Eliot Spitzer war einer der vielversprechendsten Politiker Amerikas. Der Demokrat, der als kompromissloser Kämpfer gegen die Mafia und die Wall Street berühmt wurde...Stunden, nachdem die New York Times die Story auf ihre Website gestellt hatte — gestützt wohl auf einen Informanten beim FBI, das Spitzers Mobiltelefon und sein Konto überwacht hatte...
Bereits vergangenes Jahr waren der New Yorker Steuerbehörde verdächtige Transaktionen aufgefallen. Es ging um Tausende von Dollar, die von Spitzers Konto zu „Shell Companies“ flossen, Firmen ohne Geschäftszweck. Die Steuerbehörde vermutete dahinter illegitime Parteispenden und alarmierte das FBI und die New Yorker Staatsanwaltschaft. Die informierte ihrerseits den Generalstaatsanwalt. Die Ermittler stellten zu ihrer eigenen Überraschung fest, dass das Geld beim „Emperor‘s Club V.I.P.“ landete, ein Edelpuff, der 50 „Laufstegmodelle, Schönheitsköniginnen und exquisite Studentinnen“ für Stundenhonorare von bis zu 5500 Dollar vermittelte...Wie konnte sich ausgerechnet Spitzer im Netz der Ermittler verfangen? Der frühere Generalstaatsanwalt von New York, der ehrgeizige Sohn jüdisch-österreichischer Immigranten, war immer beseelt vom Drang nach oben. Er wuchs unter ärmlichen Bedingungen in der Lower East Side auf, ohne fließendes warmes Wasser, schon als Siebenjähriger arbeitete er auf dem Bau. Aber als sein Vater Bernard Spitzer es zum Immobilienmillionär brachte, schickte er den Sohn zum Jurastudium nach Harvard und Princeton. Danach fing Spitzer bei der New Yorker Staatsanwaltschaft an, noch unter dem legendären Robert Morgenthau, und machte sich bald einen Namen, indem er aggressiv gegen Mafiafamilien wie die Gambinos vorging. Dann knöpfte er sich die Banken vor...
[color=#ff0000]und nun das wichtigste an der ganzen geschichte das mich nachdenklich gemacht hat..[/color]
Sollte Spitzer zurücktreten, würde sein Stellvertreter David Paterson nachrücken, für den Rest der Legislaturperiode. Das machte Paterson, der von den Harlemer Demokraten kommt, zum ersten schwarzer Gouverneur in der Geschichte der USA. Danach, vermuten viele, könnte Bloomberg antreten — als Parteiloser.Spitzer ist der härteste Law-and-Order-Mann der Partei
Eliot Spitzer ist nicht irgendwer. Er ist der härteste Law-and-Order-Mann der Demokraten. Er hat als Staatsanwalt in New York gnadenlos die Prostitution verfolgt. Er hat als Justizminister des Staates New York die Versicherungskonzerne der USA wegen illegaler Preisabsprachen in die Knie zu zwingen versucht, und er war bis zum Montag ein auf Hillary Clinton festgelegter "Superdelegierter" des Parteitags der Demokraten. Das war nicht nur Zufall. Spitzer und Clinton teilten die Meinung, es gelte, den Mittelstand gegen die Großkonzerne in Schutz zu nehmen. Clintons Berater Howard Wolfson hielt ihm zugute, die "Investorenklasse" zu stützen, und setzte deshalb Hoffnung in Spitzers radikales Vorgehen. Er wurde als jemand angesehen, der 2012 womöglich selber für das Weiße Haus antreten könne...
[color=#ff0000]das ganz war perfekt geplant das man ihm auch wirklich ans bein pissen kann... und das der „Emperor‘s Club V.I.P.“keine nuttenstelle in washington hatte kann ich auch nicht glauben - in der stadt der mächtigen & reichen...[/color]"
....Sein juristisches Verhängnis besteht nicht darin, dass ein Politiker sich eine Prostituierte bestellte. Das haben viele andere Politiker auch getan, vor kurzem zum Beispiel der republikanische Senator Tom Vitter aus Louisiana. Doch Vitter bat an seinem Dienstsitz Washington eine Prostituierte aus eben dieser Stadt zu sich. Spitzers Verhängnis war, dass er eine gewerbsmäßige Prostituierte von New York nach Washington kommen ließ und diese somit anstiftete, auf dem Weg zur Tat bei der Bahnfahrt fünf Verwaltungsgrenzen zu kreuzen - die Grenzen von New Jersey, Pennsylvania, Delaware, Maryland und dem District of Columbia. Damit beging er, was im US-Recht aus Gründen der amerikanischen Verfassung als ein grenzüberschreitendes Vergehen" eingestuft wird. Sich eine Prostituierte zu nehmen ist für einen namhaften Politiker und Vater mehrerer Töchter peinlich genug. Mit der Anstiftung zur Anreise, so seltsam und so folgerichtig ist das amerikanische System, wurde der frühere Justizminister Spitzer zum FBI-Fall und entkommt nun kaum mehr einer Anklage.Der Gouverneur hat bisher einen Rücktritt abgelehnt. Wenn er sich doch anders besinnt, wird ihm sein Stellvertreter nachfolgen, David Paterson. Paterson ist blind, und er ist schwarz. Er wäre der erste blinde Gouverneur in der Geschichte der USA, der erste schwarze Gouverneur des Staates New York - und er ist ein loyaler Anhänger Hillary Clintons. Er hat für sie sogar vor dem Caucus von Iowa im Januar draußen in den frostigen Weiten Wahlkampf gemacht.
