@Ockhams Razor
mal ganz ehrlich. Ich weiß nicht woher Du den Grund für Deine, etwas sehr überhebliche Art und Weise nimmst mit der Du anderen Usern hier ständig begegnest. Schließlich gibtst Du hier keiner eigenen Erkenntnisse zum Besten, sondern betest lediglich das herunter was Deiner Ansicht nach zu den Ansichten eines "vernünftigen" oder "gebildeten" Menschen gehört wie die Hosenträger zum Broker und die Rolex zum Zuhälter.
Zugegeben, hier wird auch permanten nur die "andere Seite" zitiert und selten erklärt.
Du glaubst mit Deiner Aufforderung einer Erklärung Deine Meinungsgegner in die Falle locken und blöd dastehen lassen zu können weil Du weißt, daß es für jedes x-beliebige Argument zum Thema mindestens ein Gegenargument gibt. Das gilt übrigens für beide Seiten.
Ich werde mir jetzt die Mühe machen, die Sachlage so objektiv wie möglich darzulegen.
Dazu muß ich aber etwas ausholen.
Was wir als Pseudodemokratie bezeichnen hat, von Frankreich und später von den USA ausgehend, nach und nach alteingesessene Systeme verdrängt bzw, gewaltsam abgesetzt.
Diese alten Systeme basierten auf einer Klassengesellschaft per Geburtsrecht. Regiert wurde ein Staat vom Adel, der auch mehrheitlich hierarchisch gegliedert war und an dessen Spitze oft ein Monarch stand.
Während dieses System in guten Zeit sehr wohl akzeptiert wurde, war es regelmäßig in schlechten Zeit Ziel von Kritik.
Das ist ganz logisch. Geht es dem Volk schlecht, sucht es selbstverständlich die Schuld bei der Staatsführung. Sieht es diese, trotz allgemeiner Schlechterstellung, noch immer besser dastehen als sich selbst, entbrennt der Volkszorn.
Ganz entgegen häufiger Hollywooddarstellungen haben die meisten Monarchen das zu allen Zeiten gewußt und zu verhindern versucht.
Dieses System begann zu bröckeln als das französische Volk gegen den König und den Adel aufgestachelt wurde und beides am Ende beseitigte.
Das Ziel war die Etablierung eines, oberflächlich betrachtet, wirklich tollen Systems. Aus dem Volk sollte die neue Staatsführung kommen und vom Volk gewählt werden. So halten wir es noch heute in den sogenannten westlichen Demokratien.
Dieses System ist in der Theorie durchaus gerecht, ja sogar genial, allerdings nur so lange man unterstellt, daß es keine weitere Macht hinter den gewählten Staatsführungen gibt, die die eigentliche Marschrichtung vorgibt und somit die gewälten Führer zu Marionetten macht.
Wenn man das nämlich unterstellt, dann ist diese Demokratie westlicher Prägung der ideale Apparat für einen heimlichen Diktator. Denn anders als es bei den Monarchien der Fall war, kann sich der Volkszorn nicht gegen einen Herrscher oder eine Gruppe von Herrschern richten, da diese ständig ausgetauscht werden.
Gleichzeitig verbleibt das Volk in dem Glauben, durch Wahlen einen Anteil an der Politik zu haben und Einfluss nehmen zu können was dazu führt, daß es die Hoffnung und Geduld erst sehr viel später verliert als bei Diktaturen oder Monarchien.
Es gibt eine sehr aussagekräftige Aussage des Liechtensteinischen Fürsten, der eine fast diktatorische Machtfülle besitzt und als Erbmonarch einem früheren Staatsoberhaupt sehr nahe kommt.
Er sagte einmal sinngemäß: "Wenn der Österreichische Kanzler Mist baut, kann er einfach gehen. Wenn ich Mist baue hängt mir das ein Leben lang nach. Da wird man vorsichtig."
