseele, ...) und Religion (Kirche, Sekte, materialistische Macht, ...)Gruß
Bergamr
Stimmt schon, aber ich denke, das liegt daran, dass man Gott nach meiner Definition nichts als getrennt von sich bzw. der Menscheit sehen kann. Gott lässt sich (wie gesagt nach meiner Definition) nur in sich selbst finden, statt durch irgendetwas was von aussen kommt, und somit wieder einem wissenschaftlichen Hin- oder Nachweis gleich käme.
Noch ein Gedankengang von mir dazu:
Der Begriff "Gott" als etwas nichtfassbares wurde doch letztendlich von Spiritistischen Menschen vor grauer Zeit erschaffen, um, lapidar gesagt, nicht rational erklährbare Dinge in die Verantwortung von "jemandem" zu stellen, der nicht fassbar ist.
Gott und Religion sind meiner Meinung nach in diesem Sinne auch nicht trennbar.
Hallo Azatoth !
<< Gott läßt sich nur in sich selbst finden, >>
Genau! Denn in Wahrheit sind wir ja Bewußtsein ( "Oberbewußtsein" begrenzt, subjektiv / "Unterbewußtsein" \ "Unbewußtes" objektiv, unbegrenzt ). Im Tantra-Yoga sieht man den menschlichen Körper als wertvolles "Gefährt" an. Man kann ihn auch als Tempel sehen.
Jesus sagte: "Mein Vater ist in mir und ich bin in meinem Vater".
Nach der Lehre der Hermetik ist der Kosmos folgendermaßen:
"Den vorhergehenden Kapiteln konnten wir entnehmen, daß Körper und Seele nur als Hülle oder Gewand des Geistes dienen, also vergänglich sind. Deshalb ist nur der Geist der unsterbliche Teil und das Ebenbild Gottes. -- Aus dem höhsten Urprinzip (Akasha), der Urquelle alles Seins, aus dem Urgeiststoff ist der Geist, das geistige Ich mit den vier spezifischen Elemente-Eigenschaften hervorgegangen, die dem unsterblichen Geist, der nach dem Ebenbilde Gottes erschaffen wurde, eigen sind. -- Das feurige Prinzip, der impulsive Teil, ist der Wille. Das luftige Prinzip zeigt sich im Intellekt (Verstand), das wässerige Prinzip im Leben respekttive im Gefühl und das erdige Prinzip als Vereinigung aller drei Elemente im Ich-Bewußtsein. Alle anderen Eigenschaften des Geistes haben diese vier Urprinzipien als Grundlage." (aus Franz Bardon´s "Der Weg zum wahren Adepten")
Die benannten drei Teile des Menschen stehen auch während der pysischen Verkörperung dauernd in Kontakt mit den drei Welten, der geistigen, der astralen und der physischen. Zur Verdeutlichung der Analogien zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos habe ich die Grundprinzipien in der folgenden Tabelle noch einmal gegenübergestellt:
Gottheit - Makrokosmos:
1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip (Sein und Nicht-Sein)
2. Feuer: Allmacht, Wille
3. Luft: Allwissenheit, Weisheit
4. Wasser: Liebe, Leben, Unsterblichkeit
5. Erde: Allgegenwertigkeit, Kosmisches Ich-Bewußtsein
Menschlicher Geist - Mikrokosmos:
1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip
2. Feuer: Wille
3. Luft: Intellekt, Verstand (Denken)
4. Wasser: Liebe, Leben (Gefühl)
5. Erde: Ich- oder Selbstbewußtsein (Realempfinden)
Die Lehren der Hermetik machen ganz klar: Wenn man die Ursachen für irgendwelche Wirkungen aufsuchen will, dann wird man diese immer zuerst in der geistigen Welt suchen müssen.
<-Auszug aus "Theosophie und Antroposophie im Licht der Hermetik" von Dieter Rüggeberg->
Dazu noch die Gesetze der drei Welten: geistige Welt - Raumlos und Zeitlos(unbegrenzt vorhanden), astrale Welt - Raumgebunden und Zeitlos, pysische Welt - Raumgebunden und Zeitgebunden.
Hierher passen dann auch folgende Zitate:
-Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean. (I. Newton)
-Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott. (F. Schiller)
-Am Anfang war das Wort, wir sagen heute wissen dazu.
-Hier ist das Glück vergänglich wie der Tag, dort ist es ewig wie die Liebe Gottes.
Um es noch einmal zu verdeutlichen, Gott ist die unmittelbare Ein-Sicht. Er ist der Moment geistig klarer Wachheit, wo niemand mehr fragt, denn es gibt ja Nichts weiter, nur den Augenblick im Hier und Jetzt. Es ist ein Gefühl: Liebe oder auch Intuition!
Wahre Liebe bedeutet mit Allem verbunden zu sein oder auch Alles zu Sein.
Gruß Uranus32!