Klimalüge entlarvt
 
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Klimalüge entlarvt

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(@jumbo-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

jep
pause und schöne feiertage, montag geht der stress wieder los ...geschenke umstauschen ... 😀


Antwort
Beiträge: 1710
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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Darwin würde sagen: Sind wir in der Lage, uns schnell genug anzupassen, oder müssen wir ganz schnell ein paar Mutationen bilden, um in der einen oder anderen Nische zu überleben?

Natürlich ist der Mensch in der Lage sich anzupassen; das Potenzial dazu hat er allemal.
Aber wie soll ein Atheist wie Darwin das auch wissen können; - zu weit von der Wirklichkeit entfernt...  ::)


Antwort
Beiträge: 436
Registered
(@anait)
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Beigetreten: Vor 18 Jahren

Ich habe auf mein Statement zum Kopenhagener Gipfel einen Brief von Brot für die Welt erhalten, den ich zwecks sachlicher Diskussion hier veröffentlichen möchte:

Betreff: WG: Klima-Allianz - kein Platz für Thema Aufforstung oder
Wüstenbekämpfung ? Unsere Antwort
Gesendet: Mo 28 Dez 2009 15:28:18 CET
Von: "Schröder Claudia "<C.Schroeder@brot-fuer-die-welt.de>

>
> Sehr geehrte Frau ...,
>
> nun habe ich doch noch schnell eine Antwort unseres Klimabeauftragten
> erhalten. Hier ist unsere Stellungnahme zu Ihrem Anliegen:
>
> Aufforstung und Bekämpfung der Ausbreitung der Wüste (desertification) sind
> wichtige Elemente, um dem Klimawandel entgegen zu wirken bzw.  ihn nicht
> weiter zu beschleunigen. Auch "Brot für die Welt" ist diesbezüglich in der
> Projektarbeit zum Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels und
> Ressourcenschutz seit Jahren aktiv: Beispielsweise mit Projekten gegen die
> Desertifikation in Äthiopien, Tansania, Uganda, Kenia, Kongo und mit
> Aufforstungs- und Waldschutzprojekten (auch in Zentralamerika (Mexiko).
>
> Viele Mitglieder der Klima-Allianz haben Aufforstung und einige auch
> Bekämpfung der Desertifikation ebenfalls als programmatische Schwerpunkte.
>
> Gleichwohl kann das natürlich nicht bei allen Organisationen so sein, einige
> Mitglieder haben schlicht und einfach andere Schwerpunkte, so beispielsweise
> Landeskirchen oder auch der Alpenverein. Dennoch eint sie alle die
> Überzeugung, an ihrem Platz und alle gemeinsam gegen den Klimawandel
> vorzugehen.
>
> Zum Verein Primaklima und den Gründen seines Austritts: Wir denken, dass ein
> Verein, der sich über Klimaschutz und nichts anderes definiert, nun einmal
> schneller und einschneidender seine eigenen Emissionen reduzieren kann als
> bespielsweise eine Landeskirche, die neben dem Klimaschutz auch vielen
> anderen Anliegen verpflichtet ist.
>
> Alle Mitglieder der Klima-Allianz haben sich darauf verpflichtet, nicht nur
> Klimaschutz zu fordern, sondern auch selbst diesen zu praktizieren. Das
> bedeutet aber, dass die Mitglieder unterschiedliche Geschwindigkeiten
> einschlagen (müssen). Ob das der Grund für den Ausstieg von primaklima ist,
> wissen wir nicht.
>
> Wir denken, dass erstens selbst begrenzte Einsparungen bei einem riesigen
> Mitgliedsverband auch noch klimawirksam sind. Zweitens müssen wir alle
> Engagierten mitnehmen, um Klimaschutz gesellschaftlich mehrheitsfähig zu
> machen, wenn wir dem Klimawandel erfolgreich begegnen wollen. Das macht auch
> Kompromisse erforderlich, die den besonders ambitionierten Mitglieder
> möglicherweise mitunter nicht schnell genug gehen, zu denen es aber keine
> Alternative gibt.
>
> Danke für Ihre engagierte Mail. Ich hoffe, Sie haben unsere Stellungnahme
> mit Interesse lesen können.
>
>
> Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen für 2010
>
> Claudia Schröder
>
> "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe
> Öffentlichkeitsarbeit
> Diakonisches Werk der EKD e.V.
> Stafflenbergstrasse 76
> 70184 Stuttgart
> Tel.: 0711 2159-187
> Fax: 0711 2159-390
> mailto:c.schroeder@brot-fuer-die-welt.de
> mailto:c.schroeder@diakonie-katastrophenhilfe.de
> http://www.brot-fuer-die-welt.de
> http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Ich habe darauf geantwortet und darin ein paar Ideen geäußert:

