Ja, klar ist dieses Manuskript ziemlich sinnentleert, es soll ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Insgesamt ist doch das Thema eigentlich ganz einfach: die letzte reguläre Regierung wurde verhaftet (wo gibts denn sowas?) und die nachfolgenden [i]"künstlichen Staaten" wie DDR, BRD, polnische Verwaltung auf deutschem Boden [/i](Eigenzitat, so benenn icke dieses Land) sind eben nur Kunstwerke, bzw. Scheingremien da der eigentliche Staat ja nicht handlungsfähig ist.
Ja, klar ist dieses Manuskript ziemlich sinnentleert, es soll ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein.Insgesamt ist doch das Thema eigentlich ganz einfach: die letzte reguläre Regierung wurde verhaftet (wo gibts denn sowas?) und die nachfolgenden [i]"künstlichen Staaten" wie DDR, BRD, polnische Verwaltung auf deutschem Boden [/i](Eigenzitat, so benenn icke dieses Land) sind eben nur Kunstwerke, bzw. Scheingremien da der eigentliche Staat ja nicht handlungsfähig ist.
Das hast du wirklich sehr gut gesagt. Der Zustand hat sich ja bis heute nicht wesentlich geändert. Es wurden damals die Länder neu erschaffen durch die Alliierten. Die alliierten hatten nie innerstaatliche Rechte, das kann ja auch gar nicht sein, deshalb haben sie nur Anweisungen befehlen können zum bau der Länder. So wurden Länder künstlich erschaffen und Posten besetzt. Jedes Land ist, vergleichbar zur BRD, mit eigenen kleinem GG ausgestattet. Die BRD ist nicht für die Justiz Zuständig und ist auch laut GG nur ein Bundesstaat.
@ IloveUbabe
Natürlich gilt der Gesetzestext.
Aber: Zu vielen Fragen, um die es bei dem Reichs-Unfug geht, gibt es gar keine Gesetze, weil es sich um Völkerrecht handelt, das größtenteils Gewohnheitsrecht ist, abgesehen von ein paar Verträgen.
Dort wo es Gesetze gibt sind diese in der Regel so formuliert, dass sie für viele Fälle gelten können.
Wer bspw. "heimtückisch" jemanden tötet macht sich des Mordes strafbar. Was jetzt aber genau "heimtückisch" ist, steht nirgends, wäre auch kompliziert aufzuschreiben, weil es da unendlich viele konkrete Fälle gibt.
Allerdings gibt es dazu mittlerweile viel Rechtsprechung, viele Kommentare usw..
Es zählt deshalb also nicht, was sich irgendein beliebiger Mensch unter Heimtücke vorstellt sondern das, was die Juristen der letzten 100 Jahre sich dazu überlegt haben.
Und auf genau diesem Problem basieren viele Fehler der Reichsideologen. Sie lesen irgendeinen Text und verstehen ihn falsch, weil Sie die korrekte Interpretation nicht kennen. Oder aber die korrekte Interpretation passt ihnen einfach nicht und sie behaupten schlicht das sei falsch, was aber per Definition nicht möglich ist.
@ ace
Du darfst gerne etwas weniger platt formulieren und mir vernünftige Fragen stellen, wenn Du an meiner Meinung interessiert bist. Die Begriffe Rechtsstaat, Bundesstaat und Privatrecht sind alle eindeutig definiert, ich muss hier nicht Wikipedia oder einen GG-Kommentar abschreiben.
Im Grunde ist es ganz einfach, wenn Du innerhalb des geltenden Rechts argumentieren willst, dann musst Du dieses Recht so wie es ist akzeptieren. Dazu gehört z.B. die völkerrechtliche Definition des Staatsbegriffes, bei dem Dinge wie Rechts- und Bundesstaat nicht die geringste Rolle spielen.
@ Sowilo
die letzte reguläre Regierung
Es gibt keine "regulären" Regierungen, sowenig wie es etwa "irreguläre" gibt. Entweder ein Gebilde / eine Organisation / eine Gruppen von Menschen ist die Regierung eines Staates oder eben nicht.