Noch einmal: Solange wir unterstellen, daß "Demokratien" westlicher Prägung so funktionieren wie sie sollen, ist alles okay. Unterstellen wir jedoch, daß es eine Macht hinter diesen Staatsführungen gibt, möglichst noch eine hinter allen diesen Staatsführungen, dann handelt es sich um die schlechtetste Staatsform überhaupt, denn sie ist praktisch unangreifbar solange die Hintermänner nicht bekannt werden.
Nun stellt sich die Frage: Kann man nachweisen, daß es [b]keine[/b] solche Macht im Hintergrund gibt?
Die Antwort lautet: Nein!
Kann man denn nachweisen, daß es eine solche Macht im Hintergrund gibt?
Auch hier lautet die Antwort wiederum: Nein!
Stellt man allerdings die Frage, ob es hinreichende Indizien für eine solche Hintergrundmacht gibt, dann müssen wir das deutlich bejahen.
Jedermann kann bestätigen, daß es keine eklatanten Wendungen in der Politik westlicher Demokratien gegeben hat, ganz gleich wen die Völker wählten.
Als ein examplarisches Beispiel jüngerer Vergangenheit mag hier die Zeit unter Kanzler Schröder dienen, der während seiner (wahrscheinlich ungeplanten) zweiten Amtszeit Reformen durchzusetzen hatte, die alles andere als sozialdemokratisch waren.
Oder nehemn wir Obama.
Man kann auch einmal all die vielen gebrochenen Wahlversprechen sammeln und vergleichen.
Das alles ist ein starkes Indiz dafür, daß die Staatsführung gar nicht die eigentliche Staatsführung ist, sondern nur eine Marionette.
Und nun sollten wir das Gsnze mal von einer anderen Seite aus betrachten. Angenommen wir wären kleine, biestige Verschwörer und wollten die Herrschaft an uns reißen. Dann stünden uns, die nicht dem Adel angehörten, nur die Möglichkeit offen, den Staatsführern einzuflüstern was sie tun sollen. Ob sie das dann umsetzen oder wir am Galgen enden, hinge maßgeblich von deren Intelligenz und Menschenkenntnis ab.
Besser wäre es doch, diese Erbmonarchen und ihren ganzen Adel abzusetzen, oder? Doch alleine würde uns das nie gelingen. Wie wäre es wenn wir eine Hungersnot abwarteten und dann das Volk gegen die Monarchen aufhetzten?
Dann würden deren Plätze frei und wir könnten uns einfach darauf setzen.
Doch halt....was, wenn das Volk uns dann auch stürzen würde?
Besser wäre es doch wenn wir dem Volk alle paar Jahre ein paar willige Marionetten böten und ihm sagen würden, es können nun selber sein Oberhaupt wählen. Wir sagen dem gewählten Oberhaupt dann was es tun soll. Entbrennt der Volkszorn, sagen wir dem Volk einfach, es könne das Staatsoberhaupt neu wählen.
Schon mal von dieser Seite aus betrachtet?
Die meisten Mitglieder dieses Forums vertreten aus gutem Grund die Ansicht, daß es eine solche, homogene Macht im Hintergrund gibt. Das solltest Du einfach so akzeptieren.
Nun mal ein paar Worte dazu, welche Staatsform denn besser wäre. Ich war lange der Ansicht, daß eine echte Demokratie, auch Basisdemokratie genannt, die weitaus bessere Staatsform wäre. Der Grund ist ganz einfach: Eine homogene Hintergrundmacht würde hier eine Minderheit darstellen und könnte seine Ziele nicht durchsetzen.
Wikipedia hat mich davon allerdings geheilt. Eine echte Demokratie wäre eine Diktatur der Eifrigen gegen die Lethargischen. Auch dieses Forum hat nämlich gezeigt, daß nur ca. 1% der Meckerköppe bereit wären, etwas für eine Veränderung zu tun. Wikipedia beispielsweise wäre leicht zu beeinflussen aber das scheint niemanden, der darüber moppert zu interessieren.
Es bleibt wahrscheinlich am Ende nur die Anarchie als brutalstes und die Monarchie als halbwegs funktionierendes System übrig.
