Klimalüge entlarvt
 
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Klimalüge entlarvt

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(@ksk-1)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

@paule: Ganz deiner Meinung. Du setzt allerdings voraus, dass die Abhängigkeit einseitig wäre und stets erst die Temperatur und dann CO2 steigt. Warum sollte es keine gegenseitige Abhängigkeit sein können ? (Thema Kohlenstoffkreislauf) Übrigens ein ganz ganz altbackenes Argument.

@Jumbo: Ich bin nicht der Auffassung, dass "wem nützt es ?" stets die wichtigste Frage sein muss. Ich persönlich finde "Sind die Ergebnisse korrekt ?" in diesem Fall weitaus bedeutsamer. Du sprichst von einer Methode, ich dagegen von Objektivität.

Weiterhin diskussionswürdig scheint mir auch zu sein, inwiefern es sinnvoll ist, wenn Laien derartige Forschungsergebnisse hinterfragen oder gar "widerlegen" wolllen.

Nehmen wir doch die geläufige Behauptung:
"CO2 ist schwerer als Luft und müsse sich daher am Boden sammeln. Folglich sind die bodennahen CO2-Messungen der Wissenschaftler nicht repräsentativ"

Das ist natürlich - leicht messbar - verkehrt. Siehe auch [ftp] http://primaklima.blogg.de/eintrag.php?id=14 [/ftp].

In sehr ähnlicher Manier zieht sich dieser rote Faden durch vielerlei Blogs zum Thema Klimawandel, die von Laien unterhalten werden.

Dein Argument, der Anteil der natürlichen CO2-Quellen sei größer als der anthropogene Anteil, gehört übrigens auch zu dieser Kategorie. Es beruht auf schlichter Unkenntnis der tatsächlichen Situation oder genauer auf selbst angelesenem falschen Wissen.

Desweiteren hat Paule doch oben bereits dargelegt, dass sehr wohl eine Korrelation zwischen Temperatur und CO2 existiert. Irgendeinen Zusammenhang muss es demnach also geben.

So far


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(@jumbo-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

ksk1
du solltest nicht aus prinzip widersprechen

natürlich geht es um objektivität. und wie ermittelst du die?
irgendwie?
mit der frage wem nützt es hat man einen guten massstab. gibt es interessen dritter, die auffällig bedient werden, kann man einen gang rausnehmen gibt es zwischen informationsquelle und dem dritten eine verbindung, kann man den papierlkorb grüßen.

es geht auch nicht um laienarbeit, sonder um das gebrauchen des eigenen verstandes bezüglich manipulationen. da reicht logik um eine wahrscheinlichkeit zu bekommen, ob oder ob nicht.

gar nicht richtig ist deine betrachtung zu co2. es geht nicht um irgendeine korrelation. das ist etwas flapsig. es geht um genau die korrelation, dass co2 senkung eine temperatursenkung bewirkt.
nur das ist das thema. kann dieser zusammenhang aus der vergangenheit nicht nachgewisen werden, können wir uns diese waffe gegen den hitzschlag schlicht sparen. vor allen das geld, dass dann für umweltschutz verwendet werden könnte.

nur mal am rande für dich. der zertifikatehandel ist für uns nicht kostenlos. die energieriesen preisen den ein und wir zahlen.
du gerne, weil du das klima rettest, ich nicht, weil es für mich abzocke ist und der umweltfrevel weitergeht.

so, jetzt aber erstmal schönes fest


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Beiträge: 280
(@paule)
Beigetreten: Vor 19 Jahren

@paule: Ganz deiner Meinung. Du setzt allerdings voraus, dass die Abhängigkeit einseitig wäre und stets erst die Temperatur und dann CO2 steigt.

Nein, man sieht eben auch sehr gut, daß obwohl der CO2 Pegel noch hoch ist, die Temperatur bereits wieder fällt! Das bedeutet eben, daß die Abhängigkeit nur einseitig ist und der CO2 Pegel nur eine Folge der Temperatur. Es dauert eben einige Zeit, bis sich das Meerwasser erwärmt hat und CO2 freigibt und genauso lange dauert es wieder, bis das abgekühlte Meerwasser wieder CO2 aufgenommen hat.

Warum sollte es keine gegenseitige Abhängigkeit sein können ?