Es gibt auch keine künstlichen Staaten oder Scheinstaaten oder nicht handlungsfähige Staaten (zumindest nicht auf Dauer). Das ist keine Behauptung von mir wie die Behauptung es gäbe keine Ausserirdischen sondern ich stelle lediglich fest, dass es nach geltendem Völkerrecht solche Objekte nicht gibt.
Völkerrechtlich gibt es nur die Fragestellung ob ein Gebilde ein Staat ist oder eben nicht. Genauso wie ein Mensch juristisch gesehen nur tot oder lebendig sein kann und nicht irgendeinen Zwischenstatus haben kann. Dass ein Mensch sich in der Realität und nach unserem "Empfinden" durchaus "zwischen Leben und Tod" befinden kann ist völlig klar. Aber wenn es aus irgendeinem Grund (bspw. bei einer Straftat) vor Gericht darum geht, dann hat das Gericht nur die Möglichkeit zu sagen der betreffende Mensch sei zu dem bestimmten Zeitpunkt bereits tot gewesen oder eben nicht, eine andere Option ist gesetzlich nicht vorgesehen.
Ich habe ja in diesem Thread die wichtigsten Fragen schon mehrfach ausführlich durchgekaut, ich habe deshalb keine Lust auf unkonkrete allgemeine Statements lang und breit einzugehen. Aber wie schon oben gesagt, Fragen beantworte ich gerne.
An der Stelle: Fragen sind ein extrem wichtiger Bestandteil eines zielgerichteten Diskussionsstils. Wenn man gar nicht genau versteht, was der andere eigentlich meint, kann man sich zwar ewig lang gegenseitig irgendwelchen Brocken an den Kopf werfen aber keiner ist hinterher schlauer als zuvor.
[b]Ich frage mich (und euch!) ernsthaft, worauf dieser ganze Themenkomplex eigentlich hinaus will!?[/b]
Wenn ich die Abhandlungen der Reichsideologen so lese bekomme ich den Eindruck, dass diese Menschen ernsthaft glauben, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem typisch deutsch, juristisch korrekt und penibel genau alle diese (vermeintlichen) Fehler behoben werden.
Das soll meist dadurch funktionieren, dass aus heiterem Himmel alle Menschen "aufwachen" und dasselbe glauben wie sie.
Tatsache ist aber, dass sich die Masse der Menschen niemals mit diesem Thema beschäftigen wird. Erstens.
Zweitens: Selbst wenn von heute auf morgen alle glauben, die BRD sei ein "unrechtmäßiger" Staat und das Deutsche Reich existiere im Hintergrund: So what? Was tun??
Irgendwie schwingt bei diesen ganzen Theorien ja auch immer die Vorstellung mit, dass dieser ganze formaljuristische Blödsinn irgendwelche negativen Auswirkungen auf die Menschen in diesem Land hat.
Tatsache ist aber, dass alles was in diesem Land nicht funktioniert sich auf Entscheidungen der Regierungen der letzten 50 Jahre zurück führen lässt. Regierungen die vom Bundestag gewählt wurden, welcher von der Mehrheit der Bürger gewählt wurde.
Diese Zusammenhänge sind eigentlich offensichtlich genug, es handelt sich um ganz konkrete Fehlentscheidungen am laufenden Band, die einfach keiner verhindert hat. Fehlentscheidungen sind immer Fehlentscheidungen, egal ob rechtmäßig oder nicht. Es denkt sich doch nicht auch nur ein einziger Menschen in diesem Land, dass er irgendwie anders handeln würde, wenn er von heute auf morgen von diesem ganzen Reichs-Unfug überzeugt wäre. Und selbst wenn, muss er sich die Frage gefallen lassen, warum er nicht schon vorher was unternommen hat.
Drittens: Die Zukunft kann keiner vorhersagen, aber ich wage mal zu behaupten, dass all die "Lichtgestalten" dieser Szene in diesem Land niemals etwas zu sagen haben werden. Selbst wenn das alte System zusammenbricht und die Menschen von unten nach oben demokratisch und ohne Einflussnahme durch mächtige Gruppierungen eine neue Ordnung errichten, dann werden es ganz sicher nicht diese Dummschwätzer sein, die dann den Ton angeben.
