@ ace
Hast Du in einer Nacht das ganze Buch und ein komplettes Jura-Studium absolviert, alle Achtung! ;D
Wie kann sich eigentlich ein Staat (privatrecht), also eine Sache, sich gegenseitig anerkennen??
1. Der Begriff Privatrecht hat hier nichts zu suchen, es geht hier allein um Öffentliches Recht (innerhalb eines Staates) und Völkerrecht (Beziehungen der Staaten untereinander).
2. Ein Staat ist keine Sache.
3. Bei neuen Staaten (bspw. Kosovo) gibt es heute in der Regel eine offizielle Anerkennung durch andere Staaten, oder man nimmt einfach "Beziehungen" miteinander auf, ohne offizielle Anerkennung. Man schickt also bspw. Botschafter hin oder schliesst völkerrechtliche Verträge.
Erutan hat es kurz und knapp zusammengefasst. Es gibt zwar international auch Recht, an das sich theoretisch alle halten müssen - in manchen Bereichen funktioniert das auch - aber das ist alles ziemlich fragil und was ein Staat international für "Recht" hält hängt meist von seiner Regierung und derzeitigen Aussenpolitik ab.
Es gibt übrigens noch ein "Totschlag-Argument": Verkürzt kann man sagen, dass Recht das ist, was die Mehrheit der Juristen für Recht hält. Es gibt ja viele Rechtstexte, die ein Normalsterblicher kaum versteht oder eben falsch versteht. In solchen Fällen zählt aber nicht, was der Laie sich zusammenreimt, sondern was die (grosse) Mehrheit der Juristen sagt, selbst wenn der Laie das völlig schwachsinnig findet.
Das verlinkte Buch kann man komplett vergessen.
Schon, aber das hat der Autor ja in der Einleitung erwähnt. Er hat nix anderes gemacht wie wir hier, nur eben in Manuskriptform, etwas geordneter vielleicht
Es gibt übrigens noch ein "Totschlag-Argument": Verkürzt kann man sagen, dass Recht das ist, was die Mehrheit der Juristen für Recht hält. Es gibt ja viele Rechtstexte, die ein Normalsterblicher kaum versteht oder eben falsch versteht. In solchen Fällen zählt aber nicht, was der Laie sich zusammenreimt, sondern was die (grosse) Mehrheit der Juristen sagt, selbst wenn der Laie das völlig schwachsinnig findet.
Das ist so nicht richtig - es gilt eben nicht was Rechtsanwälte oder Richter denken, das rechtens wäre, sondern es gilt der Gesetzestext. Wenn der Gesetzestext nicht eindeutig ist oder unverständlich dann ist er nicht rechtskräftig.
http://ejournals.duncker-humblot.de/doi/abs/10.3790/rth.42.1.21
Sowohl das BundesGrundGesetzGericht als auch der EUGH haben mehrfach festgestellt, dass Gesetze so verfasst sein müssen, dass aus ihnen die richtige Handlungsweise des Bürgers erkennbar ist. Insoweit gibt es zwar kein Gesetz das diesen Umstand verfasst, jedoch ein Gebot der letzten Instanz.
Richtig witzig finde ich die Menge an gesetzes Text - sollte ich jemals in die Verfassung gesetzt werden an einer Verfassung mitzuwirken und zu bestimmen was Inhalt wäre, so wäre eines der beinhalteten Gesetze, dass die Legislative keine Befugnis hat mehr Gesetze zu schaffen als ein durchschnittlicher Menschen in einer bestimmten Zeit lesen kann (z.B. ein Hunderstel der Zeit einer Generation, Wobei die Generation definiert ist als die Lebenszeit die erreicht wird an dem der Mensch im Durchschnitt mehr Verfall seines Körpers hat als Wachstum - das ist etwa im 25ten Lebensjahr derzeit). Ergo. Alle Gesetze die darüber hinaus erlassen werden zur Streichung vorheriger Gesetze zu führen haben. Dann wird es nämlich spannend, weil Gesetzestexte effizient sein müssen müssen sie Allgemeingültig sein, so würden die ganzen Sonderregelungen rausfliegen, die die Interessengruppen schützen. Ups.
@ aceHast Du in einer Nacht das ganze Buch und ein komplettes Jura-Studium absolviert, alle Achtung! ;D
Wie kann sich eigentlich ein Staat (privatrecht), also eine Sache, sich gegenseitig anerkennen??1. Der Begriff Privatrecht hat hier nichts zu suchen, es geht hier allein um Öffentliches Recht (innerhalb eines Staates) und Völkerrecht (Beziehungen der Staaten untereinander).
2. Ein Staat ist keine Sache.
3. Bei neuen Staaten (bspw. Kosovo) gibt es heute in der Regel eine offizielle Anerkennung durch andere Staaten, oder man nimmt einfach "Beziehungen" miteinander auf, ohne offizielle Anerkennung. Man schickt also bspw. Botschafter hin oder schliesst völkerrechtliche Verträge.
Erutan hat es kurz und knapp zusammengefasst. Es gibt zwar international auch Recht, an das sich theoretisch alle halten müssen - in manchen Bereichen funktioniert das auch - aber das ist alles ziemlich fragil und was ein Staat international für "Recht" hält hängt meist von seiner Regierung und derzeitigen Aussenpolitik ab.
Es gibt übrigens noch ein "Totschlag-Argument": Verkürzt kann man sagen, dass Recht das ist, was die Mehrheit der Juristen für Recht hält. Es gibt ja viele Rechtstexte, die ein Normalsterblicher kaum versteht oder eben falsch versteht. In solchen Fällen zählt aber nicht, was der Laie sich zusammenreimt, sondern was die (grosse) Mehrheit der Juristen sagt, selbst wenn der Laie das völlig schwachsinnig findet.
Ich kannte das Buch schon von anderer Stelle.
Wie man an deiner Argumentation merkt, kann man sich ein Jura Studium hier wohl in die Haare schmieren. Da kommt man dümmer als zuvor raus.
Weißt du überhaupt was der Unterschied zwischen einem Rechtsstaat, einem Bundesstaat und einem Pferdestall ist?
ROM I
"Staaten sind immer Privatrecht"
Was ist denn Privatrecht?
Was bedeutet das Wort Republik?
Das verlinkte Buch kann man komplett vergessen.
Schon, aber das hat der Autor ja in der Einleitung erwähnt. Er hat nix anderes gemacht wie wir hier, nur eben in Manuskriptform, etwas geordneter vielleicht
Das ist eine völlige Verallgemeinerung von allem was man irgendwie verallgemeinern kann. das Buch macht nichts anders als auf Menschen einschlagen.
Ob jeder der dort drin erwähnt wird wirklich immer völlig richtig handelte ist eine andere Frage, Diffamierung jedoch durch falsch Auslegung ist auch eine anderes Thema.
Eins steht fest, in dem Buch werden keine Fakten benannt und auch nicht bewiesen, es werden Fakten verdreht. Es wird also gelogen. Zusagen das Buch tut das selbe wie wir hier, (einfach sinnfrei fabulieren?) ist wohl eine sich selbst entmündigende Aussage, da sie vorweg nimmt das es nicht möglich ist Wahrheit im Konsens zu finden. Als wenn es unmöglich wäre die Gesetzesblätter zu lesen und zu verstehen für den nicht BRD-Juristen, und somit immer fabulieren dabei herauskommen müsste.
Jeder kann selbst Lesen, aber Gesetze verstehen ist wahrscheinlich nicht so einfach, deswegen lassen es offenbar die meisten von vorneherein gleich mit mit dem Lesen.