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass in der DDR irgendetwas gut gewesen wäre. Und um mich auch mal auf Dein Niveau herabzulassen: Weißt Du, wie in Deutschland einst die Nazis an die Macht gekommen sind? Durch die mehrheitliche Einstellung: Bis jetzt geht es uns (also mir persönlich) ja immer noch gut genug. Systeme solcher Art stützen sich grundsätzlich auf Menschen wie Dich.
Hm, Du hast eine direkte Verbindung zwischen BRD und DDR gezogen, aus der ich eine "Ist das gleiche in Grün"-Aussage gelesen habe. Wenn ich damit falsch lag möchte ich Dich aufrichtig und Entschuldigung bitten.
Ja, ich weiß wie die Nazis an die Macht gekommen sind: Sie wurden gewählt. Und zwar von Menschen die zornig und verängstigt waren und einen Starken Mann gesucht haben. Die Weimarer Republik war angesichts des Versailer Vertrags und der grassierenden Dolchstoßlegende der perfekte Nährboden für Radikale.
Die Nazis sind definitiv nicht durch leicht spießige Menschen an die Macht gekommen die mit dem Leben und der Weimarer Republik im Großen und Ganzen zufrieden waren - die Nazis sind an die Macht gekommen weil sie die Unzufriedenen, Zornigen und Verängstigten hinter sich gebracht und Nährboden für Hass und Abgrenzung geschaffen haben.
ace müsste aus seienr hingegen feststellen dass BigPharma eigentlich gar nicht so übel drauf ist.Wie kann man überhaupt zu so einer Aussage kommen? Braucht man da eine Spezialausbildung?
Dann mal Butter bei die Fische: Wenn unsere Medikamente so nutzlos sind und sogar töten, sollte man in der Dritten Welt Aids-Medikamente kostengünstig anbieten oder nicht?
Die Meisten die Ich kennengelernt habe, die in der DDR aufgewachsen sind, haben ein wesentlich realistischeres Weltbild gehabt als die "BRD'ler". Aber diese Leute werden ja in der BRD denunziert als "ein bisschen" blöd, es wird ihnen nicht mal das selbe Gehalt oder Arbeitslosengeld zugestanden.
Frage: Was definiere ich als "realistisches Weltbild"?
Antwort: Eigentlich doch mein eigenes, denn wenn ich mein Weltbild als nicht realistisch betrachte und ein realistischeres sehe, dann übernehme ich doch das andere.
Fazit 1: Je mehr ein fremdes Weltbild meinem eigenen ähnelt desto eher halte ich es für "realistisch".
Fazit 2: 25 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es immer noch Unterschiede was die Lebenseinstellung angeht. Das überrascht mich, da ich als Wessi abgesehen von einer geringeren Religiösität bei den Ossis in meinem Freundeskreis und meiner Familie keine weiteren Unterschiede festgestellt habe.
Eine persönliche Frage (Interessenhalber): Lebst Du in den neuen Bundesländern?
Kurz zur Klarstellung: Ich halte Ossis nicht für blöde(r) und an jedem 3. Oktober freue ich mich über die Wiedervereinigung. Denn egal wie ignorant manche Ossis/Wessis ihre Vorurteile pflegen, aufeinander herabblicken und die Vergangenheit idealisieren: Das sind Ärgernisse mit denen ich viel besser leben kann als mit der DDR 😉
@Ockhams Razormal ganz ehrlich. Ich weiß nicht woher Du den Grund für Deine, etwas sehr überhebliche Art und Weise nimmst mit der Du anderen Usern hier ständig begegnest. [...]
Zugegeben, hier wird auch permanten nur die "andere Seite" zitiert und selten erklärt.
