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antika

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 Ilum
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(@ilum)
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Vor ungefähr 20 Jahren war ich eifriger Perry Rhodan-Leser

ach nee - war ich von ca. 20 Jahren auch  🙂


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(@erutan)
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Echt? Weißt Du noch wie die Geschichte genau ging und was dahinter steckte?
Hab' den Perry Rhodan-Konsum im darauffolgenden Zyklus eingestellt und vor ein paar Jahren bei einem Umzug alle Hefte weggeworfen.


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Beiträge: 968
 Ilum
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(@ilum)
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Nein leider nicht, den Zyklus kenne ich auch nicht, hab wahrscheinlich davor aufgehört die Erstauflage zu lesen.
Später hab ich dann noch mit den dicken Buchversionen weiter gemacht (Zusammenfassung der Hefte).
Hat mich zwischendurch, bis heute, immer mal wieder gereizt damit anzufangen...


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(@azatoth)
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Im Zusammenhang mit dem Christentum habe ich ja schon mehrfach in älteren Postings darauf hingewiesen, daß es sich in meinen Augen um einen "unseligen" Zusammenschluß aus Enlilitentum und Enkitentum, also um den, zu diesem Zeitpunkt sicherlich schon entwickelten jüdischen Monotheismus und mindestens einem römisch heidnischen Kult (ich tippe auf Mithras) handelt. In meinen Augen ist das auch einer der Gründe für die zahlreichen unterschiedlichen Abspaltungen, die es schon relativ früh und dann später noch mehrfach im Christentum gegeben hat.
Viele dieser Abspaltungen haben einen viel größeren Bezug zum Enlilitentum als die römisch Katholische Kirche, die ich hier als "Musterbeispiel" für das betrachte, was nach dem Willen römischer Planer das Christentum darstellen sollte.

Wenn wir uns beispielsweise einige protestantische Sekten, wie etwa die Amish, die Baptisten etc. betrachten, dann finden wir dort häufig - wenn auch nicht immer - eine deutlichere Bezugnahme auf rein monotheistische Eigenschaften, als im Katholizismus. Anders ausgedrückt: In diesen Gruppierungen wurde das Enkitentum verdrängt.

Doch das führt uns nun vom eigentlichen Thema weg. Die Frage war ja: Kann es sein, daß die "Besessenheit" der Christen möglicherweise etwas mit einer parasitären Infektion zu tun hat.

Mir ist der Bezug zum Christentum wichtig, weil ich selber Christ bin, mich aber von den großen Gemeinden eindeutig distanziere. Der Begriff Christentum ist leider sehr negativ behaftet, und das sicher auch nicht zu Unrecht, und ich geb dir auch teilweise Recht.
Als Christ ist meine Grundlage einzig und allein die Bibel, und was die Kirchen heute lehren, hat fast nichts mit der Bibel zu tun.
Du sprichst das Enliliten- und Enkitentum an. Auf das Thema bin ich vor ewigen Jahren mal durch das Buch "Auf ein Wort" von www.zurwahrheit.de gestoßen. Unterm Strich wird da gesagt, dass im Christentum die Rolle von Satan und JHWH vertauscht wurden. Dass JHWH eigentlich der menschenverachtende Enki wäre, und Enlil der der Menschheit die Erkenntnis und Freiheit geben wolte, war der, den man unter Satan versteht. Enlil entspräche dem griechischen Prometheus.

Grundlage dieses Gedankens ist der Mythos von Satan als gefallener Engel. Die Sache ist nur, dass das überhaupt nicht so in der Bibel steht, sondern eine Irrlehre ist. DEN Satan nach "christlichem" Verständnis gibt es somit auch nicht, somit führt auch die Verbindung mit Enki und Enlil in die Sackgasse. Die genaue Herleitung dieses Mythos ist schon etwas rahmensprengend, deswegen geh ich da nur bei Bedarf an dieser Stelle drauf ein. Jedenfalls hielt dieser Mythos Einzug ins Christentum, ebenfalls wie die andren Irrlehren, wie ich vorher schon sagte, damit die Heiden leichter zum Christentum bekehrt werden könnten. Das war jedenfalls die Idee dahinter.

Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen der Geschichte Jesu und Mithras ist ebenfalls nicht zufällig, kann aber weniger aus den Berichten der Apostel und Propheten hergeleitet werden, sondern ist eine nachträgliche Überstülpung der Kirche, die das Geburtsdatum Mithras auf Jesus übertrug. Aus der Bibel kann der genaue Tag der Geburt Jesu jedenfalls nicht hergeleitet werden. 100 % kann man aber sagen, dass es nicht mal im Dezember war.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, daß es diese Sichtweise nicht nur im Christentum gibt, sondern daß sie auch bei anderen Religionen, so etwa auch dem Judentum und dem Islam, bekannt ist.