Den Menschen ist es nämlich egal, ob sie in einer "BRD" oder einem "Reich" leben, es geht ihnen nur darum, wie ihr eigenes Leben aussieht.
Das gilt insbesondere dann, wenn es zu großen Umwälzungen kommt, die äußerst drastische Folgen nach sich ziehen. Wenn es ums Überleben geht spielt nur die nächste Mahlzeit eine Rolle und nicht ob das Chaos ringsumher auch juristisch korrekt abläuft.
Aber vom realen Leben und seinen Problemen haben diese ganzen Dummschwätzer keine Ahnung. Warum?
Weil Sie allesamt Nachkriegskinder sind, zwischen 50 und 70, das Leben im wesentlichen eben schon gelebt, als kleine Kinder vielleicht ein bischen Not erlebt, aber schnell vergessen und dann der Aufschwung.
Rasanter Anstieg des persönlichen Wohlstandes, ab Mitte 70er nur noch auf Pump, aber alle zu blöd das zu erkennen, jahrzehntelang brav rot und schwarz gewählt oder im Osten den linientreuen Staatsbürger gegeben, wahrscheinlich noch mit Begeisterung.
Dann irgendwann mal Ärger mit Behörden gehabt und seit dem auf Kriegsfuß mit dem Staat und irgendwie auf den Reichs-Unfug gestoßen. Ab da fleissig in die Tasten gehaut und auf diesen grauenhaft lächerlichen Versammlungen sich gegenseitig bekräftigt wie Recht man doch hat und wie ungerecht und - viel wichtiger - unrechtmäßig die ganze Welt doch ist.
Ich höre gerne jedem zu, lasse mir aber von solchen Menschen nichts sagen und das empfehle ich auch jedem anderen.
@ ace
Frag doch mal die Leute, von denen Du dieses Zeug hast, was sie für eine Lebensleistung vorweisen können. Insbesondere die älteren, also die meisten. Ich nehme mal an Du gehörst noch zu der jüngeren Generation.
Was haben sie konkret getan, um die Missstände die sie heute anprangern zu verhindern oder zu bekämpfen. Was tun sie heute?
Anders ausgedrückt, was tun diese Menschen für Deine Zukunft?
Ich wette, dass die meisten früher genauso dumm waren wie alle anderen und dass sie selbst heute noch nicht die richtigen Konsequenzen gezogen haben.
Ich verlange von jedem Ü-60 eine Erklärung dafür, warum Sie den U-30 dieses Land so hinterlassen haben wie es ist, reformunfähig, überschuldet, gesellschaftlich zerrissen usw. usw..
Die ehrlichste Erklärung ist die, zu sagen "ich war ein Idiot wie alle anderen, es tut mir leid". Selbst dazu sind die meisten alten heute noch immer nicht in der Lage, da muss man sich dann so einen Schwachsinn anhören wie "jahrelang in die Rentenkasse einbezahlt".
Aber selbst wenn sie ihre Fehler zugeben, das reicht noch nicht einmal, diese Menschen erwarten ja schliesslich, dass wir sie noch 20 Jahre durchfüttern. Sorry, aber das gibts nicht for free und blödes Geschwafel vom Reich macht uns alle leider nicht satt.
@ Arkas
Ich geben dir in einem Großteil deiner Ausführungen recht. Das möchte ich mal voran stellen. Ich bin ebenfalls ein Vertreter der Aussage it is what it is, um es mal auf eine Anschauliche Regel zu bringen. Dazu gehört vor allem Unterschiedliches zu benennen. In der heutigen Zeit wird die Feststellung eines Unterschieds zwischen Menschen aber gleich zu einem Gegensatz mit feindlicher Absicht hochstilisiert, weil es der Idiologie das "Alle Menschen sind Gleich" widerspricht. Diese Ideologie ist so weit verbreitet, das das aufzeigen der offensichtlichen Falschheit heute schon eine Straftat ist.