Sehr geehrte Frau Schröder,

herzlichen Dank für Ihre umgehende Antwort.
Selbstverständlich haben Sie Recht mit Ihrer Argumentation.
Und auf gar keinen Fall wollte ich die Klimaschutzmaßnahmen, die die einzelnen
Mitglieder der Klimaallianz nach je eigener Gewichtung betreiben, in Frage
stellen.
Das Problem liegt doch eher in der politischen Position, die die Klimaallianz
als Vertretung der Mitgliedsorganisationen vertritt. Es ist ein Skandal, dass
nicht laut und deutlich Wüstenbekämpfung und Aufforstung gefordert werden.
Warum geschieht das nicht?
CO2-Reduzierung ist die eine Sache. Angesichts der Fraglichkeit der
Effektivität dieser Maßnahme (es steht ja außer Frage, dass große Sorge
besteht, damit nicht mehr rechtzeitig zu kommen), müsste es doch eine absolute
Selbstverständlichkeit sein, die einzige Alternative, die uns noch bleibt, ganz
oben auf der Agenda der Forderungen zu haben.

Eine weitere - wie ich finde - sehr wichtige Angelegenheit ist die Praxis der
Humusbildung in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Sicher sehen sich die
meisten Mitgliedsorganisationen der Klimaallianz der biologischen
Landwirtschaft verpflichtet, und dort wird faktisch Klimaschutz betrieben. Aber
die Realität ist, dass weltweit nur 2 % der Flächen biologisch bewirtschaftet
werden. Und da muss ich jetzt mal was sehr Ketzerisches sagen: Man kann
Humusbildung auch betreiben ohne das Zertifikat eines Anbauverbandes für
biologische Landwirtschaft. Das heißt, die Koppelung des Verbots der
mineralischen Düngung mit dem Verbot des Einsatzes von Pestiziden (etc.) führt
faktisch dazu, dass unzählige Landwirte sämtlich Schotten dicht gemacht haben,
wenn sie das Wort "Bio" nur hören.

Es müsste dringend nach dem stufenweisen Einstieg in die biologische
Landwirtschaft gesucht werden. Denn es ist ja bekannt, dass allein schon ein
höherer Humusgehalt weniger Pestizideinsatz nötig macht. Weniger
Pestizideinsatz wiederum begünstigt eine weitere Gesundung des Bodenlebens. Das
heißt, in einem stufenweisen Prozess, der zunächst etwas inkonsequent erscheinen
mag, bei dem aber viel mehr Landwirte mitkönnen, nicht zuletzt aufgrund ihrer
Verschuldungssituation, könnte in relativ kurzer Zeit Klimaschutz auch auf
Flächen betrieben werden, die sonst auf Jahrzehnte weiter veröden würden.
Die Notsituation, in der sich unsere Landwirte in Wahrheit befinden, ist ein
Riesenproblem. Es fehlt zum Beispiel an Arbeitskräften, weil diese unbezahlbar
sind. So wird die landwirtschaftliche Produktion immer maschineller und
unmenschlicher und die Verschuldung einst gesunder Erbhöfe immer
existenzgefährdender. Eine mögliche Lösung wäre die Entwicklung neuer Wohn- und
Arbeitsformen auf dem Lande. Warum sollten nicht mehrere Familien gemeinsam
einen Hof betreiben, wobei eine Familie den Hof besitzt und die anderen dort
nur wohnen und als "Teilzeitlandwirte" neben einer sonstigen Teilzeitarbeit
(die geeignet ist, den Lebensunterhalt abzudecken) Wiederaufbauarbeit zu
leisten. Da würden einige Fliegen gleichzeitig mit einer Klappe erwischt.
Die Frage ist natürlich, wie man ein Bewusstsein dafür erzeugen kann, dass es
u.U. nötig ist, dass viele Menschen nahezu unentgeltlich in der Landwirtschaft
arbeiten müssten, um eine echte Umkehr der Situation zu erzeugen. Vielleicht
indem man verständlich macht, dass wir über Jahrzehnte etwas viel zu billig
bekommen haben, nämlich unsere Nahrungsmittel, und dass uns keiner gesagt hat,
dass da nachträglich noch eine Rechnung offen ist, die wir irgendwann mal
begleichen müssen?

Ich denke, wir müssen alle gemeinsam nach Lösungen suchen.

Mit freundlichen Grüßen

...


Antwort
Beiträge: 1293
Registered
(@arkas-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

@ Anait

Hab Deinen echten Namen aus dem Beitrag rausgelöscht, hoffe Du hast nix dagegen, aber muss ja nich jeder wissen wer wer ist.  😉


Antwort
Beiträge: 376
Registered
(@jumbo-2)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

die landwirtschaft ist denkbar ungeeignet.
in ihr haben sich alle lobbyisten der eu verewigt.
der subventionsdschungel deckt alles zu. da musst du erst einen ganz anderen krieg führen, bevor du das wieder in normale gänge bringst.


Antwort
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