Clinton erhielte plötzlich einen schwarzen Unterstützer, der sehr im Rampenlicht stünde. Was kann sie sich mehr wünschen, als dass Eliot Spitzer rasch die Konsequenzen zieht? http://www.zeit.de/online/2008/11/spitzer
Die Affäre könnte sogar Auswirkungen haben auf das Duell Hillary Clinton gegen Barack Obama... http://www.morgenpost.de/desk/1785137.html
Als Generalstaatsanwalt in New York hatte er unter anderem 2004 dafür gesorgt, dass eine Hostessen-Agentur für reiche Männer aufflog. 18 Männer wurden damals wegen Förderung der Prostitution verhaftet.In seiner Funktion als Generalstaatsanwalt tat sich Spitzer durch sein Vorgehen gegen namhafte Gegner hervor, unter Anderem:
* 1998 - 2002 Preisabsprachen bei Computer(teil)herstellern zwischen 5 Unternehmen, von denen in Folge dessen Samsung Electronics Co., Elpida Memory Inc., Infineon Technologies AG and Hynix Semiconductor Inc. eine Gesamtstrafe von 730 Mio. USD zahlen mussten, während Micron Technology Inc. Immunität als „Kronzeuge“ gewährt wurde.
* 2002 Wertpapierhandel-Affäre zwischen Investmentbanken und Brokern beim Angebot emittierter Papiere an einflussreiche Manager, was allgemeiner Missstand in Manhattan war, in Folge dessen mussten die Firmen Bear Stearns, Credit Suisse First Boston, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Lehman Brothers, Merrill Lynch, Morgan Stanley, Salomon Smith Barney, UBS Warburg eine Summe von 1,4 Mrd. USD in Kompensationen und Strafen zahlen.
* 2004 Anklage gegen den Vorsitzenden der New Yorker Börse NYSE Richard A. Grasso für Amtsmissbrauch und den Empfang einer maßlosen Abfindung
* 2005 Ermittlungen gegen Sony BMG wegen des Einsatzes des XCP-Kopierschutzverfahrens [url] http://www.heise.de/newsticker/meldung/66791 [/url]. Bereits zuvor hatte Spitzer sowohl gegen Sony BMG und die Warner Music Group Ermittlungen wegen der Bestechung von Radiosendern durchgeführt. http://de.wikipedia.org/wiki/Eliot_Spitzer
Spitzer treibt 2007 hauptsächlich zwei Projekte voran – die Konsolidierung des Staatshaushalts und ein Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe.
die story stinkt gewaltig...
eliot spitzer ging gegen illegale machenschaften vor und hat es sich mit vielen mächtigen & reichen versaut und wurde nun opfer einer nutte ???
wenn er sich ne nutte bestellt hätte dann hätte er die in bar bezahlt - wie es normal üblich ist er hätte es ganz bestimmt nicht überwiesen ?!? was vollkommen unlogisch ist denn jede überweisung kann zurück verfolgt werden und das war dem spitzer bestimmt klar...
das ganze schaut nach einer gut geplanten abrechnung aus
eine stimme zu verfälschen ist ja kein problem und ne nutte sagt für 10.000 $ alles was man will - wenn ein mann gegen solche unternehmen vorgeht dann macht er so nen dummen fehler bestimmt nicht und bestellt sich ne nutte von nem prostitutions-ring
denn ihm dürfte klar gewesen sein das sein telefon garantiert abgehört wird von sämtlichen geheimdiensten und nicht wohlgesonnen unternehmen - also wozu sich dann ne nutte übers telefon bestellen und das geld überweisen???
das ist keine logische vorgehensweise für einen mann der sich in so einer machtpostion befindet...
ich tangiere für zwei möglichkeiten entweder
- wars es ein gut geplanter racheakt...
- oder er musste gehn das Clinton gewinnen kann...
die zukunft wirds zeigen
mfg Stern
@Stern
Ich mach mir garkeinen Kopp um sowas, wenn er in Puff will laß ihn doch gehen, wäre er ja nicht da erste 😉
gruß
Goblin
sers goblin
ich mach mir darüber schon gedanken denn schließlich werden wir von solchen welchen regiert & geführt...
sie sind die gestalter unserer welt
und da kann es nur zum vorteil sein wenn ihre vorgehensweise kennt 😉
mfg Stern