Naja, muss hier mal eine Lanze für die Schulmedizin brechen, wenigstens eine kleine. Es gibt viele Krankheiten/Verletzungen - ja auch (Unfall-)Chirurgie gehört zur Schuldmedizin nicht nur böse Pillen etc. - an denen man vor 100, 200, 500 Jahren mit viel höherer Wahrscheinlichkeit oder gar mit Sicherheit gestorben wäre, was heute nicht mehr der Fall ist.
Stimmt. Vor 100, 200, 500 Jahren wäre man daran höchstwahrscheinlich gestorben....zumindest in der westlichen Welt.
Vor 3000 Jahren wäre das meiner Ansicht nach sicherlich anders gewesen.
Aber gegen das Eingipsen gebrochener Knochen sage ich nix ;D
Und diese Art 'Schulmedizin' hat System, nämlich optimale Gewinnmaximierung. Und wenn Du noch ein bißchen Verschwörungstheorie reinbringen willst, dann zumindest Schädigung der Menschheit durch Schwächung derselben. Von Dezimierung will ich nicht reden
Jau. Die enge Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und Ärzteschaft ist unbestritten und müßte eigentlich viel mehr Menschen nachdenklich stimmen.
Aber welche Patient hinterfragt schon die Empfehlung seines Arztes?
Für mich sind - zumindest niedergelassene - Schulmediziner sowas wie eine Drückerkolonne der Pharmaindustrie. Sie erhalten auch den großteil ihres "Wissens" über "Fachpublikationen", und Fachfortbildungen, die wiederum von der Pharmaindustrie gesteuert werden.
Pharmaindustrie ist in Deutschland die schlimmste überhaupt was solche Machenschaften angeht.
Nicht nur in Deutschland. Schau Dir doch mal an, woher die meisten Pharmakonzerne kommen und wer sie steuert.
Bekannt werden viele Konzerne namentlich erst, wenn sich ein Skandal beim besten Willen nicht mehr vertuschen läßt, wie bei Grünenthal (Contagan)
@Arkas...
warum hilft ne neue Partei nix? Wenn WIR was erreichen wollen, wenn WIR den anderen die Augen oeffnen wollen (sollten) dann hilft es nicht das sich der einen oder andere sich vom System los sagt.
Sun
Hallo Sun,
hatte hier schon einen ellenlangen Beitrag stehen, aber ich machs kurz. Man schafft es ohne viel Geld und/oder viele Mitglieder nicht hoch zu kommen. Natürlich kann sich sowas langsam entwickeln, aber dafür ist eine Partei nicht die geeignete Plattform, die soll an Wahlen teilnehmen und halt nicht erst 10 Jahre nach Gründung.
Wer ernsthaft politisch was unternehmen will kann ja mal nen Verein mit politischer Zielsetzung gründen und dann versuchen 100 Mitglieder zu sammeln.
Bei dem Thema kenn ich mich zufällig aus, sonst würde ich nicht so kategorisch "nein" sagen, aber so ist es leider, man hat auf diesem Wege keine Chance.
Natürlich hilft es auch nichts, wenn der eine oder andere sich nicht systemkonform verhält, aber einem selber im Zweifel schon, das ist ja schonmal was.
@Arkas...
warum hilft ne neue Partei nix? Wenn WIR was erreichen wollen, wenn WIR den anderen die Augen oeffnen wollen (sollten) dann hilft es nicht das sich der einen oder andere sich vom System los sagt.Sun
Ich kopiere hier mal einfach rein was ich in einem anderen Thread zu dem Thema geschrieben hatte und erweitere es:
Für mich sind Parteien aber nur das, was man im Internet "Brückenseiten" nennt.
Nehmen wir an, ich hätte einen Onlineshop. Ich möchte, daß sowohl Akademiker, als auch Rentner, Jugendlich und Arbeitslose zu meinen Kunden zählen.
Jede Zielgruppe muß ich aber anders ansprechen. Begrüße ich die 70-jährige Oma mit "Hey man, hier gibts voll coole Klamotten", ist sie direkt wieder weg. Begrüße ich die 16-jährige Schülerin mit "Hier erhalten Sie Kleidung für den gehobenen Businessanspruch" ist sie auch gleich wieder weg.
Also mache ich nicht ein Frontend für meinen Shop, sondern 5 oder 6 und optimiere jedes für eine einzelnen Zielgruppe.
Letztendlich merken die Kunden gar nicht, daß sie alle bei mir landen.
Okay, soweit so schlecht.
Eine Partei gründen kann jeder. Aber eine Partei an die Spitze bringen ist genauso unmöglich für jemanden, der gegen das Regime arbeitet, wie innerhalb einer bestehenden Partei an die Spitze zu gelangen.
Es gibt allerdings auch Ausnahmen:
Wenn es starke, unkontrollierbare Strömungen nach links oder rechts in einem Volk gibt, dann kommen fluchs "radikale" Parteien auf den Plan.
Das Ziel ist, die "radikalen" Wähler von eigenen Handlungen abzuhalten und stattdessen lieber eine Partei zu wählen, von der sie glauben, sie würde sich ihrer Bedürfnisse annehmen.
Wenn das gelaufen ist, verschwinden solche Parteien regelmäßig wieder auf die eine oder andere Art.
Nur eine durfte bestehen bleiben. "Die Grünen" wurde geschaffen um die Öko-Wähler, die Demonstranten gegen Atiomkraftwerke etc. aufzusammeln und unterzubringen.
Diese Partei verschwand nicht, sie wurde integriert und unterscheidet sich heute nicht mehr von den übrigen Parteien.
Allerdings blieb sie immer eine schwache Partei, wie die FDP.
Im Prinzip gibt es bei einer Bundestagswahl ja eh nur die Möglichkeiten CDU oder SPD.
Also:
Partei gründen kannst machen. Die Hoffnung, daß diese Partei jedoch irgebndwann einmal der CDU oder SPD den Rang abläuft kannst Du aufgeben. Deren "Popularität" ist künstlich erzeugt.
Richtig!
Um nach oben zu kommen müßte man auch den Zirkel in der halten der die Meinungen der Leute kreiiert.
Die meisten Leute sind auch viel zu bequem und zu wenig von sich überzeugt um dauerhaft auf die Straße zu gehen. Es mangelt also an Revolutionsgeist um eine Sache länger durchzuziehn und für sie einzustehn.
Und wie Arkas schon richtig bemerkte:
- das Geld fällt eben nicht einfach vom Himmel nur weil man an einer tugendhaften Sache arbeitet; und bei einer hohen Anzahl an Mitgliedern besteht die akute Gefahr der Unterwanderung.Man schafft es ohne viel Geld und/oder viele Mitglieder nicht hoch zu kommen.
Gruß Uranus32!