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antika

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(@azatoth)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

Der Zusammenhang mit dem Christentum ist durchaus interessant, aber auch ganz anders als es zunächst scheint.

Du sprichst sicher die bösen Geister und Dämonen an. Nach kirchlichem Verständis, scheint es irgendwo einen Aufbewahrungsort zu geben, von dem aus diese persönlichen Mächte in den Menschen hineindringen und dort wirken. Das ist aber nicht das was die Bibel sagt. Die Bibel sagt eindeutig, dass das Böse von Grund auf im Menschen existiert, und der Mensch in die eine oder andere Richtung tendieren kann.

Dieser Infiltrationsmythos, den die Kirche lehrt, lehrt sie deswegen, weil sie nicht die wahre Botschaft der Schrift verkündigt, sondern heidnisches Gedankengut mit dem Bibeltext vermischt, mit der vorgeblichen Idee, dass dadurch die Heiden leichter ins Christentum integriert werden können.

Bei sämtlichen Ritualen wurden einfach nur heidnische Bräuche genommen, und durch biblische Namen ausgetauscht.
Der Marienkult z.B. ist nichts anderes als die Verehrung der sumerischen Göttin Istar, welche in der Bibel auch Himmelskönigin genannt wird.
In Babylon gehörte sie zu den wichtigsten Gottheiten. Und überhaupt ist die alte Götterwelt Babylons die tatsächliche Grundlage der Kirche. Interessant, dass Rom (römisch katholische Kirche) in der Offenbarung als Hure Babylon bezeichnet wird.


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(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Im Zusammenhang mit dem Christentum habe ich ja schon mehrfach in älteren Postings darauf hingewiesen, daß es sich in meinen Augen um einen "unseligen" Zusammenschluß aus Enlilitentum und Enkitentum, also um den, zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon entwickelten jüdischen Monotheismus und mindestens einem römisch heidnischen Kult (ich tippe auf Mithras) handelt. In meinen Augen ist das auch einer der Gründe für die zahlreichen unterschiedlichen Abspaltungen, die es schon relativ früh und dann später noch mehrfach im Christentum gegeben hat.
Viele dieser Abspaltungen haben einen viel größeren Bezug zum Enlilitentum als die römisch Katholische Kirche, die ich hier als "Musterbeispiel" für das betrachte, was nach dem Willen römischer Planer das Christentum darstellen sollte.

Wenn wir uns beispielsweise einige protestantische Sekten, wie etwa die Amish, die Baptisten etc. betrachten, dann finden wir dort häufig - wenn auch nicht immer - eine deutlichere Bezugnahme auf rein monotheistische Eigenschaften, als im Katholizismus. Anders ausgedrückt: In diesen Gruppierungen wurde das Enkitentum verdrängt.

Doch das führt uns nun vom eigentlichen Thema weg. Die Frage war ja: Kann es sein, daß die "Besessenheit" der Christen möglicherweise etwas mit einer parasitären Infektion zu tun hat.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, daß es diese Sichtweise nicht nur im Christentum gibt, sondern daß sie auch bei anderen Religionen, so etwa auch dem Judentum und dem Islam, bekannt ist.


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(@sequencer23-2)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

@ Erutan:

...Repto-Thematik für unrealistisch. Es gibt viel zu wenig tatsächliche Hinweise darauf.

als oberbegriff findet man durchaus einige beispiele. schlangen sind doch reptilien, oder?

-adam&eva/sündenfall
-nagas (indien)
-medusa (griechenland)
-apophis (ägypten): http://www.khemet.de/goetter/info/apophis.html
-drachenverehrung in asien

http://de.wikipedia.org/wiki/Drache_(Mythologie)

-wie alt dieses maya relief ist, konnte ich nicht herausfinden (Mexico):
[url] http://www.kessler-medien.de/catalog/popup_image.php?pID=2429 [/url]
[url] http://www.indianerwww.de/indian/astronomie_maya.htm [/url]
-nicht zuletzt gibt es in europa auch überlieferungen, in denen tapfere recken sich den drachen gestellt haben, die ihrerseits beträchtliche schätze "gehortet" hatten. welcher art diese schätze waren... bleibt offen.


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Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

als oberbegriff findet man durchaus einige beispiele. schlangen sind doch reptilien, oder

In vielen Kulturen wurden den "Göttern" Planeten und Tiere zugeordnet.

Zu Enki gehört die Schlange und der Fisch wie zu Enlil der Stier und zu Inanna das Pferd.

Zu En.Ki gehört der Neptun, zu Enlil der Jupiter, zu Inanna die Venus u.s.w.

Daher die vielen Schlangen in der Mythologie nehme ich an.
Würde man daraus aber folgern, daß die An.Unna.Ki Reptos waren....warum waren sie keine Stiere oder Pferde? Die meisten "Götter" waren keine Reptilien und sie alle waren untereinander verwandt.

Hier zwei Beispiele:

[img] [/img] [img] [/img]

Während Enki im ersten Bild mit Schlangenkörper dargestellt wird, wird der gleiche Mann im zweiten Bild als normaler Mensch dargestellt. Lediglich die Fische zeigen sein Tier an und die Hörnerkrone seine "göttliche" Abstammung.


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Beiträge: 2134
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(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Mal was zu den Religionen allgemein bzw. meiner Sichtweise dazu:

Vor ungefähr 20 Jahren war ich eifriger Perry Rhodan-Leser. Für diejenigen, die die Romane nicht kennen: Die Serie ist in sog. "Zyklen" eingeteilt, die immer über 100 Romane gehen. Am Ende steht häufig eine Auflösung der Ereignisse. Der damalige Zyklus hieß (soweit ich mich erinnere) Abruse-Zyklus.

Perry Rodan und seine Freunde entdeckten zahlreiche Planeten entlang der sog. "großen Leere", auf denen seltsamen, völlig sinnlose, Gebräuche gepflegt wurden. So wurden auf einem Planeten beispielsweise seltsame Wettstreite abgehalten, auf anderen wurden Maschinen betrieben, die praktisch nichts erzeugten u.s.w.

Am Ende stellte sich dann heraus, daß es vor unvorstellbar langer Zeit in diesem Gebiet des Universums ein bestimmtes Ereignis gegeben hat und das seltsame Verhalten zum Zeitpunkt des Ereignisses durchaus einen Sinn machten.
Nur hatten die Bewohner der Planeten allesamt das Ereignis vergessen. Nur noch die äußere Form - gleich religiösen Ritualen - war erhalten geblieben und von Generation zu Generation weitergegeben worden.

So ähnlich sehe ich auch die heutigen religiösen Sichtweisen und Rituale (etwa Opferungen).
Es muß in ferner Vergangenheit einmal ein gewaltiges Ereignis gegeben haben, von dem heute niemand mehr etwas weiß. Die Religionen selber haben ironischerweise dafür gesorgt, daß es einen regelrechten Bruch in der Geschichte gab.
Heute existiert diese nur noch in Form von Legenden und man kann nur anhand derer und bruchstückhafter Funde zu rekonstruieren versuchen, was wirklich geschah.


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