Das Problem daran ist, dass immer mehr in diesem System in dem wir uns jetzt befinden die Realität scheinbar außer acht gelassen wird. Nicht mehr der Mensch steht im Zentrum des Handelns. Der Humanismus der prägend für das erstarkende nationale Deutschland war und sich in den Anfängen der Aufklärung (Für mich ist der Zeitraum noch nicht abgeschlossen) entfaltet, hat und zu vielen positiven Neuerungen geführte wie etwa die Sozialreformen der Bismarck'schen Zeit und diese werden im heutigen System ad Absurdum geführt. Ich denke darum geht es auch einigen der "Reichsdeppen".
Der zweite Punkt der "Reichsdeppen" ist der das sie der Auffassung sind, dass wenn man schon Verträge macht sie auch so macht, dass sie gültig sind und eingehalten werden. Und Recht ist das was sich aus Verträgen ergibt! Das klingt zuerst komisch - unter anderem weil vielen hier etwas anderes bei gebracht wird (in Der Schule). In der Argumentation die zumeist verwendet wird reden wir vom Rechtsstaat der Verträge macht, Bestimmungen macht Reglementiert. Nur ist der Rechtsstaat halt erst dadurch begründet das es den Vertrag des Volkes gibt der sich Verfassung nennt.
Der dritte Punkt der "Reichsdeppen" ist auch wenn es lang wiederholt wird, das GG als Übergang bis zur Einheit Deutschlands und der dadurch entstehenden Ansprüche auf Verfassung. Das GG ist nicht vom Volk in freier Bestimmung erschaffen worden. Es wurde abgeändert im Sinn von anderen Staaten. Das ist nicht rechtens sich in die Souveränität anderer Staaten einzumischen. Das führt zur Feindstaatenklausel.
Das Problem ist daraus folgend ein Staat der sich als Rechtsstaat bezeichnet, obwohl sein Recht beschränkt ist, weil ihm die Souveränität fehlt ist eine Anmaßung/Betrug.
Tatsache ist aber, dass alles was in diesem Land nicht funktioniert sich auf Entscheidungen der Regierungen der letzten 50 Jahre zurück führen lässt. Regierungen die vom Bundestag gewählt wurden, welcher von der Mehrheit der Bürger gewählt wurde.
Das ist eine Lüge oder besser gesagt eine Definition die unter Tatsachen betrachtet eine Lüge ist, aber durch ihre falsche Definition sich selbst erhält. Der Wille der Nichtwähler berücksichtigt die Mehrheit nicht. Ebenso ist zumeist die Regierung nur ein teil der Masse die tatsächlich wählt. Das bedeudet, dass in der Regel etwas mehr als 50% (Regierungsmehrheit) von einer Wählermehrheit legitimiert wurde. Diese Beiden Teilmengen die Gesetze erlassen sind aber weniger als die Gesamtmehrheit der Wahlberechtigten (bei großer Koalition evtl. auch mal über der einfachen Mehrheit). Insofern sind ein Großteil der Gesetze die heute ihre Anwendung finden, keineswegs von der Mehrheit der Wähler gewollt, sondern nur von einer Minderheit die sich angemaßt hat sich als Mehrheit zu definieren. Und ja es gab auch Gesetze die Parteiübergreifend (dem GEWISSEN verpflichtet,also so wie es sein sollte) beschlossen wurden - diese halte ich im übrigen für legitim, die anderen sind nur scheinmehrheitslegitimiert - das das geheilt wird durch die unanfechtbare Ausübung der Staatsgewalt macht es zur Farce und zum Trauerspiel. Und hier liegt das eigentliche Problem warum so viele Deutsche SAUER sind und da haben wir noch nicht mal das Faß des Lobbyismus aufgemacht.
Aber vom realen Leben und seinen Problemen haben diese ganzen Dummschwätzer keine Ahnung. Warum?
Weil Sie allesamt Nachkriegskinder sind, zwischen 50 und 70, das Leben im wesentlichen eben schon gelebt, als kleine Kinder vielleicht ein bischen Not erlebt, aber schnell vergessen und dann der Aufschwung.
