hallo
nun gibt es die ersten direkten anschuldigungen, dass bei den us-wahlen eine manipulation zu gunsten g.w. bush stattgefunden hat.
bei den computer-wahlmaschinen traten starke schwankungen in der stimmauszaehlung gegenueber den parteiregistrierungen auf....und zwar in florida! (welch ironie des "schicksals" :P)
hier ein bericht von heise: [url= http://www.heise.de/newsticker/meldung/53034 ]-> link[/url]
und hier eine interessante auflistung der ergebnisse floridas von dem im bericht erwaehnten jeff fisher: [url= http://www.jefffisherforcongress.com/Campaign2006/SurprisingFloridaPresidentialElectionResults.htm ]-> link[/url] 😮
gruesse, zak
Aus gmx:
Schon jetzt aber gibt es Ungereimtheiten. So verbuchte eine Wahlmaschine in einem eher republikanischen Vorort der Hauptstadt Columbus 4258 Stimmen auf Bushs Konto - obwohl dort nur 638 Leute gewählt hatten. Wahlleiter Matthew Damschroder, ein vormaliger Bezirkschef der Republikaner, erklärte das "Supersizing der Bush-Stimmen" (so die Lokalzeitung "Columbus Dispatch") schnell mit einem technischen "Schluckauf".
Ähnliche "Schluckaufs" gab es jedoch auch in Cleveland, wo 93.000 fiktive Extra-Stimmen entdeckt wurden, und ironischer Weise in dem Ort Miami/Ohio, wo ein Zählautomat 19.000 mysteriöse Phantom-Stimmen addierte. In Youngstown/Ohio behaupten Demokraten, dass die Maschinen ihre Stimmen nicht für Kerry, sondern für Bush registrierten.
10.000 Stimmen doppelt gezählt
In Auglaize in Nordohio kursieren Gerüchte, ein Ex-Mitarbeiter des Wahlmaschinen-Herstellers ES&S habe kurz vor der Wahl unerlaubt Zugang zum zentralen Computersystem gehabt. Im Bezirk Warren verbarrikadierten sich die Wahlleiter zum Zählen der Stimmen "zwecks Heimatschutz" hinter verschlossenen Türen - ein noch nie dagewesener und womöglich illegaler Vorgang. Hier gewann Bush mit 41.124 Stimmen Vorsprung.
"Die Beweise verdichten sich, dass die Wahl in Ohio gestohlen wurde", sagt Bob Fitrakis, ein Soziologe am Columbus State Community College und liberaler Kolumnist. Ohios Innenminister Blackwell weist solche Vorwürfe als Spinnereien des Internet-Zeitalters zurück: "Es gibt ja auch Websites, die behaupten, dass die Mondlandung nicht stattgefunden habe", erwidert Blackwells Sprecher James Lee.
Doch nicht nur in Ohio ging es rund. Im Ort Papillion im Bundesstaat Nebraska wurden 3342 Stimmen gezählt - 400 mehr als Wahlberechtigte. Insgesamt schätzt das Wahlamt, dass in dieser Ecke Nebraskas "bis zu 10.000 Stimmen doppelt gezählt" worden seien. Noch bizarrer wird es auf der Website des zuständigen Bezirks Sarpy. Die beziffert die offizielle Wahlbeteiligung auf 139,93 Prozent: 82.607 Wahlberechtigte, 115.593 abgegebene Stimmen, eine mysteriöse Differenz von 32.986 Stimmen - über 10.000 mehr als Bushs Vorsprung im Endergebnis.
Im Bezirk Carteret in North Carolina gingen dagegen 4530 Briefwahl-Stimmen "verloren" und können, da die Wahlcomputer keinen Papierausdruck haben, auch per Recount nicht mehr rekonstruiert werden. Möglicherweise muss hier nun komplett neu gewählt werden. Anderswo im Bundesstaat wurden nachträglich 22.000 Stimmen für Kerry entdeckt.
Die Bürgergruppe Count Every Vote 2004 (CEV2004) hat Hunderte "Unregelmäßigkeiten" in rund 700 Wahllokalen in den Südstaaten protokolliert, wo Bush kräftig abräumte: lange Wartezeiten, mechanische Defekte, nicht genügend Stimmzettel, Einschüchterung von Wählern. Besonders davon betroffen gewesen seien Minderheiten und Arme. "Selbst wenn die Vereinigten Staaten eine starke Demokratie sind", sagt CEV-Chefaktivist Keith Jennings, "sind sie auch eine mangelhafte Demokratie."
wie schon oft genug gesagt wurde: die wahl in afgahnistan lief besser ab als die in den usa... ;D
Hallo!
Was glaubt ihr denn, wofür die Wahlmaschinen angeschafft wurden? Wenn es um eine gerechtere Wahl gegangen wäre, hätte man Kontrollmechanismen eingebaut. Wie hätte Dubya denn sonst der Präsident werden können, der seit 50 Jahren die größte Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen konnte?
Und für das,was sie wohl vorhaben, brauchen sie auch auf dem Papier eine große Volksmehrheit.
bis denn!
dark knight13
Nehmen wir mal an, es wäre in Deutschland gewählt worden. Wären in irgendeinem Wahlbezirk im grossen Stil mehr Stimmen abgegeben worden, als Wahlberechtigte vorhanden sind, oder Stimmen die für die eine Seite gedacht waren, plötzlich der anderen Seite zugerechnet, würde das einen Riesenskandal geben. Die benachteiligte Seite, wenn sie die Wahlen denn verliert, würde das niemals hinnehmen.
Und ähnlich wäre das in den USA. Die Demokraten würden doch nicht allen Ernstes ihre (knappe) Niederlage so schnell eingestehen, wenn es solche Ungereimtheiten gäbe.
Und wenn doch, dann nur aus einem Grund:
Sie haben selbst mächtig geschummelt, nur eben nicht so gut wie die Republikaner.
Gruss
Yossarian