Das mit dem Islam ist selbstverständlich ebenfalls kein Zufall, und basiert im Groben auch auf dem Christentum und Judentum. Der Islam ist ja die zuletzt hervor gekommene Richtung.
Beim Judentum muss aber differenziert werden. Das biblische Judentum gab es in der Form fast gar nicht, sondern war ein Ideal, welches die Schreiber des AT im Sinne hatten. Praktischerweise war es nämlich so, dass sich fast keiner vom Volk Israel an das hielt, was verkündet wurde. Genau das war auch das, über das JHWH geklagt hatte, was letztlich dann zur Zerstörung Jerusalems und Verschleppung der Israeliten nach Babylon führte. JHWH sprach durch seine Propheten und rief das Volk zur Umkehr. Aber sie hörten nicht. So weit zumindest der Text.
Wen wundert es da, dass die Archäologen in Israel überall Götzenstatuen und Figürchen ausgruben ?
Die stammen ja von den abgefallenen Israeliten, und nicht von den Schreibern des AT bzw. den Anhängern JHWHs. Das wird alles haar klein berichtet in den Büchern der Könige, Chroniken und bei den Propheten hauptsächlich Jesaja, Jeremia und Hesekiel.
Bis heute ist das Judentum abgefallen, eine Verschmelzung mit dem Heidentum. Und genau aus dieser Verschmelzung splitterte sich später auch das heutige große Christentum ab, die weltlichen Kirchen. Denn die ersten missionierten Christen waren ja Juden bzw. Diasporajuden. Dieses Anhängen von Götzen ist ja eine Thematik die Paulus in der Apostelgeschichte und in seinen Briefen aufgreift.
Das Problem ist also alles andere als neu.

OK, was ich im Grunde sagen will : Diese Besessenheit die du ansprichst, ob das jetzt Bakterien, Viren oder was auch immer sind, ist nichts, was man mit der tatsächlichen Lehre der Bibel vereinbaren kann. Die Ähnlichkeiten im Christentum, Judentum, so wie im Islam, wurden erst später übernommen aus anderen Religionen, und ein gewisses Verständnis was sich daraus entwickelte, verselbstständigte sich über die Jahrhunderte so weit, dass auch später die Bibeltexte anhand dieses Verständnisses ausgelegt und auch übersetzt wurden. Und das sage ich jetzt mit aller Deutlichkeit :
Die Texte wurden wider besseren Wissens falsch übersetzt, um mit bestimmten Ideen in Einklang gebracht werden zu können.
Das sind die Methoden der Hure Babylon, zu welchen ich auch die Fachwelt der Theologen zähle, die ihr Studium an einer weltlichen Universität absolviert haben, und entsprechend den Lehren Babylons ausgebildet wurden.


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Beiträge: 2134
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(@erutan)
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Auf das Thema bin ich vor ewigen Jahren mal durch das Buch "Auf ein Wort" von www.zurwahrheit.de gestoßen.

Interessant. Da ist wohl - unabhängig von mir - noch jemand zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.
Zu ähnlichen aber nicht gleichen, denn eine Vertauschung von "Gott" und "Satan" gibt es in meiner Betrachtung nicht bzw. läßt sich (wenn man darauf besteht) nur am Rande ableiten.

Grundlage meiner Überlegungen ist die Frage: Wer der Elohim, die im hebräischen Original der Genesis erwähnt werden ist der Judengott JHWH?
Die zweite Frage ist dann? Welche Rolle spielten die anderen "Götter".

Ich bin mir - ehrlich gesagt - (noch) nicht 100% sicher, daß es sich dabei wirklich um Enlil gehandelt hat, oder um einen seiner Söhne. Worin ich mir jedoch ziemlich sicher bin, ist, daß es sich - schon in Ableitung seines althebräischen Namens - um einen An.Unna.Ki gehandelt hat, der mit Jupiter assoziiert wurde, womit viele An.Unna.Ki von vorn herein ausscheiden würden.
Als zweiten Schritt habe ich mir seine "Taten" angeschaut, die sowohl im alten Testament, wie auch in älteren Schriften existent sind - etwa der Flut.
Dort finden wir Enlil als Schlächter der Menschheit, der sie vernichten will und es ergibt sich ein Gesamtbild, wonach er eine Flut als letzte Maßnahme verwendet, um dieses Ziel zu erreichen; ein Vorhaben, das letztendlich offenbar durch das Eingreifen En.Kis zumindest insoweit vereitelt wird, als daß die Menschheit als solches überlebt.

Somit sind Enlil oder einer seiner Söhne als der jüdische Gott JHWH und En.Ki als sein Gegenspieler ziemlich sicher. Daß En.Ki dabei unbedingt mit dem christlichen Satan oder Teufel gleichgestellt wird, ist dabei ziemlich weit um sechs Ecken gedacht. Wohl aber dürfte es sich bei der "Schlange im Paradies" um En.Ki gehandelt haben. Und bei genauerer Betrachtung war auch nicht unbedingt schlecht was er tat.