Ich spiele das gleiche Spiel wie die übrigen hier. Die einigen verhalten sich überheblich gegenüber den "Normalos", da kann es doch nicht falsch sein wenn ich den gleichen Tonfall anschlagen würde. Ich mache mich gelegentlich über User lustig die hier Mist schreiben indem ich sie einfach mal ernst nehme. Das ganze kommt nur als Überheblichkeit rüber weil die zugrundeliegende Theorie Mist ist und die Konsequenzen folglich lächerlich aussehen würden. Die Frage mit den Aids-Medikamenten ist so eine Geschichte: Eigentlich weiß jeder dass es eine absolut amoralische Schweinerei ist dass keine unbürokratische humane Lösung in Bezug auf Aids-Medikamente gibt. Ich denke wir ALLE sind dieser Meinung, auch ace. Aber wenn Ace mit seiner Aussage über unsere Medikamente Recht hätte, dann wäre es nicht menschlich sonden schädlich Aids-Medikamente in die Dritte Welt zu schicken. Und da kommt der Punkt an dem ich überheblich wirke. Weil ich aces Position lächerlich mache.
Deine Theorie zum Staatssystem kann ich nachvollziehen, ich hab da auch schon drüber nachgedacht und sie für mich verworfen. Weil Menschen so nicht funktionieren. Frei nach Homo Homini Lupus Est gehe ich davon aus dass Menschen in Machtposition nicht die Schwachen als Feinde sehen, sondern andere Starke. Folglich wäre eine derartige Schattenmacht die uneingeschränkt herrscht schnell internen Machtkämpfen und Spaltungen unterworfen. Individuen mögen da noch ein paar Dekaden den sozialen Klebstoff darstellen der eine Spaltung hinauszögert, aber das ist sehr optimistisch gedacht. Eine religiöse Komponente könnte u.U. ebenfalls helfen, aber das halte ich für eher unwahrscheinlich (Hier ist der Schwachpunkt meiner Position: Die eigene Meinung).
Nun stellt sich die Frage: Kann man nachweisen, daß es [b]keine[/b] solche Macht im Hintergrund gibt?Die Antwort lautet: Nein!
Kann man denn nachweisen, daß es eine solche Macht im Hintergrund gibt?
Auch hier lautet die Antwort wiederum: Nein!
🙂 100%ige Zustimmung. Beweisbar ist fast gar nichts. Aber da kommt der Punkt an dem zwei Werkzeuge ins Spiel kommen: Ockham und Hanlon. Und ich halte beide für äußerst wertvoll.
Ich halte - wie oben erwähnt - eine Weltverschwörung für eher unwahrscheinlich, bin mir der beiläufigen Dummheit zu der wir ganz normalen Menschen (ich bin da keine Ausnahme) manchmal fähig sind aber sehr wohl bewußt.
Natürlich werden auch paranoide Menschen verfolgt, es kann also definitiv sein dass Du Recht hast und ich die Realität nicht sehe - vielleicht ist deine Theorie richtig. Sie ist aber wie die Existenz eines Gottes nicht zu wiederlegen. Was sie nach Popper ebenso unwissenschaftlich macht. Wir reden hier über Glauben 🙂
Wikipedia hat mich davon allerdings geheilt. Eine echte Demokratie wäre eine Diktatur der Eifrigen gegen die Lethargischen. Auch dieses Forum hat nämlich gezeigt, daß nur ca. 1% der Meckerköppe bereit wären, etwas für eine Veränderung zu tun. Wikipedia beispielsweise wäre leicht zu beeinflussen aber das scheint niemanden, der darüber moppert zu interessieren.
Ich stimme mit Dir überein: Die Basisdemokratie ist die Staatsform der Populisten und Michmädchenrechnungen. Leider.
btw: Sag mal ist das so geplant dass man für das zu frühe Aktualisieren der Vorschau ne Verwarnung kassiert? Das könnte euch bald ne Pause von mir gönnen.
Die Frage mit den Aids-Medikamenten ist so eine Geschichte: Eigentlich weiß jeder dass es eine absolut amoralische Schweinerei ist dass keine unbürokratische humane Lösung in Bezug auf Aids-Medikamente gibt. Ich denke wir ALLE sind dieser Meinung, auch ace. Aber wenn Ace mit seiner Aussage über unsere Medikamente Recht hätte, dann wäre es nicht menschlich sonden schädlich Aids-Medikamente in die Dritte Welt zu schicken. Und da kommt der Punkt an dem ich überheblich wirke. Weil ich aces Position lächerlich mache.
