@azatoth:
Hätte man es schon einen Tag vorher prophezeihen können, wären wohl mindestens 95% der Menschen, sogar die Alten und Schwachen, retten können!
Eine Stunde hätte schon die Mehrzahl der Menschen gerettet, da man sich auf die Hügel hätte retten können.
Auf jeden Fall hätte eine Vorwarnung sehr viel gebracht. Und Menschenleben sind mehr wert als das Materielle.
Durch weniger Tote wäre auch die Seuchengefahr verhindert worden, so dass eine Warnung sehr wichtig gewesen wäre.
mfg
hm interessant interessant. da ist was faul. evtl ist das was man auf unglaublichkeiten lesen kann doch nicht solch ein humbug. ich habs im thread erdbeben in der antarktis mal reingepostet.
oder ihr schaut selber auf unglaublichkeiten.com
Im Hamburger Abendblatt von heute (05.01.05) fand ich noch einen recht interessanten Artikel unter dem Titel: "Warnungen ignoriert - das Protokoll des Versagens" http://www.abendblatt.de/daten/2005/01/05/383509.html
In diesem Bericht sind nochmals zahlreiche Fehleinschätzungen und Unterlassungen aufgeführt.
Ein Beispiel:
Um 1.59 MEZ wird das massive Beben in Südostasien im "Pacific Tsunami Warning Center" auf Hawaii registriert. Der diensthabende Geologe Stuart Weinstein sieht die Meldung als erster auf einem seiner Monitore. Weinstein und ein Kollege kommen zu dem Schluß, daß es sich um ein Beben der Stärke 8,0 handelt, dessen Epizentrum in der Nähe der Cocos-Inseln im Indischen Ozean liegen muß. Das Beben ist damit außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches, dem Pazifik. Trotzdem schicken sie um 2.14 MEZ eine Meldung an alle Pazifik-Anrainerstaaten: "Basierend auf den historischen Daten von Erdbeben und Tsunamis gibt es keine zerstörerische Bedrohung durch einen Tsunami."
Diese Artikel aus der Rubrik "Pleiten, Pech und Pannen" wirken auf den ersten Blick recht plausibel. Dennoch bleibt die hier im Forum schon oft diskutierte Frage nach dem Stellenwert des Zufalls...