Um dem Ganzen vielleicht noch die Krone aufzusetzen und festzustellen, welch ungeheurer Schlächter Enlil ist:
Auch der kanaanitische "Gott" Moloch, dem angeblich Kinder geopfert wurden, ist ein Stiergott und er kommt aus dem gleichen Gebiet wie JHWH.

Und auch andere Kulturen kannten einen ähnlichen Schlächter. So opferten die Kelten vorgeblich dem "Gott" Taranis, indem sie Menschen lebendig in Strohpuppen einbanden und anzündeten.

Auch im alten Testament gibt es Hinweise auf Kinderopferungen, doch gehen die nicht bis zum Letzten. Ich nehme allerdings an, daß sie irgendwann entschärft wurden.

Somit könnte man vielleicht sagen, daß es in meiner Überlegung nicht um eine mögliche Vertauschung von "Gott" und "Satan" geht, sondern um eine allgemeine Klarstellung um die Gemütsverfassung jener Person, die durch das Judentum primär in noch zwei andere Weltreligionen und sekundär in fast jede Religion weltweit eingeflossen ist. Enlil hat seine Vormachtstellung sowohl im griechischen Pantheon (Zeus), als auch im nordischen (Thor), germanischen (Donar) und sogar im hinduistischen (Shiva) eingenommen.

Die heutige, vorherrschende Meinung ist, daß bei der Weiterentwicklung der Religionen und Umwandlung hin nzum Monothismus, die heidnischen Götter zum Einen Monotheistengott zusammengefaßt wurden.

Dabei wird das ambivalente Verhalten dieses "Gottes", der einerseits die Menschheit vernichten will, gleichzeitig aber den gerechten Noah rettet, erzeugt.

Ich halte diese Sichtweise für absolut falsch, denn aus dem Atra Hasis geht ganz klar und eindeutig hervor, daß es Enlil war, der die Menschheit vernichten wollte und daß es mit Atra Hasis ein Priester des En.Ki war, der die Problme immer wieder an En.Ki heran trug und der letztendlich von En.Ki mit dem Bau eines "wasauchimmer" beauftragt wurde.

Für mich steht zweifelsfrei fest, daß es sich bei dem Monotheistengott eindeutig um einen bestimmten heidnischen Gott (An.Unna.Ki) gehandelt haben muß und daß dieser aus der Familie Enlils stammte.

Außerdem steht für mich fest, daß es sich dabei um den schlimmsten, menschenverachtensten, ja lebensverachtensten An.Unna.Ki gehandelt hat über den die antiken Quellen zu berichten wissen.
Ein Dummkopf, der mit viel zu viel Macht ausgestattet ist und handelt, ohne nachzudenken oder die Folgen abschätzen zu können.

Wen wundert es da, dass die Archäologen in Israel überall Götzenstatuen und Figürchen ausgruben ?

Nach meiner Ansicht war das Judentum anfangs heidnisch und wurde erst recht spät zu dem Monotheismus, den wir heute als solchen kennen.
Warum wohl sollte ein "Gott", der ohnehin der einzige ist, verhindern wollen, daß andere Götter angebetet werden?

Daß im Heidentum oft nur einem Gott gedient wurde, war üblich. Auch in Babylon herrschte lange Zeit Marduk als Stadtgott.
Heute wird das Heidentum immer mit Vielgötterei (Polytheismus) gleichgestellt, was es aber nicht ist. Der größte Unterschied liegt in der Betrachtung eines Gottes.
Und diese Betrachtung war anfangs auch im Judentum typisch heidnisch. Moses konnte seinen Gott sehen und mit ihm sprechen....behauptete er angeblich.

Ich schimpfe hier zwar immer auf den Monotheismus, doch sollte ich lieber auf den veresoterikten Monotheismus schimpfen, der in Gott keine Person sieht, die irgendwo ihre Wurzeln hat.

Den größten Rückschritt zum Heidentum hat der Katholizismus geschafft, zeugte deren Gott doch tatsächlich wieder einen Sohn...naja, im übertragenen Sinne.

Gleichzeitig haben wir den Christen aber auch die größte Verwischung der Quellen zu verdanken. So machten sie aus "Elohim" (= die Mächtigen) einfach "Gott". Und letztendlich waren es auch nicht zuletzt die Christen, die den Typren, mit dem im alten testament Moses noch sprach, zu einem geisterhaften, überall gleichzeitig anwensenden Wesen machen, das allmächtig ist und das Universum erschuf.
Und nicht zuletzt war sie es auch, die aus dem griesgrämigen Jahweh oder Eloah (Herr, Herrscher, Mächtiger) (was schon eine Untertreibung war) einen gütigen, hilfsbereiten, "lieben Gott" machten.

Allerdings müssen wir andererseits auch - wenn wir in Jesus eine Forterzählung der Wiederauferstehungsgeschichten des Mithras, Bacchus, Dyonisos, Dumuzi etc. sehen - sagen, daß dieser Gott, der Jesus gezeugt hat, dann nicht Jahweh gewesen sein kann, sondern En.Ki war, auch wenn einige der genannten Personen enlilitische Väter hatten.


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