Aal oaa 😀 ,
auf der Ebene geb ich Dir 100 Proz recht. Da kann man gar nicht soviel fressen, wie man kotzen könnt.
Aber ich glaub, Stern hat das doch nen bißchen metaphysischer gemeint. 😉
Egal, die Zeit ist sowieso reif. Auch um über's Auswandern nachzudenken. Wohin, wo's mehr Mystik im Alltag gibt als in dieser - naja, hier halt.
Gruß
Bergamr
Hallo zusammen!
Ich denke auch das es Stern Metaphysischer gemeint hat, also Tiefgründiger. Ich meine das Denken und Glauben zueinander gehören und direkt miteinander verbunden sind. Und Beides gehört zu der Natur des Menschen. Er ist ja auch auf der Suche nach Erkenntnis und Klarheit, und er versucht diese über Wissen zu bekommen. Der Glaube ist die wichtigste Vorraussetzung, um an Wissen gelangen zu können. Glauben heißt grundsätzlich: für möglich halten.
Wenn Stern jetzt sagt:
glauben macht abhängig er lähmt den geist und verführt den menschen dazu dinge zu tun die er niemals von sich aus tun würde - dinge die nicht seiner natur entsprechen
Dann ist das auch richtig, aber bezogen auf seine wahre Natur. Dazu ist sein Aufenthalt an einem Ort genannt "Das Paradies" nötig.
Und mit der Falschheit seiner Mitmenschen muß leben lernen. Das ist wahrlich nicht immer einfach.
@ Bergi
An welche Ländereien hast Du so gedacht?
Gruß Uranus32!
Ich meine das Denken und Glauben zueinander gehören und direkt miteinander verbunden sind.
Hmm, also da kann ich nicht mit. Es mag für einen im Glauben Forschenden zutreffen, aber für die allgemeine Spiritualität finde ich das unzutreffend. Und wenn Du weiter zurückgehst und Dir Naturvölker betrachtest, wirst Du auch wenig 'denkenden Glauben' vorfinden. Und wenn Du das 'Denken' zum Selbstzweck werden läßt, landest Du zwickzupf als Atheist im Logo-Nirwana. ;D
An welche Ländereien hast Du so gedacht?
Kanada, Neuseeland, Patagonien. 😎 In dieser Reihenfolge. Wobei mir Kanada mit der Aussicht auf eine nordamerikanische Union mit neuer Währung 'Amero' langsam immer problematischer erscheint.
Gruß
Bergamr
Und wenn Du das 'Denken' zum Selbstzweck werden läßt, landest Du zwickzupf als Atheist im Logo-Nirwana. ;D
Das will ich natürlich vermeiden. 😉 Aber es ist doch so, wenn Mensch denkt, dann steht da auch ein Ziel dahinter. Und dieses Ziel ist doch Erkenntnis!?! Entweder bekommt er sie durch Weisheit oder durch Wissen. Um an Wissen zu gelangen ist die wichtigste Vorraussetzung das Glauben.
Kanada, Neuseeland, Patagonien. 😎 In dieser Reihenfolge.
Ich hätte mehr so an Südostasien gedacht - Thailand, Kombodscha, Laos. Da sind die Menschen noch nicht so wie es Andreas beschrieben hatte; zumindest nicht auf dem Lande. Noch besser wäre vielleicht Ozeanien, da gehört Neuseeland fast noch mit zu. Aber Südamerika wäre auch in Ordnung.
Gruß Uranus32!
"hai" um mal konform mit der norm zu sein ;D
Glauben ohne Denken, bzw hinterfragen führt mit an Sicherheit gernzender Wahrscheinlichkeit zu Fehlinterpretationen bzw Irrglauben. Und das wiederrum führt zu solch glohrreichen Ereignissen, wie Hexenverbrennungen, Zunähen von Geschlechtsorganen, Minderwertigkeit von Frauen oder im aktuellsten Falle, zu Selbstmordanschlägen oder Massenmanipulation.
Von daher stimme ich mit Uranus32 Meinung vollkommen überein. Ein "gesunder Glaube" basiert m.M auf dem Drang nach Erkenntniss/Erlösung.
Wo wäre z.B. die Menschheit heute, wenn "Sie" nicht eines besseren belehrt worden wäre?
Allein nur auf Chemie oder Physik bezogen, ist eine Geistige Revolution unabdingbar gewesen. Und eben diese geistige Revolution symbolisiert der Glaube.
Glaube ist meiner Ansicht nach, nichts anderes, als die Freiheit des Denkens. Wahrscheinlich resultiert daraus auch der Spruch:
Der Glaube kann Berge versetzen.
Oder "glaubt" irgendeiner von euch noch, dass die Erde eine Scheibe ist? Oder dass z.B. Monarchen blaues Blut haben?
Natürlich könnte man nun mit "angelerntem Wissen" arrgumentieren, aber selbiges ist letzten Endes ebenfalls das Resultat von Glauben/Annahme?
Das eigentliche Problem ist im Prinzip, dass Glaube nicht faßbar ist, woraus sich für alle Gegebenheiten unendlich viele Möglichkeiten ergeben.
Und dennoch gibt es nur eine "wahre" Ursache, welche sich vielleicht auf viele kleinere Faktoren beziehen lässt, aber gleichzeitig absolut ist und keinen Spielraum mehr bietet.
Natürlich besteht ein Kuchen aus Krümmeln, aber letzten Endes ist er für sich selbst ein Kuchen. (Sorry, falls das bischen dumm klingt/ ich bin mir durchaus bewusst, dass man Wörter nicht mit sich selbst erklären sollte, mir fiehl aber grade nichts "eindeutigeres" ein :P)
Ich hoffe dass ich mich verständlich ausgedrückt habe.
"Wenn die Macht der Liebe, die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann werden wir wissen, was Frieden ist"
Sehr schöner Satz 🙂
Er beinhaltet "Glauben" und gleichzeitig "Wahrheit" m.M
Möge die Liebe euch finden, wo auch immer ihr seid 🙂
Liebe Grüsse
Z