Rasanter Anstieg des persönlichen Wohlstandes, ab Mitte 70er nur noch auf Pump, aber alle zu blöd das zu erkennen, jahrzehntelang brav rot und schwarz gewählt oder im Osten den linientreuen Staatsbürger gegeben, wahrscheinlich noch mit Begeisterung.
Dann irgendwann mal Ärger mit Behörden gehabt und seit dem auf Kriegsfuß mit dem Staat und irgendwie auf den Reichs-Unfug gestoßen. Ab da fleissig in die Tasten gehaut und auf diesen grauenhaft lächerlichen Versammlungen sich gegenseitig bekräftigt wie Recht man doch hat und wie ungerecht und - viel wichtiger - unrechtmäßig die ganze Welt doch ist.Ich höre gerne jedem zu, lasse mir aber von solchen Menschen nichts sagen und das empfehle ich auch jedem anderen.
Deine Erläuterung mag auf einen Teil zutreffen, aber vor allem bei den ehemaligen Mittel/Ostdeutschen ist deine Einschätzung fehl am Platz beziehungsweise sehr grob. Es wird in den Medien das Bild vom Unrechtsstaat DDR gezeichnet und der war auch Realität. Die Menschen haben dagegen aufbegehrt. All die mühe soll nun umsonst gewesen sein, um im nächsten Staatsgebilde wieder Unrecht zu erfahren, wegen Fehlentscheidungen, die ursächlich darauf zurück zuführen sind, dass hier ein zwar mehr Parteinstaat aber schon Lange kein Mehrmeinungsstaat regiert. Und eben nicht der wahre Mehrheitliche Wille umgesetzt wird, sondern ein Wille der sich nur als solcher maskiert! Da ist doch die logische Konsequenz wenn man überhaupt noch die Kraft aufbringt weiter die Zukunft zu gestalten die Fehler der Geschichte zu beseitigen, die erst zu so einem Müll geführt haben. Und das geht nur durch die Bereinigung bis zu dem Zeitpunkt hin wo wir Souverän waren als deutsches Volk. Und von dem Punkt aus haben wir an sich die Freiheit genau das zu Verfassen, was uns gerade als Volk am dienlichsten Erscheint um heute unsere Belange zu regeln. Die Darstellung der propagierenden Medien gegenüber "Reichsdeppen" ist ja ein Bild das diese Menschen zeichnet als Rückwärtsgewandt ja zu meist Verherrlicher des Naziunrechts oder aber des Kaisertums. Und dieses Bild scheint zu fruchten. Auch hier gilt der Realitätscheck es ist was es ist und nicht das was die Einbildung es scheinen läßt.
Dieses messen mit zweierlei Maß ist leider so anerzogen wurden in den vergangen Jahrzehnten, dass es nur wahrlich schwerlich abzuschütteln ist. Wenn die Umerziehung der Alliierten etwas erreicht hat dann doch dieses messen mit zweierlei Mass. Oder in der Realität du bist nicht meiner Meinung also gegen mich, Anstatt zu sagen du bist anderer Meinung und akzeptiere das, lass uns auf etwas einigen womit wir beide klar kommen.
Die Konsequenz von "mehr Mehrheit" also 2/3 Mehrheit ist zumindest schon mal mehr als einfache Mehrheit aber noch nicht wirkliche Mehrheit des Volks ist dann etwa sowas wie in Ungarn. Was derzeit von Ungarn für ein Bild gezeichnet wird sollte auch klar sein.
[media] http://www.youtube.com/watch?v=lNDBnGRkjno [/media]
Klar kann man unterstellen das auch unter den Reichdeppen welche sind die den Schuß nicht gehört haben, aber ein Großteil so zumindest meine Meinung hat Ihn gehört und das steht im Unterschied zu welchen, denen Eingeredet wird das gar nichts war.
Zusatz: Ich denke ich sollte noch erwähnen, dass ich in naher Zukunft weder von einem mystischen Bewußtseinssprung ausgehe noch einen unerklärlich raschen Vernunftanstieg sehe. Von daher reden wir hier natürlich über eine Art Hätte der Hund nicht ge ...., dann hätte er den Hasen bekommen Problem.