Es ging hier ursächlich um die Frage, ob Pharmakonzerne lauter sind oder nicht, stimmt's?
Da ist das vorgetragene Beispiel eher nicht das beste Mittel um diese Aussage zu untermauern. Nicht, weil es unrichtig wäre (ich weiß es ehrlich gesagt nicht weil ich mich damit nicht ausreichend beschäftigt habe), sondern weil es nicht hinreichend dokumantiert ist.
Das bedeutet aber nicht, daß Pharmakonzerne nicht so wären wie von ace beschrieben. Es gibt zahlreiche, gut dokumentierte und außer Frage stehebde Beispiele, die das untermauern. Ein Fall, der mir im Gedächtnis geblieben ist hing mit Prozac zusammen wenn ich mich richtig erinnere. Es war ein Skandal, der (zumindest in den USA) durch die Presse ging. Tausende Klagen sind deswegen anhängig und es ist gut dokumentiert, wie sich der Hersteller über jedes Gutachten hinweg setzte, das nicht nur die Wirkungslosigkeit, sondern auch die Schädlichkeit dieses Medikaments bescheinigte.
Bis heute sind zahllose unglaubliche Fälle dokumentiert, darunter Familienväter, die unter dem Einfluß von Prozac ihre eigene Familie ermordeten.
In Deutschland kommt so etwas, wenn überhaupt, verspätet und wenig nachdrücklich an. Deutschland hat keine so große Klagekultur wie die USA weil es hier einfach zu risikoreich und zu teuer ist, sein Recht gegen einen Pharmagiganten einzuklagen. Ohne Medienprozesse aber keine Medienberichterstattung.
Das bedeutet jedoch nicht, daß es solche Schicksale auch in Deutschland gibt, daß die Pharmakonzerne davon wissen und ihre Pillen dennoch verhoekern.
Ganz besonders perfide: In unzähligen Fällen geschieht das nicht durch eine Kundenaktion, sondern durch Ärzte, die hier wie Straßendealer das Zeug an den Mann bringen und dabei den Anschein von Wissenschaftlichkeit und relativer Ungefährlichkeit vermitteln.
Nur ganz kurz Off-Topic. Werde nach nach Klärung löschen weil es ja nicht hierher paßt.Ganz ehrlich - ich weiß nicht was Du meinst. Ich habe hier keine Spitzfindigkeiten eingestellt, die irgendwelche User rauskicken sollen. Allerdings läuft im Hintergrund ein Addon, das u.a. Scriptingverstöße erkennen und die Verursacher automatisch sperren soll. Ist dafür gedacht, daß z.B. jemand versucht, das script durch die Hintertür zu manipulieren. Passiert so um die 5-6 mal am Tag - hauptsächlich um die Anmeldeprozedur zu umgehen.
Kann sein, daß Du da unabsichtlich reinrutscht. Sollte das der Fall sein reicht eine email an mich (steht im Impressum) um Deine Daten manuell aus der Sperrliste zu löschen.
Der Kommentar war humorvoll gemeint. Unabhängig davon dass wir uns gelegentlich mal in die Haare bekommen habe ich nicht den Eindruck als wäre das irgendwas persönliches. Wenn ich das hätte wäre ich schon lange nicht mehr im Forum - sowas tue ich weder mir noch euch an 😉
Zum Thema: Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Es gibt in der Pharmaindustrie Menschen die sich aufrichtig bemühen etwas gutes zu tun, es gibt auch Soziopathen denen das Wohl der Menschen völlig am Arsch vorbei geht. Nicht alles was an Medizin auf den Markt kommt ist notwendig oder auch nur hilfreich, es kommt da aber auch einiges wirklich segensreiches her.
Das ist übrigens auch der Grund weshalb ich einem klugen Verschwörungstheoretiker unheimlich viel abgewinnen kann: Er ist wachsam ohne wie ein Terrier allem hinterherzubellen was nur hinreichend interessant zu sein scheint. Und diese Wachsamkeit braucht man leider.