Hat Interpol eigentlich auch nach Kachelmann gesucht? ... ""Grund: Verdachts der Vergewaltigung"!
Ich weiß es nicht genau aber ich glaube, es gab eine internationale Fahndung. Allerdings wurde die selbstverständlich nicht öffentlich gemacht - zumindest nicht vor der Verhaftung. Wie blöd muß man denn sein wenn man offen herumposaunt, daß und wer einen sucht?
Für mich fiele das unter die Kategorie "üble Nachrede" zum Zwecke der Einschüchterung....wenn ich nicht so ziemlich sicher wäre, daß das alles eh ein abgekartertes Spiel ist.
Ob Assange darin allerdings eingeweiht ist, oder ob er wirklich glaubte, brisante Dokumente über Wikileaks zu veröffentlichen und das Regime damit empfindlich bei den E**** zu packen, den Vorhang sozusagen ein Stück beiseite zu ziehen und der Öffentlichkeit zu zeigen, von was sie da beherrscht werden, kann ich nicht sagen.
Daß der Typ da plötzlich auftauchte, obwohl er das Teil scheinbar gar nicht selber ins Leben gerufen hatte, spricht aber gegen ihn. Er erscheint mir wie einer jener Regime-Collaborateure, die immer dort eingesetzt werden, wo manipuliert werden soll. Google ist da ein hervorragendes Beispiel und Wikileaks scheint nach dem gleichen Muster gestrickt zu sein.
Man muß dabei auch einfach mal sehen, daß es hunderttausende enthüllende Informationen im Internet gibt. Tausende und abertausende Foren und Blogs beschäftigen sich mit nichts anderem.
U.a. wird auf einer dieser Seiten in einer ellenlangen Auseinandersetzung Unglaubliches über einen der einflußreichsten EU-Politiker behauptet. Ich hab's nachgeprüft soweit es ging und siehe da...tatsächlich war ein Verwandter dieses Politikers zu jener Zeit Bürgermeister in dem Ort, in dem die Geschichte stattfand. Das reicht natürlich noch lange nicht aus, um eine solche Behauptung aufstellen zu können und weiter habe ich nicht recherchiert. Mir war eh schon schlecht.
Was ich sagen will ist, daß all diese Seiten null (0) Beachtung finden. Es kümmert sich keiner darum. Man mag nun sagen, daß die meisten Menschen eben solch wilden Verschwörungsgeschichten per se keinen Glauben schenken...warum tun sie es dann aber bei Wikileaks? Diese "Dokumente" hätte man ohne Probleme fälschen können.
Tatsächlich sorgt die Politik doch als einzige Instanz für die Glaubwürdigkeit von Wikileaks. Würde diese Platform - wie alle anderen - totgeschwiegen, wäre sie nur "Eingeweihten" bekannt.
Und dann gibt es da noch eine weitere Ungereimtheit: Wäre Assange wirklich der große Enthüllungsjournalist der er sein soll - er wäre für Politiker brandgefährlich. Solange nicht bekannt ist, was er genau weiß, wäre es ziemlich dumm, ihn zu provozieren. Heute wurde in den Nachrichten gesendet er habe behauptet, noch weitere, überaus brisante Informationen zu besitzen, die im Fall seines unerwarteten Ablebens veröffentlicht würden.
Das paßt alles ganz und gar nicht zusammen. Warum hat er diese Informationen dann nicht längst online gestellt? Er will doch der schonungslose Regime-Zerstörer sein. Warum hat es als Lebensversicherung nicht nur den größten Fall zurück gehalten und alles veröffentlicht was das Regime zu Fall gebracht hätte?
Und warum werden die anderen Mitarbeiter von Wikileaks nicht weiter behelligt?
Wikileaks erinnert mal wieder fatal an google. Ausgerechnet die schlechteste und kundenunfreundlichste Suchmaschine rollt den ganzen Suchmaschinenmarkt auf....lächerlich!
Die Betreiber all dieser "Erfolgskonzepte" sind RCs (Regime-Collaborateure); ihre "Erfolge" sind künstlich.
Und dann gibt es da noch eine weitere Ungereimtheit: Wäre Assange wirklich der große Enthüllungsjournalist der er sein soll ...
Wikileaks ist ein Instrument des Regimes.
bevor du wieder einen rappel bekommst, ich möchte bloß aufzeigen, was methodisch bei dir verbesserungsbedarf hat.
kritisch ist ja gut, aber mit strukturierten argumenten, damit die these auch eine logik hat.
wenn man also eine manipulationsthese aufstellen will, muss man sie herleiten.
[i]erstens, ausgangspunkt[/i]
wiliL ist keine journalistisch institution. weder wird dort recherchiert noch selektiert. sie ist anlaufstelle anonymer informanten, die dokumente liefern. die werden veröffentlicht, es sei denn sie sind als fälschung erkennbar.
damit gibt es neben den überzeugten "veröffentlichern" automatisch, ich betone automatisch die geheimdienste, die selbstverständlich so eine plattform instrumentalisieren können und es bei bedarf auch machen werden. da müssen sie gar nicht fälschen, sondern gezielt liefern lassen.
[i]zweitens, analyse[/i]
will man ein solche instrumentalisierung bei der letzten veröffentlichung unterstellen, muss man das begründen. die schlichteste methode ist die alte regel, wem nützt es.
die betrachtung des nutzen ist relativ objektiv.
wer hat schaden.
wer hat vorteile.
wer hat schaden und vorteile. was überwiegt. wären die vorteile auch mit weniger schaden möglich.
[i]drittens, schlussfolgerung[/i]
nach dem raster kommen die amis nicht in frage, allerdings ein anderer.
das kann man dann als begründete these zur diskussion stellen.
Verdammt, es muß doch hier irgendwo eine Ignor-Funktion geben....
Verdammt, es muß doch hier irgendwo eine Ignor-Funktion geben....
na, so weit stehst du über mir?
warum schreibst du deine behauptungen in ein forum, wenn du mit gegenrede nicht klar kommst? deinen behauptungen fehlt es in der regel an konkreten argumenten und plausibilität. du informierst nicht, du agitierst ein weltbild.
versuchs einfach mal mit begründungen und nicht behauptungen. dann können wir von dir was lernen oder du von den anderen.
die dialektik besteht nun mal im finden der wahrheit, durch rede [u]und[/u] gegenrede.
oder um es wuchtiger zu bringen
Rein schematisch kann Dialektik in diesem neueren Sinn vereinfachend als ein Diskurs beschrieben werden, in dem einer bestehenden Auffassung oder Überlieferung als These ein Aufzeigen von Problemen und Widersprüchen als Antithese gegenübergestellt wird, woraus sich eine Lösung oder ein neues Verständnis als Synthese ergibt. Dieses allgemeine Schema kann sich unter anderem auf die Gegensätze zwischen Begriff und Gegenstand [u]in der methodischen Wahrheitsfindung[/u], auf Gegensätze zwischen den Diskussionsteilnehmern in einer Diskussion und auf reale Gegensätze in der Natur oder der Gesellschaft beziehen.
ich habe für dich methodische wahrheitsfindung unterstrichen. darauf kommt es als [u]basis[/u] an und nicht den glauben, recht zu haben.
Kann dem mal jemand sagen, daß mich sein Geplapper nicht interessiert? Ich hab's ja schon versucht aber der kappiert das nicht.
Danke.