Eine Krise wie schon vorher von jemand erwähnt fokussiert die meisten auf eigene Bedürfnisse. Irgendwie es ironisch, dass die Probleme die sie bestreiten abhängig sind von den Entscheidungen die in der Vergangenheit getroffen worden.
Tatsache ist aber, dass alles was in diesem Land nicht funktioniert sich auf Entscheidungen der Regierungen der letzten 50 Jahre zurück führen lässt. Regierungen die vom Bundestag gewählt wurden, welcher von der Mehrheit der Bürger gewählt wurde.
Obwohl ich Dir in der Gesamtheit der Thematik zustimme, möchte ich hier aber doch gerne verneinen, daß es wirklich sooo einfach ist.
Also, es ist schon richtig, daß es seit Bestehen der BRD regelmäßige Wahlen, sowohl Bundestagswahlen, als auch Landtags- und Kommunalwahlen gegeben hat.
Doch das bedeutet ja nicht zwingend, daß die Bevölkerung wirklich eine Wahl hatte, daß also der Zweck dieser "Wahlen" wirklich erfüllt war.
Der Hintergedanke dieser Wahlen ist, daß Vertreter aus dem Volk die Regierungsgeschäfte über einen definierten Zeitraum übernehmen. Dabei schwören sie, grundsätzlich zum Wohle des Volkes zu handeln.
In der realität ist das jedoch noch nie so gewesen - weder vor der Gründung der BRD noch danach - zu keiner Zeit und in keinem Land dieser Erde.
Fakt ist: Es wird immer eine Vorauswahl getroffen bei der das Volk überhaupt kein Mitbestimmungsrecht hat. Hätte es das, würde es aber auch nichts nutzen, da es mit "seinem" oder "seinen" Kandidaten keinen Wahlkampf bestreiten könnte.
Fakt ist auch, daß noch keine Regierung der BRD den Volkswillen berücksichtigt hätte - ganz im gegenteil: Oft verlief der Regierungsweg dem Volkswillen genau entgegengesetzt.
Daran hat bisher noch keine Wahl etwas geändert und wird auch in Zukunft nichts daran ändern, da das gesamte System von vorn herein so aufgebaut ist, daß der Volkswille untergraben wird.
Das Einzige, was ein aktiver Wähler tatsächlich tut, ist, Parteien und Politiker zu legitimieren, das zu tun, was immer diese tun wollen.
Für das Volk gibt es vier Jahre lang nicht einmal die Möglichkeit, die Notbremse zu ziehen, also seine (angeblichen) Vertreter vorzeitig abzuwählen oder dessen Entscheidungen notfalls durch ein Volksveto zu revidieren. Es gibt ja nicht einmal die Möglichkeit, diese Personen zum Ende der legislaturperiode abzuwählen....alles, was möglich ist, ist sie zu ersetzen.
Und genau das ist ja auch einer der Sinne hinter diesem perfiden System. Nach gebauter Scheiße und wenn alle Karren in den Dreck gefahren sind, können diese Typen das Feld ungeschoren räumen. Einen König oder Kaiser würde ein Volk irgendwann lynchen.
Doch das Zurückziehen des einen Mistbauers bedeutete bisher nie (und wird es auch nie bedeuten), daß nun eine tatsächliche Kehrtwende eintritt. Es hat ja einen Grund warum die Wahl von vorn herein eingeschränkt ist. Der Nächste und oft vermeintliche Gegner des Vorherigen ist in Wirklichkeit sein Nachfolger und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Von Beginn an, seit der französischen Revolution hat dieses System nicht funktioniert und den absolutistischen Herrscher bzw. den Geburtsadel lediglich durch Zeitdiktatoren ersetzt. Und ich fresse einen Besen samt Putzfrau wenn das nicht von vorn herein genau so geplant war.
Nein, wir haben keine Wahl und wir können mit der Wahrnehmung unseres Wahlrechts auch keine Veränderung bewirken. Dieses Wahlrecht ist so zahnlos, daß man die Wahlen nicht einmal - wie etwa in der DDR - manipulieren muß, da es vollkommen egal ist wie so eine Wahl ausgeht.