Den Grund hatte ich bereits genannt: Nur unterhalb von rund 10 ppm CO2 kann CO2 noch etwas bewirken. Dann ist nämlich die Halbwertsdicke der CO2 Strahlung so groß, daß sie in  die Größenordnung der atmosphärischen Schichtdicke kommen. Das ist ähnlich wie bei der Wärmeleitfähigkeit eines Gases. Wenn die Gaskonzentration oberhalb einer bestimmten Grenze liegt, ändert sich die Wärmeleitfähigkeit des Gases nicht mehr. Das ist dann der Fall, wenn die mittlere freie Weglänge kleiner ist als die Gefäßabmessung. Oder anders herum: Erst wenn die m.f.W. größer als die Gefäßabmessung (Schichtdicke) ist, nimmt die Wärmeleitfähigkeit eines Gases ab (Dewar Gefäß, Vakuumisolierung).

Wenn man die Untersuchungen von Heinz Hug sich anguckt, kann man sich selbst leicht die die Größenordnung der Schichtdicke ausrechnen. Leider hat er das in Kombination mit  H2O gemessen. Aber in dem untersuchten Bereich von 14-16 my spielt H2O sowieso keine Rolle. Wenn mann die Absorbtion von 0,01 bei seiner 0,1m langen Zelle zugrundelegt, ergibt sich eine Konstante von rund 10m bzw. 7m Halbwertslänge bei seinen  rund 350ppm (Werte habe ich nicht genau im Kopf). 10m übere dem Boden ist also bereits 1-exp(-10m/10m) = 63% der primären Bodenstrahlung des 14-16my Bereichs absorbiert und bei 100m sind das 99,995%. In diesem Spektrum von 14-16my liegen nur rund 9% der gesamten Strahlung.

Das bedeutet, erst dann, wenn z.B. die Bodenstrahlung diese CO2 Barierre nicht mehr sieht, kann die Strahlung direkt in den Raum abgegeben werden, eben 9% mehr als jetzt. Um es leichter rechnen zu können, setzen wir einfach einmal 4,5% direkte Sollausstrahlung an. Das entspricht dann 7m Schichtdicke der heutigen Luft oder rund 8,4 kg/m². Die Luftmasse beträgt 10000 kg/m².

Das entspricht dann 350ppm * 8,4kg/m²/10000kg/m² = 0,3 ppm!

Das bedeutet also, bei diesen  0,3 ppm CO2 hätten wir die Hälfte des heutigen Treibhauseffekts bereits erreicht gehabt! Und bei 10 ppm waren es bereits 99,999... des heutigen Effekts, den wir bei 350ppm immer noch  haben.

Eine Zunahme von CO2 hätte heute also bereits überhaupt keine Auswirkung mehr ebenso wie eine Senkung auf ein Zehntel des heutigen Pegels noch nichts bewirken könnte.


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Beiträge: 436
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(@anait)
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Beigetreten: Vor 18 Jahren

@paule

@Anait
Du glaubst offensichtlich, der Klimawandel müsse bekämpft werden. Obige Graphik sollte doch zeigen, daß das Klima sich schon immer gewandelt hat. Ohne unser Dazutun. Auch die Wüste breitet sich aus. Ebenfalls ohne unser Dazutun.
Warum sollen wir den Klimawandel bekämpfen?
Ich würde als neue Version einmal vorschlagen, das täglich sich ändernde Wetter zu bekämpfen! Das muß endlich aufhören!

Klingelts nun?

Nee, paule, ich glaube nicht, dass man den Klimawandel bekämpfen muss. Ich glaube sogar, dass man den gar nicht bekämpfen kann. Ich glaube bloß, dass wir ne Menge dafür tun müssen, damit wir als Menschheit menschenwürdig (so mit Klopapier und Fernseher oder wenigsten Heim mit Herd) diesen Klimawandel überleben können. Darwin würde sagen: Sind wir in der Lage, uns schnell genug anzupassen, oder müssen wir ganz schnell ein paar Mutationen bilden, um in der einen oder anderen Nische zu überleben?

Klingelt´s jetzt bei Dir?

Naja, ich hoffe, dass wenigstens ein paar Weihnachtsglöckchen bei Dir klingeln und nicht zu viele Schneeflöckchen durch´s gemartete Hirn rieseln - nicht dass du noch zum Wetterhysteriker wirst.

Liebe Grüße

Ameli


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Beiträge: 569
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(@ksk-1)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

Vorsicht ! An die Evolutionstheorie glaubt paule freilich auch nicht :).

So denn: Frohes Fest euch allen.

Grüße


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